Hallo meine Lieben!
Morgen beginnt ganz offiziell wieder die Uni. Deswegen möchte ich heute mal etwas darüber philosophieren, wie das so ist: Studium und Blog. Und vor allem „Studium, das nichts mit Büchern oder Blogs zu tun hat“ und Blog.
Das hat mit Büchern nicht wirklich etwas zu tun. Meine Fachbücher kann man zumeist auch nur an einem Schreibtisch lesen. Also falls mal wer mit einem Buch einen Mord begehen möchte: Ich kann Mutschlers Arzneimittelwirkungen und/oder den Wichtl (aka Teedrogen und Phytopharmaka) empfehlen. Auch wenn in beiden mehr als genug weniger gewaltsame Möglichkeiten aufgeführt sind.
Dieser Blog war eigentlich eher eine Spontanidee. Zu dem Zeitpunkt war ich am überlegen, das Studium zu schmeißen und stattdessen „irgendwas mit Büchern“ zu machen. Vorzugsweise eine Ausbildung. Tja, habe ich dann doch nicht gemacht (Danke an den Herren, der bei meinem Vorstellungsgespräch meinte, dass ich mit meinen Noten und meinen Ambitionen ja wohl was Besseres anfangen könnte. Vorzugsweise die Welt verbessern.)
Nüchtern betrachtet ist die Kombi Pharmaziestudium und Bloggen eine ziemlich blöde Idee. Ich habe einfach eigentlich gar keine Zeit dafür, vor allem weil ich ja auch noch andere Hobbies habe. Und für meine Zukunft bringt es mir eigentlich auch nichts. Zwar habe ich durchs Bloggen sehr viel gelernt (html und CSS z.B.), aber das sind keine Kenntnisse, die mir mal helfen werden. Ich würde gerne in den Bereich der Pharmakologie oder klinischen Studien, dafür muss ich keine Websites designen können. Und Social Media brauche ich dafür ganz sicher auch nicht.
ABER: Mir macht es sehr viel Spaß. Es ist quasi mein Ausgleich zum alltäglichen Wahnsinn des Studiums. Wenn auch ein Ausgleich, der mich manchmal verzweifeln lässt. Und wer weiß: Vielleicht brauche ich diese Fähigkeiten doch irgendwann mal. Der Beruf des Apothekers ist ja fast schon ein Anachronismus, er wird sich auch irgendwann weiterentwickeln müssen. Außerdem habe ich auch Dinge gelernt, die sich sehr wohl übertragen lassen:
Zeitmanagement
Zwei Blogposts die Woche, einer davon eine Rezension, und dazu noch Bücher lesen. Und ein Stundenplan, den man mit „es ist Morgens dunkel und Abends schon wieder“ ganz gut zusammenfassen kann. Außerdem: Alle zwei Wochen Bereitschaftsabend beim DRK, zweimal die Woche Lacrosse-Training (oder vielleicht auch nur einmal (Uni sei gedankt -.-), aber an dem dann „freien“ Tag möchte ich eventuell zum Chor) dazu gehe ich mindestens einmal die Woche schwimmen. Ach ja und lernen und Protokolle schreiben muss ich auch noch. Dazu habe ich aus sicher Quelle gehört, dass essen und schlafen zwei grundsätzliche menschliche Bedürfnisse sind. Wenn ich mir das so durchlese frage ich mich, wie ich überhaupt zum bloggen komme. Aber meine Zeit kann ich mir mittlerweile sehr gut einteilen. Dank Tools wie Trello und Pomodoro Timern.
E-Mails schreiben
Ja, verdammt. Das war und ist ein Problem. Ich neige dazu sehr formell zu schreiben und habe damit sicher schon den einen oder anderen vor den Kopf gestoßen. Aber dadurch, dass ich quasi dazu gezwungen bin regelmäßig E-Mails zu schreiben (Durch Leseratten zu Gast noch mehr als früher), werde ich langsam besser.
Auf Menschen zu gehen
Ich bin ein introvertierter Mensch. Und Norddeutsche. Ich möchte meistens nicht einfach so angequatscht werden. Also gehe ich davon aus, dass das anderem ebenso geht. Und tue es einfach nicht. Aber so gehen auch viele interessante Menschen an mir vorbei. Durchs Bloggen habe ich gelernt, dass Fragen nichts kostet. Und die Antwort überraschend oft „Ja“ ist.
Kontakte aufrechterhalten
Dafür liebe ich ja Twitter. Ich bin ziemlich scheiße darin Kontakte zu erhalten. Einfach auch weil ich diesen regelmäßigen Kontakt selbst nicht brauche um jemanden als meinen Freund zu bezeichnen. Aber irgendwann verläuft sich dadurch alles. Mit sehr vielen Buchbloggern stehe ich tatsächlich in engerem Kontakt als mit Freunden aus der Schule. Auf Twitter geht das sehr gut finde ich, einfach weil man ja eh nur 140 Zeichen hat… Langsam schaffe ich das auch auf andere Bereiche zu übertragen.
Kreativität
Eine leere Seite macht mir schon lange keine Angst mehr. Diesen Blogpost habe ich ohne Vorlage, ohne Notizen einfach so geschrieben. In jetzt etwa einer guten dreiviertel Stunde. Inklusive Pausen fürs aus dem Fenster gucken und dem Daddy long-legs Soundtrack lauschen. Zugegebenermaßen sitze ich im Zug und habe dementsprechend kein Internet, aber trotzdem.
So, das war‘s. Mehr habe ich jetzt grade zu diesem Thema nicht zu sagen. Habt ihr dazu noch Meinungen? Bloggt ihr? Wenn ja: wie vereinbart ihr das mit dem „realen Leben“?
26 Kommentare
Hallo Lena,
ein sehr schöner und interessanter Beitrag! Grad wer weiß, wohin dich den Pharmazie-Studium mal bringen wird. Ich glaube, wenn man online ein bisserl Erfahrung mitbringt, hat das noch keinem geschadet.
Außerdem ist es gut, wenn man einen etwas anderen Ausgleich hat. Für mich ist das Bloggen auch Entspannung und Ausgleich und ich lese so oder so. Egal ob mit oder ohne Blog.
Ich finde das Bloggen gar nicht so schwer mit dem "echten" Leben zu vereinbaren. Wenn ich keine Zeit dafür habe, dann gibt es halt weniger Beiträge. Und wenn ich mehr Zeit und Lust habe, dann bereite ich Beiträge vor. Meiner Meinung nach darf man sich einfach keinen Druck machen und soll Spaß daran haben.
So, nun wünsche ich dir einen schönen Sonntag!
Liebe Grüße,
Nicole
Hallo Lena,
ein spannender Beitrag. Neben dem Studium habe ich auch noch so viel gemacht und noch nicht so viel gebloggt. Seid ich arbeite mache ich nicht mehr so viel an Aktivitäten, dafür ist das bloggen und vor allem lesen verstärkt worden. Ich fürchte, dass ich beides zusammen nicht wschaffen würde. Mir wird dann alles schnell zu viel.
Sehr sympathisch finde ich übrigens, dass du auch findest, dass man Freunde nicht dauernd sehen/ kontaktieren muss, um befreundet zu sein. Ich sehe das so, dass wahre Freundschaften (das sind bei mir genau 3) sich trotzdem halten. zwei der Mädels sehe ich nur ungefähr 4x im Jahr und die andere etwa alle 6-8 Wochen und trotzdem wissen wir genau, dass wir im Notfall nachts um Eins bei den anderen anrifen könnten und es würde geholfen, dann wir sind Freunde. Das ist so entspannt, wenn man sich nicht dauernd melden muss. Mit anderen Leuten hatte ich das dann, dass man sich irgendwann nicht mehr getraut hat, sich zu melden, weil ein blöder Spruch kam, oder so. Bei den Dreien könnte ich auch nach einem Jahr anrufen oder sie bei mir und alles wäre wie immer und wir würden einfach drauflos quatschen. Angenehm!
Ups... eigentlich sollte es ja ums bloggen gehen... Naja... man darf auch mal abschweifen ;-)
Hab einen schönen Sonntag!
LG
Yvonne
Hi Lena
wenn du gerade Pharmaindustrie studierst, hast du ja wirklich einen etwas Trockenen Studiengang, andererseits weißt du dann am besten wie etwas auf einander eingeht :). Deswegen wünsch ich dir einfach viel Spaß, auch wenn es mal trocken ist :).
Sei lieb gegrüßt Nicole
Huhu Lena,
endlich mal jemand, der noch andere Hobbies außer lesen und bloggen hat :)
Und immer daran denken: wer fragt, kann ein "Nein" erhalten - wer nicht fragt, hat es bereits erhalten.
Liebe Grüße
Elena, die dich in die Blogroll gepackt hat
Hallo Elena,
danke fürs zufügen auf deinen Blogroll. Und für deinen lieben Kommentar :)
Liebe Grüße,
Lena
Hallo Nicole,
so trocken ist Pharmazie gar nicht. Grade der Bereich Pharmakologie (also die exakte Wirkung von Arzneistoffen im Körper und eben auch die Wirkungen von Arzneistoffen untereinander) ist unglaublich interessant. Aber eben seeehr viel Lernstoff :D
Liebe Grüße,
Lena
Hallo Yvonne,
Manchmal muss man eben auch mal abschweifen :D
Mich gucken ja immer alle seltsam an, wenn ich sagen "Ich freue mich darauf zu arbeiten, dann habe ich mehr Zeit fürs bloggen" :D Während meiner Praktika war ich immer ganz begeistert, wie viel noch vom Tag übrig war, wenn man nur 8h arbeitet :D
Liebe Grüße,
Lena
Hallo Nicole,
mit großer Wahrscheinlichkeit wird mich das Studium leider in die öffentliche Apotheke bringen. Alleine schon, weil ich Kinder haben möchte, was sich mit Forschung bzw. Laborarbeit wenig verträgt. Aber wer weiß, ich werde auf jeden Fall alles tun um eben NICHT dort zu landen. Mal sehen was daraus wird :D
Ich mache mir da auch schon längst keinen Druck mehr, meistens schaffe ich es in den Semesterferien größere Mengen an Posts vorzubereiten. Dieses Mal leider nicht, aber es wird trotzdem irgendwie funktionieren :)
Liebe Grüße,
Lena
Hallo Lena!
Wieder ein sehr interessanter Post. Hut ab, was auch dein Zeitmanagment betrifft. Da werde ich mir wohl noch eine Scheibe abschneiden müssen. Mit dem "Nein erhalten" hast du definitiv recht. Sollte wohl auch anfangen, nachzufragen. Ich gehe einfach zu oft davon aus, dass die Antwort negativ wäre. Aber ohne zu fragen kann ich das ja nicht wissen.
Ich wünsche dir noch eine lesereiche Woche und viel Erfolg beim Studium!
Schöne Grüße, Sara (Seitenglanz)
Hallo liebe Lena,
ich mag es, wie du mit dem Bloggen und mit diesem Post umgehst. Solche Beiträge, die einfach mal aus dem "Bauch" heraus und ohne stundenlange Planung entstehen, machen einen Blogger doch erst so richtig sympathisch und lesenwert. Jedenfalls wenn es nach mir geht. ;) Ich "benutze" meinen Blog auch als Ausgleich, denn eigentlich hätte man ja auch so schon genug um die Ohren. Aber die Kontakte, die ich durch das Bloggen geknüpft habe, möchte ich unter keinen Umständen missen.
Ganz liebe Grüße
Karin
Zu den 8 h 12 Min. die ich arbeite kommt noch eine halbe Stunde Mittagspause und die Fahrtzeit von einer Stunde. Irgendwie ist dann vom Tag nicht mehr ganz so viel übrig *schnief*
LG Yvonne
Hallo Lena,
Ja, das Problem mit der lieben Zeit kenne ich nur zu gut. Mitunter kommt es vor, dass ich in der Uni in Vorlesungen sitze, die ich viel lieber weggelassen und dafür einen Blog-Artikel geschrieben hätte. Aber das weiß man leider immer erst hinterher. Dann gibt es auch wieder Tage, an denen es mir richtig schwer fällt, mich zum Lesen, Recherchieren und Schreiben zu motivieren und ich mich frage, warum ich mir dieses zusätzliche, zeitintensive Hobby Blog überhaupt zugelegt habe. Ja und dann kommen wieder Tage, an denen ich tolle Bücher entdecke, die Besprechungen leicht von der Hand gehen, viele Leser bei mir vorbei schauen und sich nette Kontakte ergeben. Zum Glück!
Liebe Grüße, Anna
Zeitmanagement ist für mich unverzichtbar. Als berufstätige Mutter 2er Kinder steht immer irgendwie irgendetwas an.
Dann kommt noch der Hund dazu der 2 x täglich laufen will, mein Garten, meine Freunde und natürlich der Blog, den ich mit einer lieben Freundin teile. Manchmal nervt es mich wenn dadurch die Lesezeit zurückstecken muss aber irgendwie finde ich immer einen Weg. Schlaf brauche ich eh nicht viel so dass ich oft bis mitten in der Nacht lese auch wenn um halb 6 der Wecker klingelt. Also, immer so wie es einem gut tut und anderes nicht zu kurz kommt. Nächstes Jahr geht der Große in die Ausbildung, ob es dann 'besser' wird��?
Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und lass Dich von niemand verbiegen.
Liebe Grüße
Kasin
#litnetzwerk
Hallo Lena,
ich finde das Studium und Blog sich nicht widersprechen. Du hast ein vielfältiges Programm, machst aber auch alles freiwillig und kannst einiges davon ja auch jederzeit aufhören. Ist doch schön, wenn du an so vielen Dingen Spaß hast!
Die Bloggerei benötigt viel Zeit, falls Dir das mal zuviel wird, könntest Du dir vielleicht auch mal einen Blogpartner dazu nehmen? Wir bloggen zu zweit, das macht doppelt Spaß.
Viel Erfolg bei allem
Silvia
Ja, eine Stunde Fahrzeit wäre mir persönlich auch zu viel. So als Inselkind :) Du bist dann ungefähr so lange "weg" wie ich Uni habe an einem durchschnittlichen Tag...
Hallo Sara,
genau, Fragen kostet nix. Ich habe schon oft wirklich tolle Chancen bekommen nur, weil ich mich einfach getraut habe zu fragen bzw. mich zu bewerben. Aber leider mache ich das viel zu selten...
Liebe Grüße,
Lena
Huhu Karin,
ich werde dir jetzt also nicht erzählen, dass ich diesen Post eine gute Woche vor Veröffentlichung geschrieben habe. Und eine Plan mit Themen habe, der bis in den Dezember reicht...
So ganz aus dem Bauch raus schreiben kann ich einfach nicht. Dann bekomme ich Panik. Aber mir zu einem Thema spontan etwas überlegen und in einem Rutsch runter schreiben geht wirklich gut. Besser als Rezensionen, die ich dann doch meist nach Notizen schreibe um nichts wichtiges zu vergessen. Generell habe ich es aber mit stundenlanger Planung nicht so, wer hat denn dafür Zeit? :D
Liebe Grüße,
Lena
Hallo Anna,
ich habe auch schon in der Uni angefangen Postideen zu sammeln oder sogar Posts (per Hand allerdings) zu schreiben. Leider geht das nicht so oft. Denn auch wenn das Thema uninteressant ist: Können muss ich trotzdem alles... Ärgern tue ich mich trotzdem, wenn ich Montags früh mal wieder den unglaublich interessanten Ausführungen zur pharmazeutischen Technologie lauschen muss..Andererseits: Sonst würde ich ja auch nur im Bett liegen xD
Liebe Grüße,
Lena
Moin Kasin,
also meine Eltern behaupten es sei nicht besser geworden, nun das beide Kinder (meistens) aus dem Haus sind. Allerdings behaupten sie auch das der Hund nie etwas vom Tisch bekommt...
Gestern erst in der Pharmakotherapie-Vorlesung gehört: Koffein ist gar nicht so schlecht wie sein Ruf. Hilft sogar gegen Demenz, Parkinson und Leberzirrhose (Behauptet der Prof). Also kann ich jetzt ruhigen Gewissens auch weniger schlafen :D
Liebe Grüße,
Lena
Hallo Lena,
ich bewundere ja immer die Blogger, die es schaffen, neben dem Lesen der vielen Büchern auch noch regelmäßig Blogposts zu veröffentlichen und die parallel auf diversen Social-Media-Kanälen aktiv sind. Mit Job und Familie ist das manchmal etwas viel, daher gehe ich da rein nach dem Lustprinzip vor (von Rezensionen zu angeforderten Leseexemplaren mal abgesehen). Meiner Meinung nach ist es (zumindest bei den Buchbloggern) kein Problem auch seltener Beiträge zu veröffentlichen, da viele Leser ja mehrere Blogs verfolgen.
Ich hoffe jedenfalls, dass wir auch künftig noch Beiträge von dir lesen werden. Für das Studium drücke ich dir alle Daumen.
Liebe Grüße
Thomas
Hallo Silvia,
ich habe tatsächlich vor etwa einem halben Jahr nach einem Blogpartner gesucht. Leider aber niemanden gefunden, allerdings ist daraus der regelmäßige Gastbeitrag von Jules (die auf julesmoody.com ihren eigenen DIY Blog hat) entstanden. Hat auch was ^^ Und jetzt möchte ich noch "Rattenfänger zu Gast" wiederbeleben, aber damit warte ich noch etwas bis ich wieder im Unileben drin bin :D Aber wenn du einen Autor/Übersetzer/Verlagsmenschen mit Lust auf einen Gastbeitrag/Interview kennst: Immer her damit :D
Liebe Grüße,
Lena
Moin Thomas,
das mit Social Media ist tatsächlich eine Gewöhnungssache. Und Planung ist wichtig. Ich plane meistens die wichtigen Posts vor (mit Buffer), bedeutet aber auch: Wenn ich wie im Moment aus dem Rhythmus raus bin geht es gleich völlig den Bach runter xD Bis auf Twitter. Twitter ist MEINE Plattform, da bin ich auch so viel unterwegs. Mehr als sonst irgendwo ^^
Ich lese relativ wenig, also für einen Buchblogger. Mehr als ein Buch die Woche schaffe ich nicht. Meistens ist es sogar weniger. Dieser Blog wird nur durch Semesterferien zusammengehalten xD Aber bisher hat es eigentlich immer geklappt. Irgendwie :D
Liebe Grüße,
Lena
Hallo Lena,
mein job hat auch nichts mit Büchern zu tun, auch wenn ich mir das manchmal sehr wünschen würde. Aber das Lesen war schon immer Ausgleich und das Bloggen ist auch. Man muss sich nur auf dem "Professionalisierungs"-Ohr ein bisschen taub stellen, dann geht das auch.
Ich denke, dass es zeitlich gesehen egal ist, ob das Studium/der Job etwas mit Büchern zu tun ist. Ein Blog macht so oder so viel Arbeit, vor allem, wenn man regelmäßig posten will. Das kann dann auch schon mal in Druck ausarten, aber letztendlich liegt es ja an einem selbst wie viel Druck man sich selsbt aussetzen möchte.
ich finde es übrigens sehr erfrischend, Buchblogger zu treffen, die nicht in der Buchbranche arbeiten, da gelingt der Blick über den Tellerrand vielleicht auch leichter und manche Diskussionen werden nicht so schwer gewichtet.
Ich wünsche dir viel Erfolg für dein Studium - halte durch, auch in den härteren Phasen. Das Lesen wird dir immer bleiben.
Liebe Grüße
Mona
Hallo Lena,
mein Job hat auch gar nichts mit Büchern, Bloggen oder Medien zu tun und es gibt überhaupt keine Überschneidungen. Ich lese und blogge also nur aus Vergnügen und Hobby und muss auch immer sehen, woher ich die Zeit nehme. Eine Freundin sagt immer: Keine Zeit heißt, es ist mir nicht wichtig genug. Und wenn man das im Hinterkopf behält, dann verwendet man seine 24 Stunden pro Tag eben für das, was einem am wichtigesten ist. Da ist der Blog zwar schon mit dabei, aber nicht an aller erster Stelle.
Ich versuche, z. B. Leerlaufzeiten (Autofahrten, Wartezimmer etc.) zu nutzen, um mir schon mal Gedanken zu einem Buch zu machen und wie ich das in einen Blogartikel umsetze. Unwichtige Dinge wie sinnlos den Fernseher laufen zu lassen, habe ich abgestellt. Hausarbeit wird mit einem Hörbuch versüßt oder eben im Kopf schon mal ein Blogbeitrag vorbereitet. Es braucht schon gewisses Zeitmanagement, aber der Blog mit allem Drumherum (kreativ sein, sich mit Leuten austauschen, ein Lesearchiv aufbauen usw.) macht so viel Spaß, dass ich dafür eben lieber andere Dinge bleiben lasse. Und wenn wichtige Prüfungen, Belastungen im Leben oder Stressphasen da sind, muss eben auch der Blog mal vorübergehend zurückstehen und ich habe kein schelchtes Gewissen deswegen!
LG Gabi
Hallo Mona,
Danke :) Ich muss ja nur noch 1 Jahr schaffen an der Uni. Danach steht zwar noch ein Praktikum an, aber das dürfte kein Problem sein (und außerdem ist es bezahlt :D)
Liebe Grüße,
Lena
Hallo Gabi,
trotzdem könnte der Tag gerne auch mehr als nur 24 Stunden haben (Der darkovanische 28 Stunden Tag ist mir da sehr sympathisch) :D
Diese Leerlaufzeiten versuche ich auch immer möglichst produktiv zu nutzen. Meistens aber eher fürs Lernen. Karteikarten sind perfekt für Wartezeiten :)
Liebe Grüße,
Lena