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Vermählung - Rezension

[Merry Mondays] Jahresende! Wie sieht es mit deinen Vorsätzen für dieses Jahr aus?

Merry Mondays
Original: It’s the end of the year! How did you do with this year’s resolutions?


Ganz gut glaube ich :)

Ich wollte regelmäßiger bloggen: Hat bis auf eine Zeit im Sommer ganz gut geklappt.

Ich wollte abnehmen: Öhm ja, ich habe zu mindestens zwischenzeitlich mal abgenommen. Und ich kenne jetzt den Grund warum es so schwer ist abzunehmen für mich. Jetzt muss ich mich nur noch daran halten kein Weizen-, Dinkel- oder Roggenmehl zu essen. Gerade jetzt zu Weihnachten besonders schwer! Auch weil ich bis auf Müdigkeit und zunehmendes Gewicht auf der Waage ja nix davon mitbekomme, also kein Kribbeln im Mund oder so. Da greift man schnell einfach mal zu :)

Ich wollte fitter werden: Joah, als 5km laufen bekomme ich hin und regelmäßig Sport mache ich auch. Das sollte zählen, oder?
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Frohes Fest!


Ich wünsche euch allen, ob ihr nun feiert oder nicht, wunderbare Feiertage. Genießt die freie Zeit!

Hier wird es die nächste Zeit etwas ruhiger, bis ins neue Jahr werde ich mich erst mal verabschieden. Eine Pause kann man ja durchaus mal gebrauchen!
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[Merry Monday] Lieblingsweihnachtstraditonen

Merry Mondays
Original: Favourite Holiday Traditon


Hmm, zählen auch Sachen, die nicht direkt was mit Weihnachten zu tun haben? Meine Lieblingstraditionen haben nämlich eher was mit Klaasohm aka Nikolaus zu tun. Irgendwie haben wir gar nicht so DIE Weihnachtstradition. Klar einen gewissen Ablauf, aber nichts besonderes. Tee/Kaffee und Stollen/Kekse, dann Kirche, dann Essen, dann Bescherung. Und am ersten Feiertag dann quasi das Gleiche in abgewandelter Reihenfolge und minus Kirche bei meiner Oma.
Klaasohm samt den unvermeidlichen Socken (Hallo Mama ^^) als Geschenk am nächsten Morgen ist halt was besonderes, das ist halt was besonderes. Vor zwei Jahren habe ich mal im Adventskalender darüber berichtet.

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[Adventskalender] Geschenkideen für Leseratten


Hallo!

Ein neues Jahr und ein neuer Beitrag meinerseits zum Blogger Adventskalender, wie schon die letzten Jahre: Organisiert von Mona vom Tintenhain. Falls du bisher noch nichts mitbekommen hast von diesem Adventskalender, gibt es auf dem Blog Tintenhain eine Übersichtsseite zum Adventskalender. Außerdem haben wir dieses Jahr eine Facebook-Seite. Tipp dazu: Nicht nur auf "Gefällt mir" klicken sondern die Beiträge abonnieren bzw. Benachrichtigungen schicken lassen bei jedem neuen Beitrag auf der Seite. Ich verspreche wir spammen dich nicht zu ;)

Aber jetzt geht es endlich los ^^

Was schenkt man einer Leseratte? Die naheliegenste Antwort: Bücher und Buchgutscheine. Nur: Irgendwie ist das doch auch langweilig. Also für den Schenkenden. Bücher an sich werden nie langweilig, wie ich finde ;)
Also gibt es jetzt die volle Ladung an "nützlichen" und vor allem schönen Lese-Accessoires.

Lesezeichen

Vor einiger Zeit habe ich mal meine Lesezeichen auf Instagram gepostet:


Am liebsten mag ich ja den Teddybären. Der ist so schön kuschelig ^^ Nur für dich habe ich mal gegoogelt ob es so etwas auch im Internet gibt. Und voilá: Auf der Seite MyTeddys.de gibt es eine riesige Auswahl davon.
Lesezeichen kann man übrigens auch super selbst machen, ich habe ein Pinterest Board mit vielen tollen Ideen gefunden und würde am Liebsten sofort anfangen :D

ExLibris

Weil nichts schlimmer ist, als verliehene Bücher nicht zurück zu bekommen!! Wobei ich zugeben: Meistens schreibe ich meinen Namen einfach nur auf die erste Seite, wenn ich ein Buch verleihe. Aber so ein schönes ExLibri hat auch was.
Die gibt es entweder als Stempel oder als Aufkleber. Mein Lieblings Buch-Addon-Verlag (oder vielleicht auch Buch-Accessoire-Verlag?) moses. hat z.B. ein tolles Set mit Aufklebern oder auf DaWanda gibt es ein total niedlichen Stempel mit einer Eule. Ich bin ja der totale Eulen-Fan :)

gefunden im: DaWanda Shop: Lesefit

Becher

Also für mich gehört zu einem gutem Buch eine Tasse Tee oder Kaffee irgendwie dazu. Zwar lese ich auch oft Abends im Bett, aber wenn ich mich mal richtig aufs Sofa setze um zu lesen mache ich mir fast immer eine Tasse (oder auch eine Kanne ;)) Tee.  Die Tasse rechts habe ich auf DaWanda gefunden. Der Spruch ist einfach so wunderbar passend, wie ich finde.

Buchstützen

Quelle: moses.
Falls im Bücherregal tatsächlich noch Platz ist (oder vielleicht auch als Stütze für diesen  recht wackeligen Stapel an Büchern auf dem Nachttisch xD): Es gibt so viele tolle Buchstützen. Bei mir ist dafür leider kein Platz, aber glücklicherweise geht es ja nicht jedem so wie mir :)
Oben schon mehrfach erwähnt: moses. ist toll. Die libri_x Produkte noch mehr. Mir gefiel besonders die Buchstütze mit der lesenden Frau. Aber die mit der Eule ist auch toll.
Auf amazon & Co findet man noch diverse andere Buchstützen. Einige aufwendiger und andere ganz einfach. Auf DaWanda habe ich welche im Design des "Sandman" Comics von Neil Gaiman gesehen.


Morgen geht es weiter bei Julias Buchblog. Ich bin schon gespannt was sie geplant hat!

Was ist dein Leseratten-Geschenktipp? 
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[Merry Monday] Was bringt dich in festliche Stimmung

Merry Mondays

Original: What things/activities get you in the holiday spirit?

Kekse backen und Weihnachtslieder hören und singen. Ach ja und weihnachtlich dekorieren.
Wobei ich Weihnachtslieder auch gut ignorieren kann (im Schulchor haben wir immer direkt nach den Sommerferien angefangen für Weihnachten zu proben, das hat Spuren hinterlassen :D)

Und Schnee, ich finde wenn es schneit sieht immer alles gleich so festlich aus ^^



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[Beyond the Books] Thanksgiving

KissinBlueKaren

Neuer Freitag, neues "Beyond the Books". Das Grundprinzip: Alles, außer Bücher gefällt mir sehr gut im Moment ^^ Mehr Infos dazu findet ihr bei KissinBlueKaren, auf deren Blog findet man auch eine Themenliste für die nächsten Wochen.

Thanksgiving


Keine Übersetzung diesmal, weil es einfach keine gibt. Erntedank ist das was Thanksgiving am nächsten kommt, aber halt nicht das selbe. Ich werde diesen Beitrag einfach mal dafür benutzen danke zu sagen!

Danke an alle Verlage mit denen ich im letzten Jahr in Kontakt war! Ein extra danke für alle Rezensionsexemplare gibt es auch noch dazu.

Danke an all die fantastischen Autoren, die so viele tolle Bücher schreiben, dass ich mit lesen gar nicht mehr hinter her komme. Und mit den Rezensieren manchmal auch nicht mehr!

Danke an all die Leute mit denen ich vor allem auf Twitter so viel Spaß habe manchmal!

Und last but not least: Danke an euch. Ohne alle die Menschen, die meine Beiträge lesen und kommentieren würde die ganze Sache mit dem Blog wesentlich weniger Spaß machen :) Fühlt euch gedrückt!
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[Beyond the Books] I am most proud of...

KissinBlueKaren

Und es ist wieder Zeit für "Beyond the Books". Worum geht es dabei? Jede Woche gibt es ein Thema und darüber bloggen dann alle teilnehmenden Blogger. Einzige Bedingung für das Thema: Es hat nichts mit Büchern zu tun! Mehr Infos und die Themen für die nächsten Wochen findest du bei KissinBlueKaren


I am most proud of...
Ich bin besonders stolz auf...

...diesen Blog, wirklich. Das Büchernest ist zwar eigentlich nichts Besonderes (Gibt schließlich noch hunderte andere Buchblogs), aber ich bin stolz darauf wie viel ich durch das bloggen gelernt habe. Angefangen bei ganz simplen Dingen, wie die Fähigkeit schnell, höflich und Rechtschreibfehlerfrei auf E-Mails zu antworten (Am Anfang fiel mir das unglaublich schwer) über Fähigkeiten wie html und CSS bis zu viel mehr Selbstvertrauen, wenn es darum geht auf andere Menschen zuzugehen und auch mal etwas einzufordern.

Das Büchernest ist mein "Baby" und zwar eine Art Dauerbaustelle, aber halt MEINE Dauerbaustelle.

Worauf bist du besonders stolz?
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Lesen für Menschlichkeit

Eigentlich sollte heute ein vollkommen anderer Beitrag veröffentlicht werden. Stattdessen habe ich einen Teil meines Tages heute damit verbracht zu versuchen die richtigen Worte zu finden.
Ich habe es auf gegeben. Hier wird es (von meiner Seite aus) keine Beitrag geben, der genau die richtigen Worte findet. Lediglich einen Tweet von Stefanie Leo (von Bücherkinder) möchte ich an dieser Stelle einbetten:





Um ein bisschen die Hoffnung zu stärken in einer besseren Welt aufzuwachen werde ich bei der Aktion Lesen für Menschlichkeit mit machen. Falls du nicht auf den Link klicken möchtest (Franzis Blog Lovely Mix lohnt sich allerdings immer) einmal die Kurzfassung:
Zwischen dem 1.12 und dem 30.12 wird für jedes gelesen Buch bzw. für jede gelesen Seite ein bestimmter Beitrag gespendet. An wen? Egal, das darf jeder Teilnehmer selbst entscheiden. Genauso wie den Betrag den er oder sie spendet.

Ich habe beschlossen für jedes gelesene Buch 5€ zu spenden. Für eine Organisation habe ich mich noch nicht entschieden. Wahrscheinlich werden es die Apotheker ohne Grenzen, die bekommen für die wichtige Arbeit, die sie leisten viel zu selten Anerkennung. Vielleicht wird es aber auch action medeor, "die Notapotheke der Welt", die oft mit den Apothekern ohne Grenzen zusammen arbeiten. Oder vielleicht wird es eine ganz andere Organisation. Ich habe den Dezember über ja noch viel Zeit zu überlegen was mir am wichtigsten ist.
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[Beyond the Books] Bedtime Routines

KissinBlueKaren

Und es ist wieder Zeit für "Beyond the Books". Worum geht es dabei? Jede Woche gibt es ein Thema und darüber bloggen dann alle teilnehmenden Blogger. Einzige Bedingung für das Thema: Es hat nichts mit Büchern zu tun! Mehr Infos und die Themen für die nächsten Wochen findest du bei KissinBlueKaren

Bedtime Routines
Schlafenszeit Routinen

Habe ich so etwas überhaupt?? Ist ja eigentlich eher etwas, dass man mit Babys und kleinen Kindern assoziiert :D Aber ja, ich habe tatsächlich etwas, dass in diese Kategorie fallen dürfte.

Meine Routine beginnt damit, dass ich mein Make-Up entferne und anschließend mit Wasser (und einem kleinen bisschen Seife) mein Gesicht abwasche. Dann putze ich meine Zähne, flechte meine Haare und verarzte alles was an kleinen Wunden so zu sehen ist. Und dann geht es ins Bett :) Also schlafen tue ich dann zwar meistens noch nicht, aber im Bett zu liegen ist ja auch schon einmal ein Fortschritt, oder?
Meistens lese ich dann noch etwas oder schaue auf dem Handy nochmal bei Facebook & Co rein. Wobei ich gerade dabei bin mir letzteres abzugewöhnen. Dann habe ich auch mehr Zeit zum lesen :D
Nochmal gecheckt ob der Wecker richtig gestellt ist und dann versuche ich zu schlafen :)

Und, hast du auch so eine Routine?
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[Rezension] Die Küste der Freiheit

Huhu,
 neue Woche, neue Rezension. Der Montag wird jetzt meiner neuer Tag für "lange" Posts wie Rezensionen und Co. Vielleicht wird es auch der Dienstag. Donnerstag ist mir zu nah an Beyond the Books, muss ja nicht alles so gedrängt auf einem Haufen sein.
"Die Küste der Freiheit" habe ich als Rezensionsexemplar im rahmen einer Blogtour von Bastei Lübbe erhalten.

Informationen zum Buch

Quelle: Bastei-Lübbe


Die Küste der Freiheit

Maria W. Peter

Hardcover
957 Seiten
€ 9,99 [D]
ISBN 978-3-404-16735-7
Verlagswebsite



Erster Eindruck:

Also auf einen historischen Roman hätte ich im ersten Augenblick bei dem Cover nicht getippt oder zu mindestens nicht auf einem ernstzunehmenden historischen Roman. Schön ist es allerdings trotzdem.

Inhalt: 

Anna Hochstetter ist Mennonitin. Nach ihrem Ausschluss aus der Gemeinde beschließt sie nach Amerika zu gehen. Ausgerechnet dort trifft sie Lorenz von Tannau wieder, ein Offzier, den sie aus der hessischen Heimat kennt. 


Meine Meinung: 

100 Seiten weniger hätten es auch getan. Wirklich. Und ein bisschen weniger Zufälle auch, egal wie unergründliche Gottes Wege sind. Man sollte meinen der amerikanische Unabhängigkeitskrieg wurde in einem Dorf gekämpft so oft wie sich die unterschiedlichen Charaktere mehr oder weniger zufällig wieder treffen.
Die Figuren selbst sind sehr gut ausgearbeitet und die Geschichte ist sehr spannend. Gerade die für die heutige Zeit untypische Gläubigkeit ist manchmal jedoch schwer nachzuvollziehen. Gut ja, ich bin mit einem Glauben aufgewachsen der quasi fast schon eher Atheismus war (Der Pastor, der sagte Gott um Hilfe bitten sei Zeitverschwendung, da Gott nur denen hilft, die sich selbst helfen? Ja, das war in meinem Konfi-Unterricht…), aber das Bibelzitate wörtlich genommen werden? Nicht so meins.
Die Liebesgeschichte von Anna und Lorenz wirklich toll gemacht und man kann sich gut in die beiden reinversetzen, Pluspunkte dafür!
Insgesamt scheint „Die Küste der Freiheit“ gut recherchiert (warum sich ein Baron, dessen persönliches (!) Vermögen groß genug ist um nie mehr arbeiten zu müssen „nur“ den Rang eines Sekondeleutnants erkauft ist mir allerdings unklar). Die Verhältnisse sind natürlich etwas vereinfacht, aber von dem was bei mir vom Geschichtsunterricht hängen geblieben ist durchaus realistisch.
Im übrigen ist meine Inhaltsangabe mal wieder vollkommen sch****, es ist unglaublich schwierig dieses Buch zusammenzufassen ohne etwas wichtiges zu verraten...

Fazit: 

Gottes Wegen mögen (wie gerne erwähnt in diesem Buch) unergründlich sein, hier wirken die vielen Zufälle aber konstruiert. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und das Buch trotz seiner fast 900 Seiten schnell gelesen. Ideal für Fans historischer Romane, die unglaubliche Zufälle übersehen können.

Von mir gibt es dafür 3 Sterne.


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[Beyond the Books] Bad habits

KissinBlueKaren

 Worum geht es? Jede Woche gibt es ein Thema und darüber bloggen dann alle teilnehmenden Blogger. Einzige Bedingung für das Thema: Es hat nichts mit Büchern zu tun! Mehr Infos und die Themen für die nächsten Wochen findest du bei KissinBlueKaren

Bad habits. Share yours and why you won’t give it up. Ever.
Schlechte Angewohnheiten. Was ist deine und warum würdest die sie nie aufgeben?


Unordnung. Ich habe ein echtes Problem eine komplett ordentliche Wohnung zu haben. Irgendwie bricht irgendwo immer Chaos aus, aber so komplett ordentlich ist ja auch langweilig. Zwar wäre ein bisschen ordentlicher natürlich schon, aber wie im Wohnkatalog muss es ja auch nicht aussehen. Ich zu mindestens finde das langweilig und noch habe ich alles wieder gefunden ^^

Ich habe auch noch jede Menge andere schlechte Angewohnheiten, aber die will ich möglichst besiegen:
Ich kratze gerne Mückenstiche und Pickel und so auf und habe deswegen gerade an den Armen jede Menge kleine Narben.
Ich esse entweder jede Menge ungesunde Sachen oder fast gar nichts (ja, ich bin von 30g Haferflocken und etwa 200ml Milch morgens um 7 bis weit nach Mittag satt...). Einen Mittelweg habe ich da noch nicht gefunden...
Ich bin abhängig von Schokolade. gehört auch irgendwie oben mit dazu :)
Ich knibbel an meinen Fingernägeln, weshalb die immer total ungleichmäßig sind.
Ich lasse mich unglaublich schnell ablenken. Besonders vom Internet :P

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[Rezension] Das wilde Kind von Hameln

Moin!
 Dieses Buch habe ich von Bettina Szrama erhalten, nach dem sie in der Kategorie "Rattenfänger zu Gast" hier auf dem Blog im August darüber berichtet hat. Im übrigen suche ich auch weiterhin noch Menschen, die gerne einen Gastbeitrag schreiben möchten. Meldet euch einfach bei mir!

Aber jetzt geht es los mit der Rezension:

Informationen zum Buch

Quelle: Acabus Verlag


Das wilde Kind von Hameln

Bettina Szrama

Taschenbuch
320 Seiten
€ 13,90 [D]
ISBN 978-3-862-82361-1
Website der Autorin


Erster Eindruck

hmm, das Buch hat ein sehr angenehmes Format, aber das Cover gefällt mir nicht so. Irgendwie macht es da einfach nicht *klick* für mich, die Schrift gefällt mir aber sehr gut (erinnert mich an die Schrift hier auf dem Blog :) )

Inhalt

1724: In der Nähe von Hameln taucht ein verwilderter Junge auf, er trägt einen Hemdfetzen mit dem kurfürstlichen Wappen um den Hals. Der wilde Peter, wie er genannt wird, führt sich jedoch wie ein wildes Tier auf und kann nicht sprechen. Zunächst wird er ins Armenhaus gebracht, dort freundet sich Grete, die Tochter des Aufsehers, mit ihm an. Aber nicht nur sie interessiert sich für den Jungen, auch der kurfürstliche Kommissar Aristide Burchady sowie der Leibarzt des englischen Königs, die Kronprinzessin und ein Zuchthausaufseher aus Celle möchten mehr wissen...


Meine Meinung

Zu Beginn des Buches hatte ich erst einige Schwierigkeiten mich in die Sprache einzufinden, nachdem ich vorher eine Zeit lang vorallem Jugendbücher gelesen hatte, war dass erst einmal etwas ungewohnt. "Das wilde Kind von Hameln" ist auch sicher eines der Bücher, dass sich stark an der tatsächlichen Sprechweise der Zeit orientiert.
Insgesamt ist das Buch gut gemacht, mich persönlich konnte "Das wilde Kind von Hameln" aber trotzdem nicht recht überzeugen. Über Strecken fand ich es wirklich schwierig weiter zu lesen, zwar ist die Geschichte sehr interessant, nur irgendwie kam nie dieses "Ich muss jetzt unbedingt wissen wie es weiter geht"-Gefühl auf. Die Figuren blieben eben einfach nur Figuren und ich konnte mich nicht in sie reinfühlen. Gerade Leute wie Aristide Burchady sowieso so ziemlich der gesamte englische/hannoveranische Hof sind sehr undurchsichtig. Ja, bei Hofe war es damals sicher nicht gut die eigenen Gefühle an die große Glocke zu hängen und leicht durchschaubar zu sein, aber als Leser brauche ich zu mindestens einen kleinen Ansatzpunkt um eine Figur verstehen zu können. Bei Grete fällt es mir etwas leichter, aber zwischen ihr und mir stehen prinzipielle Unterschiede im Charakter. Das ist allerdings nicht die Schuld der Autorin und wären mir nicht die meisten anderen Figuren ebenso verschlossen geblieben, wäre es auch nicht weiter schlimm.
Gut recherchiert ist das Buch auf jeden Fall, so weit ich das beurteilen kann. Großer Pluspunkt auch: Das historische Setting ist keinesfalls nur Deko sondern die Geschichte lebt irgendwie auch von diesem Umfeld.

Fazit

Ein solider historischer Roman, der sicher seine Fans finden wird. Ich persönlich fand ihn eher okay als gut. 3 Sterne dafür.


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[Rezension] Der Palast der Meere

Da bin ich wieder! Diesmal mit einer Rezension.
Ich habe Anfang Oktober mal wieder Glück gehabt bei Blogg dein Buch und dürfte "Der Palast der Meere" von Rebecca Gablé lesen. Danke an Bastei-Lübbe für das Rezensionsexemplar.


Informationen zum Buch

Quelle: Bastei-Lübbe


Der Palast der Meere

Rebecca Gablé

Hardocver
957 Seiten
€ 26,00 [D]
ISBN 978-3-431-03926-9
Verlagswebsite



Erster Eindruck:


Hach, dieses Cover. Ich mag es einfach. Das Design erinnert mich ein bisschen an die Seekisten, die bei uns im Heimatmuseum stehen. Da sind auch oft Windrosen und Bilder von Schiffen eingraviert oder die Kisten sind entsprechend bemalt. Zu den anderen Büchern passt es auch sehr gut, was mich immer glücklich macht, selbst wenn ich nur den ersten Band (wenn auch in der "langen" Ausgabe) besitze.

Inhalt:

Isaac und Eleanor von Waringham haben auf den ersten Blick bis auf ihren Vater wenig gemeinsam. Eleanor hat ihr ganzes Leben an der Seite von Königin Elizabeth verbracht. Sie kennt die Geheimnisse eines jeden Menschen bei Hofe und wird "das Auge der Königin" genannt. Einzig und allein der Londoner König der Diebe stört das Bild der perfekten Hofdame...
Isaac dagegen hat nahezu sein gesamtes Leben entweder in Waringham oder bei seinem Onkel, dem Tuchhändler Philip Durham, in London verbracht und er hasst es. Deshalb schleicht er sich auf ein Schiff in der Hoffnung so auf den Kontinent zu kommen. Nur fährt dieses Schiff in die Neue Welt und nicht nach Frankreich...

Meine Meinung:

Meine Zusammenfassung ist echt schlecht. Es ist einfach unglaublich schwierig dieses Buch in Worte zu fassen. Es spielt zwischen 1560 und 1588, als über einen Zeitraum von 28 Jahren. Und dann gibt es diesmal auch noch zwei Hauptpersonen, die wenig bis gar nicht miteinander interagieren. Ja, sie sind Halbgeschwister, aber selten sind beide mal in einem Raum. Was dieses Buch gerade deshalb aber auch besonders spannend macht, denn es entsteht ein sehr vielseitiges Portrait der Zeit. Das Leben bei Hofe und das Leben auf See sind ja jetzt nicht unbedingt vergleichbar ;)
Rebecca Gablé hat es schon in ihrem vorherigen Büchern gezeigt: Sie kann schreiben und wie. Und historische Romane kann sie meiner Meinung nach besonders gut. Mein Favorit von ihr wird wahrscheinlich immer "Der König der purpurnen Stadt" bleiben, aber "Der Palast der Meere" ist auch wirklich gut.
Es gibt wieder jede Menge Intrigen und Schicksalsschläge, aber durch die zwei verschiedenen Hauptpersonen wird es nicht zu viel auf einmal sondern ist etwas aufgelockert. Das hilft auch bei 900 Seiten nicht aufgeben zu wollen. Durch die Abwechslung (und die gut platzierten Zeitsprünge) hat man nie das Gefühl, dass es langweilig wird oder sich zieht. Stattdessen möchte man das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen, bei 900 Seiten etwas ungünstig, schließlich muss man (bzw. ich auf jeden Fall) ja auch noch essen und trinken und zur Uni gehen...
Besonders gefallen hat mir diesmal, dass das Umfeld von Isaac und Eleanor ebenfalls sehr gut charakterisiert ist. Mir ist nicht eine Figur aufgefallen, die irgendwie nicht richtig ausgearbeitet wirkt. Hut ab dafür!
Ein kleines Nachwort mit den geschichtlichen Hintergründen gibt es auch wieder, so etwas finde ich muss sein bei einem historischen Roman.

Fazit:

Schwierig, Schwierig. Es ist nicht ihr bestes Buch, aber es ist besser als fast alle anderen historischen Romane, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Also 4 Sterne oder 5 Sterne?
5 Sterne, weil es mehr solcher Bücher geben sollte!

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Und es ist wieder Zeit für die Geheimtipps!


Hallo und herzlich Willkommen zu den (nicht ganz so geheimen) Geheimtipps!

Ich könnte hier jetzt auch einen ganzen Posts voll mit Buchmesseberichten machen, aber das möchte ich niemanden antun. Auch wenn einige der Berichte wirklich gut waren. Stattdessen gibt es jetzt einen vollkommen Buchmesse-freien-Geheimtipp-Post.

Fangen wir mit dem Phänomen Buchherpes an. Darum ging es nämlich auf Bookdemon, für Annabel sind das Bücher die plötzlich überall sind und dabei unglaublich auf den Keks gehen. So wie Fifty Shades of Grey. Schau einfach mal bei ihr vorbei!

Skys Buchrezensionen werden so langsam aber sicher zu einem Dauergast auf dieser Liste fürchte ich. Tut mir auch so gar nicht leid, denn er schreibt einfach wunderbare Beiträge. Diesmal ist es ein wunderbarer emotionaler Beitrag über seinen Weg zum Buch "The Perks of Being A Wallflower",lies einfach selbst hinein

Fast jeder Blogger, der Rezensionen schreibt hat ein großes Problem: Die meisten der Rezensionen fallen gut aus. Das geht mir so und wenn ich mir Rezensionslisten auf anderen Blogs so anschaue auch jede Menge anderen Leuten. Vielleicht manchmal tatsächlich (wie einem dann oft vorgeworfen wird), weil man ein Rezensionsexemplar nicht schlecht bewerten möchte. In meinem Fall jedoch, weil ich nach mehr als 15 lesend verbrachten Jahren mittlerweile einfach ein Auge habe für Bücher, die mir gefallen. Vielleicht entgehen mir durch diese Vorauswahl einige wirklich gute Bücher, aber mir bleiben auch fast alle Bücher erspart, die mir nicht gefallen. Melanie hat auf umecken.de darüber geschrieben, warum sie sich trotzdem kein schlechtes Buch kaufen wird, nur um mal wieder einen Veriss schreiben zu können

Und zu guter Letzt möchte ich auf eine Aktion von Influenza Bookosa aufmerksam machen. Da ich auf Grund von so Kleinigkeiten wie dem 1. Staatsexamen diesem Sommer kaum zum Blog lesen gekommen bin und sowieso ein extremes Kurzzeitgedächnis habe was gelesene Beiträge angeht, werde ich wohl nicht mitmachen. Aber ich würde gerne jede Menge Beiträge über tolle Rezensionen lesen! Also auf zu: Ich weiß, was du letzten Sommer gelesen hast

Was waren deine Monatshighlights?

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[Blogtour] Gewinnerbekanntgabe "Die Küste der Freiheit"


Die Gewinner stehen fest! Also Vorhang auf und einen kleinen Trommelwirbel:

Gewonnen haben:

1. Preis: 2 x 1 signiertes Print + Postkarte
- Areti
- Charleens Traumbibliothek

2. Preis: 3x 1 Block mit Kugelschreiber + Postkarte
- Marie
- Bettina Hertz
- heidi_59

3. Preis: 5 x 1 Schlüsselanhänger + Postkarte
- ElkeK73
- analog 2.0
- Tiffi2000
- Lese_gerne
- Mimi Sipek

Herzlichen Glückwunsch!!
Schreibt doch bitte eine Mail an: cp.ideenwelt@gmail.com mit dem Betreff: „Die Küste der Freiheit“.  Bitte teilt Eure Anschrift mit.
Wir wünschen Euch viel Spaß mit den Büchern...
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Meine Top 5 Bücher über Hexen und Zauberer



Samstag ist Halloween und das nehme ich mal zu Anlass euch über meine Lieblingshexen und -zauberer zu berichten. Vielleicht wird es bis dahin ja auch noch andere etwas übernatürlich angehauchte Beiträge geben, aber das hängt ein bisschen davon ab wie sich die nächste Woche zu unimäßig gestaltet.

Aber erstmal Vorhang auf:


5. This Wicked Game

Dieses Buch fällt ein wenig aus der Reihe, weil es hierbei nicht um Hexen und Zauberer im klassischen Sinne geht sondern um Vodoo. Claire, die Hauptperson, kommt aus einer Familie, die schon seit Generationen Vodoo-Praktizierende mit allem notwendige beliefert. Sie selbst glaubt aber nicht daran, bis sie eines Tages eine Bestellung für Panther Plasma bekommt. Ein Stoff, der im Vodoo nur zum Töten benutzt wird..
Mal was anderes, vielleicht nicht das beste Buch der Autorin, aber die Idee war einfach nur wunderbar.

4. Eine lausige Hexe

Die Bücher habe ich zwar nie gelesen, aber die Serie ist einfach nur toll! Da können die Bücher ja nur besser sein, oder? Leider habe ich nur eine englische Version der Intro gefunden, aber die ist auch okay ^^ *summ*
Worum es geht? Mildred fängt auf Grausteins Akademie ihre Hexenausbildung an, allerdings ist sie keine besonders gute Hexe. Genau genommen ist eine eine miserable Hexe, alles was sie anfasst geht schief. Aber gute Freundinnen findet sie trotzdem und dann ist selbst der Zaubertränkeunterricht nicht mehr ganz so schlimm...
Im Übrigen wurde diese Buchreihe lange vor Harry Potter veröffentlicht, die Parallelen sind dennoch, gerade was das Lehrpersonal angeht, unübersehbar. Honi soit qui mal y pense...


3. Bartimäus

Zugegebenermaßen: Die Bartimäus-Bücher habe ich erst im letzten Jahr gelesen, nachdem ich mich lange nicht so recht getraut habe. Warum weiß ich eigentlich gar nicht mehr, aber sie jetzt endlich zu lesen war eine sehr, sehr gute Entscheidung. Auch wenn meine Lieblingsfigur gar kein Zauberer ist sondern Bartimäus selbst, der ein Dschinn ist.
Ach ja, worum geht es: Der junge Zauberlehrling Nathanael beschwört, um sich an einem Freund seines Meisters zu rächen, den Dschinn Bartimäus. Dieser ist eher wenig begeistert davon, aber irgendwie raufen sie sich schon zusammen.

2. Harry Potter

Der Klassiker. Worum es geht muss ich wahrscheinlich niemanden erklären, oder? Ich muss allerdings zugeben, dass Harry und Co. nur aus nostalgischen Gründen so hoch auf dieser Liste stehen. Mittlerweile finde ich die Bücher nämlich gar nicht mehr so gut geschrieben und die ganzen Löcher im Plot o.O Aber ich habe sie geliebt und auf jedes neue Buch hingefiebert und ich lese bis heute Fanfiction zu diesen Büchern. Irgendwas hat Mrs Rowling also richtig gemacht!
Meine Lieblingsfiguren sind im übrigen am Ende der Reihe fast alle tot, was ich J K Rowling bisher einfach nicht verzeihen konnte...

1. Die Flüsse von London

Mein momentaner Favorit unter den Büchern über Zauberern und Hexen. Die Serie ist einfach so genial. Worum es geht? Peter Grant fängt nach seiner Grundausbildung im Folly, der Einheit für "besondere" aka magische Fälle bei der Londoner Polizei an. Und erlebt dabei so manches Abenteuer, angefangen mit Geistern die Zeugenaussagen machen über Flüsse, die doch recht lebendig sind bis zu einem Zauberer ohne Gesicht...
Wobei Peter Grant zwar amüsant ist, aber wirklich toll ist Thomas Nightingale sein Chef und Zauberermeister. Das beste Wort um ihn zu umschreiben dürfte "formidabel" sein.

Im übrigen habe ich hier nur Bücher einbezogen, in denen die Personen sich auch selbst als Hexen bzw. Zauberer identifizieren (oder von anderen als solche identifiziert werde, wie im Fall von Claire).

Was sind deine liebsten Bücher über Hexen und Zauberer?
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[Blogtour] Medizin im 18. Jahrhundert


Hallo und herzlich Willkommen zum vierten Stopp der Blogtour zu "Die Küste der Freiheit" von Maria W. Peter (erschienen bei Bastei Lübbe)! Wie haben dir die bisherigen Beiträge denn so gefallen?
Zur Erinnerung hier noch einmal ein kleiner Blogtour-Fahrplan:
19.10 Bookwormdreamers: Das Buch "Die Küste der Freiheit" stellt sich vor
20.10 Book Chrissi : "Deutsche  Auswanderer in die Neue Welt"
21.10 Bookwormdreamers: "Liebe in Zeiten der Standesunterschiede"
22.10 hier
23.10 Blankas Bücheriste "Die Amerikanischen Südstaaten und ihre Geschichte"
24.10 Babsleben: "Deutsche Einflüsse und Traditionen in Amerika"
25.10 Watchedstuff : "Die Autorin - Maria W. Peter"

Middlesex Krankenhaus, London
Microcosm of London
Anna Hochstätter, die Protagonistin aus "Die Küste der Freiheit" hilft gerne anderen Menschen. Und zwar nicht nur "einfach so" sondern sie kennt sich sehr gut mit Kräutern aus, ist quasi eine "Heilerin". Glücklicherweise waren Hexenprozesse zu dem Zeitpunkt nicht mehr ganz so üblich!
Im 18. Jahrhundert änderte sich viel in der Medizin, aber die Ärzte waren von Frauen, die sich mit Kräutern und traditionellen Heilmethoden auskannten immer noch nicht wirklich begeistert.(bzw. fanden sie einfach alles was irgendwie helfen wollte und kein an einer Universität ausgebildeter Arzt war eher blöd) Immerhin war Aderlass nicht mehr in Mode, was ja auch schon mal was ist ;)

Aber wie war die Medizin im 18. Jahrhundert? 

Im Vergleich zu heute? Ziemlich bescheiden. Im Vergleich zum Mittelalter? Verdammt gut.


Es gab schon anatomische Zeichnungen und zwar welche die abbildeten wie es wirklich aussah und nicht wie es gerade am besten passte. Operationen wurden dadurch endlich möglich.

Die Nerven wurden entdeckt, auch wenn niemand so recht eine Ahnung hatte was sie zu bedeuten hatten. Ähnliches gilt für den von William Harvey schon im 17. Jahrhundert entdeckten Blutkreislauf. Man wusste vieles, aber konnte mit diesem Wissen wenig anfangen, weil einige wichtige Dinge eben noch nicht bekannt waren z.B. Bakterien.

1761 veröffentlicht ein Professor Morgagni aus Padua ein Buch in dem er Symptome eines Kranken in Verbindung bringt mit Dingen, die im Inneren des Kranken sind. Heute selbstverständlich, damals quasi eine Revolution.

John Hunter von John Jackson,
via wikimedia Commons
Der Chirurg John Hunter und einige andere Armee-Ärzte stellten sich öffentlich gegen das Amputieren von Beinen und Armen. Zwar waren diese durch die Erfindung/Weiterentwicklung des Stauschlauchs sicherer geworden, aber da Bakterien noch nicht bekannt waren immer noch mit einem hohen (Infektions-)Risiko verbunden.
Aus Schusswunden wurde oft auch nicht mehr die Kugel entfernt, da dadurch häufiger Entzündungen auftraten. Es gab allerdings auch spezielle Geräte zum Entfernen einer Kugel, bei denen eine Vergrößerung der Einschusswunde vermieden wurde.
Auf Schlachtfeldern starben allerdings immer noch mehr als genug Menschen, auch wegen der mangelnden Hygiene oder weil Ärzte und andere Helfer nicht rechtzeitig kommen konnten. Sie standen nämlich nicht unbedingt unter Schutz, so wie heute durch die Genfer Konvention. Es war den Kriegsparteien überlassen sich darauf zu einigen, was mit den Verwundeten (und Gefangenen) geschah.

Geburtszangen nach Levret, 1793
 (Historia literaria et critica forcipium et vectium obstetriciorum)
Hebammen wurden von Ärzten in der Geburtshilfe verdrängt. Vorlesungen zur Geburtshilfe wurden "am lebenden Objekt" gehalten. Armen Frauen wurde so die Möglichkeit eröffnet ihre Geburt von einem Arzt begleiten zu lassen, vielleicht nicht besonders angenehm, aber sicherlich vorteilhaft.

Die Geburtszange wurde erfunden. Heute würde man sagen: Wie barbarisch. Aber wenn die Alternative ist das Kind im Mutterleib zu zerschneiden? Unglaublicher Fortschritt. Anna, die im Buch mehrfach bei Geburten hilft, hätte das sicher gefallen.

Impfungen wurden im ausgehenden 18. Jahrhundert erfunden, dadurch konnten im 20. Jahrhundert die Pocken ausgerottet werden!

Ganz schön viel, was da so zusammen kommt, oder?

Morgen geht es bei Bianka mit der Geschichte der amerikanischen Südstaaten weiter.

Gewinnspiel:

Wer die letzten Tage die Blogtour schon  verfolgt hat weiß, dass es auch ein Gewinnspiel gibt. 
Um an diesem Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr jeden Tag eine Frage in den Kommentaren beantworten. Ihr könnt auf jedem Blog teilnehmen und so 7 Einträge fürs Gewinnspiel sammeln.
Mein Frage: Was findest du von den Neuentwicklungen und Weiterentwicklungen in der Medizin im 18. Jahrhundert am spannendsten/überraschensten? 



1. Preis: 2 x 1 signiertes Print + Postkarte
2. Preis: 3x 1 Block mit Kugelschreiber + Postkarte
3. Preis: 5 x 1 Schlüsselanhänger + Postkarte

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.

Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.

Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.

Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.

Das Gewinnspiel endet am 25.10.2015 um 23:59 Uhr.

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[Rezension] Flavia de Luce. Mord im Gurkenbeet

Informationen zum Buch

Cover Flavia de Luce 1
Quelle: Blanvalet


Flavia de Luce. Mord im Gurkenbeet

Alan Bradley

Übersetzer:Gerald Jung, Katharina Orgaß
Taschenbuch
400 Seiten
€ 8,99 [D];€ 9,30 [A]
ISBN 978-3-442-37624-7
Website zur Reihe


Erster Eindruck:

Das Cover ist ja soo toll, aber fast schon wieder zu toll, der Klappentext hat mich nämlich erst nicht so überzeugt und nur wegen des Covers kaufe ich keine Bücher. Gut das es das Buch in der Onleihe gab ^^

Inhalt:

 Flavia de Luce wohnt mit ihren beiden Schwestern und ihrem Vater in einem Herrenhaus mitten im idyllischsten England. Bis eines Morgens plötzlich ein Toter im Gurkenbeet liegt. Vergiftet. Und Flavias Vater soll der Mörder sein. Da muss Flavia natürlich Nachforschungen anstellen…


Meine Meinung:

Chemie, jede Menge Chemie *aww* Da hat das Studium endlich mal einen Sinn :D Für jemanden der mit Chemie nicht so viel am Hut hat oder eher altersmäßig der Zielgruppe entspricht, vielleicht eher nicht so toll, aber mir hat es Spaß gemacht. Wobei ich Flavias Laborsicherheit bemängeln muss, sie hält sich eindeutig nicht an einige wichtige Sicherheitsvorschriften xD Und Tee in Bechergläsern *seufz*
Aber zurück zum Buch. Flavia ist mal etwas Anderes. Und anders kann man sie auch nicht einordnen, aber mir gefällt sie. Lässt sich nichts sagen, ist mutig und mag Chemie, was gibt es da nicht zu mögen? Noch dazu liegt die Geschichte irgendwo zwischen absoluter Verrücktheit und Agatha Christie. Very British könnte man auch sagen.
So wirklich weiß ich nicht was ich zu Flavia schreiben soll. Es war ein wunderbarer Roman, aber irgendwie auch nicht so gut, dass ich jetzt unbedingt sofort die Folgebände lesen muss. Woran das liegt? Ich weiß es nicht, ehrlich nicht. Vielleicht weil Flavia mir persönlich etwas zu extrovertiert ist? Oder weil mich das Chemie und Giftgequassel dann doch etwas zu sehr ans Studium erinnert?

Fazit:

Ein tolles Buch, dass mich aber trotzdem nicht wirklich mitreißen konnte.


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Psst! (nicht ganz so geheime) Geheimtipps!


Neuer Monat, neue Geheimtipps. Also Vorhang auf:

Erstmal möchte ich mal das Thema Rezi-Klau ansprechen. Als ich das erste Mal davon gelesen habe auf Facebook war ich ziemlich entsetzt und bin es ehrlich gesagt immer noch. Wie kann man so etwas machen? Ich sitze manchmal Stunden vor einer Rezi, weil die Worte einfach nicht kooperieren wollen. Exemplarisch für die vielen guten Posts, die ich darüber gelesen habe, stehen hier der von Ascari auf Leseratz und der von Hannah auf Wonderworld of Books.


Die nächsten beiden Posts passen zufälligerweise wirklich gut zusammen. Erstmal gab es schon Anfang des Monats (da hatte ich gerade erst den letzten Post geschrieben) bei "studierenichtdeinleben" einen Post über Binge Reading und ob das überhaupt noch Lesen ist.
Und auf Skys Buchrezensionen gab es dann die wunderbare Geschichte von der Leseschnecke. Wobei ich persönlich eher keine Leseschnecke bin. Wenn ich denn dann mal Zeit zum lese finde ;)

Warst du schon einmal in einer Bücherei? Wie lange ist das her? Ich gehe immer gerne in Büchereien und nutze das Angebot auch wirklich aus. Schont mein Budget UND meine Bücherregale sind nicht zuu voll.
Nicole hat auf Goldkindchen einen wunderbaren Beitrag zum Thema Büchereien geschrieben

Aleshanees Blog Weltenwanderer folge ich nun schon eine ganze Weile. Sie hat sich mit dem Problem Buchreihen auseinandergesetzt. Ich mag keine Reihen und versuche möglichst sie nicht zu lesen. Im Moment warte ich auf das Ende bzw die Fortsetzung von 4 Reihen und das sollen möglichst nicht mehr werden (Glücklicherweise sind zwei davon bald beendet ^^). Der Beitrag und die Kommentare sind auf jeden Fall lesenswert.

Und dann war da ja noch Bernd von epub3.de bei mir hier im Büchernest zu Gast. Und zwar mit dem Thema "Kein ebook ohne epub" Auch unbedingt empfehlenswert, genauso wie seine Seite!
Übrigens: Für die Rattenfänger-Rubrik suche ich noch dringend Gastautoren. Lust? Schreib mir einfach eine E-Mail!

Was war DEIN Highlight des Monats? Habe ich irgendwas wichtiges verpasst? Z.B. während meiner kleinen Sims-Phase Anfang des Monats :D
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Blog ahead 2015

blog ahead 2015


Normalerweise habe ich mindestens eine Woche im Voraus geplant, aber jetzt gerade... Kein einziger geplanter Post o.O

Glücklicherweise gibt es ja Blog ahead. Als das vor ein paar Wochen in meinem Feed bei Bloglovin auftauchte hätte ich Anna (von herding cats & burning soup) umarmen können! Genau passend zum Semesterbeginn geht es darum sich gegenseitig zu motivieren einige Posts vorzuschreiben. Idealerweise lässt man den Puffer dann nicht verstreichen :D

Was sind meine Ziele?

20 Posts planen


u.a. Weihnachtsaktion, sowie Weihnachts- und Neujahrsposts

Eigentlich sollen es ja 31 sein, aber ich glaube nicht, dass ich es schaffe. Letztes Mal hat es auch nicht geklappt :D
Naja, morgen geht es los. Machst du auch mit?
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[Rattenfänger zu Gast] Kein eBook ohne ePub!



Quelle: Bernd Schmitt/epub3.de

Kennt noch jemand Betamax? Klar, auf den Flohmärkten und bei eBay! Das von Sony in den Siebzigern entwickelte Videosystem wurde nämlich 2002 wieder eingestampft, nach immerhin über 20 Jahren Präsenz auf dem Markt. Soweit Opas Geschichten aus dem Formatkrieg... und jetzt machen wir einen Sprung in die Gegenwart. 2015 boomen die eBooks, und was damals Sony war, ist heute Amazon. Der King, der Boss, der Babo. Da geben die Autorinnen und Autoren fix das eBook-Manuskript als Doc oder Mobi-Datei ab, und die Sache hat sich erstmal. Was aber nun mit deinem Buch, wenn sich der Wind dreht, und der Kindle das Schicksal des Betamax-Rekorders teilt? Dann ist's Essig mit dem schönen Schmöker. Und darum, Kinners, gebet Obacht auf das Schätzchen, an dem ihr so lange schriebet! Denkt an eure Kinder und Kindeskinder.

ePub muss dabei sein


Bernd Schmitt
Verwendet zumindest parallel ein firmenunabhängiges eBook-Format. Und zwar das amtliche, das gute, das ePub. Damit bleibt euer eBook für die Nachwelt erhalten, lesbar bis ins Jahr 2115, falls nicht der 3. Weltkrieg dazwischen kommt. Wie das genau geht (mit dem Formatieren, nicht dem Weltkrieg) steht auf www.epub3.de. Und wenn ihr irgendwo hängen bleibt, hilft der ePub-Guru Bernd Schmitt weiter, der auch diesen Gastartikel für das Büchernest geschrieben hat.
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[Rezension] Calpurnias faszinierende Forschungen

Moin!
Da bin ich wieder, langsam komme ich auch wieder in den "Flow" d.h. es wird hier wieder mehr werden. Hoffentlich. Aber jetzt erstmal Vorhang auf für Callie Vee:


Informationen zum Buch

Quelle: Hanser Verlag

Calpurnias faszinierende Forschungen

Jacqueline Kelly

Übersetzer: Birgitt Kollmann
Hardcover
320 Seiten
16,90€ [D]
ISBN 978-3-446-24930-1
Website des Verlags



Erster Eindruck: 

Statt den Pflanzen auf dem Einband des ersten Bandes gibt es diesmal Tiere. Wieder in diesem wunderbaren Zeichenstil, wie man ihn in alten Forschungsbüchern findet.

Inhalt: 

Als Callie Vee eines Morgens eine Möwe vor der Veranda entdeckt, weiß sie noch nicht, dass dies zu einigen Veränderungen in ihrem Leben führen wird. Denn diese Möwe, 100 Meilen von der Küste entfernt, kündigt einen Hurrikan an. Dadurch kommt nicht nur ihre Cousine, Agatha, zu Besuch sondern ein Tierarzt lässt sich in Fentress nieder

Meine Meinung: 

Wieder einmal ein wunderbares Buch, dass sich mit der Frage beschäftigt ob Mädchen genauso gut sind wie Jungen.

Callie Vee ist mir dabei diesmal etwas zu naiv. Ja, sie ist erst 12 bzw. später dann 13, aber ihr muss doch vorher schon einmal aufgefallen sein, dass Mädchen anderes behandelt werden als Jungen? Mir will das einfach nicht so recht in den Kopf, dass diese Tatsache für sie so plötzlich kommt. Andererseits scheint ihrer Mutter auch bisher noch nicht aufgefallen zu sein, dass ihr Mann Callie Vee anders behandelt als die Jungen… Vom ersten Buch her kann ich mich da allerdings auch nicht dran erinnern, allerdings war der Vater da auch meistens eher abwesend und spielte keine große Rolle. Irritieren tut es mich aber dennoch, gerade auch weil Callie Vees Großvater ja keinerlei solcher Anwandlungen hegt.
In diesem Buch geht es auch viel um Travis, Callie Vees jüngeren Bruder. Er scheint etwas dümmlich zu sein oder auch vielleicht nur etwas zu tierlieb? Auf jeden Fall bekommt er ohne Callie Vees Hilfe nichts auf die Reihe obwohl er gar nicht so viel jünger ist. Das ist eigentlich nicht schlimm, aber es ist irgendwie… naja…suboptimal. Denn auch Callie Vee erscheint dadurch unrealistisch, sie rettet die Situation etwas zu oft im Alleingang.
Mich haben besonders die Beschreibungen des Hurrikans von Galveston und der Nachwirkungen gepackt, Jacqueline Kelly zeigt dabei wunderbar wie dieses Ereignis damals ganz Amerika beeinflusst hat. Auch die verschiedenen Experimente, die Callie Vee und ihr Großvater machen haben mir sehr gut gefallen.

Fazit: 

Wieder ein wunderbares Buch, das Themen aufgreift, welche heute wie damals aktuell sind. Die Charaktere bleiben leider hinter dem ersten Teil etwas zurück.

Band 1: Calpurnias (r)evolutionäre Entdeckungen
Band 2: Calpurnias faszinierende Forschungen
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[Rezension] Fingerhut-Sommer

Moin!
Endlich, endlich habe ich es geschafft eine Rezension zu Ende zu schreiben. Also Vorhang auf für "Fingerhut-Sommer"

Informationen zum Buch

Quelle: dtv

Fingerhut-Sommer

Ben Aaronovitch

Übersetzer: Christine Blum
Taschenbuch
416 Seiten
9,95€ [D] 10,30€ [A]
ISBN 978-3-423-21602-9
Website des Verlags




Erster Eindruck:

Hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich die beiden Totenköpfe liebe? Auf jeden Fall passt das Cover gut zu den ersten vier Bänden.

Inhalt:

Zwei Mädchen aus North-Herefordshire sind verschwunden. Möglicherweise hat Magie was damit zu tun. Also wird Peter Grant aus London aufs Land geschickt um mal etwas genauer nachzuforschen. Zusammen mit Beverly Brook erlebt er dabei wieder einiges.

Meine Meinung:

Kein London? Ich war ja erst einmal skeptisch, schließlich gehört London ja irgendwie dazu. Im Endeffekt hat mich das daraus resultierende „Kein Nightingale“ mehr gestört, er ist einfach irgendwie mein Lieblingscharakter.

Peter mal in einer anderen Umgebung zu sehen war erst etwas seltsam, aber es war auch sehr interessant. Gerade die vielen neuen magischen Kreaturen. Außerdem hat mich die Schilderung des Landlebens sehr amüsiert. Das ist genau das, was hier ablaufen würde in so einem Fall minus das auf Feldern herumlaufen (und minus die Einhörner, hier kämen eher wütende Seehunde/Selkies in Frage). Für einen Stadtmenschen eine sehr gute Schilderung.
Auch Beverly war wieder dabei und ich bin mir nicht ganz sicher ob ich sie nervig oder witzig finde. Wahrscheinlich beides. Auf jeden Fall wird die Sache mit Covent Garden aus dem ersten Teil und der Überflutung im vierten Teil bei ihr langsam zu einem running gag. Auch so eine Sache, bei der ich mir nicht sicher bin ob sie mir gefällt.
Auf jeden Fall mal ganz was anderes und ein Buch mit nur einem einzigem schlechten Witz über Mollys Kochkünste(Dafür wird eindeutig klar, dass Molly wirklich besser in die Zeit VOR dem 2. Weltkrieg passt als ins Hier und Jetzt. Ich sag nur Schrankkoffer, Rasiermesser und Flinte)
Ein wirklicher Pluspunkt wie ich finde ist, dass man mehr über Nightingales Vergangenheit und über Ettersberg erfährt. Wirft zwar auch wieder jede Menge neue Fragen auf aber gut.

Fazit:

Auch wenn es schwer in Worte zu fassen ist (vor allem ohne zu spoilern!): Fingerhut Sommer ist mal wieder eine rasante und unglaubliche witzige Story. Das nächste Mal aber bitte mit etwas mehr Nightingale und Dr. Walid!

Band 2: Schwarzer Mond über Soho
Band 3: Ein Wispern unter Baker Street
Band 5: Fingerhut-Sommer

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Geheimtipps #4


Moin,
da bin ich wieder. Das Staatsexamen ist hoffentlich bestanden und ich habe mich mal durch so ca. die letzten 1,5 Monate Blogbeiträge gewühlt. Aber irgendwie sind es doch nur Beiträge aus der letzten Woche geworden, also wie immer: Kommentiere gerne mit interessanten Beiträgen des letzten Monats bzw. der letzten beiden Monate in diesem Fall.

Tasmetu hat ein wunderbares Video zum Thema "Verliebt in einen Buchcharakter" gedreht. Warst du schon einmal in einen Buchcharakter verliebt? Als gefühlskalte Norddeutsche, kann ich darauf nur mit jein antworten. Es gibt einige Charaktere die sind einfach "Sex on legs", aber so wirklich verliebt?

Bei Bianca finde ich eigentlich immer was, aber weil dieser Post ja nicht nur aus Links zur "Literatouristin" bestehen kann, habe ich mich für einen ihrer Beiträge entschieden. Und zwar für ihren Leitfaden zu Buchmesse. Für mich gibt es dieses Jahr zwar keine Buchmesse, aber der eine oder andere (;)) wird sicher fahren. Außerdem sind ihre Dos, Don'ts und Don'ts aus der Hölle einfach toll zu lesen.



Wie Sky lese ich unglaublich gerne Klassiker. Jane Austen ist einfach ganz wunderbar und Lucy Maud Montogomery auch. Irgendwann werde ich auch noch die Zeit für den einen oder anderen nicht-Mädchen-Klassiker finden, wobei mich mein Deutschlehrer da ziemlich traumatisiert hat.
Auf jeden Fall hat Sky 3 Seiten für kostenlose Klassiker vorgestellt. Ich kann außerdem noch die LibriVox App empfehlen für kostenlose Hörbücher von Klassikern, Anne of Green Gables begleitet mich oft beim joggen :)

Lotta hat sich Gedanken über ihre Rezensionen gemacht. Sind sie zu lang? Und wie lang sollte so eine Rezension eigentlich sein? Und wie aufgebaut? Diskutiere doch einfach bei Lottasbuecher mit.

Ach ja, und dann war da ja noch der Auftakt zu Rattenfänger zu Gast. Im Juli hat Felicity Green über Fantasywesen und (da ist das "Verliebt in einen Buchcharakter" wieder) unsere Anziehung zu ihnen geschrieben und Bettina Szrama hat im August ein wenig über den Hintergrund ihres neuen Buches "Das wilde Kind von Hameln" erzählt.
Übrigens ab Oktober suche ich noch! Lust? Oder kennst du jemanden der vielleicht Lust hätte?





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Der wilde Peter von Hameln


Am 26. Mai 1828 taumelt der sechzehnjährige Kaspar Hauser über den Nürnberger Unschlittplatz. Zwei Schustergesellen wollen ihm nach Hause helfen. Er kann ihnen jedoch nicht sagen, wo er wohnt, sprach immer nur einen Satz: "Ä sechtene Reiter möcht i wähn, wie mei Vottä g'wähn is" – ein solcher Reiter möchte ich werden, wie mein Vater es war. Das Phänomen Kaspar Hauser hat nicht nur Wissenschaftler und Kriminalisten, sondern auch Schriftsteller und Dichter, Filmemacher und Künstler bis in die heutige Zeit fasziniert.
Der wilde Peter,
Ausschnitt aus
Caulfields "Portraits of Remarkable Persons"
Kinder wie wie Kaspar Hauser werden im volkssprachlichen Sinne „Wolfskinder“ genannt. Zu Einem, auf den die Bezeichnung insbesondere zutrifft, habe ich ein Buch geschrieben;

Kennt Ihr den wilden Peter von Hameln?


Nach dem medienträchtigen Kaspar Hauser geriet  der  weitaus spektakulärere  Fall des Peter aus Hameln in Vergessenheit. Ich habe die Geschichte, als Autorin historischer Romanliteratur, nun nach alten Überlieferungen, gemixt mit etwas Fantasy,  aufgeschrieben.

1724 entdeckte ein Hamelner Bürger vor den Stadttoren Hamelns einen verwilderten dreizehnjährigen Jungen mit tierischen Verhaltensweisen, nackt und nur mit einem hemdsähnlichen Stofffetzen um den Hals. Der Junge biss um sich wie ein Tier, sprach nicht und sah auch sonst einem Wolf ähnlicher, als einem Menschen. Weshalb man damals auch spekulierte, ob es Wölfe waren, die ihm Schutz und Nahrung gaben. Was sich natürlich nicht bewahrheitet. Stattdessen stellte sich mir die Frage, wie kam das Kind in den Wald, wie überlebte es zwölf Jahre und warum hatte der Kurfürst von Hannover und englische König Georg I. ein so großes Interesse an dem Knaben? Seine Verwandlung in ein menschliches Wesen und was es mit dem mysteriöse Wappen auf dem Fetzen um seinen Hals auf sich hat, ist nun in dem spannenden Historienspektakel „Das wilde Kind von Hameln“ nachzulesen.



Seit 2009, mit meinem Erfolgsroman „Die Giftmischerin“, um die Bremer Giftmörderin Gesche Gottfried, bewege ich mich auf den Spuren noch unbekannter Kriminalfälle,  und diese führen mich bis in die Zeit der Hexenverfolgung des 16./ 17 Jhr. Hierzu mein historisch verbürgter Roman, „Der Henker von Lemgo“. Wer noch mehr von meinen Geschichten um Mord, Intrigen, Liebe und Abenteuer in der frühen Neuzeit und des Barock lesen möchte - auf meiner Homepage http://autorin-bettinas-schatzkiste.jimdo.com wird er sicher fündig.
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[Rezension] Zeugenkussprogramm

Huhu,
heute gibt es eine Rezension zu einem Buch, dass ich normalerweise niemals gelesen hätte. Aber naja, aber es kam in einem roten Umschlag direkt nachdem ich mit meinem Klausuren fertig war und nichts anderes zu tun hatte. Da habe ich es halt gelesen.
Danke an Bastei-Lübbe für das Rezensionsexemplar, den Schlüsselanhänger und den Lippenstift.

Informationen zum Buch

Cover Zeugenkussprogramm
Quelle: One

Zeugenkussprogramm

Eva Völler

Hardcover
365 Seiten
14,99€
ISBN: 978-3-8466-0015-3
Verlagswebsite




Erster Eindruck:

 Eine Romanze, mit ein bisschen Krimi dabei *oh Gott, wie sind sie nur auf mich gekommen?*, aber irgendwie ist das rote Cover  stylisch.

Inhalt:

Emilys Mutter hat einen schlechten Männergeschmack. Findet zu mindestens Emily, aber das der neuste Freund ihrer Mutter plötzlich von Bewaffneten bedroht und sogar angeschossen wird ist doch extrem. Emilys Welt gerät innerhalb weniger Tage völlig aus den Fugen, statt Abiturprüfungen heißt es plötzlich Zeugenschutzprogramm und dann ist da ja auch noch dieser viel zu gut aussehender Polizist…



Meine Meinung:

Manchmal hilft es ja, wenn man mit wenig bis keinen Erwartungen an ein Buch rangeht. Rein vom Klappentext her hätte ich dieses Buch nie im Leben gekauft. So Liebesgeschichten und Krimis sind eigentlich gar nicht mein Ding.
ABER: Zeugenkussprogramm ist wahnsinnig gut geschrieben. Die Oma (und ihre Sprüche) alleine machen es wert dieses Buch zu lesen. Ja, die Story ist vorhersehbar und die die Beziehung zwischen Pascal und Emily purer Kitsch genauso wie Emilys Mutter eigentlich fast nur aus Klischees besteht… aber Oma Gerti ist klasse, immer dabei ihren neuesten Erotikroman zu diktieren :D
Auch sonst gibt es immer wieder Stellen, die einfach nur toll sind und witzig. Leider bedeutet eine Teilnahme von Emily am Dialog meistens, dass die Szene eher weniger gut wird sondern bei mir den Wunsch hervorruft meinen Kopf irgendwo gegen zu schlagen. Ich meine: Wie pubertär kann man mit fast 18 denn noch sein? Und in jedes Fettnäpfchen springt sie auch mit Anlauf und Ankündigung rein.

Fazit:

Oma Gerti rettet den Tag bzw. in diesem Fall das Buch. Und der Schreibstil tut sein übriges.  Aber für mehr als schwache 3 Sterne reicht es trotzdem nicht.



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[Test] Malen und Entspannen

Hallo allerseits!
 Ja, du hast richtig gelesen. Heute gibt es einen Test, zwar ist ein Malbuch auch ein Buch aber irgendwie passt das Rezensionsformat so ganz und gar nicht dazu.
Über BloggDeinBuch habe ich die Möglichkeit bekommen eines der Malbücher aus der Collection Art-théraphie des moses.-Verlags zu testen. Diese Malbücher für Erwachsene reizen mich schon seit längerem, da ich immer schon gerne ausgemalt habe (meine Zeichenkünste dagegen sind...ähm...nicht der Rede wert).
Danke an den .moses Verlag für dieses Buch und für das ganze Päckchen! Die Postkarten sind einfach nur toll und der Magnet auch!
Aber los geht's:

Informationen zum Buch


Collection Art-Thérapie
Keltische Kunst
Illustrationen: Michel Solliec
128 Seiten
12,95€
ISBN: 978-3-89777-843-6
Verlagswebsite

Beschreibung:

Sich einfach mal den Stress von der Seele malen: Collection Art-thérapie sind kunstvolle Ausmalbücher für Erwachsene und das ideale Mittel zum Stressabbauen, denn man versinkt förmlich in den Mosaiken und kaleidoskopartigen Gebilden. Auf jeweils 128 Seiten finden sich abwechslungsreiche Motive für alle Stimmungen. Die Bände sind hochwertig ausgestattet mit festem, nicht durchscheinendem Papier und einem extradicken, dekorativen Einband. (Quelle: Verlagsseite)

Erster Eindruck: 

Das Buch macht einen sehr stabilen Eindruck, was an dem dicken Pappeinband liegt. Da kommt so schnell nichts an die Bilder im inneren ran und die Seiten verknicken auch nicht. Andererseits macht es das Buch auch recht schwer. Schon beim ersten Durchblättern fallen mir die vielen tollen Motive auf und das Papier fühlt sich auch gut an.
Die Stifte sind in einer stabilen Metallbox verpackt, die von außen wirklich gut aussieht.



 "Zweiter Eindruck"

Ich habe mich gleich ans malen gemacht und auf der Suche nach einem Motiv ist mir aufgefallen, wie viele sehr kleine Motive es auch gibt. Also quasi eine ganze Seite auf der sich ein Muster immer und immer wieder wiederholt.(siehe Bild) Mir persönlich gefällt das nicht, einfach weil mir dabei langweilig werden würde. Ja, malen soll entspannen aber ganz den Kopf ausschalten tue ich dann ja auch wieder nicht.Das Papier ist sehr gut ohne grobe Faser etc. die das Malen erschweren. Es ist auch dick genug damit die Farbe nicht durchscheint. Der Pappeinband ist zwar ein guter Schutz aber zum malen manchmal etwas unpraktisch. Ich habe es nicht geschafft das Buch ganz platt hinzulegen und das Malen direkt am "Knick" war nur möglich wenn ich das Buch hin und her gedreht habe. Da wäre es toll, wenn man einzelne Seiten raustrennen könnte.

Die Stifte malen so weit ganz gut, das Bild habe ich komplett mit den Stiften von .moses ausgemalt. Jedoch wäre statt des weißen Stiftes ein weiterer Lila oder Braunton besser gewesen. Aber das ist mein persönliches Empfinden, ich benutze weiß einfach extrem selten.

Mein Ausmalbild

Ich habe mich für ein Bild mit Vögeln (oder sind es Insekten?) und Triskelen entschieden. Wie schon erwartet war das Ausmalen sehr entspannend, auch wenn ich nach dem ersten Abend einen Krampf in der Hand hatte. Das dürfte allerdings eher an meiner Position auf der Couch gelegen haben, am Schreibtisch ging es wesentlich besser.
Das Muster war am Anfang etwas verwirrend und eigentlich sollte die Hauptfarbe blau werden aber irgendwie hatte ich nicht realisiert, dass das gelb aus der Mitte sich über das ganze Bild zieht. Für unkonzentrierte sicher nichts!
Ich habe nebenbei immer KhanAcademy geschaut/gehört am Laptop um etwas fürs Staatsexamen zu wiederholen und dabei meine Hände mit malen beschäftigt. Ein Hörbuch würde sicher auch gut eignen.
Und hier ist das Bild:

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