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Vermählung - Rezension

[Montagszitat] Zeitreisen...



von Gage Skidmore (Flickr)
via wikimedia commons

Zeitreisen ist so ein magisches Konzept


- Matt Smith (Doctor Who)



Heute wurde das Montagszitat von etwas Emilia Licht im Interview erwähnte. Sie sprach nämlich von einer Zeitreise.
Mit Hilfe ihres Buches "Von Mauern und Flammen" ab in die Zeit zwischen der Wende und dem Brand der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar. Mit einer Liebesgeschichte noch dazu Dieses Buch könnt ihr auch noch bis zum 7.9. hier auf dem Blog gewinnen!

Diese Inspiration hat mich auf eine Idee gebracht. Und zwar werde ich mir jetzt jedes Mal ein Thema für das nächste Montagszitat aussuchen. Wer will kann gerne das Thema aufnehmen und ebenfalls ein Montagszitat raussuchen ;) Vielleicht werde ich euch auch mal nach einem Thema fragen. Was haltet ihr davon?

Nächste Woche ist der 1. September und vor 75 Jahren begann der 2. Weltkrieg. (Was dann auch wieder irgendwie eine Ursache für den Mauerfall ist, also im Sinne von "Ohne WW2 keine Mauern, ohne Mauer kein Mauerfall" und damit irgendwie ja auch was mit der Inspiration zum heutigen Zitat zu tun hat...) Wikipedia hat im Eintrag zum 1. September folgendes zu sagen:
1939: Der Zweite Weltkrieg beginnt um 4.45 Uhr mit dem Beschuss der Westerplatte bei Danzig durch das deutsche Marine-Schulschiff Schleswig-Holstein und dem Einmarsch deutscher Truppen in Polen auf Hitlers Befehl.

Das Thema für nächste Woche ist lautet also:

Krieg und Frieden


Wie findet ihr meine Idee von nun an schon im Voraus ein Thema auszuwählen?
1

Darf ich bitten? - Emilia Licht


Hallo meine Lieben,

heute gibt es mal wieder nach länger Zeit in Interview. Und zwar mit Emilia Licht. Ein Gewinnspiel gibt es übrigens auch noch, aber dazu später mehr.

Emilia Licht wurde vor der Wende in Ostdeutschland geboren und sagt von sich selbst, dass sie schon immer gelesen und geschrieben hätte. Nach der Wende musste sie sich neu orientieren und ging in den Außendienst, bevor sie 2004 anfing sich in ihrer Freizeit mehr als zuvor mit dem Schreiben zu beschäftigen.

Bildquelle: emilia-licht.de
2011 erschien dann ihr erster Roman "Hotel blaues Wunder" im Gmeiner Verlag. In einer überarbeiteten Ausgabe heißt dieses Buch heute "Liebe auf leisen Sohlen" und erschien zunächst als E-Book und seit diesem Jahr auch als Taschenbuch im Amrûn Verlag.
Im Juli 2013 erschien "Von Mauern und Flammen" ein Roman über eine Liebesgeschichte, die in der Zeit kurz vor der Wende beginnt und sich über viele Jahre hinzieht, bis der Brand der Anna Amalia Bibliothek in Weimar eine Wende in der Beziehung der Hauptpersonen Katja und Radolf nach sich zieht.

Aber nun zum eigentlichen Interview. Auf ihrer Homepage emilia-licht.de erfährt man viel wissenswertes über die Autorin. Grade die "Antworten"-Sektion ist sehr aufschlussreich.

Die Liebe ist ein großes Thema in deinen Büchern. Auf deiner Website zitierst du dazu Albert Schweitzer: „Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.“ Hast du jemals überlegt ein Roman zu schreiben in dem diese „Spuren der Liebe“ eher Nebensache sind oder kommt das für dich nicht in Frage?


Bildquelle: Emilia Licht
Ehrlich gesagt, versucht habe ich es schon. Mehrfach sogar. Meine Agentin bat mich irgendwann mal um einen Jugendthriller oder einen Jugendkrimi. Die Verlage würden so etwas gerade suchen. Also habe ich mich hingesetzt, mir eine jugendliche Heldin ausgedacht und sie ordentlich in Schwierigkeiten gebracht. So richtig mit Erpressung, Schule abbrechen, Drogen bis hin zu einer Entführung. Das ganze habe ich in ein Exposé gesteckt, dazu 30 Seiten Leseprobe – und ab damit. Nach relativ kurzer Zeit trudelten die Absagen der Verlage ein. Nicht lange danach bat sie mich dann, einen Krimi mit Liebesgeschichte zu schreiben. Also begann das Spiel von vorn. Figuren erschaffen, Verbrechen ausdenken, alles miteinander verweben und dann mit einer Liebesgeschichte würzen. Hört sich furchtbar konstruiert an, oder? Das war es auch. Und klar, es hagelte wieder nur Absagen. Mich hat das nicht überrascht, denn ich hatte schon beim Schreiben der Leseproben deutlich mehr Interesse und Mitgefühl für das Liebesleben meiner Figuren als für das Verbrechen oder die Verbrecherjagd. Das kommt sicher auch daher, dass ich selbst so gut wie keine Krimis lese und Thriller wirklich nur, wenn gar nichts anderes greifbar ist. Was viele Leser so sehr an Krimis mögen – die Spannung darin, und gleichzeitig die Entspannung beim Lesen - das stellt sich bei mir nicht ein. Ganz im Gegenteil. Mich beschleichen Unbehagen, Nervosität und oft auch Abscheu, wenn ich über Verbrechen lese. Also, Liebesromane oder ganz allgemein Romane. Ich mag die ganz großen Geschichten. Die, von denen man glaubt, dass sie nur in Hollywood existieren. Meine Agentin kam dann übrigens irgendwann zu der Einsicht: „Frau Licht, bleiben Sie mal bei Ihren Liebesromanen. Die können Sie wirklich am besten.“ Und so mache ich das.

Neben zwei Romanen hast du auch ein Buch darüber geschrieben wie man Reiseberichte schreibt. Wie bist du auf diese Idee gekommen? Meist ist es ja so, dass Schriftsteller entweder Sachbücher oder Belletristik schreiben, aber selten beides.
Bildquelle: amazon.de
Reisen ist neben dem Schreiben meine zweite große Leidenschaft. Da ist der Schritt zu Reiseberichten nicht so weit, wie man glaubt. Vor allem, weil wir sehr viele individuelle Reisen machen, z.B. mit einem Wohnmobil. Das Erlebte in Worte zu fassen, um anderen besser zeigen zu können, wie schön oder bemerkenswert es woanders war, das macht mir großen Spaß und inzwischen habe ich meinen Mann damit angesteckt. Auf unseren letzten Reisen hat er vorwiegend den Reisebericht geschrieben, denn ich hatte jeweils an meinen aktuellen Manuskripten zu arbeiten.
Die Idee zu dem Ratgeber kam mir dann nach einem Online-Kurs, den ich selbst gegeben hatte. Ich hatte eine handvoll Facebook-User zu einem Workshop eingeladen, um das Schreiben von Reiseberichten ein wenig zu trainieren und mehr daraus zu machen. Denn viele Leser hatten sich bei mir gemeldet, die meine Reiseberichte im Internet gelesen hatten, dass sie gern lernen würden, so zu schreiben. Und ich weiß ja aus eigener Erfahrung, dass man das wirklich lernen kann. Der Online-Kurs hat mir dann gezeigt, dass so ein Buch dazu ganz praktisch wäre, so kann jeder Leser und zukünftige Autor selbst den Zeitpunkt und das Tempo bestimmen, wann er was übt und lernt.

Hast du beim Schreiben irgendwelche Rituale?
Ja, wenn man das Ritual nennen kann. Ich schreibe alle Rohfassungen zuerst von Hand. Mit Bleistift, oder Füllhalter, oder farbigen Finelinern. In A4 Ringbücher. Ich brauche das „handliche“ Schreiben, weil meine Gedanken dann wirklich fließen können. Tippen stört meine Fantasie. Außerdem hat die handschriftliche Rohfassung den Vorteil, dass der Text beim Abtippen schon seine erste Überarbeitung erfährt. Und das ist das A und O. Wer ein Buch schreiben will, muss das Überarbeiten lernen. Ansonsten habe ich keine Rituale. Das ginge auch nicht oder würde vielleicht zu viel Zeit rauben, denn ich muss ja nebenbei schreiben und jede freie Minute dafür nutzen.

Wenn du die Rohfassung erst mit der Hand schreibst: Wie viel planst du bevor du anfängst zu schreiben? Grade beim Schreiben mit der Hand finde ich es immer ärgerlich, wenn nochmal etwas Größeres geändert werden muss. Wie siehst du das?
Ich plane schon recht ausführlich. Vor allem schaue ich mir alle beteiligten Figuren sehr lange und sehr gründlich an, um ihre wahre Geschichte zu erfassen. Das Planen hilft mir außerdem, den roten Faden zu entdecken und dann auch dem zu folgen. Das Schreiben von Hand hilft mir dabei, denn da schaltet sich mein innerer Zensor von vornherein aus und winkt ab. So kann ich völlig frei erstmal in alle möglichen Richtungen testen und sehen, was wird das für eine Geschichte.

Quelle: Rowohlt.de
Gibt es ein Buch das man unbedingt gelesen haben muss deiner Meinung nach?
Oh, mehr als eins! Absolut! Bücher, die mich sehr berühren oder beeindrucken, lese ich immer und immer wieder. Beispielsweise von John Irving „Garp und wie er die Welt sah“. Irving ist mir ein ganz großes Vorbild. Er erzählt nicht nur einfach eine originelle Geschichte mit Figuren, die man nicht vergisst. Sondern er versteht es ausgezeichnet, über den Tonfall, die sogenannte Erzählstimme eine Art Film im Kopf des Lesers in Gang zu setzen. So deutlich, dass ich auch Jahre nach dem ersten Lesen bestimmte Szenen vor Augen habe, obwohl ich nur Worte gelesen habe.

Kannst du uns schon etwas über dein nächstes Buch-Projekt erzählen?
Sehr gern. Mein nächstes Buch wird eine Familiensaga. Die Geschichte umspannt das Leben der achtzigjährigen Stella, die in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts in Dresden geboren wurde und aufgewachsen ist. Es geht darum, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, eigene Entscheidungen zu treffen und die Konsequenzen daraus zu tragen, und trotz aller Rückschläge und Dramen in Sachen Liebe, immer wieder aufzustehen und dem Schicksal etwas Positives abzugewinnen.

Bildquelle: emilia-licht.de
So, und jetzt die letzte Frage, dann ist die Fragerei vorbei:
Gibt es irgendetwas, was du den lieben Lesern dieses Interviews noch sagen möchtest?
Was würde ich deinen Blog-Lesern gern noch sagen? Hm, schwierig.
Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele meinen Roman "Von Mauern und Flammen" lesen würden, denn immerhin sind seit diesem bewegenden Sommer '89 schon 25 Jahre vergangen. Vielleicht habt ihr Lust auf eine Zeitreise und berichtet mir hier auf Facebook (Emilia Licht!), von euren Erinnerungen.

Danke für das Interview!

An dieser Stelle möchte ich euch auf meine Interviewliste hinweisen. Dort sammele ich die Links zu allen Interviews im Rahmen dieser Aktion. Auch eine Liste der teilnehmenden Blogs findet ihr dort. Sollte ich es nicht vergessen teile ich das aktuelle Interview auch immer auf der Facebook-Seite des Blogs.
An alle Autoren: Falls ihr mitmachen wollt braucht ihr euch einfach nur bei einem von uns teilnehmden Bloggern melden. Neue Blogger nehmen wir zwar nicht mehr auf, aber Autoren können wir sehr, sehr schlecht absagen.

Oben hatte ich euch ja schon versprochen, dass es was zu gewinnen gibt. Und zwar hat mir Emilia Licht großzügigerweise eine Ausgabe von "Von Mauern und Flammen" zur Verfügung gestellt. Dieses will ich hier nun verlosen.

Da ich es sehr schwer finde den Inhalt dieses Buches zusammenzufassen ohne zu viel zu verraten, habe ich mir einfach mal die Inhaltsangabe des Verlages "geliehen":
Prag, 1989: Radolf und Katja trifft es wie ein Blitz: Liebe auf den ersten Blick. Dabei kann nicht sein, was nicht sein darf, denn beide sind verheiratet. Also kämpfen sie mit aller Macht gegen ihre Gefühle, schalten die Vernunft ein und kehren zu ihren Familien nach Berlin und Potsdam zurück. Sie wollen einander vergessen. Doch dann fällt die Mauer und ihre Lebenspläne geraten ins Wanken. Radolf macht sich auf die Suche nach Katja und als er sie findet, beginnt erneut ein verzweifelter Kampf zwischen Herz und Verstand, den sie beinahe fünfzehn Jahre lang im Verborgenen führen. Der Brand in der weltberühmten Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar bringt die beiden ein letztes Mal zusammen. Dürfen sie nun auf eine gemeinsame Zukunft hoffen? Quelle: Amrûn Verlag 
Was müsst ihr dafür tun? Einen Kommentar da lassen. (Und über 18 sein ( oder das Einverständnis eurer Eltern haben), eine Postadresse in Deutschland haben sowie euch im Klaren darüber sein, dass der Gewinn aus einem Buch besteht und nicht in den entsprechenden Geldwert umgewandelt werden kann. Das Gewinnspiel endet am 07.09.2014, also in zwei Wochen. )

 Kennt ihr Emilia Licht schon? Oder habt ihr heute das erste Mal von ihr und ihren Bücher gehört? Was haltet ihr von dieser Zeitreise ins Jahr 1989? Wart ich damals überhaupt schon geboren? (Ich ja noch nicht...)
Wie fandet ihr das Interview?
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Alles wird neu ...

Alexander Leseratte
Naja, fast alles ;) Der Inhalt bleibt natürlich ganz der Alte. Aber ansonsten ist hier ziemlich viel neu.

Denn *trommelwirbel* ich habe mir ein neues Blogdesign gebastelt. Mit neuem Header, neuer Seitenleiste, neuer Rezensionsliste und überhaupt ganz viel neuem ^^

Alexander Leseratte hat zum Beispiel endlich seinen lang ersehnten Ehrenplatz im Header, extra ein neues Bild gab es dafür!
So sah der alte Header aus:
Der alte Header
naja und den neuen seht ihr ja oben. Im neuen Header sind auch endlich alle Elemente raus die nicht von mir alleine sind. Zwar durfte ich die Bücher sowie die Schmetterlinge und den Rattenumriss benutzen so lange ich wollte, aber mir ist es ehrlich gesagt lieber alles selbst gemacht zu haben.

Die Rezensionsliste ist auch neu. Statt einer einfachen Aufzählung der Bücher, kann man die neue Liste oder besser gesagt Tabelle ganz einfach sortieren. Dazu habe ich sorttable von Kryogenix benutzt, ein JavaScript Plugin.

Die alten Social Media Icons
Eine weiter Neuerung ist das "Verfolgt mich"-Gadget an der Seite. Statt dem alten Durcheinander verschiedener Logos habe ich diesmal Font Awesome benutzt. Die jetzigen Symbole sind also ganz normale Links und haben auch die gleichen Farben, wie die Links im Text.
Auch die Möglichkeit mir per E-Mail zu folgen haben ich mit in das neue Gadget reingesetzt. Früher war es ein eigenständiges Gadget, was mit den hervorgehobenen Seitenleistentitel aber irgendwie nicht mehr passt.

In der Seitenleiste hat außerdem die Interviewliste für die "Darf ich bitten"-Aktion ein Bild bekommen, statt nur eines Links.
Nur mit dem Goodreads-Widget bin ich noch nicht so zufrieden. Erstmal ist es etwas nach unten gerutscht.

hmm, was ist sonst noch neu? LinkWithin wurde ausgemustert. Dank CopyPasteLove benutze ich jetzt Simples "Related Posts", das ist etwas dezenter und ohne Bilder.
Auch dank CopyPasteLove oder besser gesagt dank Myri von Be KreaTief ist das Datum jetzt an die Seite des Posts gerutscht.
Ein Klick auf den jeweiligen CopyPasteLove-Link bringt euch zu den Tutorials.

hmm, und jetzt bleibt mir eigentlich nur noch euch zur Erinnerung nochmal ein Bild des alten Designs zu zeigen:

Wie findet ihr das neue Design? Gefällt es euch? Gibt es etwas, was euch nicht so gut gefällt?


4

[Montagszitat] Ich mach mir die Welt, widde, widde, wie sie mir gefällt...


"Seht ihr; wenn ich nicht aufgeräumt hätte, dann wüsste ich heute wenigstens, wo ich suchen soll!"

Sonderbriefmarke(2001) via wikipedia.org
Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf 
(von Astrid Lindgren)

Nachdem letzte Woche ja Anne mit den roten Haaren dran war kommt diesmal eine andere rothaarige Heldin zu Wort: Pippi Landstrumpf.
Ich mag dieses Zitat, ich selbst ordne nämlich auch eher nach dem Chaosprinzip. Wenn ich wirklich mal was weg sortiere muss ich später immer überlegen was ich mir wohl dabei gedacht habe, als ich es weggelegt habe, um es wieder zu finden :D

Und hier nochmal wieder ein Video ^^ Diesmal mit einigen seeeehr wichtigen Mathelektionen ;)


Übrigens, das neue Montagszitat-Logo ist eine kleine Vorschau auf das neue Blogdesign. Das vielleicht irgendwann demnächst fertig wird. Im Moment kämpfe ich noch mit wichtigen Entscheidungen für den Header und einer sortierbaren Tabelle für die Rezensionen ^^
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[Rezension] Die Tochter von Rungholt

Hallo allerseits,
wie bereits versprochen gibt es heute mal wieder eine Rezension. Und zwar zu "Die Tochter von Rungholt" von Birgit Jasmund. Ein wunderbares Buch, aber lest selbst:
Übrigens wo genau Rungholt lag findet ihr auf wikipedia heraus. Ein Klick auf "Rungholt" bringt euch zur entsprechenden Seite.

Informationen zum Buch

Quelle: Aufbau Verlag

Die Tochter von Rungholt

Birgit Jasmund

Taschenbuch
463 Seiten
9,99 €
ISBN 978-3-7466-3029-8
Verlagswebsite





Erster Eindruck:

Das Cover wirkt sehr mysteriös. Ein Frau im weißen Kleid jeden Fall. Der Umschlag ist Hochglanz, was auf jeden Fall mal etwas anderes ist.

Inhalt:

Iven Levensens Vater und sein Schwager wurden von den Wogensmannen getötet. Diese Gruppe von Räubern lebt quasi vor den Toren Rungholts und wird allgemein gefürchtet. Iven hält das allerdings nicht ab, er möchte Rache. Doch als er Silja, die Tochter eines Kaufmanns, kennenlernt gerät sein Plan ins Schwanken. Dazu kommen noch die seltsamen Träume seiner Schwester, die Rungholt im Meer untergehen sieht.  Es ist Frühjahr 1361.

Meine Meinung:

Gekauft habe ich das Buch wegen des Titels. Rungholt, dieser Ort mystischen Reichtums, der in der Marcellusflut unterging. Sozusagen das norddeutsche Atlantis. Ich bin halt ein Küstenkind…
Woher genau jetzt der Titel kommt weiß ich aber nach lesen des Buches immer noch nicht. Hauptperson ist Iven. Seine Schwester Levke spielt zwar auch eine beträchtliche Rolle aber nicht genug um das ganze Buch nach ihr zu benennen. Naja und Silja kommt ursprünglich aus Hamburg, Ihr Vater zog des Salzes wegen nach Rungholt. Also eine „Tochter Rungholts“ ist sie sicher nicht. Aber gut, nach dem Titel kann ich ja das Buch schlecht bewerten. Birgit Jasmund hat auf jeden Fall gut recherchiert. Dadurch, dass sie ab und an plattdeutsche bzw. friesische Wörter benutzt wird richtig Atmosphäre und man hat das Gefühl in dieser Zeit zu sein. Dazu kommen noch die tollen Beschreibungen. Naja, und grade das Naturell der Rungholter kommt mir sehr bekannt vor. Das hat sich über die Jahrhunderte sicher nicht geändert in Friesland ;) Was ich nicht so ganz verstehen konnte war dieser Stolz „Königsfriesen“ zu sein. Das muss jetzt aber nicht unbedingt ein Fehler sein, ich bin halt nur mit den Geschichten von den freien Friesen Ostfrieslands aufgewachsen. „Leiver Dood as Slaav“ hieß es hier. Löcher habe ich im Plot auch keine gefunden, er baut sich langsam auf. Wer nicht so gerne viele einzelne Handlungsstränge mag, ist mit diesem Buch allerdings nicht so gut beraten. Zwar löst sich alles nach und nach auf und am Ende ist wirklich alles geregelt aber bis dahin geht es um gefühlt tausend verschiedene Dinge.

Fazit:

Ein spannender historischer Roman, der den „Großen“ des Genres in keiner Weise nachsteht. Die von Birgit Jasmund geschaffene Atmosphäre ist einfach perfekt. Nur dieses Gefühl aufspringen zu wollen und allen anderen davon zu erzählen ob sie wollen oder nicht hat mir gefehlt. Für 5 Sterne reicht es daher nicht ganz.

3

[Montagszitat] Anne mit den roten Haaren...

Lucy Maud Montgomery (10 Jahre)
via wikimedia.org


“It's been my experience that you can nearly always enjoy things if you make up your mind to do so.


-Anne of Green Gables von Lucy Maud Montgomery

(Meiner Erfahrung nach kann man sich an fast allen Dingen erfreuen, wenn man sich nur entschließt es zu tun)



Ist das Bild nicht süß?! Eigentlich habe ich ja nach einem alten "Anne of Green Gables"-Cover gesucht um dieses Zitat zu illustrieren, aber bei einer Suche auf wikimedia commons nach der Autorin tauchte dann dieses wunderbare Foto auf! Auf jeden Fall sind die Anne-Bücher super und ich freue mich richtig darauf diesen Sommer die ersten beiden Teile (Anne of Green Gables und Anne of Avonlea) nochmal zu lesen. Diesmal auf englisch!


Übrigens hier noch etwas Nostalgie. Wie ich diese Serie geliebt habe!


Was war denn so eure Lieblingsserie als Kind? Kennt ihr "Anne mit den roten Haaren" auch noch?
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Sommer, Sonne, Lesen

Moin allerseits,

endlich, endlich habe ich heute meine (vorläufig) letzte Klausur geschrieben. Da ich sie versemmelt habe werde ich im Oktober nochmal hin müssen, aber bis dahin ist abgesehen von einem Praktikum, dass weniger Arbeitsbelastung ist als Uni, frei.
Für mich heißt es also in nächster Zeit wieder: lesen, lesen, lesen. Zu mindestens mehr als in den letzten Wochen. Außerdem stehen noch drei Rezensionen aus:
Tides von Betsy Cornwell
Die Tochter von Rungholt von Birgit Jasmund
Unterland von Anne C. Voorhoeve


Lovelybooks-Lesesommer


Ja, ich werde auch beim Lovelybooks-Lesesommer mitmachen. Bis auf mich anzumelden und meine Leseplanung kund zu tun habe ich allerdings bisher noch nichts gemacht. Das wird sich hoffentlich ändern in den nächsten Tagen und Wochen!

Darf ich bitte ?

Es dürfte den einen oder anderen schon aufgefallen sein, dass noch eines meiner angekündigten Interviews fehlt. Das mit Emilia Licht. Tja, das liegt daran das ich noch am lesen bin. Mein Ziel ist es dieses Wochenende mit Fragen anzufangen...

Red Bug Charity

copyright: Ralph Brunner
Vorgestellt hatte ich euch die Charity Aktion ja schon. Mittlerweile wurden auch schon die ersten beiden Autoren bekannt gegeben. Ein Klick auf den Autorennamen bringt euch übrigens zum jeweiligen Interview(Danke übrigens an Karin von Red Bug Books, sie hat die Interviews geführt und auch für uns Blogger Infos über die Autoren zusammengestellt!)

Als erstes wurde Antonia Michaelis bekanntgegeben. Ihr aktuellstes Buch "Niemand liebt November"
erscheint am 20. August. Dabei geht es um die 17-Jährige Amber, eigentlich November, die sich zwischen der Vergangenheit und damit der Suche nach ihren Eltern und ihrer Zukunft hin und her gerissen fühlt. Antonia Michaelis schreibt Jugendbücher und ihr Buch "Der Märchenerzähler" wurde 2012 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

via red bug books
Johannes Groschupf schreibt Krimis. Auch für Jugendliche, aber eben nicht nur. Sein aktuellstes Buch "Der Zorn des Lammes" behandelt das Thema Stalking und taucht dabei auch in die psychischen Abgründe des Stalkers ab.


Gated Bloggeraktion

Dtv hat zu Amy Christine Parkers Buch "Gated - Die letzten zwölf Tage" eine Bloggeraktion ins Leben gerufen. Wenn man die Leseprobe auf seinem Blog einbettet hat man die Chance ein Exemplar des Buches zu gewinnen. Generell stehe ich solchen Aktionen immer eher kritisch gegenüber. Da aber die Inhaltsangabe des Buches schon mein Interesse geweckt hat musste ich natürlich auch die Leseprobe lesen. Und sie ist gut. Verdammt gut. Am liebsten würde ich jetzt gleich weiterlesen wollen! 
Ach so, worum es geht in dem Buch? Hier mal die "offizielle" Inhaltsangabe:
"Bis vor Kurzem glaubte die siebzehnjährige Lyla, die Gemeinschaft von Mandrodage Meadows, in der sie mit ihrer Familie lebt, bewahre sie vor dem Bösen in der Welt und dem bevorstehenden Weltuntergang. Dann trifft sie Cody, einen Jungen von außerhalb, und stellt fest, dass sie in Wahrheit in einem perfiden Unterdrückungssystem gefangen ist. Doch Lylas Versuch, gegen Pioneer, den ebenso charismatischen wie gefährlichen Führer der Gemeinschaft, zu rebellieren, führt zum Kampf..." (Quelle: dtv.de)
Hört sich doch sehr interessant an! Und die Leseprobe ist wie gesagt auch gut. Aber lest selber:



So, das war dann auch schon alles von mir für heute. Der Iron-Buchblogger-Bot hat mich auch schon dran erinnert was zu posten. Dabei sollte dieser Post eigentlich schon Dienstag on gehen ^^

Liebe Grüße,
Lena
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