2. Preis: 3x 1 Block mit Kugelschreiber + Postkarte - Marie - Bettina Hertz - heidi_59
3. Preis: 5 x 1 Schlüsselanhänger + Postkarte - ElkeK73 - analog 2.0 - Tiffi2000 - Lese_gerne - Mimi Sipek
Herzlichen Glückwunsch!! Schreibt doch bitte eine Mail an: cp.ideenwelt@gmail.com mit dem Betreff: „Die Küste der Freiheit“. Bitte teilt Eure Anschrift mit. Wir wünschen Euch viel Spaß mit den Büchern...
Samstag ist Halloween und das nehme ich mal zu Anlass euch über meine Lieblingshexen und -zauberer zu berichten. Vielleicht wird es bis dahin ja auch noch andere etwas übernatürlich angehauchte Beiträge geben, aber das hängt ein bisschen davon ab wie sich die nächste Woche zu unimäßig gestaltet.
Aber erstmal Vorhang auf:
5. This Wicked Game
Dieses Buch fällt ein wenig aus der Reihe, weil es hierbei nicht um Hexen und Zauberer im klassischen Sinne geht sondern um Vodoo. Claire, die Hauptperson, kommt aus einer Familie, die schon seit Generationen Vodoo-Praktizierende mit allem notwendige beliefert. Sie selbst glaubt aber nicht daran, bis sie eines Tages eine Bestellung für Panther Plasma bekommt. Ein Stoff, der im Vodoo nur zum Töten benutzt wird..
Mal was anderes, vielleicht nicht das beste Buch der Autorin, aber die Idee war einfach nur wunderbar.
4. Eine lausige Hexe
Die Bücher habe ich zwar nie gelesen, aber die Serie ist einfach nur toll! Da können die Bücher ja nur besser sein, oder? Leider habe ich nur eine englische Version der Intro gefunden, aber die ist auch okay ^^ *summ* Worum es geht? Mildred fängt auf Grausteins Akademie ihre Hexenausbildung an, allerdings ist sie keine besonders gute Hexe. Genau genommen ist eine eine miserable Hexe, alles was sie anfasst geht schief. Aber gute Freundinnen findet sie trotzdem und dann ist selbst der Zaubertränkeunterricht nicht mehr ganz so schlimm... Im Übrigen wurde diese Buchreihe lange vor Harry Potter veröffentlicht, die Parallelen sind dennoch, gerade was das Lehrpersonal angeht, unübersehbar. Honi soit qui mal y pense...
3. Bartimäus
Zugegebenermaßen: Die Bartimäus-Bücher habe ich erst im letzten Jahr gelesen, nachdem ich mich lange nicht so recht getraut habe. Warum weiß ich eigentlich gar nicht mehr, aber sie jetzt endlich zu lesen war eine sehr, sehr gute Entscheidung. Auch wenn meine Lieblingsfigur gar kein Zauberer ist sondern Bartimäus selbst, der ein Dschinn ist. Ach ja, worum geht es: Der junge Zauberlehrling Nathanael beschwört, um sich an einem Freund seines Meisters zu rächen, den Dschinn Bartimäus. Dieser ist eher wenig begeistert davon, aber irgendwie raufen sie sich schon zusammen.
2. Harry Potter
Der Klassiker. Worum es geht muss ich wahrscheinlich niemanden erklären, oder? Ich muss allerdings zugeben, dass Harry und Co. nur aus nostalgischen Gründen so hoch auf dieser Liste stehen. Mittlerweile finde ich die Bücher nämlich gar nicht mehr so gut geschrieben und die ganzen Löcher im Plot o.O Aber ich habe sie geliebt und auf jedes neue Buch hingefiebert und ich lese bis heute Fanfiction zu diesen Büchern. Irgendwas hat Mrs Rowling also richtig gemacht! Meine Lieblingsfiguren sind im übrigen am Ende der Reihe fast alle tot, was ich J K Rowling bisher einfach nicht verzeihen konnte...
1. Die Flüsse von London
Mein momentaner Favorit unter den Büchern über Zauberern und Hexen. Die Serie ist einfach so genial. Worum es geht? Peter Grant fängt nach seiner Grundausbildung im Folly, der Einheit für "besondere" aka magische Fälle bei der Londoner Polizei an. Und erlebt dabei so manches Abenteuer, angefangen mit Geistern die Zeugenaussagen machen über Flüsse, die doch recht lebendig sind bis zu einem Zauberer ohne Gesicht... Wobei Peter Grant zwar amüsant ist, aber wirklich toll ist Thomas Nightingale sein Chef und Zauberermeister. Das beste Wort um ihn zu umschreiben dürfte "formidabel" sein.
Im übrigen habe ich hier nur Bücher einbezogen, in denen die Personen sich auch selbst als Hexen bzw. Zauberer identifizieren (oder von anderen als solche identifiziert werde, wie im Fall von Claire).
Was sind deine liebsten Bücher über Hexen und Zauberer?
Anna Hochstätter, die Protagonistin aus "Die Küste der Freiheit" hilft gerne anderen Menschen. Und zwar nicht nur "einfach so" sondern sie kennt sich sehr gut mit Kräutern aus, ist quasi eine "Heilerin". Glücklicherweise waren Hexenprozesse zu dem Zeitpunkt nicht mehr ganz so üblich! Im 18. Jahrhundert änderte sich viel in der Medizin, aber die Ärzte waren von Frauen, die sich mit Kräutern und traditionellen Heilmethoden auskannten immer noch nicht wirklich begeistert.(bzw. fanden sie einfach alles was irgendwie helfen wollte und kein an einer Universität ausgebildeter Arzt war eher blöd) Immerhin war Aderlass nicht mehr in Mode, was ja auch schon mal was ist ;)
Aber wie war die Medizin im 18. Jahrhundert?
Im Vergleich zu heute? Ziemlich bescheiden. Im Vergleich zum Mittelalter? Verdammt gut.
Es gab schon anatomische Zeichnungen und zwar welche die abbildeten wie es wirklich aussah und nicht wie es gerade am besten passte. Operationen wurden dadurch endlich möglich.
Die Nerven wurden entdeckt, auch wenn niemand so recht eine Ahnung hatte was sie zu bedeuten hatten. Ähnliches gilt für den von William Harvey schon im 17. Jahrhundert entdeckten Blutkreislauf. Man wusste vieles, aber konnte mit diesem Wissen wenig anfangen, weil einige wichtige Dinge eben noch nicht bekannt waren z.B. Bakterien.
1761 veröffentlicht ein Professor Morgagni aus Padua ein Buch in dem er Symptome eines Kranken in Verbindung bringt mit Dingen, die im Inneren des Kranken sind. Heute selbstverständlich, damals quasi eine Revolution.
Der Chirurg John Hunter und einige andere Armee-Ärzte stellten sich öffentlich gegen das Amputieren von Beinen und Armen. Zwar waren diese durch die Erfindung/Weiterentwicklung des Stauschlauchs sicherer geworden, aber da Bakterien noch nicht bekannt waren immer noch mit einem hohen (Infektions-)Risiko verbunden. Aus Schusswunden wurde oft auch nicht mehr die Kugel entfernt, da dadurch häufiger Entzündungen auftraten. Es gab allerdings auch spezielle Geräte zum Entfernen einer Kugel, bei denen eine Vergrößerung der Einschusswunde vermieden wurde. Auf Schlachtfeldern starben allerdings immer noch mehr als genug Menschen, auch wegen der mangelnden Hygiene oder weil Ärzte und andere Helfer nicht rechtzeitig kommen konnten. Sie standen nämlich nicht unbedingt unter Schutz, so wie heute durch die Genfer Konvention. Es war den Kriegsparteien überlassen sich darauf zu einigen, was mit den Verwundeten (und Gefangenen) geschah.
Hebammen wurden von Ärzten in der Geburtshilfe verdrängt. Vorlesungen zur Geburtshilfe wurden "am lebenden Objekt" gehalten. Armen Frauen wurde so die Möglichkeit eröffnet ihre Geburt von einem Arzt begleiten zu lassen, vielleicht nicht besonders angenehm, aber sicherlich vorteilhaft.
Die Geburtszange wurde erfunden. Heute würde man sagen: Wie barbarisch. Aber wenn die Alternative ist das Kind im Mutterleib zu zerschneiden? Unglaublicher Fortschritt. Anna, die im Buch mehrfach bei Geburten hilft, hätte das sicher gefallen.
Impfungen wurden im ausgehenden 18. Jahrhundert erfunden, dadurch konnten im 20. Jahrhundert die Pocken ausgerottet werden!
Ganz schön viel, was da so zusammen kommt, oder?
Morgen geht es bei Bianka mit der Geschichte der amerikanischen Südstaaten weiter.
Gewinnspiel:
Wer die letzten Tage die Blogtour schon verfolgt hat weiß, dass es auch ein Gewinnspiel gibt. Um an diesem Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr jeden Tag eine Frage in den Kommentaren beantworten. Ihr könnt auf jedem Blog teilnehmen und so 7 Einträge fürs Gewinnspiel sammeln. Mein Frage: Was findest du von den Neuentwicklungen und Weiterentwicklungen in der Medizin im 18. Jahrhundert am spannendsten/überraschensten?
1. Preis: 2 x 1 signiertes Print + Postkarte
2. Preis: 3x 1 Block mit Kugelschreiber + Postkarte
3. Preis: 5 x 1 Schlüsselanhänger + Postkarte
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Übersetzer:Gerald Jung, Katharina Orgaß Taschenbuch 400 Seiten € 8,99 [D];€ 9,30 [A] ISBN 978-3-442-37624-7 Website zur Reihe
Erster Eindruck:
Das Cover ist ja soo toll, aber fast schon wieder zu toll, der Klappentext hat mich nämlich erst nicht so überzeugt und nur wegen des Covers kaufe ich keine Bücher. Gut das es das Buch in der Onleihe gab ^^
Inhalt:
Flavia de Luce wohnt mit ihren beiden Schwestern und ihrem Vater in einem Herrenhaus mitten im idyllischsten England. Bis eines Morgens plötzlich ein Toter im Gurkenbeet liegt. Vergiftet. Und Flavias Vater soll der Mörder sein. Da muss Flavia natürlich Nachforschungen anstellen…
Meine Meinung:
Chemie, jede Menge Chemie *aww* Da hat das Studium endlich mal einen Sinn :D Für jemanden der mit Chemie nicht so viel am Hut hat oder eher altersmäßig der Zielgruppe entspricht, vielleicht eher nicht so toll, aber mir hat es Spaß gemacht. Wobei ich Flavias Laborsicherheit bemängeln muss, sie hält sich eindeutig nicht an einige wichtige Sicherheitsvorschriften xD Und Tee in Bechergläsern *seufz* Aber zurück zum Buch. Flavia ist mal etwas Anderes. Und anders kann man sie auch nicht einordnen, aber mir gefällt sie. Lässt sich nichts sagen, ist mutig und mag Chemie, was gibt es da nicht zu mögen? Noch dazu liegt die Geschichte irgendwo zwischen absoluter Verrücktheit und Agatha Christie. Very British könnte man auch sagen. So wirklich weiß ich nicht was ich zu Flavia schreiben soll. Es war ein wunderbarer Roman, aber irgendwie auch nicht so gut, dass ich jetzt unbedingt sofort die Folgebände lesen muss. Woran das liegt? Ich weiß es nicht, ehrlich nicht. Vielleicht weil Flavia mir persönlich etwas zu extrovertiert ist? Oder weil mich das Chemie und Giftgequassel dann doch etwas zu sehr ans Studium erinnert?
Fazit:
Ein tolles Buch, dass mich aber trotzdem nicht wirklich mitreißen konnte.
Erstmal möchte ich mal das Thema Rezi-Klau ansprechen. Als ich das erste Mal davon gelesen habe auf Facebook war ich ziemlich entsetzt und bin es ehrlich gesagt immer noch. Wie kann man so etwas machen? Ich sitze manchmal Stunden vor einer Rezi, weil die Worte einfach nicht kooperieren wollen. Exemplarisch für die vielen guten Posts, die ich darüber gelesen habe, stehen hier der von Ascari auf Leseratz und der von Hannah auf Wonderworld of Books.
Die nächsten beiden Posts passen zufälligerweise wirklich gut zusammen. Erstmal gab es schon Anfang des Monats (da hatte ich gerade erst den letzten Post geschrieben) bei "studierenichtdeinleben" einen Post über Binge Reading und ob das überhaupt noch Lesen ist. Und auf Skys Buchrezensionen gab es dann die wunderbare Geschichte von der Leseschnecke. Wobei ich persönlich eher keine Leseschnecke bin. Wenn ich denn dann mal Zeit zum lese finde ;)
Warst du schon einmal in einer Bücherei? Wie lange ist das her? Ich gehe immer gerne in Büchereien und nutze das Angebot auch wirklich aus. Schont mein Budget UND meine Bücherregale sind nicht zuu voll. Nicole hat auf Goldkindchen einen wunderbaren Beitrag zum Thema Büchereien geschrieben
Aleshanees Blog Weltenwanderer folge ich nun schon eine ganze Weile. Sie hat sich mit dem Problem Buchreihen auseinandergesetzt. Ich mag keine Reihen und versuche möglichst sie nicht zu lesen. Im Moment warte ich auf das Ende bzw die Fortsetzung von 4 Reihen und das sollen möglichst nicht mehr werden (Glücklicherweise sind zwei davon bald beendet ^^). Der Beitrag und die Kommentare sind auf jeden Fall lesenswert.
Und dann war da ja noch Bernd von epub3.de bei mir hier im Büchernest zu Gast. Und zwar mit dem Thema "Kein ebook ohne epub" Auch unbedingt empfehlenswert, genauso wie seine Seite! Übrigens: Für die Rattenfänger-Rubrik suche ich noch dringend Gastautoren. Lust? Schreib mir einfach eine E-Mail!
Was war DEIN Highlight des Monats? Habe ich irgendwas wichtiges verpasst? Z.B. während meiner kleinen Sims-Phase Anfang des Monats :D