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Vermählung - Rezension

How to design

Hallo allerseits,

heute gibt es ein kleines Tutorial von mir. Und zwar zum Thema nahtlose Hintergründe. Also Hintergründe, die man kacheln kann ohne Ränder zu sehen. Grade für einen Bloghintergrund ist das ja immer schön.

Also los geht's. Ich arbeite mit GIMP (kostenlos und open-source ^^) und habe einfach mal eine Datei mit weißen Hintergrund und 500x500 Pixeln geöffnet.

Als nächstes brauche ich natürlich ein Bild, das ich nahtlos machen kann. Und weil gleichmäßige Bilder ja zu einfach sind habe ich einfach mal rumgepunktet.

Etwas rot...und noch etwas blau dazu...

So, das wäre geschafft. Nur würde man jetzt ja sehen, dass es einzelne Bilder sind, wenn man sie aneinander setzen würde. Für einen netten gepunkteten Hintergrund ist das ja aber nicht so schön.
Glücklicherweise hat GIMP sogar eine Funktion namens "Nahtlos machen". Zu finden unter "Filter" -> "Abbilden" -> "Nahtlos machen"


Und jetzt rechnet GIMP ein bisschen und versucht aus den wirren Punktemuster ein gleichmäßiges, nahtloses Muster zu machen. Das sieht dann so aus:


Nun ja, nahtlos ist es. Und diese halbtransparenten Punkte haben auch irgendwie was. Aber so wirklich ist es nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Und grade, wenn man ein ganz bestimmtes Muster im Kopf hat wohl auch nicht die beste Methode. Auch bei komplizierteren Mustern als Punkten eher unschön.
Also Methode 2:
Man klicke auf "Ebene" -> "Transformation" und dann auf "Versatz":


Und dann geht folgendes Fenster auf:

Hier kann man jetzt auswählen was für eine Art von Versatz man gerne hätte. Wichtig: "Falten" angeben, nur dann funktioniert diese Methode. Die Werte für X und Y geben an um wieviel das Bild jeweils verschoben wird. Mit der Schaltfläche "Versatz um (x/2),(y/2)" kann man eigentlich nichts falsch machen.
Jetzt auf "Versetzen" drücken und voilà:

Irgendwie sieht das jetzt recht leer aus in der Mitte oder? Das liegt daran, dass vorher direkt am Rand keine Punkte waren.
Dieser "Rand" befindet sich jetzt in der Mitte des Bildes, dort wo Platz ist.
Aber das mit den zu wenigen Punkten ist schnell geändert.
und hier einmal das Endergebnis:

Sicherlich kein Meisterwerk, aber ich hoffe ihr habt das Prinzip verstanden. Wenn man nur um eine Achse verschiebt, kann man das Bild nur an zwei Kanten nahtlos machen z.B. oben und unten. Das Hintergrundbild meines Blogs ist so entstanden.

Fragen dürfen gerne gestellt werden.


Was haltet ihr von diesem Tutorial? Soll ich öfter mal so etwas in der Art schreiben? Ein wirklicher Experte bin ich zwar nicht, aber einiges habe ich mir schon beigebracht in vielen, vielen Jahren Sims-Kleider färben und Hintergründe für diverse Seiten erstellen.
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Darf ich bitten? Thomas Thiemeyer


Wie gestern schon angekündigt gibt es heute ein Interview mit Thomas Thiemeyer.

Thomas Thiemeyer hat Geologie und Geographie studiert bis er sich als Illustrator und Autor selbstständig gemacht hat. Nachdem er lange für den Ravensburger Verlag illustriert hat erschien 2004 mit Medusa sein erster Wissenschaftsthriller, in dem Hannah Peters ihren ersten Fall löst. 2009 erscheint dann der erste Teil der "Chroniken der Weltensucher": Die Stadt der Regenfresser. Nachdem jetzt sowohl die heutige Zeit als auch das augehende 19. Jahrhundert abgedeckt sind, wendet er sich der Zukunft (und damit meiner Lieblingsreihe von ihm) zu: 2011 erscheint Das verbotene Eden 1: Erwachen, eine Geschichte über eine Welt in der Frauen und Männer sich hassen und an verschiedenen Orten leben.
von Knaur
Aber jetzt auf zum Interview:


Hallo Thomas! Du hast ursprünglich als Illustrator angefangen in der Buchwelt. Wie bist du dazu gekommen eigene Bücher zu schreiben? 

Den Wunsch dazu habe ich schon als Kind gehabt. Zeichnen und schreiben sind für mich zwei Seiten derselben Medaille. In beidem geht es darum, Geschichten zu erzählen. Deswegen habe ich meine frühen Geschichten auch als Comics angelegt. Nachdem ich dann 10 Jahre professionell illustriert habe, war der Zeitpunkt gekommen, es auch mal mit einem Roman zu versuchen. Zum Glück hatte ich während dieser Phase gute Freunde an meiner Seite, die mich mit wichtigen Tipps, Kritik und Anregungen unterstützt haben.

 Beeinflusst dein Illustratordasein dich beim schreiben?

 Ich denke schon. Ich habe eine recht plastische Vorstellungskraft und denke viel in Bildern. Die Herausforderung ist, diese Bilder in verständlicher und unterhaltsamer Form zu Papier zu bringen. Nicht mit Pinsel und Farbe, sondern mit Worten. Aber es sind keine statischen Bilder. Ich denke oft filmisch, d.h. manche Szenen und Dialoge laufen tatsächlich als Film vor meinem geistigen Auge ab. Das ist schon sehr hilfreich.

 
copyright Thomas Thiemeyer
Du schreibst auf der Droemer-Knaur-Website, dass Hannah Peters eines Tages einfach da war. Entstehen alle deine Bücher auf diese Weise, also das erst die Hauptperson da ist und dann die Geschichten kommen? 


 Nein. Zuerst ist eine grundlegende Idee da. Zum Beispiel: was wäre, wenn Männer und Frauen verfeindet wären? Wie könnte es dazu kommen? Wie sähe unsere Gesellschaft dann aus, usw? Aber schon während der Handlungsplanung tauchen die ersten Figuren auf. Naturgemäß die Hauptpersonen zuerst und dann die Nebendarsteller. Ich höre ihnen gut zu und räume ihnen viel Platz ein, denn häufig bestimmen sie aktiv durch ihren Charakter das Geschehen. Letztlich wirkt das dann viel organischer, als wenn ich die Figuren in ein starres Handlungsgerüst zwingen würde, in dem sie nur noch funktionieren dürfen.

 Deine Bücher lassen sich nur sehr schwer unter einem Oberbegriff zusammenfassen. Was reizt dich daran über so viele verschiedene Sachen zu schreiben? 

 Ich würde sagen, ich schreibe Abenteuerromane. Moderne, historische, fantastische – was du willst. Das ist es, was mich an Büchern reizt: das Unbekannte erforschen, Grenzen erkunden, und neue Blickwinkel einnehmen.

 
Loewe
Hast du beim Schreiben bestimmte Rituale?


 Wenn du meinst, dass ich mir etwas zu Trinken neben den PC stelle, dass ich den Raum ein wenig abdunkele und mir eine möglichst reizarme Umgebung schaffe, dann ja. Ansonsten habe ich keine festen Rituale. Ich kann praktisch überall schreiben, wann und wo ich will. Es kommt eigentlich immer irgendetwas dabei heraus. Ob’s auch gut ist, müssen die Leser entscheiden.

 Kannst du etwas über deine nächsten Projekte verraten? 

Zur Zeit bin ich in der Schlussphase meines epischen Westernprojekts. Ganz recht: ich habe mir in den Kopf gesetzt einen Western zu schreiben. Allerdings einen, den auch Frauen lesen können und wollen. Genaugenommen ist ein ein Psychothriller, der in eine Familiengeschichte verwoben ist und uns ins ausklingende 19. Jahrhundert führt. Mehr kann ich leider noch nicht verraten. Außer, dass der Roman im März erscheinen wird.

Danke für dieses Interview!

Einige Illustrationen findet ihr auf Thomas Thiemeyers Facebook Seite. Auch auf seiner Website finden sich viele interessante Sachen.

Und bei mir wird es jetzt etwas ruhiger was Interviews angeht. Morgen gibt es noch ein Tutorial (Oh ja ^^) und dann wird es sicher noch zwei bis drei Wochen dauern, bis ich Emilia Licht zum Interview bitten darf ;)
Aber trotzdem bekommt ihr noch eure Dosis Interview und zwar diese Woche noch auf folgenden Blogs:
Morgen wird bei Books on the Head Lizzy Own interviewt.
Und am Samstag bittet Conny auf Arvamused Laura Newman zum Interview.
Zum Abschluss der Woche interviewt Franzi auf Lovelymix dann Christine Sylvester. Auf ihrem Blog findet auch noch ein Gewinnspiel zu ihrem Interview mit Marlies Lüer bzw. zum Buch  "Auf den Schwingen der Fantasie".
Einige andere Gewinnspiele laufen auch noch. Schaut doch mal bei Katjas Bücher und Rezepte, Jennys Bücherwelt oder Kathrins Booklove vorbei. Passend zu den vorgestellten Autoren werden dort noch Bücher verlost.

Übrigens: Was haltet ihr bis jetzt von dieser Aktion? Wir bekommen Rückmeldung von vielen begeisterten Autoren, die gerne noch mitmachen möchten. Aber von euch Lesern bekommen wir meistens noch nicht einmal einen Kommentar. Also: Was findet ihr gut? Was könnte man noch verbesssern?
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Geek, Pray, Love

Hallo ^^
Wie ihr sicher schon bemerkt habt gibt es heute kein Montagszitat. Dafür habe ich eine Rezension für euch. Und morgen gibt es das Interview mit Thomas Thiemeyer. Am Mittwoch wartet dann noch eine Überraschung auf euch. Aber erst einmal die Rezension:


copyright: CrossCult Verlag


Erster Eindruck:

Irgendwo zwischen Hardcover und Broschur. Hat was. Und das Cover ist auch toll. Gelb ist eigentlich nicht so wirklich meine Lieblingsfarbe aber in der Kombination und mit den Zeichnungen sagt das Cover vor  allem eines aus: Vorsicht Anders! Passt ja auch gut zum Thema!

Inhalt:

Geeks sind anders. Aber viele von ihnen sind mittlerweile sehr mächtig. Aber wirklich verstehen tun sie die „Normalen“ nicht. In diesem Buch wird die Spezies Geek erklärt.


Meine Meinung:

Das Buch ist eine Mischung aus Roman und Sachtexten. Ich finde das eine effektive Möglichkeit um neben den reinen Fakten auch die Gefühlsseite rüber zu bringen. Allerdings bin ich mit dem Roman nicht wirklich warm geworden, vielleicht liegt es daran, dass er so geschätzt in den 80er spielt.
Die Sachtexte sind sehr gut und vor allem witzig geschrieben. Es gibt auch einen Test, welcher Geektyp man ist, Überlebenstipps für Conventions und vieles mehr.  Und dazu jede Menge Zeichnungen. Für die meisten richtigen Geeks wird kaum was Neues dabei sein, aber die Beschreibungen machen es trotzdem zu einem interessanten Buch (und ja, Buchblogger sind definitiv Geeks. Eine so ungesunde Obsession mit Büchern können nur Geeks haben ^^). Für Nicht-Geeks dagegen wird wunderbar erklärt warum einige Sachen einfach wichtig sind. Seien es nun die handgemachten Nähte fürs Kostüm oder die Größe von Büchern innerhalb einer Reihe.
 Mir fällt es wirklich schwer grade zu beschreiben, was genau mir so gut gefällt.  Vor allem, weil ich euch nicht alles verraten möchte was im Buch steht. Also höre ich an dieser Stelle einfach auf mit der detaillierten Kritik und hoffe, dass ihr mir einfach glaubt, dass das Buch witzig und interessant ist.

Fazit:

Vielleicht kein must-read aber doch eine sehr gutes Buch, dass man bei Gelegenheit einfach mal lesen sollte. Deswegen von mir 4 Sterne.



Andrea Bottlinger, Christian Humberg ,
Geek, Pray, Love
Flexcover, 320 Seiten, 
14,80 € 
ISBN 978-386425-428-4

Verlagswebsite
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Darf ich bitten? Sabrina Qunaj


Hallo allerseits,

heute habe ich ein Interview für euch ^^ Und zwar mit Sabrina Qunaj. Aber erst einmal möchte ich euch etwas allgemeines über Sabrina erzählen (alternativ könnt ihr auch einfach ihre Selbstvorstellung auf ihrer Homepage lesen, die ist sowieso viel interessanter).

Sabrina Qunaj wurde 1986 in der Steiermark geboren und lebt dort heute mit ihrem Mann und ihren beiden Kinder. Ihre ersten Bücher wurden 2012 veröffentlicht. Gleich drei in einem Jahr, nämlich die ersten beiden Teile der Elvion-Reihe (im Aufbau-Verlag) sowie Teufelsherz (bei Bastei-Lübbe). Ihre aktuellsten Bücher sind "Die Tochter des letzten Königs" und "Sternensommer".



copyright: Goldmann Verlag
In "Die Tochter des letzten Königs" geht es um Nesta, die Tochter eines der letzten freien Fürsten Wales. Nach dem Tod ihres Vaters wächst sie unter Normannen auf. Erst auf der Burg einer Marcher Lords und dann sogar am Hofe König Rufus! Nur ist sie leider nicht nur ein Mädchen unter vielen sondern der Schlüssel zur Macht in Wales.

copyright: Carlsen Impress

"Sternensommer" ist dagegen Jugend-Fantasy. Dilias Vater ist reich. Und Dilia ist nach außen hin das verwöhnte Töchterchen. Nur wirklich glücklich ist sie nicht. Als ihr Vater sie dann auch noch ins Sommercamp abschiebt scheint ihr schlimmster Albtraum wahr geworden zu sein. Denn dort kennt sie nur den Nerd Emrys, den sie nicht ausstehen kann. Noch weiß sie nicht, dass dieser Sommer ganz besonders werden wird.




Wenn du ein neues Buch anfängst zu schreiben, was ist da zuerst da: Die Person oder die Geschichte? Also hast du eher einen bestimmten Charakter vor Augen, dessen Geschichte du erzählen möchtest oder eine Geschichte, die zunächst noch keine voll ausgearbeiteten Charaktere enthält.


copyright by Sabrina Qunaj
Bei mir kommen immer die Charaktere zuerst, alles andere entwickelt sich später. Meist ist es eine Liebesgeschichte, die mir im Kopf herumspukt und indem ich die Hintergründe und das Umfeld meiner Protagonisten erforsche, bilden sich dann auch der Plot, die Konflikte, die Welt, ...
 Ein einziges Mal begann ich einen Roman mit einer Geschichte – das war mein erster Versuch, einen historischen Roman zu schreiben. Das übergeordnete Thema war zuerst da (zB. die Eroberung von Wales). Damit fing alles an und ich musste meine Charaktere erst finden. Das stellte sich als unglaublich schwierig heraus, ich kämpfte mich durch mehrere hundert Seiten Schreibarbeit und trotzdem war ich nie zufrieden. Ich kam lange nicht dahinter, woran das lag, und erst im Moment der puren Verzweiflung und nahe an der Aufgabe, ließ ich das Projekt los und begann noch einmal von vorne – mit einem Charakter, der mich während meiner Recherchearbeit begleitete, mir ständig im Kopf herumging und mich immer faszinierte. Es war schwer, die bereits getane Arbeit einfach aufzugeben und noch einmal von vorne anzufangen, aber es lohnte sich. Heraus kam “Die Tochter des letzten Königs”.
Jetzt weiß ich mit absoluter Sicherheit, dass ein Roman bei mir immer mit einem Charakter beginnen muss.

 Übrigens apropos “Die Tochter des letzten Königs“: Die Eroberung Wales durch die Normannen ist jetzt ja nicht unbedingt ein typisches Thema für historisches Romane. Wie bist du ausgerechnet darauf gekommen?

 Das lässt sich hinterher immer ganz schwer sagen, denn oft ist es eine Verkettung von Gedankengängen, die mich zu meiner Geschichte führt. Historische Romane über Großbritannien haben mich schon immer sehr begeistert, aber meistens steht in denen England, manchmal vielleicht auch noch Schottland, im Vordergrund. Irland und Wales schienen mir, wenn überhaupt, immer nur am Rande vorzukommen. Von jeher fühlte ich mich aber eher zu diesen Ländern, besonders stark zu Wales, hingezogen und so kam es wie bei den meisten Projekten: Ich schrieb das, was ich selbst gerne lesen wollte.
Bei meinen Recherchen erfuhr ich von so vielen großartigen Persönlichkeiten in diesem Land, dass es mir fast schon unfassbar erschien, dass diese nicht bereits sämtliche Regale der Buchhandlungen füllten. Da jedoch eine fiktive Persönlichkeit im historischen Umfeld bevorzugt wird, habe ich mich zuerst in solch einem Projekt versucht, um die Geschichte der Eroberung von Wales zu erzählen. Das funktionierte nicht gut, denn wie gesagt, das Thema stand im Vordergrund und zu meinen fiktiven Charakteren fand ich keinen Zugang – dafür fand ich die historischen Persönlichkeiten zu interessant. Irgendwann warf ich also alles über den Haufen und schrieb das, was ich wirklich schreiben wollte.
 Vielleicht kann man es auch Schicksal nennen, dass mich diese Geschichte fand, denn dem Land scheine ich schon länger verbunden zu sein, als ich selbst wusste. Erst bei meiner Arbeit zu dem Roman kam ich dahinter, dass mein Name Sabrina von einem walisischen Fluss stammt (den ich auf meiner Recherchereise mit großem Staunen überquerte). Nicht einmal meine Eltern wussten das.
Der Severn (lat. Sabrina) in der Nähe von Shrewsbury Castle
von Chris Bayley via wikimedia.org

Du sagst, dass du das schreibst, was du selbst lesen willst. Hast du schon einmal überlegt Kinderbücher zu schreiben? Also im Prinzip nicht das was du lesen willst, sondern das was deine beiden Kinder lesen wollen?

 Ich fürchte, Kinderbücher sind nichts für mich. Beim Schreiben werde ich meistens von der Liebesgeschichte hinweggetragen und eine Geschichte ohne Romantik kann mich einfach nicht richtig begeistern. Es gibt ja mit der High Fantasy, der Jugend-Fantasy und den historischen Romanen ja schon einige Genres, in denen ich schreibe, vielleicht kommen noch romantische Komödien dazu. Ich denke, das genügt, und da überlasse ich die Kindergeschichten lieber anderen Autoren und bleibe beim Vorlesen und Märchen erzählen.

Walter Crane: Illustration for Beauty and the Beast,
 London 1874
via wikimedia.org
Als totaler Märchenfan interessiert mich jetzt natürlich: Was sind denn deine Lieblingsmärchen? 

Ich mag Märchen, in denen das Liebespaar Zeit hat, sich kennenzulernen und Gefühle zu entwickeln. Daher mag ich “Die Schöne und das Biest“ und auch “König Drosselbart“ sehr gern – und natürlich liebe ich die moderne Adaption von “Rapunzel“! Märchen wie “Schneewittchen“ und “Dornröschen“, in denen sich Prinz und Prinzessin einmal ansehen und schon ist es wahre Liebe, sind eher nicht so mein Fall.

 Mit welcher deiner Figuren kannst du dich am meisten identifizieren?

 Im Grunde ist eine jede Figur natürlich ein Teil von mir, denn sie entsteht ja in mir, daher kann ich auch das Handeln jeder einzelnen Figur gut nachvollziehen und fühle mit allen mit. Aber niemand ist genau so wie ich. Das ist ja gerade das Spannende beim Schreiben: Man kann sich mit Persönlichkeiten auf den Weg machen, die nichts mit einem selbst zu tun haben und die ganz anders sind. Durch das Schreiben kann ich also vieles sein und bin nicht nur auf mein wahres Ich beschränkt – einmal böse sein, einmal leichtsinnig, einmal mutig oder abenteuerlustig, einmal spüren, wie es ist, nur vernünftig zu sein, große Verantwortung zu tragen, ... Es gibt keine Grenzen.

Kannst du schon was über deine nächsten Projekte verraten?

Im Moment stelle ich meinen zweiten historischen Roman “Das Blut der Rebellin“ fertig, der im März 2015 beim Goldmann Verlag erscheint. Darin geht die Geschichte um den walisischen Freiheitskampf weiter. Danach möchte ich diesem Genre gerne treu bleiben, aber natürlich interessieren mich auch weiterhin Jugendromane, Fantasy oder auch einmal romantische Komödien.
copyright by Sabrina Qunaj

Und zu guter Letzt: Gibt es noch irgendetwas, dass du noch sagen möchtest?

Gerne möchte ich die Gelegenheit nutzen, all meinen Leserinnen und Lesern zu danken. Nicht nur, dass sie meinen Büchern eine Chance geben, sondern auch für die wunderbaren Nachrichten und Rückmeldungen. Die Begeisterung der Leser baut auch beim schlimmsten Zeitdruck wieder auf. Und vielen Dank für das schöne Interview, das mir großen Spaß machte!

Vielen Dank dir Sabrina für dieses tolle Interview!


Und damit ist das Interview auch schon wieder vorbei. Aber keine Angst: Nächste Woche Dienstag findet ihr das nächste meiner Interviews auf dem Blog. Und bis dahin gibt es auf den anderen Blogs noch viel zu lesen!
Morgen lest ihr auf Kathrin' Booklove das Interview, das Annika mit Heike Gellert geführt hat. Gerüchteweise gibt es auch etwas zu gewinnen!
Donnerstag ist dann Jenny dran mit einem Interview mit Olaf Kemmler auf Jennys Bücherwelt.
Auf Lovelymix findet ihr dann am Freitag ein Interview und zwar mit Marlies Lüer.
Am Samstag habt ihr dann noch Zeit zum ausruhen, bevor Katja am Sonntag euch das Interview mit Jennifer B. Wind päsentiert.
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[Montagszitat] Journalisten...



"Every Journalist has novel in him, which is an excellent place to keep it."


- Russell Lynes











Sehr wahr dieser Satz. Journalisten sollten keine Bücher schreiben. Ich kenne wirklich keinen einzigen guten Roman von einem Journalisten. Sachbücher: Ja. Aber Romane?
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Red Bug Charity, Darf ich bitten? und anderes

Hallöchen ^^

Heute gibt es mal kein Montagszitat, stattdessen gibt es diesen Ankündigungspost. Irgendwie hat sich nämlich in letzter Zeit einiges angesammelt

Red Bug Charity


Vielleicht habt ihr das Bild in der Seitenleiste schon bemerkt. Ich helfe als ehrenamtliche Bloggerin  bei der Red Bug Charity Aktion. Naja, gut. Helfen ist vielleicht etwas blöd ausgedrückt. Ich bin einfach Teil einer Gruppe von Bloggern, die ein Buch bekannt machen wollen. Nur das es ein ganz besonderes Buch ist. Mehrere Autoren haben Geschichten oder Gedichte dafür geschrieben und der Erlös soll an eine Jugendbuchorganisation gehen. Leider erscheint es erst im Dezember, aber in den nächsten Wochen werden nach und nach die Autoren vorgestellt.
Hier auf der zugehörigen Facebookseite werdet ihr auf dem Laufenden gehalten!

Darf ich bitten?

Lange war diese Aktion schon angekündigt und morgen bzw. heute geht es endlich los. Und zwar bei Jenny. Hier auf dem Blog gibt es das erste Interview am 22. Juli. Bis dahin werde ich euch immer mal wieder auf das "neueste" Interview hinweisen, wenn ich einen Beitrag schreibe. Auf  meiner Facebook-Seite und auf Twitter bekommt ihr jeden Tag den neuesten Link!

Der ganze Rest

Ähm, ja. Ein besserer Titel fällt mir nicht ein ^^ Eigentlich geht es darum, dass ich in nächster Zeit etwas beschäftigt sein werde. Ich muss noch mindestens zwei Klausuren schreiben und im Moment bin ich leider einfach nur müde. Ich stehe auf, lerne eine Stunde und könnte mich dann eigentlich auch gleich wieder ins Bett legen.... Zwar werde ich versuchen zwei Beiträge die Woche zu schreiben, aber ob das klappt? Keine Ahnung...

So und jetzt gehe ich ins Bett!
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[Montagszitat] Geistige Kriegsführung

von Carl Breitbach via zeno.org






Hohn war immer eine berechtigte Form geistiger Kriegsführung

-Theodor Fontane







Jaja, wenn doch nur mehr Krieg mit Hohn ausgefochten werden würden und nicht mit Waffen ^^ Wie schön die Welt doch wäre, aber gut im Moment ist Fußball WM, da berichten die Nachrichten schon aus Prinzip nicht über Kriege und Unruhen. Da kann man sich der Illusion hingeben, dass es nichts wichtigeres gibt als die Frage wer Weltmeister wird...

Gut, ich mache mich dann mal ans weiter lernen. Morgen Wiederholungsprüfung und Mittwoch dann gleich zwei Prüfungen, eine davon ebenfalls eine Wiederholung.
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Rezension: Stormbreaker

So, heute gibt es mal wieder eine Rezension. War eine spontane Ausleihe aus der Bücherei und wurde auf einer langen Zugfahrt mit leerem Mp3-Player Akku gelesen. Wahrscheinlich auch einer der Gründe warum ich es überhaupt zu Ende gelesen haben. War allerdings eine schöne Zeitreise in die frühen '00er ^^


copyright: Ravensburger Verlag

Erster Eindruck:

 Joah, Taschenbuch halt. Das Cover hat mich jetzt nicht so begeistert, aber es bringt so das Gefühl von Abenteuer rüber.

Inhalt:

 Alex Riders Onkel stirbt. Angeblich bei einem Autounfall auf Dienstreise. Aber auf seiner Beerdigung tauchen Männer mit Waffen auf und sein Arbeitszimmer wird heimlich leergeräumt. Bald erfährt Alex Rider, dass sein Onkel gar kein Banker war sondern Geheimagent. Und Alex soll jetzt seine Aufgabe erledigen...


Meine Meinung:

 Vorhersehbar. Gut, es ist ein Jugendbuch. Aber selbst dafür viel zu vorhersehbar. Dass man hier keinen superspannenden Geheimagententhriller erwarten sollte ist klar. Aber jede einzelne Handlungswendung schon Seiten vorher kommen sehen? Naja, das muss auch nicht unbedingt sein.
Ansonsten: Wirklich gut geschrieben. Alex Rider ist manchmal etwas übertalentiert für einen 14-jährigen. (Ehrlich, schwarzer Gürtel in Karate? In dem Alter? Und super Kletterer sowie ein Sprachtalent?!) Aber es werden immerhin Erklärungsversuche geboten, die ab und an sogar ziemlich überzeugend wirken. Warum jemand mitten in London freiwillig Fahrrad fährt erklärt sich mir zwar nicht, aber gut, jedem das seine ^^ Einige Sachen wirken im Zeitalter des Internets, in dem alles und jeder gegoogelt wird zwar antiquiert aber manches ist auch wieder lustig und weckt Erinnerungen *hach* Ein Gameboy als Geheimwaffe, da will ich glatt wieder einen haben. Und Tetris spielen ^^

Fazit:

 Gut geschriebener jedoch sehr vorhersehbarer Agententhriller nach dem simplen „Junge rettet Welt“-Prinzip. Die Folgebände werde ich ganz sicher nicht lesen, aber dank einiger unterhaltsamer Stellen war „Stormbreaker“ auch keine komplett verschwendete Zeit.



Anthony Horowitz
Stormbreaker - Alex Riders erster Fall
Taschenbuch
256 Seiten
7,95€[D], 8,17€ [A]
ISBN: 978-3-473-58289-1


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