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Vermählung - Rezension

[Rezension] Still

Informationen zum Buch

Cover Still Susan Cain
Quelle: Goldmann

Still
Die Kraft der Introvertierten

Susan Cain

Übersetzer: Franchita Mirella Cattani, Margarethe Randow-Tesch
Taschenbuch
464 Seiten
€ 9,99 [D] € 10,30 [A]
ISBN 978-3-442-15764-8
Website des Verlags



Erster Eindruck:

Weiß. Sachbuch. Also eigentlich habe ich keinen wirklich Eindruck.

Inhalt:

Susan Cain war mal erfolgreiche Wall Street Anwältin. Und sie ist introvertiert.  Deswegen hat sie ein Buch geschrieben: Über stille Menschen in einer lauten Welt.

Meine Meinung:

Ich wollte dieses Buch ganz lange nicht lesen. Aber irgendwie tauchte es immer wieder auf. Und da bin ich dann doch eingeknickt.
Und was soll ich sagen? Lesenswert!

Das grundlegende Prinzip introvertiert/extravertiert kannte ich schon länger (Sims sei dank ;)), aber Susan Cain hinterfragt das und erklärt genau welche Charaktereigenschaften für sie unter introvertiert/extravertiert fallen.

Außerdem zeigt wie sich unsere westliche Welt im letzten Jahrhundert zu einer extravertierten Gesellschaft gewandelt hat. Denn im 19. Jahrhundert wurden stille, eher introvertierte Menschen noch bewundert, mittlerweile sind es eher die Menschen, die sich gut selbst verkaufen können, die bewundert werden. Zu mindestens in den USA.
Das ist auch einer meiner Hauptkritikpunkte an diesem Buch, denn Susan Cain scheint über weite Strecken immer von „der Welt“ zu sprechen, aber natürlich ist das nicht überall gleich. Schon allein der Unterschied USA/Deutschland macht das deutlich, bei uns wird meiner Erfahrung nach noch etwas mehr Wert auf tatsächliches Können gelegt. Zwar ändert sich das auch und man muss sich immer mehr selbstdarstellen können, aber grundlegend muss man immer noch auch auf dem Papier die richtige Qualifikation haben.

Außerdem finde ich, dass teilweise etwas zu sehr auf dem fachlichen Hintergrund rumgehackt wird. Und teilweise widersprechen sich ihre Fachleute auch gegenseitig, was natürlich völlig okay ist – so funktioniert Wissenschaft – aber in einem populärwissenschaftlichen Buch wäre es schön, wenn das etwas sortierter wäre. Außerdem stimme finde ich, dass sie etwas zu sehr darauf herumreitet, dass Introvertierte ja so viel besser sind. Mag sein, dass wir überlegtere Entscheidungen treffen, aber manchmal müssen eben auch schnelle Entscheidungen getroffen werden.

Insgesamt ist „Still“ sehr verständlich geschrieben und auch trotz vieler zitierter Fachartikel gut zu lesen. Ich habe es auf jeden Fall fast in einem Stück durchgelesen. Überflüssig und wenig interessant fand ich nur den Anhang. Dort fand man z.B. eine Liste berühmter introvertierter Personen, ein Interview mit der Autorin etc. Aber neue Informationen: Fehlanzeige!

Fazit:

Ich würde „Still“ wirklich jedem empfehlen, ob man nun selbst introvertiert ist oder nicht. Mir hat es sehr geholfen Menschen generell zu verstehen. Und den einen oder anderen Tipp für introvertierte gibt es auch, jedoch ist es kein Selbsthilfebuch.


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#litnetzwerk Nachlese



Letzten Sonntag war mein Handy andauernd am vibrieren und sobald ich am Laptop war machte es gefühlt überall pling.

Warum? Weil ich letztes Wochenende ein Kommentier- und Vernetzungswochenende organisiert habe. Unter dem Hashtag #litnetzwerk haben jede Menge Buchblogger ein Wochenende lang fleißig kommentiert.

Und wenn ich sage „jede Menge“, dann meine ich jede Menge. Am Sonntag hatte die Veranstaltung mehr als 80 Teilnehmer womit ich so gar nicht gerechnet hatte. Genau genommen kann ich es immer noch nicht fassen. Liebe Leute, ihr seid toll!

Es hat einfach unglaublich Spaß gemacht jede Menge neue Blogs zu entdecken und zu sehen wie sich auf Facebook alle gegenseitig geholfen haben. Überhaupt war einfach eine gewisse Atmosphäre da, die einen richtig motiviert hat. Deswegen gibt es ja mittlerweile auch eine Gruppe, damit diese Motivation auch noch weiter anhält! Einfach auf Facebook nach #litnetzwerk suchen, wenn ihr auch mitmachen wollt.

Ich würde euch jetzt übrigens gerne berichten, dass ich jetzt immer noch total motiviert bin und jede Menge gebloggt habe in der letzte Woche. Aber „leider“ habe ich jetzt amazon prime und damit 8 Staffeln Doctor Who, was meine Produktivität etwas einschränkt.

Und was jetzt?

Also einmal habe ich ja oben schon die #litnetzwerk Gruppe erwähnt, dort soll es vor allem ums regelmäßige netzwerken gehen und darum sich gegenseitig zu helfen. Werbung für Blogposts gibt es deshalb nur unter einem Beitrag.
Außerdem würde ich gerne ein Kommentier-und Vernetzungswochenende öfter wiederholen. Ob das realistisch ist? Ich weiß es nicht, ab Mitte Oktober habe ich wieder Uni und dann so etwas wie letztes Wochenende? Das schaffe ich dann einfach nicht. Aber vielleicht muss ich mich nur davon überzeugen, dass ich mein Handy einfach ausstellen kann und Facebook ignorieren für eine gewisse Zeit. 

Den Hashtag #litnetzwerk hat sich übrigens Nicole von BücherMikado ausgedacht. Und er ist ziemlich genial, oder? Ich finde man kann ihr dafür gar nicht genug danken.


Was andere zu dem Thema zu sagen hatten:


Yvonne hat auf Yvonnes Lesewelt in ihrem Samstagsplausch u.a. auch über #litnetzwerk geschrieben.



Habt ihr auch einen Beitrag zum Thema? Einfach in den Kommentaren da lassen: Ich füge euch dann hier zu.
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After Passion - Eine Art Rezension oder so

Huhu,

wenn ihr mir auf Twitter folgt werdet ihr es mitbekommen haben: Ich habe After Passion gelesen. Und gleich noch nebenbei darüber getwittert.

Der Versuch einer "richtigen" Rezension ist allerdings gescheitert. Denn ich hatte immer das Gefühl mich zu wiederholen. Also gibt es jetzt quasi halb, halb: Einmal einige Basisinfos so und dann habe ich meine persönliches Highlights in ein Storify gepackt. Mit ein paar Gifs noch dazu :D

Aber Achtung: Spoiler! Jede Menge sogar :D

Worum geht es eigentlich?

Um After Passion von Anna Todd. Ursprünglich war dieses Buch eine One-Direction-Fanfiction, aber irgendein genialer Verlagsmensch hat eine Chance gewittert und nun ist es eine Buchreihe.

Und in After Passion geht es um Tess, die grade ihr erstes Jahr an der Universität anfängt. Sie ist - genau -: Naiv, unerfahren, lerneifrig und sehr konservativ. Für die ersten 100 Seiten oder so. Natürlich verliebt sie sich gleich in den ersten Bad Boy, der ihr begegnet. Das ist Hardin, ein tätowierter, gewalttätiger emotionaler Krüppel. Aber reich ist er.

Und wie ist das so?

Anna Todd schafft es auf wunderbare Art und Weise emotionalen Missbrauch gesellschaftsfähig zu machen und nebenbei auch noch diverse Mythen zu nähren. z.B. "Mir würde er ja nie was tun!" oder "Sex mit Kondom ist kein richtiger Sex".
Nebenbei hat sie es geschafft ein Maximum an Klischees in "After Passion" unterzubringen. Egal wo man hin schaut, es gibt nur wandelnde Klischees. Ein wirkliches Kunststück.
Leider musste sie auch den Zeigefinger mahnend erheben: Alkohol ist ganz böse*

*Aber nur bei Vätern, wenn sich die Hauptfigur betrinkt ist das niedlich und dient dem Plot. Und während besagte Väter eben sehr wohl gewalttätige Betrunkene waren, würde der Bad Boy natürlich niemals seiner großen Liebe etwas tun. Vor allem wenn er grade dabei ist das Mobilar zu zerstören.

Und für weitere Eindrücke: Einfach meine Tweets nachlesen.

Hier auf dem Blog habe ich es aus Gründen besserer Lesbarkeit als Slideshow eingefügt, aber unter diesem Link findet ihr das Storify auch als "Story" also alles untereinander.

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5 englische Bücher für Einsteiger (+ Gewinnspiel)

5 Englische Bücher für Einsteiger


Einer der Beiträge aus der Anfangszeit des Blogs, der immer noch regelmäßig geklickt wird ist „Englische Bücher? Aber ich kann doch nur Schulenglisch!“ Und weil der jetzt schon 3 Jahre alt ist, dachte ich es wird Zeit für ein kleines Update.

Die grundlegenden Empfehlungen stehen zwar immer noch d.h. die rote Reihe von Reclam, die Senior English Library von Cornelsen und die Klett English Editions sowie andere Bücher mit Vokabelhilfe sind nach wie vor ein toller Einstieg.

Aber heute möchte ich euch mal 5 (+1) Bücher vorstellen, die ich persönlich für einen tollen Einstieg halte. Nicht zu schwierig, aber trotzdem spannend. Und ohne Vokabelhilfe, also ganz normale Bücher ;)


Speak

Hat vor allem den Vorteil, dass es generell wenig Text hat. Und wenn dann meistens kurze Sätze. Die Geschichte selbst ist nichts für Zartbesaitete: Es geht um Vergewaltigung.
Allerdings ist Speak auch ein wichtiges und tolles Buch, grade weil es ein schwieriges Thema behandelt.

Rosie Goes to War

Ich habe es in einem Instagram Post letzte Woche schon erwähnt: Meine Top-Empfehlung für „Anfänger“. Das Buch ist an heutige Jugendliche gerichtet und spielt zu einem großen Teil im London des Jahres 1940. Dadurch das Rosie eben viele alte Wörter auch nicht kennt, werden sie erklärt. Und London mitten im Krieg ist unglaublich interessant.

Swim Fat Boy Swim

Das schwierige an diesem Buch ist, das hier teilweise Dialekt ausgeschrieben wird. Zwar nicht übermäßig aber einige Worte sind doch eher Slang als „richtiges“ Englisch. Trotzdem ist es gut zu lesen und die meisten der Slangwörter erschließen sich aus dem Kontext. Es geht um Jimmy, einem übergewichtigen, gemobbten Jungen. Und um Coach, einem Trainer aus der Schule, der alles daran setzt aus Jimmy einen Schwimmer zu machen. Außerdem: Essen, jede Menge leckeres Essen. Jimmy kocht nämlich gerne!

Anne of Green Gables

Anne von Green Gables. Die Zeichentrickserie war als Kind eine meiner Lieblingsserien. Anne ist einfach so wunderbar. In Buchform sogar noch mehr. Sicher nicht da einfachste Buch auf der Liste, aber dennoch lesenswert und definitiv machbar!

Daddy long-legs

Vielleicht das schwierigste Buch auf der Liste. Warum? Weil es Fachausdrücke aus vielen verschiedenen Gebieten benutzt werden, wenn Judy über ihren Unterricht berichtet. Aber insgesamt ist es nicht so schwer und die unglaubliche Fröhlichkeit von Judy macht vieles wieder wett, sie fasziniert einen eben einfach von Seite 1 an!


+ Harry Potter

Mein persönlicher Einstieg in die Welt der englischen Bücher. Die Motivation war hoch, die Englischkenntnisse mäßig, aber auf die deutsche Übersetzung des 7. Bandes wollte ich nicht warten. Vielleicht eher was für Menschen, deren Englischkenntnisse etwas über „Schulenglisch“ hinausgehen oder sich nicht scheuen neben dem Buch noch ein Wörterbuch mitzuschleppen!


Was ist eure Buchempfehlung für Menschen, die gerne anfangen würden englische Bücher zu lesen?


Ich hatte es ja schon in einigen anderen Beiträgen erwähnt: Ich war Ende Juli auf der YALC, der Young Adult Literature Convention in London.  Und habe von dort einige Leseproben mitgebracht. Und weil ich nicht vorhabe einen Bericht zur YALC zu schreiben (zu wenig Fotos gemacht ^^) und es ja auch Englisch ist:

Leseproben von der YALC

Diese Leseproben möchte ich gerne verlosen!


Teilnahmebedingungen:
- Du bist über 18 oder hast die Erlaubnis deiner Eltern
- Du wohnst in Deutschland, Österreich oder der Schweiz
- Du bist damit einverstanden, dass ich im Gewinnfall deinen im Formular angegeben Namen hier auf dem Blog sowie auf meinen Social Media Kanälen publik mache.
- Das Gewinnspiel läuft bis zum 24.9.2016 um 23.59
- Vorraussetzung für die Teilnahme ist das Ausfüllen des obigen Teilnahmeformulars
- Deine Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und nach Ende des Gewinnspiels gelöscht.
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
-Für einen Verlust auf dem Postweg wird keine Haftung übernommen.
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[Rezension] The Mystery of the Clockwork Sparrow

Informationen zum Buch

Quelle: Egmont UK

The Mystery of the Clockwork Sparrow

Katherine Woodfine

Taschenbuch
315 Seiten
£6,99
ISBN 978-1-4052-7617-7
Website des Verlags




Erster Eindruck:

Noch ein „Mitbringsel“ von der YALC und es ist soo schön. Mal ein etwas anderes Cover

Inhalt:

Nach dem frühen Tod ihres Vaters nimmt Sophie eine Stellung als Verkäuferin im grade eröffneten Kaufhaus Sinclair’s an. Ein ganz normaler Job für ein junges mittelloses Mädchen um 1900. Aber da ahnt sie noch nicht, dass sie sich bald mitten in einem Kriminalfall befinden wird. Ein juwelenbesetzter mechanischer Spatz wird aus der Austellungshalle gestohlen und Sophie ist die Hauptverdächtige! Zusammen mit ihren Freunden sucht sie den wahren Dieb…

Meine Meinung:

Ein historisches Mystery-Krimi-Jugendbuch ganz im Stil von Agatha Christie und Co. Nur eben mit Jugendlichen und nicht mit Detektiven.
„A splendid adventure awaits you“ steht unterm Klappentext und das stimmt auf jeden Fall. Katherine Woodfine nimmt einen mit in eine Zeit, in der die Polizei vor allem eines war: Korrupt. Außerdem war gefühlt alles größer und glitzernder und aufregender als heute.
Der eigentliche Text wird von Zeitungsauschnitten und Notizzetteln unterbrochen, diese sind allerdings auch immer relevant z.B. ein codiertes Telegramm oder ein Zeitungsbericht über Sinclair‘s.
„The Mystery oft he Clockwork Sparrow“ ist in mehrere Teile unterteilt und vor jedem Teil ist eine Mannequin mit Hut abgebildet samt einer Erklärung zu welchem Anlass ein solcher Hut getragen werden könnte. Das passt einfach wunderbar in die Zeit und zu diesem Buch. Denn „The Mystery of the Clockwork Sparrow“ ist ein kleines, liebenswertes Bisschen verrückt.
Die Hauptfiguren sind auch toll: Sophie, die aus einer wohlhabenderen Familie zu stammen scheint, aber deren Vater verstorben ist und die nun arbeiten gehen muss. Lilian, die als Model bei Sinclair’s arbeitet aber sich damit eigentlich nur ihre Schauspielerei finanziert. Billy, der von seinem Onkel einen Ausbildungsplatz als Portier verschafft bekommen hat, aber der eigentlich lieber Abenteuerromane liest. Und Joe, ein junger Mann auf der Flucht vor den Schergen des kriminellen Genies namens „Der Baron“, weil er kein Verbrechen begehen wollte.
Die Sprache ist teilweise an die Zeit angelehnt, was zwar einerseits hilft sich in die Zeit herein zu versetzen, aber andererseits das Buch schwieriger zu lesen macht. Für jemanden, der viel auf Englisch liest: kein Problem. Für jemanden der sich mit grundlegendem Schulenglisch an das Buch wagt etwas gewöhnungsbedürftig, aber definitiv machbar!

Fazit:

Ein tolles, cleveres Whodunnit mit interessanten Charakteren. Den zweiten Band habe ich glücklicherweise auch gleich gekauft!


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[#buchpassion] 10 Gründe, warum Lesen einfach nur toll ist


Hallo meine Lieben,

#buchpassion ist eine von Janine vom Blog Kapri-ziös organisierte Aktion. Thema: Mein Bekenntnis zum Buch.
Ich denke zwar eigentlich, dass ich hier niemanden mehr davon überzeugen muss, wie wunderbar Lesen ist, aber trotzdem...
Denn: Ich habe keine interessante Geschichte, darüber was mich zu einem Leser gemacht hat. Oder eine lustige Anekdote darüber, wie mich mein Lieblingsbuch gefunden hat. Oder witzige Geschichten darüber, wie unverständlich meine Umwelt darauf reagiert. Oder sonst irgendwas.

Ich habe immer schon gerne gelesen und meine Fantasiewelt ist auch heute noch ein wunderbarer Ort. Meine momentane Lieblingsbuchreihe "Die Flüsse von London" habe ich spontan in der Bahnhofsbuchhandlung gekauft (und jetzt im Juli den Autor Ben Aaronovitch persönlich getroffen <3). Ach ja, und meine Eltern beschweren sich höchsten Mal darüber, dass ich immer drinnen sitze. Ansonsten umgebe ich mich einfach nur mit genauso bibliophilen Menschen :) Ja, ich mag meine Filterblase sehr gerne ;)

Also 10 Gründe in 10 Zitaten.

1. Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten. -Aldous Huxley

Keine Ahnung wer Aldous Huxley ist, aber er hat Recht. Mit einem Buch in der Hand können wir alles erreichen, in unserer Fantasie aber auch im realen Leben.

2. Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. - Helen Hayes

Denn man kann niemals so viele Dinge im richtigen Leben entdecken, wie man es in Büchern tun kann.

3. Lesen heißt durch fremde Hand träumen. - Fernando Pessoa

Und wer träumt nicht gerne? Vor allem, wenn der Traum auch noch jede Menge positive Überraschungen beinhaltet.

4. Nichts verscheuchte böse Träume schneller als das Rascheln von bedrucktem Papier. - Cornelia Funke

Ganz im Sinne des Zitates von Fernando Pessoa. Man ersetzt einfach den bösen Traum, durch einen tollen Traum direkt aus einem Buch!


5.Bücher sind Schiffe, welche die weiten Meere der Zeit durcheilen. -Francis Bacon

Wer kann schon behaupten dabei gewesen zu sein, als Kolumbus die Segel Richtung Amerika setzte? Oder einer englischen Königin des Mittelalters dabei zu gesehen zu haben, wie sie sich vor dem Lord Mayor der City of London verbeugt? Oder vor den Nazis aus Deutschland geflohen zu sein? Zu mindestens in Gedanken war ich dort überall dabei, denn Bücher haben mich in diese Zeit entführt!

6.Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste. -Heinrich Heine

Denn mit jedem neuen Buch, mit jeder neuen Seite gibt es etwas Neues zu entdecken. Und im Gegensatz zu unserer Welt, wird dies auch ganz sicher immer so bleiben!

7. Lesen heißt mit einem fremden Kopfe, statt des eigenen, denken. - Arthur Schopenhauer

Oh ja, mit einem Buch in der Hand kann man die Ideen anderer Menschen entdecken und erfahren. Und fängt so vielleicht auch an selbst anders zu denken.

8. Bücher sind die stillsten und beständigsten Freunde; sie sind die zugänglichsten und weisesten Ratgeber und die geduldigsten Lehrer. - Charles W. Eliot

Ein Buch beschwert sich niemals darüber, dass man es liest. Oder Ewigkeiten im Regal stehen lässt. Und die besten Bücher, haben immer einen Ratschlag oder zu mindestens etwas Vergessen bereit.

9. Der Umgang mit Büchern führt zum Wahnsinn - Erasmus von Rotterdam

Unter dem Umständen bin ich gerne wahnsinnig. Was übrigens - sinngemäß - auch die Antwort ist im Originaltext :D

10. Gern lesen heißt, die einem im Leben zugeteilten Stunden der Langeweile gegen solche des Entzückens einzutauschen. - Charles-Louis de Montesquieu

Und dazu muss man nichts mehr sagen, oder?

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[Rezension] Rosie Goes to War

Informationen zum Buch

Quelle: Accent YA

Rosie Goes to War

Alison Knight

Taschenbuch
240 Seiten
£7.99
ISBN 9781783752515
Website des Verlags




Erster Eindruck:

Coverkauf. Aber sowas von. Auf der YALC gesehen und nach etwas hin und her gekauft.

Inhalt:

Beim Aufräumen im Haus ihrer Großmutter findet Rosie einen alten Koffer. Und als sie die alte Kleidung darin anprobiert findet sie sich plötzlich in der Vergangenheit wieder. Und zwar 1940. In London. Mitten im Krieg. Und trifft ihre Großmutter als junges Mädchen.
Nur: Wie kommt sie wieder zurück? Und was passiert, wenn sie nicht wieder zurück kommt?


Meine Meinung:

Die Tag-Line passt wie die Faust aufs Auge: „High Heels, a Suitcase and a World Turned Upside Down“. Rosie ist wirklich ziemlich hilflos in der Vergangenheit. Manchmal etwas zu hilflos, aber vielleicht ist das Schulsystem in England ja wirklich so schlecht...

Mir gefällt die grundsätzlich Idee: Zeitreisen, aber direkt zu den eigenen Verwandten. Und unkontrollierbar auch noch. Und nebenbei die kleine Geschichtsstunde. 
Denn das ist „Rosie goes to war“ auf jeden Fall. Hier geht es wirklich um die Realität des Krieges und gut recherchiert ist es auch. Bis ins letzte Detail, viele Sachen sind heute eben doch anders und es sind nicht die großen Sachen, die Verwirrung auslösen sondern die alltäglichen Kleinigkeiten. Wie das Bügeleisen. Oder die Münzen.
Aber auch witzig, grade wenn Rosie Vergleiche mit Doctor Who zieht oder aus Versehen ein Wort benutzt, dessen Bedeutung sich geändert hat in den letzten 70 Jahren.

Leider kann Alison Knight sich nicht beherrschen und hebt ab und an den Zeigenfinger. So macht sich Rosie sehr viele Gedanken darüber, ob sie ihrer Eltern und Großeltern nicht doch mehr respektieren sollte. Und darüber das die gut-aussehenden Weiberhelden nicht die besten Lebenspartner abgeben. Da hätte es etwas weniger auch getan. Allerdings ist das Buch natürlich auch an eine wesentlich jüngere Zielgruppe gerichtet. Ich denke so 12 bis 16 Jahre. Vielleicht sieht man das in dem Alter anders.

Auf jeden Fall hoffe ich auf Folgebände, auch wenn laut Verlag momentan keine geplant sind.

Fazit:


Eine tolle, lehrreiche Zeitreise-Geschichte. Fast schon wie ein Zeitzeugen-Interview, aber mit Dr Who Zitaten. 4 Sterne


6

Psst! Jede Menge Geheimtipps!


Diesmal sind es sogar doppelt so viele, wie sonst. *hust* in meiner Fantasie auf jeden Fall *hust* Schließlich möchte ich ja die Tipps aus dem Juli nicht vorenthalten, auch wenn es keinen eigenen Beitrag gab, wegen meiner spontanen Sommerpause.

Außerdem: Erstes Mal Geheimtipps im neuen Design *wohoo*



Im Zuge meiner Vorbereitung auf die YALC habe ich mich mal wieder etwas mehr auf englisch-sprachigen Blogs rumgetrieben. Und dabei bei librietlibertas einen wunderbaren Beitrag über Bücher und Erinnerungen gefunden. Auf Englisch natürlich, aber unglaublich lesenswert!

Verändert Bloggen das eigene Leben? Saskia von who is kafka? ist auf jeden Fall der Meinung, dass es ihr Leben verändert hat. Und hat einen Blogbeitrag darüber geschrieben, wie genau Bloggen ihr Leben verändert hat. Außerdem hat sie auch noch einen tollen Beitrag über ihre 5 liebsten weiblichen Charaktere geschrieben!

Leider ist Bloggen nicht nur Spaß sondern man muss auch rechtliches beachten. Wie die Impressumspflicht. Darüber hat Sandra auf Pusteblume? geschrieben. Ein wichtiger Beitrag, besonders für alle, die immer noch glauben davon nicht betroffen zu sein!

Diversität in Bücher ist im Moment scheinbar ein ganz heißes Thema. Fabian von Herr Booknerd hat darüber geschrieben. (Übrigens: Unbedingt die Kommentare lesen!) Und auf umblättern werden alle Bücher jetzt mit einem Symbol markiert, wenn sie "Diversity inside" haben.

Um mal was nicht-buchiges reinzubringen: Sky schreibt unglaublich tolle Beiträge. Und hat Anfang August einen tollen zum Thema "Prüfungsphase" geschrieben: Irgendwann sind die Prüfungen vorbei

Im August fand die Aktion "Wir stopfen das Sommerloch mit Klassikern" statt. Meine Beiträge dazu waren einmal die Buchvorstellung zu Daddy Long-Legs sowie der "Lasst uns reden über Klassiker"-Beitrag als Abschluss der Aktion.
Nachdem sich Blogger eine Woche lang hartnäckig geweigert hat, diese Seite zu veröffentlichen, gibt es mittlerweile auch eine Linkliste aller Beiträge. Klickt euch doch mal durch :)


Was war euer Blogpost-Highlight der letzten Zeit? Welchen Beitrag muss ich unbedingt lesen? Einfach einen Kommentar da lassen, ich freue mich auf eure Vorschläge!
2

[Jules Rezension] Die Zwölf

Hallo meine Lieben!
Da wieder der erste Freitag im Monat ist, darf ich euch wieder ein Buch vorstellen!
Vor einiger Zeit habe ich euch Teil 1 der Passage-Trilogie von Justin Cronin vorgestellt und heute gibt’s Band zwei „Die Zwölf“, denn dann seid ihr startklar für Band drei „Stadt der Spiegel“, der am 31. Oktober 2016 erscheinen wird!

Informationen zum Buch

Quelle: Goldmann

Die Zwölf

Justin Cronin

Übersetzer: Rainer Schmidt
Taschenbuch
832 Seiten
€ 9,99
ISBN 978-3-442-46935-2
Buchwebsite



Erster Eindruck

Das Cover ist zwar weniger gruselig als beim ersten Teil der Trilogie, doch die Sonnenfinsternis wirkt dennoch sehr düster und stimmungsvoll.


Inhalt

Das Buch beginnt am Anfang des 21. Jahrhunderts und der Ausbruch der Virals zieht immer größere Kreise – die Menschen beginnen zu flüchten und das wertvollste in Sicherheit zu bringen was sie besitzen: ihre Kinder – die Zukunft der Menschheit.
Mitten unter diesen Flüchtenden Menschen sind auch drei Menschen, die wichtig sein werden für die zukünftige Geschichte: Lila Beatrice Kyle – eine im Angesicht des Schreckens wahnsinnig gewordene Schwangere, Lawrence Grey, den wir schon aus dem ersten Teil kennen – der eine Stimme in seinem Kopf hört, die ihn zu sich ruft, und zu guter Letzt Horace Guilder, Direktor des Projekts, das die Virals erschuf.
Zeitsprung 100 Jahre in die Zukunft: Wir sind wieder bei Amy und ihren Freunden, die versuchen die restlichen 11 der Zwölf ursprünglichen Virals zur Strecke zu bringen. Doch irgendwo in der Dunkelheit wartet „Zero“, der erste der Virals, der das Virus ursprünglich in sich trägt und der ein einziges Ziel hat: die Menschheit auszulöschen...

Meine Meinung

Genauso spannend wie der erste Teil, genauso vielschichtig. Wir sehen alte Bekannte wieder und lernen neue Charaktere kennen und fiebern bei ihrem Schicksal mit. Wird es Amy und ihren Freunden gelingen die Virals zu besiegen?

Fazit

Ein dicker Schmöker, aber wirklich spannend und lesenswert. Justin Cronin schafft es, dass das Buch trotz seiner beachtlichen Seitenanzahl nie langweilig wird und man bis zum Finale des zweiten Bandes mitfiebert – und das Erscheinen des dritten Bandes kaum mehr erwarten kann!

Sterne: 5 von 5



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