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[Jules Rezensionen] Das Schneemädchen

Hallo meine Lieben!

Da wieder der erste Freitag im Monat ist, darf ich euch wieder ein Buch vorstellen!

Ich habe mich für „das Schneemädchen“ von Eowyn Ivey entschieden, das erste Buch, dass ich auf meinem E-Book-Reader gelesen habe.

Informationen zum Buch

Quelle: Rowohlt Verlag

Das Schneemädchen

Eowyn Ivey

Übersetzer: Margarete Längsfeld; Claudia Arlinghaus; Martina Tichy
Hardcover/Taschenbuch
455 Seiten
19,95€/ 9,95€
ISBN: 3463406217
Verlagswebsite


Erster Eindruck

Das Cover ist eher schlicht in Blau-Weiss und zeigt ein Mädchen, einen Fuchs, Baumstämme und Schnee. Dennoch wirkt es irgendwie ansprechend und geheimnisvoll.

Inhalt

Mabel und Jack sind ein Ehepaar, das sich innig liebt. Es steht nur eine Sache zwischen den Beiden: sie können keine Kinder bekommen. Um diesen Schmerz zu entgehen entscheiden sie sich für ein neues Leben als einfache Farmer am Rand der Zivilisation in Alaska. In einer schlichten Hütte bauen sie sich ein neues Leben auf.
Als eines Abends der erste Schnee fällt, überkommt Mabel eine kindliche Freude und nach einer Schneeballschlachtmit Jack beginnen sie ein Mädchen aus Schnee zu bauen. Am nächsten Morgen entdecken sie sie dann das erste Mal: Ein zartes, blondes, scheues Mädchen, das in Begleitung eines Fuchses ist. Woher kommt das feenhafte Mädchen? Wie kann es alleine in der Wildnis überleben?

Meine Meinung

Das ganze Buch beginnt mit der rauen Magie Alaskas, ein unwirtliches Leben, die harte, aber wunderschöne Natur, die Kraft des Landes. Als dann das Mädchen auftaucht, nachdem Mabel und Jack das Schneemädchen gebaut haben, glaubt man an Maggie. Das Mädchen selbst ist scheu, zart, fast feenhaft und die beiden Eheleute müssen sich erst das Vertrauen des Mädchens verdienen. Die Geschichte beginnt und endet sehr geheimnisvoll und märchenhaft.

Fazit

Das Buch ist wahnsinnig gut geschrieben, man fühlt die Kälte und Härte des Landes beinahe, wenn man Seite um Seite in die Geschichte eintaucht. Wie bereits erwähnt beginnt und endet die Geschichte fast magisch, was mir sehr gut gefallen hat. In der Mitte des Buches geht diese Magie etwas verloren und weicht der Realität. Dennoch war es ein Buch, das einfach mal anders ist, sich sehr gut lesen lässt und man möchte unbedingt wissen woher das Mädchen kommt, was es mit dem Fuchs auf sich hat und wie die Geschichte der 3 Hauptpersonen, also des Ehepaares und des Mädchens, weitergeht.



Es gibt übrigens auch ein supersüßes kleines Video zum Buch:



Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen des Buches und wir lesen uns nächstes Monat mit etwas Spannendem!


Alles Liebe,
Jules von Jules Moody
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Leselaunen #4

Es ist Mittwoch und wieder Zeit für die Leselaunen von Novembertochter. Ganz allein ihre Idee und auf ihrem Blog findet man auch die Linkliste mit allen teilnehmenden Blogs.


Aktuelles Buch?

Quelle: Atlantik
Das Haus der vergessenen Bücher
Das Buch ist eigentlich von 1919 und passt deswegen ganz gut in meine Phase der "nostalgischen" Bücher. Nur grade deswegen finde ich es teilweise recht vorhersehbar, schließlich habe ich genug Bücher aus der Zeit gelesen um zu wissen, wie die so ablaufen ^^ Aber gut geschrieben ist es und es geht um die Liebe zu Büchern, von daher :)

Momentane Lesestimmung?

Mäßig, also ich lese schon noch jeden Abend aber im Moment kann mich einfach nichts so richtig fesseln. Vielleicht liegt es aber auch an meiner momentanen Lektüre.

Zitat der Woche?

"Von einem Hund geächtet zu werden verträgt kein Mensch"
-Christopher Morley - Das Haus der vergessenen Bücher

Und sonst so?

Nachdem ich letzte Woche zwischen drin mal eben "Der 4-Stunden Körper" von Tim Ferriss gelesen habe, bin ich auf einem kleinen Diät-Trip. Also planen tue ich auf jeden Fall schon, mit Ostern war es recht schwierig umzusetzen ;) Allerdings bin ich skeptisch ob, die Versprechen aus dem Buch eingehalten werden können. Für mich wird es sowieso schwierig, das umzusetzen, weil ich eigentlich nicht so die Fleischesserin bin. Naja, für den Ballett-Kurs an der Uni habe ich mich auch wieder angemeldet und zum Lacrosse und Lauftreff möchte ich auch. Mal sehen ob ich das wirklich durchziehen kann. Letzten Sommer habe ich mir ja beim Rock n' Roll mein Knie verknackst (das war komplett entzündet, 3 Tage hochlagern und 2 Wochen kein Sport. Wegen einem falschen Sprung...). Vielleicht schaffe ich ja mein Ziel "Flacher Bauch bis zum Sommer" doch noch...

Und bei dir so? Irgendwelche Sporttipps? Oder Buchtipps? Lust dich über Sportverletzungen auszutauschen (ich zieh die an, selbst die Orthopädin konnte sich letztes Jahr die Knieverletzung nicht erklären. O-Ton: "Also eigentlich haben Sie genug Muskeln um so etwas zu verhindern. Da haben Sie wohl wirklich Pech gehabt")
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[Rezension] Lockwood & Co - Die raunende Maske

Hallo,

mal wieder eine Rezension zu einem teil der Serie, den ersten und zweiten Teil von Lockwood & Co habe ich hier auf dem Blog ja bereits besprochen, nun geht es also weiter.

Informationen zum Buch

Quelle: cbj

Lockwood & Co
Die raunende Maske

Jonathan Stroud

Übersetzer:Katharina Orgaß, Gerald Jung
Hardcover
464 Seiten
€ 18,99 [D] € 19,60 [A]
ISBN: 978-3-570-15963-7
Verlagswebsite


Erster Eindruck

Wie auch bei den vorherigen Bänden: Tolles Cover. Und passt wunderbar zur gesamten Reihe.

Inhalt:

 Lucy, George und Lockwood sind mittlerweile als Geisterjäger recht bekannt in London. Aber die Geister-Epidemie in Chelsea lässt auch sie ratlos zurück. Und dann ist da ja auch noch Holly, auf deren Hilfe zu mindestens Lucy gerne verzichten könnte.

Meine Meinung:

Ich weiß immer noch nicht was die Geister-Plage ausgelöst hat. Entgegen meiner Annahme ist das nämlich nicht der letzte Band der Reihe, immerhin gibt es keinen Cliffhanger bzw. nur einen klitzekleinen.
Ansonsten:
-  Wenn die drei öfter miteinander reden würde, wären viele Probleme hinfällig.
 - Der Schädel im Glas ist auch in diesem Band wieder genial. Ich mag seine Sprüche J
- Ich mag Lucy als Erzählerin, nur schade, dass dadurch Holly sehr negativ rüberkommt. Man hat als Leser gar keine wirklich Chance sich ein Bild von ihr zu machen.
- Lucy scheint auch langsam zu so einer Art Wunderkind zu werden. Mir gefällt diese Entwicklung nicht, hoffentlich bestätigt sich meine Vermutung nicht, dass sie am Ende die alleinige Lösung des Problems ist. Das wäre schade.
-Ja, die Bepüb soll inkompetent rüberkommen, aber in diesem Buch kommen sie eher so rüber als ob sie nie etwas machen und selbst das nicht vernünftig hinbekommen. So ab und an finde ich sollten sie schon was machen oder zu mindestens so tun.
-Diese Ideen sind einfach nur wunderbar. Der Poltergeist war klasse. Wirklich klasse. Und Mr Aickmere auch.

Fazit:

Ganz okay. Ich will immer noch wissen wie es weiter geht, aber ich hoffe wirklich, dass sich das Rätsel um die Geisterplage im nächsten Buch löst. Vorzugsweise ist die Lösung nicht Lucy. Ich denke es sind grade noch so 4 Sterne. Wegen dem Schädel im Glas und wegen einigen wunderbaren Einfällen.


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Leselaunen #3

Huhu,

es ist wieder Mittwoch und Zeit für die Leselaunen (wie immer eine Idee von Novembertochter). Auch wenn ich kaum zu lesen gekommen bin, aber lest selbst:



Aktuelles Buch?


Die Erben von Hammerfell - Marion Zimmer Bradley

Ich liebe die Darkover-Reihe. Dies ist eines der wenigen Bücher daraus, die ich noch nie gelesen hatte. Im Moment bin ich mir auch nicht so sicher, ob ich es wirklich gut finde. Es spielt zur Zeit der 100 Königreiche und ist fast schon eher ein Märchen. "Herrin der Stürme" und "Herrin der Falken" sind in einem ähnlichen Stil geschrieben, aber dann doch noch etwas realistischer. Vielleicht auch, weil diese beiden Bücher wirklich mitten im Zeitalter der 100 Königreiche spielen und nicht gegen Ende wie "Die Erben von Hammerfell". Im Umfeld der Hauptstadt Thendara wirken so Sachen wie magische Pferde irgendwie fehl am Platz :D

Momentane Lesestimmung?

Nicht vorhanden? Ich habe seit drei Tagen Kopfschmerzen und habe die letzten beiden Tage vor allem damit verbracht meinen Beitrag zur Professionalisierungsdiskussion zu schreiben und die Linkliste upzudaten.


Zitat der Woche?

Auch eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt.
-Marion Zimmer Bradley - Die Erben von Hammerfell


Und sonst so?

Leseparty war toll und dann haben die Blogger Sessions auf der Buchmesse ja richtig was ausgelöst. (Ganz uneigennützig empfehle ich hier meinen oben verlinkten Post sowie die Linkliste ;) )

Und ich habe Kopfschmerzen. Voll blöd, vermiest einem so richtig die freie Zeit.,,
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Raus aus der Flauschzone? Professionalisierung und Monetarisierung bei Buchbloggern



Als Karla Paul am Sonntag bei den buchmesse:blogger sessions ihre Keynote beendete, fing es an leicht zu köcheln auf Twitter. Karla forderte uns Buchblogger auf, „Vollprofis [zu werden] für die leidenschaftliche Hingabe zum Buch“. Von ihr stammt auch der Satz im Titel: „Kommt endlich raus aus eurer Emo-Flauschzone und stellt euch der dringend notwendigen Professionalität“

Flauschzone? Recht hat sie. Wann haben wir das letzte Mal richtig über etwas diskutiert? Oder uns über etwas aufgeregt? Mir fällt da spontan nichts ein, also außer das ewige „Ich hätte gerne mehr Kommentare“ oder „Rezensionsexemplare sind gut/böse“.

Also professioneller werden. Sich mit SEO und Google Analytics beschäftigen. Sich vernetzen und Bloggerkonferenzen besuchen. Ist das so schwer? Da Unwissenheit nicht vor Strafe schützt, kann es sowieso nicht schaden, sich regelmäßig zu informieren z.B. über die Impressumspflicht. Natürlich ist es jedem selbst überlassen, wie professionell er sein Hobby betreiben will.
Nur gehen heute doch alle nur noch mit Pulsuhr und Smartphone-Tracker laufen und jeder Lauf wird akribisch analysiert. Wenn joggen gehen also schon fast eine Wissenschaft ist, auch im Hobby-Bereich, warum wehren sich so viele im Buchblogger-Bereich dagegen etwas professioneller zu werden?
Muss ja nicht gleich die ganze Palette sein, ein Media Kit ist nicht soo schwer zu erstellen. Und ein Blick auf Google Analytics hat meines Wissens auch noch niemanden getötet und man hat gleich ein viel besseres Verständnis dafür, wer den eigenen Blog liest. Und vielleicht sind die Grundlagen von html auch nicht so schlecht, man muss ja nicht gleich den Blog komplett selbst programmieren.

Aber: Wenn wir professioneller werden, müssen es die Verlage auch werden. Leander Wattig forderte das in der Abschlussdiskussion mehrfach und ich finde, er hat Recht. Es ist oft schwer, den richtigen Ansprechpartner zu finden und die Kriterien, die die einzelnen Verlage anlegen,  sind oft nicht transparent. Und wie oft habe ich mich schon geärgert über Bloggerinnen mit geringer Reichweite und 2-Satz-Rezensionen, die massenhaft Rezensionsexemplare bekommen. So etwas darf einfach nicht passieren von Seiten der Verlage, denn es schadet allen. Den Verlagen, weil sie wo anders mehr Reichweite bekommen hätten und den Bloggern, weil die Verlage so teilweise ein falsches Bild von der Bloggergemeide bekommen.


Was ich mir von Bloggern wünsche: 
Impressum! 
Datenschutz! 
lesbare Seiten! 

Was ich mir von Verlagen wünsche: 
Transparenz! 
Erwähnung von guten Rezensionen und Interviews! 
Respekt!


„Literatur ist eine Milliardenindustrie und ihr findet ernsthaft kein anderes Geschäftsmodell als Herzblut?“ – Karla Paul


Auf Twitter kochte es richtig hoch, als im Rahmen des Blogger Relation Talks die Frage nach der Bezahlung aufkam. Die anwesenden Verlagsvertreterinnen schienen ob dieser Wendung nicht besonders begeistert. Es wurde zugegeben, dass im Rahmen von Marketingaktionen durchaus schon Blogger bezahlt wurden: Beautyblogger (und Booktuber). Haben die wirklich so viel mehr Reichweite als ein Buchblogger? Klar, vielleicht die ganz Großen. Aber die Mehrheit? Und doch ist es im Bereich der Nicht-Buchblogs durchaus gang und gäbe sich für Beiträge bezahlen zu lassen. Warum also bei uns nicht?


Erstes Problem: Wenn eine Rezension bezahlt wird, ist sie dann noch unabhängig? 


Nur weil man für etwas Geld bekommt, heißt es nicht, dass man deswegen seine Meinung ändert. Ich bekomme ja auch vom Bafög-Amt Geld und halte die Damen und Herren dort trotzdem für faul und inkompetent ;) Aber natürlich ist das ein Problem, nur: Wer sagt denn, dass Geld für Rezensionen die einzige Möglichkeit ist mit einem Buchblog Geld zu verdienen? Wer sagt, dass wir für Rezensionen Geld nehmen sollten? Ich finde diese Idee nämlich auch eher weniger optimal. Zu mindestens wenn es direkt auf eine bestimmte Rezension bezogen ist. Wenn, dann würde das – meiner Meinung nach- nur über eine Art Verwertungsgesellschaft funktionieren.

Und viele bekommen doch auch jetzt schon Rezensionsexemplare, auch das ist eine Form der Entlohnung. Kannst du beweisen, dass jede deiner Bewertungen eines Rezensionsexemplars genauso ausgefallen ist, wie wenn es keines gewesen wäre? Meiner Meinung nach ist das nicht möglich, auch wenn ich selbst sagen würde, dass ich mich nicht davon beeinflussen lasse. Nur: Es zu beweisen ist eine ganz andere Sache.

Also andere Möglichkeiten Geld zu verdienen: Mit Backlinks, mit speziellen Aktionen für die man Geld bekommt, mit Werbung… Für alle diese Sachen muss man nicht seine Glaubwürdigkeit verkaufen! (Kann es natürlich aber tun, wir sind hier ja schließlich in der Buchblogger-Flauschzone, da kann jeder machen was er will ;))

Zweites Problem: Dafür braucht man dann ja ein Gewerbe? Und muss Steuern zahlen?


Natürlich, wir sind hier schließlich in Deutschland. Da ist alles geregelt. Und es muss ja auch nicht jeder mit seinem Blog Geld verdienen. Ich werde die nächsten 1,5 Jahre wohl nicht die Zeit haben. Und vor allem die Geduld mich mit den Behörden auseinander zu setzen, als Studentin ist das Thema Selbstständigkeit nämlich eine komplizierte Sache. Aber wenn ich im Praktischen Jahr bin, warum nicht? Als Apothekerin kann Erfahrung darin, wie man ein Gewerbe führt, nur hilfreich sein. Und wenn ich damit das magere Gehalt aufbessern kann? Finde ich gut!

Drittes Problem: Entsteht dann nicht Neid? Was ist mit denen, die kein Geld bekommen können/wollen?


Joah, Pech gehabt? Mal ehrlich: Wir sind hier nicht im Wolkenland der Glückbärchis wo immer Friede, Freude, Eierkuchen ist! Klar wird es Neid geben. Aber den gibt es jetzt auch schon. Neid auf Leserzahlen, auf Kommentare, auf Blogdesigns, auf Einfälle für Blogposts… Vielleicht kann ich das auch nicht so nachvollziehen, weil ich persönlich ein Mensch bin, der nicht besonders neidisch ist (gut, genaugenommen sind mir die meisten extremen Gefühlsregungen fremd. Ich bin Ostfriesin, wir haben das nicht so mit den Gefühlen :D).

Wie genau sich das auswirkt, kann man natürlich nicht vorhersehen, aber unter den Mode- und Lifestyleblogs existieren auch Blogs, mit denen kein Geld verdient wird, und soweit ich das mitbekomme, sind Streitereien da auch nicht häufiger, als unter Buchbloggern.

Und was ist nun das Fazit?

Professionalisierung: Ja, bitte. Auf allen Seiten. Nur so wird eine Begegnung auf Augenhöhe möglich.
Monetarisierung: Wer will gerne, nur bezahlte Rezensionen haben einen faden Beigeschmack für mich.

Was sagst du zu diesem Thema? Warst du in Leipzig dabei? (Übrigens: Nachhören kann man auf Voicerepublic)
Würdest du mit deinem Blog Geld verdienen wollen? Was würdest du dir von den Verlagen wünschen im Umgang mit Bloggern?

Eine Linksammlung zum Thema findet ihr in der Seitenleiste unter "Links zur Professionalisierungs-Diskussion", ich werde versuchen sie aktuell zu halten.

Danke an Ascari und Mira Alexander, die diesem Beitrag auf Verständlichkeit geprüft haben. Vor allem danke an Mira, die das eine oder andere Komma (oder auch 20 ;) )gesetzt hat. Alle Fehler sind natürlich weiterhin meine eigenen :)

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[Tutorial] Social Media Icons

Hallo!

Dadurch, dass nun ja die "Teilen" und "Like" Buttons von Facebook endgültig nicht mehr datenschutzkonform sind und jedem der sie benutzt Abmahnungen drohen stellt sich bei vielen die Frage "Und was nun?".

Exhibit A: Bei mir gibt es rechts in der Seitenleiste formschöne, datenschutzkonforme Icons zu meinen Social Media Seiten sowie Bloglovin und Blog Connect. Font Awesome sei dank


Und wie man das macht möchte ich dir heute gerne mal zeigen. Allerdings nur für Blogspot. Für Wordpress ist das natürlich auch anwendbar, aber da ich selbst nicht damit arbeite ist es etwas schwierig das Schritt für Schritt zu erklären. Grundsätzlich ist es gleich.

Als erstes brauchst du die Links zu deinen Profilen auf den Seiten, die du verlinken möchtest. Exemplarisch werde ich das hier für Facebook machen.
So sieht das bei mir aus

Und nun geht es auf in den Code. Aber keine Angst, du musst nur etwas Copy+Paste betreiben.

Ziemlich am Anfang steht irgendwo <head> und direkt darunter kopierst du folgenden Code:
<link rel="stylesheet" href="https://maxcdn.bootstrapcdn.com/font-awesome/4.5.0/css/font-awesome.min.css"/>
Jetzt nur noch auf "Vorlage speichern" gehen und alle 605 Icons von Font Awesome stehen dir zur Verfügung. Aber erst einmal brauchen wir nur eins davon. Ich ziehe das Facebook-F vor, aber es gibt außerdem auch noch zwei andere Varianten:
fa-facebook, fa-facebook-official und fa-facebook-square
Um den Icon einzufügen braucht man erstmal im Layout ein neues Gadget und zwar das "html/JavaScript"-Gadget. Füge das einfach dort ein wo du am Ende die Icons haben möchtest, bei mir ist es in der rechten Seitenleiste. Und jetzt kommt der wichtige Schritt.

mit
<i class="fa ICON NAME"></i>
 fügst du das Bild ein. Noch ist es aber kein Link zur Social Media Seite. Dafür muss man "einfach" einen Textlink setzen. Insgesamt sollte das also so aussehen:
<a href="LINK ZUR SEITE"><i class="fa ICON NAME"></i></a>

Mein Facebook-Icon hat folgenden Code:
<a href="http://facebook.de/buechernestblog"><i class="fa fa-facebook fa-3x" style="margin:8px"></i></a>
und sieht so aus:

Aber, warte: Da ist ja noch was anderes!

Ja, mit fa-3x (bzw. fa-2x; fa-1x etc) kann man die Größe des Icons verändern. Es gibt auch die Möglichkeit das Icon zu drehen, sich dauernd drehen zu lassen, einen Rahmen zu verpassen, eine feste Breite oder Icons als Aufzählungszeichen zu benutzen oder mehrere davon "aufeinander zu stapeln". Die Codes dafür findet man unter "Examples" auf der Font Awesome-Seite.

Und das style="margin:8px" ist dafür da, damit die Icons einen gewissen Abstand zu einander halten. Das kann man aber auch alles weglassen, wenn man so zufrieden ist wie es ohne diese "Schöhnheitskorrekturen" aussieht.

Und wie kann ich die Farbe ändern?

Das Icon ist ein normaler Textlink, das heißt die Farben sind die gleichen wie bei einem normalen Link. Du kannst sie normalerweise einfach unter "Vorlage bearbeiten" ändern. Oder die Farbe direkt im Code für das jeweilige Icon ändern:
<a href="http://facebook.de/buechernestblog"><i class="fa fa-facebook fa-3x" style="color:blue"></i></a>
ist jetzt ein besonders hässliches blau, aber ich hatte keine Lust einen hexadezimal-Code rauszusuchen ;)


Sonst noch Fragen? Anmerkungen? Ideen ?
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[Rezension] Deutschland, deine Götter

Moin!

Dieses Buch gab es über den Newsletter von BloggDeinBuch, ist also ein Rezensionsexemplar (so mehr oder weniger, rezensieren musste man nämlich nicht unbedingt). Danke auch an den Tropen Verlag.

Informationen zum Buch

Quelle: Tropen Verlag

Deutschland, deine Götter

Gideon Böss

Ebook/Hardcover
398 Seiten
15, 99€/19,95€
ISBN:978-3-608-50230-5
Verlagswebsite



Erster Eindruck: 

Ich finde ja, das Cover hat ein seltsames Format. Aber ich mag es das die verschiedenen Symbole auf der Deutschlandkarte eingezeichnet sind. Auch wenn ich längst nicht alles zuordnen kann

Inhalt:

Gideon Böss ist selbst nicht gläubig, aber in diesem Buch macht er sich auf die Suche nach Gott. Und in Deutschland hat er da sehr viel Auswahl: Von Wicca geht es über die Weltreligionen (und ihre Ableger) auch zu Religionen wie Scientology und Osho.

Meine Meinung

Unglaublich toller Humor. Wirklich. Und das ohne sich über die Religionen lustig zu machen oder in irgendeiner Art und Weise zu werten. Das muss man erst einmal hinbekommen. Gideon Böss ist sicherlich keiner der Journalisten, die der amerikanische Kritiker Russell Lynes meinte als er sagte "
“Every journalist has a book inside him, which is an excellent place for it.”.

Oft staunt man ob der Glaubenvorstellungen, die teilweise doch sehr anders sind als Otto-Normal-Deutscher gewöhnt ist. Mir war vor Lektüre nicht bewusst, dass es wirklich Menschen gibt, die an Außerirdische glauben. So richtig. Und das als Religion aufziehen. Auch das Scientology einen richtigen religiösen Unterbau hat war mir so auch nicht wirklich bewusst. Nur die Kapitel über die Heiden und über das fliegende Spagetthimonster fand ich etwas enttäuschend. Letzteres schien dem Autor allerdings ebenso zu gehen. Das er bei den Heiden Probleme hatte Ansprechpartner zu finden kann ich auch verstehen, aber ein bisschen mehr Durchhaltevermögen wäre da vielleicht gut gewesen ^^

Fazit

Unterhaltsam, informativ, genial. Mit diesen Wörtern würde ich "Deutschland, deine Götter" beschreiben. Danke für dieses Buch Herr Böss!

5 Sterne.


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Leselaunen #2

Hallo!

Es ist Mittwoch und das bedeutet es ist Zeit für die Leselaunen. Genauso wie letzte Woche eine Idee von Novembertochter. Dort findest du auch eine Linkliste aller Teilnehmer.

Aktuelles Buch?

1. Immer noch Neverwhere. Mehr dazu kannst du dem Post von letzter Woche entnehmen. Nur ein paar mehr Seiten sind geschafft. Irgendwie hatte ich nicht so recht die Motivation dazu.

2.  When Patty went to College von Jean Webster habe ich gestern angefangen. Patty ist...hmm... etwas über-enthusiastisch? Die einzelnen Kapitel scheinen nur lose zusammenzuhängen, aber lustig ist es allemal. Im Vergleich zu Daddy Long-legs und Dear enemy wirkt es aber nicht so ganz fertig. Aber es war ja auch ihr erstes Buch, erschienen 1903.


Lesestimmung?

Wirklich gut. Ich habe in letzter Zeit so ungefähr ein Buch am Tag gelesen :D Neben den oben genannten habe ich auch noch "Deutschland, deine Götter" von Gideon Böss (Genial, so viel sei verraten), "The School by the sea" von Angela Brazil (vorhersehbar, aber gut geschrieben) und "Die Welt wär besser ohne dich" von Sarah Darer Littman (interessantes Thema, zu viel Zeigefinger) sowie die Kurzgeschichte "Von Träumen entführt" von Amy Plum(unnötig) gelesen. Und ein weiteres Buch hatte ich schon angefangen, aber dann ist leider mein Reader abgestürzt...

Zitat der Woche?

"Schwerter unterscheidet ganz erheblich von Zaubern, dass es Eisen egal ist, ob man an Eisen glaubt oder nicht"
-Gideon Böss in Deutschland, deine Götter


Und sonst so?


Irgendwie habe ich weniger Zeit was zu erledigen als während des Semesters... Also gefühlt. Wahrscheinlich weil ich so viel lese.
Im Moment habe ich hier einen ganzen (imaginären) Stapel an ungeschriebenen Rezensionen sowie ein angefangenes Tutorial zu social media buttons mittels Font Awesome (aka "Du willst sowas wie was ich da oben rechts habe?"), außerdem schreibe ich seit drei Tagen an einer E-Mail. So immer mal wieder.
NetGalley gibt es jetzt auch auf Deutsch, aber bisher ist da noch nichts für mich dabei. Aber mein Profil habe ich schonmal upgedated und warte gespannt auf das was da noch kommen mag.
9

[Rezension] Die 13. Jungfrau

Huhu,

da bin ich wieder mit einer Rezension. Und zwar einer, die eigentlich schon im Dezember fertig sein sollte aber dank meiner Leseflaute wurde da nichts draus. Danke an Schruf & Stipetic für das Rezensionsexemplar und an die Autorin Katharina Münz, dass sie ausgerechnet mich gefragt hat ob ich Lust hätte ihr Buch zu lesen. Auch nochmal einen großen Dank, dass es kein Problem war, die Rezension etwas zu verschieben.

Informationen zum Buch

Quelle: Schruf & Stipetic

Die 13. Jungfrau

Katharina Münz

Ebook
450 Seiten
8,99 €
ISBN: 978-3-944359-13-7
Verlagswebsite



Erster Eindruck:


Mal ein etwas anderes Cover für einen historischen Roman, aber so wirklich eine Meinung habe ich dazu nicht.

Inhalt:

Melwyn ist die zwölfte Ehrenjungfer der Fürstentochter Morvoren. Morvoren soll einen König auf dem Festland heiraten, aber schon die Fahrt über den Ärmelkanal scheint unter keinem guten Stern zu stehen. Dann ist da auch noch die ständige Angst vor den Dänen und außerdem fragt sich Melwyn was genau eigentlich ihre Gefühle gegenüber Kevern, dem Cousin Morvorens, bedeuten.


Meine Meinung:

Wie soll man ein Buch rezensieren, dessen erste Hälfte man eher mau fand und dessen zweite Hälfte ziemlich gut? Das ist die Frage, die ich mir schon seit einiger Zeit stelle.
Wäre dieses Buch kein Rezensionsexemplar gewesen hätte ich es nicht zu Ende gelesen. Ich habe mich wirklich gequält am Anfang. Zu viel passte einfach nicht zusammen, die Protagonistin nervte, die historischen Fakten passten mMn nur bedingt zusammen… Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher ob die christliche Welt des Frühmittelalters tatsächlich so rigide war, wie sie hier dargestellt ist. Zwar bin ich keine Historikerin, aber ich habe mich hobbymäßig sehr viel mit den Kelten und Friesen befasst. Besonders deren Gesetzestexte hatten es mir angetan, denn ihre Welt war sehr liberal. Und da fing mein Hauptproblem mit dem ersten Teil auch an: Melwyn gehört der keltisch-katholischen Kirche an (spätestens ihre Reaktion auf die Tonsur des römisch-katholischen Erzbischofs von Köln beweist das), und unter eben dieser Kirche existierten in Irland die Brehon Laws. Zur gleichen Zeit. Zwar waren Frauen definitiv nicht gleichgestellt, aber sie hatten doch wesentlich mehr Rechte als das Verhalten der Mädchen vermuten lässt. Dazu kommt, dass Morvorens Vater scheinbar die inkompetentesten Seeleute angeheuert hat, die er finden konnte und Melwyn trotz vorheriger Verlobung weder von ihrer Stiefmutter noch von ihrer Mutter jemals aufgeklärt wurde. Für mich passt das einfach nicht. Und  „meine kleine, süße Schwester Elestren“ ging mir auch gewaltig auf den Sack.
Der zweite Teil des Buches dagegen war wirklich gut, vielleicht auch weil Melwyn wesentlich erwachsener ist. Es passte einfach alles zusammen und ergibt ein stimmiges Bild. Am Ende ist vielleicht etwas viel glücklicher Zufall im Spiel, aber naja. Das kann ich verzeihen, manchmal passieren ja auch im realen Leben unglaubliche Dinge.

Fazit:

3 Sterne, ganz knapp. Denn wie gesagt: Normalerweise hätte ich das Buch nicht weit genug gelesen um zum „guten Teil“ zu gelangen und der Anfang ist für mich einfach nicht stimmig. Ursprünglich war ich auch am überlegen ob es nur 2 Sterne werden, aber der zweite Teil ist dafür einfach zu gut und der erste war ja auch nicht schlecht geschrieben.



2

Leselaunen #1

Moin!

Über Bianca von Literatouristin bin ich auf die Aktion "Leselaunen" von Novembertochter gestoßen. Da ich sonst ja nicht so viel darüber schreibe was ich grade so mache, werde ich diese Gelegenheit einfach mal nutze um zu berichten. Grade auch weil viele Bücher es nie hier auf den Blog schaffen.


Aktuelles Buch?

Quelle: neilgaiman.com
"Neverwhere" von Neil Gaiman, ich habe bisher nur die ersten Seiten gelesen, aber es scheint vielversprechend. Neil Gaimans Art und Weise zu erzählen ist einfach nur toll, wenn auch etwas anders als normal. Mir gefällt es auf jeden Fall.

Momentane Lesestimmung?

hmm, nostalgisch? Wobei Neverwhere da jetzt nicht so rein passt. Aber ich habe die letzte Wochen mehrere Bücher gelesen, die aus der Zeit um 1910 stammen. Daddy long-legs, Dear Enemy, That little girl of Miss Eliza's... Und dank Projekt Gutenberg habe ich jede Menge dieser Bücher auf meinem kobo. Nach heutiger Definition alles Jugend-und Kinderbücher, aber die abgehandelten Themen sind doch ganz anders als heute. Wesentlich ernsthafter. Oder kennt ihr ein moderne Jugendbuch, dass sich mit sozialer Ungerechtigkeit, Waisenhäusern, Literaturgeschichte, Philosophie, sozialen Normen und Erwachsenwerden beschäftigt? Und dabei keine einzige Minute langweilig ist? Ja, ich bin ein bisschen begeistert von Daddy long-legs :D

Zitat der Woche?

“Getting an education is an awfully wearing process!”
-Jean Webster, Daddy long-legs

Und sonst so?

Sonst sind endlich Semesterferien und absolut geniales Wetter. Auch wenn ich die nächsten Tage erst einmal diverse Rezensionen zu Ende schreiben muss. Und zu den oben erwähnten Büchern will ich auch noch was schreiben. Nebenbei lerne ich Niederländisch, einfach so. Auch wenn es verwirrend ist, weil es dem Borkumer Platt so ähnlich ist und doch so anders...
No rest for the wicked und so ;)

8

Psst! Geheimtipps, die ich vergessen habe abzuspeichern


Hallo!

Diesmal ist dieser Beitrag sehr kurz und sehr durcheinander. Dank Lernstress habe ich nämlich meine Lieblingsbeiträge im letzten Monat nicht abgespeichert (Farbideen für "eventuell, vielleicht mache ich einen zweiten Blog" allerdings schon, aber das dürfte dich weniger interessieren, oder?)

Die Zeit hat einen stark verallgemeinerten Artikel über Buchblogger veröffentlicht. Wie das ausgegangen ist kannst du dir sicher denken, oder? Meine Lieblingsreaktion ist die von Bianca auf Literatouristin: Dieser Artikel wird Ihr Leben verändern (übrigens ist ihr neues Layout wirklich toll!)

Jule hat auf Miss Foxy reads darüber geschrieben, wie sie Uni und lesen miteinander vereinbart. Ich muss sagen: 80 Minuten Lesezeit hätte ich auch gerne. Leider ist mein Unitag etwas stressiger als ihrer und ich habe auch keine längere Anfahrtszeit (nur 10 Minuten mit dem Fahrrad ^^).

Ja, und da hört meine Liste auch schon auf. Ich habe eine vage Erinnerung an einen Post über Buchblogger vs Literaturblogger, aber keine Ahnung mehr wo das war oder ob ich vielleicht nur auf Twitter die Ankündigung gesehen habe...

Naja, ich kann dir allerdings noch zwei Beiträge hier aus dem Büchernest empfehlen. Einmal meinen Beitrag "Warum mich Wintermädchen nicht mehr los lässt" und dann hat sich Freitag Julia vorgestellt und hatte auch gleich ihre erste Rezension im Gepäck. Julia bloggt eigentlich bei Jules Moody, aber der erste Freitag im Monat wird jetzt "ihr" Tag. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf ihre Beiträge.


Was war dein liebster Beitrag im letzten Monat? Schreib einfach einen Kommentar, ich freue mich schon auf neue Vorschläge :)
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[Julias Rezensionen] Mieses Karma hoch 2

Hallo,

ich bin Julia und blogge unter Jules Moody über DIY, einfache Naturkosmetik, Entschleunigung und Rezepte. Da ich aber ein großer Bücherliebhaber bin, freue ich mich umso mehr hier einmal im Monat für Lena eine Rezension schreiben zu dürfen und somit meiner Leidenschaft zu fröhnen!

Angefangen hat meine Liebe zu Büchern bereits in der Volksschule, als ich im zarten Alter von 7 ein Kinderbuch geschenkt bekommen habe, das ich noch bis heute verwahre als wäre es ein Schatz. Seither lese ich pro Jahr zwischen 15 und 20 Büchern aus den verschiedensten Genres, hautsächlich aber Thriller und Romane. Hin und wieder auch Jugend/Fantasy, wenns gut geschrieben ist.
Für meine erste Rezension habe ich ein Buch ausgesucht, das im Herbst des vergangenen Jahres erschienen ist und dessen Vorgänger ich heiß geliebt habe: „Mieses Karma Hoch 2“ von David Safier.

Informationen zum Buch

Quelle: Kindler Verlag

Mieses Karma Hoch 2

David Safier

Hardcover
320 Seiten
19,50€ [A], 18,95 [D]
ISBN: 9783463406237
Autorenwebsite



Erster Eindruck

Das Cover ist wie auch beim Vorgänger („Mieses Karma“) echt süß gestaltet. Das Buch selbst ist nicht übermäßig dick, verspricht aber Lesevergnügen höchster Klasse.

Inhalt

Daisy versucht sich mehr schlecht als recht als Schauspielerin durchzuschlagen. Bei einem Dreh trifft sie auf den Hollywood-Star Marc. Und als die beiden bei einem gemeinsamen Autounfall sterben nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Beide gehörten in ihren Leben nämlich ganz eindeutig nicht in die Kategorie „guter Mensch“. Wegen des vielen miesen Karmas, das beide angehäuft haben, werden sie als Ameisen wiedergeboren und müssen fortan versuchen sich die Karma-Leiter wieder nach oben zu Arbeiten – denn beide wollen nichts sehnlicher als wieder Mensch sein und zu ihren Lieben zurück zu kehren. Doch das gestaltet sich schwerer als erwartet, zumal sich die beiden, die sich eigentlich gar nicht ausstehen können, ineinander verlieben...



Meine Meinung

Ich habe sehr auf „Mieses Karma Hoch 2“ gefreut und hatte dennoch auch etwas Angst enttäuscht zu werden, da mich der erste Teil völlig überrascht hat und für mich eines der besten Bücher überhaupt ist. Doch die Angst war unbegründet, denn so leicht und lustig wie David Safier die Reinkarnation beschreibt ist es ein wahres Vergnügen das Buch zu Lesen. Ein paar Dinge waren natürlich parallel zum ersten Teil, aber das hat nicht weiter gestört. Die Erlebnisse, die Daisy und Marc während ihrer Reise passieren sind einfallsreich, lustig und unterhaltsam. Und natürlich hat das Buch auch ein Happy End, auch wenn es anders ist, als ich es erwartet hatte.

Fazit

Ein Buch für alle, die gerne unterhalten werden und auf die absurden Geschehnisse gespannt sind, die Tieren passieren, wenn sie eigentlich früher Menschen waren. Mieses Karma Hoch 2 reicht zwar nicht ganz an Mieses Karma heran, verdient aber dennoch 4 von 5 Punkten.



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