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Vermählung - Rezension

Der wilde Peter von Hameln


Am 26. Mai 1828 taumelt der sechzehnjährige Kaspar Hauser über den Nürnberger Unschlittplatz. Zwei Schustergesellen wollen ihm nach Hause helfen. Er kann ihnen jedoch nicht sagen, wo er wohnt, sprach immer nur einen Satz: "Ä sechtene Reiter möcht i wähn, wie mei Vottä g'wähn is" – ein solcher Reiter möchte ich werden, wie mein Vater es war. Das Phänomen Kaspar Hauser hat nicht nur Wissenschaftler und Kriminalisten, sondern auch Schriftsteller und Dichter, Filmemacher und Künstler bis in die heutige Zeit fasziniert.
Der wilde Peter,
Ausschnitt aus
Caulfields "Portraits of Remarkable Persons"
Kinder wie wie Kaspar Hauser werden im volkssprachlichen Sinne „Wolfskinder“ genannt. Zu Einem, auf den die Bezeichnung insbesondere zutrifft, habe ich ein Buch geschrieben;

Kennt Ihr den wilden Peter von Hameln?


Nach dem medienträchtigen Kaspar Hauser geriet  der  weitaus spektakulärere  Fall des Peter aus Hameln in Vergessenheit. Ich habe die Geschichte, als Autorin historischer Romanliteratur, nun nach alten Überlieferungen, gemixt mit etwas Fantasy,  aufgeschrieben.

1724 entdeckte ein Hamelner Bürger vor den Stadttoren Hamelns einen verwilderten dreizehnjährigen Jungen mit tierischen Verhaltensweisen, nackt und nur mit einem hemdsähnlichen Stofffetzen um den Hals. Der Junge biss um sich wie ein Tier, sprach nicht und sah auch sonst einem Wolf ähnlicher, als einem Menschen. Weshalb man damals auch spekulierte, ob es Wölfe waren, die ihm Schutz und Nahrung gaben. Was sich natürlich nicht bewahrheitet. Stattdessen stellte sich mir die Frage, wie kam das Kind in den Wald, wie überlebte es zwölf Jahre und warum hatte der Kurfürst von Hannover und englische König Georg I. ein so großes Interesse an dem Knaben? Seine Verwandlung in ein menschliches Wesen und was es mit dem mysteriöse Wappen auf dem Fetzen um seinen Hals auf sich hat, ist nun in dem spannenden Historienspektakel „Das wilde Kind von Hameln“ nachzulesen.



Seit 2009, mit meinem Erfolgsroman „Die Giftmischerin“, um die Bremer Giftmörderin Gesche Gottfried, bewege ich mich auf den Spuren noch unbekannter Kriminalfälle,  und diese führen mich bis in die Zeit der Hexenverfolgung des 16./ 17 Jhr. Hierzu mein historisch verbürgter Roman, „Der Henker von Lemgo“. Wer noch mehr von meinen Geschichten um Mord, Intrigen, Liebe und Abenteuer in der frühen Neuzeit und des Barock lesen möchte - auf meiner Homepage http://autorin-bettinas-schatzkiste.jimdo.com wird er sicher fündig.
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[Rezension] Zeugenkussprogramm

Huhu,
heute gibt es eine Rezension zu einem Buch, dass ich normalerweise niemals gelesen hätte. Aber naja, aber es kam in einem roten Umschlag direkt nachdem ich mit meinem Klausuren fertig war und nichts anderes zu tun hatte. Da habe ich es halt gelesen.
Danke an Bastei-Lübbe für das Rezensionsexemplar, den Schlüsselanhänger und den Lippenstift.

Informationen zum Buch

Cover Zeugenkussprogramm
Quelle: One

Zeugenkussprogramm

Eva Völler

Hardcover
365 Seiten
14,99€
ISBN: 978-3-8466-0015-3
Verlagswebsite




Erster Eindruck:

 Eine Romanze, mit ein bisschen Krimi dabei *oh Gott, wie sind sie nur auf mich gekommen?*, aber irgendwie ist das rote Cover  stylisch.

Inhalt:

Emilys Mutter hat einen schlechten Männergeschmack. Findet zu mindestens Emily, aber das der neuste Freund ihrer Mutter plötzlich von Bewaffneten bedroht und sogar angeschossen wird ist doch extrem. Emilys Welt gerät innerhalb weniger Tage völlig aus den Fugen, statt Abiturprüfungen heißt es plötzlich Zeugenschutzprogramm und dann ist da ja auch noch dieser viel zu gut aussehender Polizist…



Meine Meinung:

Manchmal hilft es ja, wenn man mit wenig bis keinen Erwartungen an ein Buch rangeht. Rein vom Klappentext her hätte ich dieses Buch nie im Leben gekauft. So Liebesgeschichten und Krimis sind eigentlich gar nicht mein Ding.
ABER: Zeugenkussprogramm ist wahnsinnig gut geschrieben. Die Oma (und ihre Sprüche) alleine machen es wert dieses Buch zu lesen. Ja, die Story ist vorhersehbar und die die Beziehung zwischen Pascal und Emily purer Kitsch genauso wie Emilys Mutter eigentlich fast nur aus Klischees besteht… aber Oma Gerti ist klasse, immer dabei ihren neuesten Erotikroman zu diktieren :D
Auch sonst gibt es immer wieder Stellen, die einfach nur toll sind und witzig. Leider bedeutet eine Teilnahme von Emily am Dialog meistens, dass die Szene eher weniger gut wird sondern bei mir den Wunsch hervorruft meinen Kopf irgendwo gegen zu schlagen. Ich meine: Wie pubertär kann man mit fast 18 denn noch sein? Und in jedes Fettnäpfchen springt sie auch mit Anlauf und Ankündigung rein.

Fazit:

Oma Gerti rettet den Tag bzw. in diesem Fall das Buch. Und der Schreibstil tut sein übriges.  Aber für mehr als schwache 3 Sterne reicht es trotzdem nicht.



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[Test] Malen und Entspannen

Hallo allerseits!
 Ja, du hast richtig gelesen. Heute gibt es einen Test, zwar ist ein Malbuch auch ein Buch aber irgendwie passt das Rezensionsformat so ganz und gar nicht dazu.
Über BloggDeinBuch habe ich die Möglichkeit bekommen eines der Malbücher aus der Collection Art-théraphie des moses.-Verlags zu testen. Diese Malbücher für Erwachsene reizen mich schon seit längerem, da ich immer schon gerne ausgemalt habe (meine Zeichenkünste dagegen sind...ähm...nicht der Rede wert).
Danke an den .moses Verlag für dieses Buch und für das ganze Päckchen! Die Postkarten sind einfach nur toll und der Magnet auch!
Aber los geht's:

Informationen zum Buch


Collection Art-Thérapie
Keltische Kunst
Illustrationen: Michel Solliec
128 Seiten
12,95€
ISBN: 978-3-89777-843-6
Verlagswebsite

Beschreibung:

Sich einfach mal den Stress von der Seele malen: Collection Art-thérapie sind kunstvolle Ausmalbücher für Erwachsene und das ideale Mittel zum Stressabbauen, denn man versinkt förmlich in den Mosaiken und kaleidoskopartigen Gebilden. Auf jeweils 128 Seiten finden sich abwechslungsreiche Motive für alle Stimmungen. Die Bände sind hochwertig ausgestattet mit festem, nicht durchscheinendem Papier und einem extradicken, dekorativen Einband. (Quelle: Verlagsseite)

Erster Eindruck: 

Das Buch macht einen sehr stabilen Eindruck, was an dem dicken Pappeinband liegt. Da kommt so schnell nichts an die Bilder im inneren ran und die Seiten verknicken auch nicht. Andererseits macht es das Buch auch recht schwer. Schon beim ersten Durchblättern fallen mir die vielen tollen Motive auf und das Papier fühlt sich auch gut an.
Die Stifte sind in einer stabilen Metallbox verpackt, die von außen wirklich gut aussieht.



 "Zweiter Eindruck"

Ich habe mich gleich ans malen gemacht und auf der Suche nach einem Motiv ist mir aufgefallen, wie viele sehr kleine Motive es auch gibt. Also quasi eine ganze Seite auf der sich ein Muster immer und immer wieder wiederholt.(siehe Bild) Mir persönlich gefällt das nicht, einfach weil mir dabei langweilig werden würde. Ja, malen soll entspannen aber ganz den Kopf ausschalten tue ich dann ja auch wieder nicht.Das Papier ist sehr gut ohne grobe Faser etc. die das Malen erschweren. Es ist auch dick genug damit die Farbe nicht durchscheint. Der Pappeinband ist zwar ein guter Schutz aber zum malen manchmal etwas unpraktisch. Ich habe es nicht geschafft das Buch ganz platt hinzulegen und das Malen direkt am "Knick" war nur möglich wenn ich das Buch hin und her gedreht habe. Da wäre es toll, wenn man einzelne Seiten raustrennen könnte.

Die Stifte malen so weit ganz gut, das Bild habe ich komplett mit den Stiften von .moses ausgemalt. Jedoch wäre statt des weißen Stiftes ein weiterer Lila oder Braunton besser gewesen. Aber das ist mein persönliches Empfinden, ich benutze weiß einfach extrem selten.

Mein Ausmalbild

Ich habe mich für ein Bild mit Vögeln (oder sind es Insekten?) und Triskelen entschieden. Wie schon erwartet war das Ausmalen sehr entspannend, auch wenn ich nach dem ersten Abend einen Krampf in der Hand hatte. Das dürfte allerdings eher an meiner Position auf der Couch gelegen haben, am Schreibtisch ging es wesentlich besser.
Das Muster war am Anfang etwas verwirrend und eigentlich sollte die Hauptfarbe blau werden aber irgendwie hatte ich nicht realisiert, dass das gelb aus der Mitte sich über das ganze Bild zieht. Für unkonzentrierte sicher nichts!
Ich habe nebenbei immer KhanAcademy geschaut/gehört am Laptop um etwas fürs Staatsexamen zu wiederholen und dabei meine Hände mit malen beschäftigt. Ein Hörbuch würde sicher auch gut eignen.
Und hier ist das Bild:

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