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Vermählung - Rezension

Rezension: Frozen Time


So, heute gibt es mal wieder eine Rezension. Nicht wie angekündigt zur Revenant-Trilogie, weil ich da noch auf einen besonderes Einfall warte um die Bücher auch entsprechend würdigen zu können ^^ Stattdessen gibt es heute "Frozen Time" von Katrin Lankers, eine Dystopie.


von der Verlagswebsite

Erster Eindruck:


Durch die glänzende Beschichtung macht es den Eindruck, als ob das Mädchen auf dem Cover wirklich durch Eis guckt. Der eigentliche Einband ist grellpink. Also so richtig, richtig grellpink. Nicht unbedingt meine Farbe ^^

Inhalt:


Als Tessa erwacht kann sie sich an nichts mehr erinnern. Die Ärzte sagen, sie sei schwer krank gewesen.  Mit Hilfe des Memo-Trainers Milo soll sie ihre Erinnerungen wieder erlangen. Nur wer ist dieser Junge, von dem sie immer wieder träumt? Und warum warnt eine Stimme in ihrem Kopf sie davor den Ärzten irgendetwas zu erzählen?



Meine Meinung:


Meine Erwartungen an dieses Buch waren sehr hoch. So ganz erfüllen konnte Katrin Lankers sie jedoch nicht. Tessa lebt im Jahre 2100. Nach einer verheerenden Pestepidemie leben nun alle Menschen in einer von 11 Metropolen und werden dort bei jedem Schritt überwacht. So weit so gut. Leider scheint diese zukünftige Welt teilweise nicht ganz ausgearbeitet. Irgendwie unvollständig. Außerdem bleibt unklar, wie genau die Metropolen eigentlich entstanden sind. Besonders wo doch so viele Menschen starben.
Die Geschichte um Tessa dagegen ist sehr interessant, wenn auch leider teilweise etwas vorhersehbar. Auch Milo ist ein wirklich sehr spannender Charakter. Meiner Meinung nach macht er die größte Entwicklung durch.
Der Buch ist flüssig zu lesen und viele Stellen wunderbar detailliert beschrieben. Nur leider das große Finale nicht. Ein paar Seiten mehr hätten sicher nicht geschadet um noch etwas mehr Atmosphäre aufzubauen.

Fazit:


Eine solide Dystopie. Die mal ein etwas anderes Thema hat, aber leider auch damit nicht überraschen kann. Wer einige Unstimmigkeiten nicht schlimm findet und auch keine Erklärungen zur Funktionsweise der Welt erwartet, findet hier eine wirklich gutes Buch mit spannenden Charakteren. Leute, die gerne hinterfragen, warum die Welt sich so entwickelt hat finden hier immer noch ein ganz gutes Buch.
Von mir gibt es 4 Sterne.

Katrin Lankers
Frozen Time
304 Seiten 
16,99 € [D], 17,50 € [A], CHF 24,90 
ISBN: 978-3-7607-8961-3

Bloomoon

Verlagswebsite

Website der Autorin
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1000 Seitenaufrufe! Danke!

Genaugenommen sind es im Moment grade 1011 Seitenaufrufe. Dabei existiert mein Blog grade einmal 1 1/2 Monate ^^

Dafür ein dickes, fettes Dankeschön ^^

(war das groß genug? Ich wollte ja auch Glitzer, aber Alexander hat mir den Glitzerkleber geklaut...)


Nur einen Wehmutstropfen gibt es: Zwar wurde er Blog durchschnittlich etwa 22 Mal am Tag aufgerufen, aber es gibt nur 19 Kommentare. Von denen *zähl* 7 auch noch von mir sind. Also an alle "heimlichen" Leser da draußen: Lasst mir doch mal einen Kommentar da. Bloggen macht nur Spaß, wenn man auch Feedback bekommt und diskutieren kann. Was haltet ihr von den Bücher, die ich vorgestelle? Was würdet ihr gerne hier sehen?

Liebe Grüße,

Lena



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Rezension: Die Sphinx von Montana


Hier kommt die versprochene Rezension zu "Die Sphinx von Montana". Bis ich die Leserunde zu diesem Buch auf lovelybooks entdeckt habe sagte mir der Name Pauls Toutonghi rein gar nichts. Aber in Zukunft werde ich auf ihn achten. Dieses Buch ist nämlich einfach nur toll! Aber lest selbst. Mein Exemplar habe ich über eine Leserunde gewonnen. Danke nochmal an den Verlag und an lovelybooks!



Quelle: Rowohlt

Erster Eindruck:


Tolles Cover! Man hat gleich ein Ägypten-Gefühl. Der Einband ist auch sehr schön, ein dunkles rot. Und ein Lesebändchen ist auch dabei ^^ Den Klappentext finde ich auch sehr gelungen.

Inhalt:


Khosi lebt in Montana. Und sortiert die Bleistifte im Museums Shop nach Länge. Auch sonst macht er viele Sachen anders als die Meisten. Als sein ägyptischer Vater nach Montana kommt und sich von seiner Mutter die Scheidungspapiere unterschreiben lässt ohne auch nur einmal mit Khosi zu sprechen trifft er eine Entscheidung: Er wird nach Ägypten gehen. Seinen Vater suchen und herausfinden was damals wirklich passiert ist.

Meine Meinung:


Einfach wunderbar dieses Buch. Sowohl Khosi als auch alle anderen Figuren in diesem Buch scheinen fast lebendig. Jeder hat seine eigenen Probleme, Angewohnheiten und kleine Macken. Oder auch mal größere Macken. Wie Khosi. Meine Diagnose wäre: OCD(Zwangsstörung) und Minimum Asperger Syndrom, wenn nicht sogar ausgewachsener Autismus. Aber er stürzt sich trotzdem ins Abenteuer.
Dazu kommt dann noch ein unglaublicher Schreibstil. Die Begeisterung des Autors für seine Geschichte ist fast schon fassbar. Man liest dieses Buch nicht, man erlebt es. Mit all seinen Höhen und Tiefen.  Und man bekommt Hunger auf ägyptisches Essen. Khosis Mutter hat nämlich einen Catering Service. Und in der Familie von Khosis Vater wird essen und gemeinsam kochen auch großgeschrieben. Auch wenn die Creme Brulée mit Hasch-Beigabe sicher nicht so abgesegnet worden wäre…

Fazit:


Ganz klar: Dieses Buch kommt auf die Liste meiner Lieblingsbücher. Ein wunderbarer Coming-Of-Age-Roman, der ganz nebenbei  auch noch eine Momentaufnahme des Ägyptens kurz vor der Revolution ist. Wie die New York Times schon schreibt: „Die Sphinx von Montana ist in einer Sprache erzählt, die süchtig macht, und strotzt vor lebendigen Figuren.“
Von mir gibt es deshalb 5 Sterne. *****

Pauls Toutonghi
Die Sphinx von Montana
Hardcover
320 Seiten, 19,95 €
ISBN 978-3-87134-745-0
Rowohlt Berlin

Blog des Autors (Scheint leider nicht besonders aktuell...)

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Viele, viele neue Bücher...



Moin allerseits ^^
Da ich Ende August Geburstag hatte gibt es natürlich einige Neuzugänge. Und weil ich lange nicht so schnell mit lesen und rezensieren vorankomme, wie ich gerne hätte, gibt es heute einen kleinen Ausblick. Teilweise auch Rückblick.


Also los geht's:

Lovelybooks-Neuzugänge

Diese beiden Bücher habe ich bei Leserunden über Lovelybooks gewonnen.
Liebe und andere Parasiten habe ich bereits rezensiert. Eine tolle Idee, die am Anfang auch sehr gut umgesetzt wurde. Nur irgendwann so auf der Hälfte war irgendwie die Spannung weg. Es hat sich alles nur noch wiederholt.
Die Sphinx von Montana werde ich in den nächsten Tagen rezensieren. Gelesen ist es schon und für Lovelybooks habe ich auch schon ein kurzes Fazit geschrieben. Es ist definitv eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. Mit unglaublich sympathischen und gleichzeitig auch verrückten Hauptpersonen.

Geburstagsgeschenke

Teil 2 und 3 von "Von der Nacht verzaubert" von Amy Plum. Ich hatte mir den ersten Teil aus der Bücherei ausgeliehen und wollte unbedingt sofort wissen wie es weiter geht. Gelesen habe ich beide schon. Im Moment bin ich noch am überlegen, wie ich diese Serie vorstelle. Auf jeden Fall wird es einen Coververgleich geben. Die deutschen Cover sind nämlich ganz anders!


Frozen Time habe ich noch nicht gelesen. Irgendwie habe ich Angst es anzufangen, weil sich die Beschreibung so gut anhört und ich nicht enttäuscht werden möchte.


Und last but not least: Die Bücher, die ich mir für die Zugfahrt nach Kiel aufspare ^^
Beide Bücher habe ich von meinem Freund geschenkt bekommen. Und sehr viel mehr habe ich mich da auch nicht mit beschäftigt bis jetzt ;) Zu viel Kultur für den Moment.
Und dann ist da noch der Gutschein. Wahrscheinlich werde ich mir dafür eine der Darkover-Anthologien holen. Außer mir fällt im Laden plötzlich was ins Auge, glaube ich aber nicht. Habt ihr sonst noch einen Buchtipp?

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Die wunderbaren Welten der Marion Zimmer Bradley


Ich bin ein absoluter Fan von Marion Zimmer Bradley. Egal was andere von ihr sagen. Warum?
Fangen wir erstmal mit den „harten“ Fakten an.

von: mzbworks.com
Marion Eleanor Zimmer kam 1930 in Albany, New York zur Welt. 1949 heiratete sie dann ihren ersten Mann und wurde zu Marion Zimmer Bradley. Im selben Jahr wurde auch ihre erste Kurzgeschichte veröffentlicht. 1957 ihr erster Roman. 1958 beginnt dann ihre Reise in die Welt von Darkover. Und damit wird sie erstmalig wirklich bekannt. 1979 erscheint dann „Die Nebel von Avalon“, ein Buch das wahrscheinlich die meisten Leute kennen, die sich mal mit Fantasy auseinander gesetzt haben. Und für das sie den „Locus-Award“, einen der wichtigsten amerikanischen Science Fiction/Fantasy-Preise, bekommt.  1999 starb sie an den Folgen eines Herzinfarkts. Erst im Jahr darauf bekommt sie den World Fantasy Award für ihr Lebenswerk, den haben u.a. auch Georg R.R. Martin, Terry Pratchett und Stephen King bekommen.

Gut,  Schluss jetzt mit den Fakten.  Für die Fakten liebe ich sie nämlich nicht (hallo, sie hat die Beziehung ihres zweiten Mannes mit einem 14-Jährigen geduldet?!). Wer mehr Fakten will soll Wikipedia  fragen.

Warum liebe ich sie? Weil sie die „Queen of Fantasy“ ist. Die Welt Darkover (oder auch Cottman IV) ist nicht einfach nur irgendeine ferne Fantasy-Welt. Nein, auf dieser Welt leben mindestens 4 verschiedene Arten intelligente menschenähnliche Wesen. Eine ist nicht nur menschenähnlich sondern es sind Menschen. Die ganz zu Beginn der Expansion der Menschen von der Erde dort gestrandet sind. Und nun telepathische Fähigkeiten und eine ganz andere Gesellschaft entwickelt haben. Oder wie es Regis Hastur in „The World Wreckers“ so schön ausdrückt: „What’s left of us isn’t primitive […] or barbarian; it’s what’s left after we’ve been to the limits of so-called progress“ („Was von uns übrig ist, ist nicht primitiv oder barbarisch; es ist das was noch übrig ist nachdem wir die Grenzen des so genannten Fortschritts erreicht hatten“). So darf dort niemand eine Waffe tragen, die einen Menschen aus mehr als einer Armlänge Entfernung töten kann.  Eigentlich ganz sinnvoll, oder? Und im Licht der Waffen-Diskussion in den USA scheint es heute fast schon surreal, dass diese Regel von einer Amerikanerin erdacht wurde!
Neben den Menschen gibt es auf Darkover auch noch die Chieri. Fast schon eine Art idealer Mensch: wunderschön, hochintelligent,  je nach Lebensphase männlich, weiblich oder neutrum, telepathische begabt, sechsfingrig, leben in den Wäldern. Als die Menschen auf Darkover eintreffen ist diese Rasse bereits am sterben. Aber sie leben lange, fast ewig und tauchen von daher immer wieder in den Büchern auf.  Eigentlich sind sie den Menschen auf Darkover sehr ähnlich. Auch die Chieri hatten einst eine große Zivilisation, sie besiedelten sogar andere Planeten. Aber als sie merkten, dass ihre Rasse zu sterben begann zogen sie sich in die Wälder zurück und singen seitdem dort ihre Klagelieder. Eigentlich sind sie schon mehr eine Legende, als das sie wirklich in den Geschichten auftauchen.
Leider, leider werde die Darkover Bücher (wie viele, wenn nicht gar die meisten ihrer Bücher) in Deutschland nicht mehr veröffentlicht.  Ich besitze nur 5 von ihnen auf Deutsch, und 11 weitere auf Englisch. Allerdings erscheinen im Moment die Kurzgeschichten-Sammlungen zu Darkover in Amerika neu *yay* *hüpf*

Und sonst? Naja, „Die Nebel von Avalon“ ist auch ganz gut. Wenn man dafür den Locus-Award bekommt kann ein Buch ja nicht wirklich schlecht sein.  Es ist mal eine etwas andere Sicht auf die Artus-Sage. Und eine die mal ein wenig Sinn reinbringt meiner Meinung nach. Erzählt von Morgaine, die jedoch einen Großteil des Buches die Perspektive des allwissenden Erzählers einnimmt. Was nur funktioniert, weil die Geschichte nachträglich erzählt wird. Artus ist schon längst tot genauso wie die meisten anderen Figuren der Geschichte. Und Morgaine erzählt die Geschichte, ihre Geschichte, während Avalon um sie herum zusammenbricht. Früher eines meiner Lieblingsbücher. Heute finde ich es nicht mehr ganz so toll. Vielleicht bin ich rausgewachsen, wer weiß…
                                           
Ansonsten habe ich von Marion Zimmer Bradley nur diverse Kurzgeschichte und "Die Feuer von Troja" gelesen. Letzteres spielt während des trojanischen Krieges. Ein gutes Buch. Nur mit der Ilias ist es nicht wirklich kompatibel ;)

Und zum Schluss habe ich noch ein paar links für euch:
Marion Zimmer Bradley Literary Works Trust
Fischer Verlag (Die Übersetzungen der Avalon-Bücher erscheinen dort)
Hali-Turm (Darkover-Fanseite)


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Ich, Alexander Leseratte...


Ihr kennt mich ja schon von den Post über englischen Büchern. Lena hat ja nichtmal den Anstand besessen mich richtig vorzustellen. Ungeheuerlich finde ich das! Aber jetzt ist sie ja erkältet und hat mir gesagt ich solle auf den Blog aufpassen...




Also erstmal ganz von vorne.
Meine Name ist Alexander Leseratte und ich bin auch genau das: eine Leseratte (Rattus libri, Wikipedia kennt uns natürlich nicht...). Wir leben in Büchernestern, jeder in seinem eigenen. Nur die ganz kleinen Rattenkinder nicht. Aber die können auch noch nicht lesen, woher sollen sie dann wissen woraus sie ihr Büchernest bauen? Schließlich haben schlechte Bücher da nichts zu suchen. Naja, auf jeden Fall habe ich aus Jung-Ratte damals ein paar Bücherregale voll mit meinen Lieblingsbücher gefunden und beschlossen da zu bleiben. Leider ist es mit der Ruhe vorbei und ich bin jetzt offizieller Aufpasser dieses Blogs. Tja, wie das Leben so läuft. Auf jeden Fall werde ich immer mal wieder vorbeischauen und euch den einen oder anderen Post da lassen. Schließlich kann ich es nicht zulassen, dass Lena euch hier nur ihren ganzen Fantasy-, Science-Fiction- Was auch immer- Bücher vorstellt. An einem Klassiker ab und zu ist noch niemand gestorben!

Bis zum nächsten Mal,



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