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Vermählung - Rezension

The Hitchhiker's Guide To The Galaxy

Nachdem ich vor einiger Zeit netterweise vom Reclam Verlag ein Rezensionsexemplar im Rahmen einer Lovelybooks-Leserunde bekommen habe, bekommt ihr nun eine Rezension. Vorsicht: Ich bin absoluter Douglas Adams Fan. Die Rezension könnte also etwas über-enthusiastisch werden!

via reclam.de

Erster Eindruck: 

Joah, Reclam rot. Ist halt aus der roten Reihe. Das Format ist aber sehr praktisch ;) Und der
Klappentext ist gut.  Endlich erwähnt mal jemand die „Trilogy in Five Parts“ zu der das Buch herangewachsen ist.

Inhalt: 

Arthur Dent hat ein Problem. Sein Haus soll abgerissen werden um einer Umgehungsstraße Platz zu machen. Sein Freund Ford Prefect hat ein noch größeres Problem. Er kommt gar nicht von der Erde und sitzt dort fest. Und jetzt soll die Erde auch noch abgerissen werden. Für eine intergalaktische Schnellstraße! Für die beiden beginnt ein abenteuerlicher Trip durchs Universum. Natürlich immer mit Handtuch!


Meine Meinung: 

Ich habe dieses Buch das erste Mal mit 11 gelesen, in der  9. Klasse habe ich es im Deutschunterricht vorgestellt (Ihr ahnt sicher, was die Lehrerin davon hielt…). Jetzt habe ich es das erste Mal im Original gelesen. Einfach fantastisch! Im Original ist der Wortwitz einfach noch deutlicher und die Vokabelanmerkungen helfen schon sehr. Douglas Adams hat halt Englisch studiert, da kommt auch mal ein schwierigeres Wort vor. Das Vorwort fand ich auch super ^^
Ähm ja, vielleicht sollte ich noch was zum Inhalt sagen? Also abgesehen von: Lieblingsbuch. Nun ja, wie kann man den „Anhalter“ am besten beschreiben. Britisch, auf jeden Fall sehr britisch. Douglas Adams gehört der Generation „Monty Python“ an und seine Witze erinnern oft auch an diese. Unheimlich witzig und skurril ist eine andere Möglichkeit. Ein depressiver Roboter? Türen, die sich dafür bedanken sich öffnen zu dürfen? Supercomputer, die kryptische Andeutungen machen? Alles da. Und oben drauf gibt es noch einige Aliens, einen Briten im Bademantel und eine Astrophysikerin, die lieber mit einem Alien abgehauen ist als sich weiter auf der Erde durchzuschlagen. Kurz gesagt: KULT. Fragt Onkel Google bei Gelegenheit mal nach „Answer to life, the universe and everything“. Da meldet sich dann der Taschenrechner.

Fazit: 

Was erwartet ihr? Natürlich 5 Sterne für das Buch.  Es ist nun mal Douglas Adams. Und die Reclam-Ausgabe selbst bekommt 4 Sterne,  einige Vokabelerläuterungen fand ich unsinnig (Kafka?! Ehrlich, das sollte jeder wissen…) andere dagegen haben mir gefehlt.  Das Nachwort hätte auch nicht Not getan. Wenn schon Nachwort, dann hätte man einen der vielen Artikel über ihn nach seinem Tod nehmen können. Die beschreiben sein Werk meist besser.


Douglas Adams
The Hitchhiker's Guide To The Galaxy
320 Seiten
ISBN: 978-3-15-019744-8
7,80€ [D], 8,10€ [A]


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Rezension: Die Flüsse von London

Hallo allerseits,
sicher habt ihr schon festgestellt, dass ich mit dem Überarbeiten den Blogs fast fertig bin. Heute gibt es deshalb mal wieder eine Rezension. Die Flüsse von London hat es mir wirklich sehr angetan. Aber lest selbst:


Informationen zum Buch

Quelle: dtv

Die Flüsse von London

Ben Aaronovitch

Übersetzer: Karlheinz Dürr
Taschenbuch
480 Seiten
9,95€ [D] 10,30€ [A]
ISBN 978-3-423-21341-7
Website des Verlags



Erster Eindruck: 

Ich liebe das Cover. Diese kleinen Totenköpfe mit Hut. Einfach nur genial. Und dazu dann diese alte
Londonkarte. Und die Verzierungen am Rand. Hatte ich erwähnt, dass ich das Cover liebe?

Inhalt: 

Peter Grant ist kurz davor seine Ausbildung zum Polizisten bei der Londoner Polizei abzuschließen. Da läuft ihm ein Geist über den Weg. Ein Geist, der behauptet er wäre Zeuge eines Mordes. Plötzlich soll er Zauberlehrling werden und zwar der von Chief Inspector Thomas Nightingale. Jetzt muss Peter Grant sich als Streitschlichter zwischen Mutter und Vater Themse versuchen und ganz nebenbei noch einen übernatürlichen Mordfall lösen. Mal ganz abgesehen von den Vampiren und der Tatsache, dass seine neue Abteilung technisch irgendwo in den 50er stecken geblieben ist….


Meine Meinung:

Genial. Absolut genial. Das Buch bringt einem an so vielen Stellen zum Lachen. Und das auf sehr subtile Art und Weise.
Peter Grant ist eigentlich nicht wirklich als Polizist geeignet.  Und neben Nightingale wirkt er immer als ob er sich verirrt hätte. Aber er hat einen wunderbar zynischen Blick auf die Welt. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und liest sich manchmal etwas wie ein Tagebuch. Nur halt eines für das man sich mit britischen Humor und britischer Popkultur anfreunden sollte. Und mit vollkommen absurden Ideen. Wie Flüssen, die sich in einem Kleinkrieg befinden.  Und echten Zauberern, die ganz ohne Zauberstab auskommen. Dafür haben sie eine eigene Polizeiabteilung „The Folly“. Und eine mysteriöse Haushälterin.


Fazit: 

Ein wirklich gutes Buch. Und es gibt Folgebände ^^ Eigentlich hatte ich mir ja geschworen keine Serien mehr anzufangen, die noch nicht beendet sind. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich die Peter Grant Bücher zu einer Serie epischen Ausmaßes auswachsen könnten. Und da möchte ich doch gerne von Anfang an mitlesen ;) Von mir gibt es 5 Sterne dafür.


Band 1: Die Flüsse von London
Band 2: Schwarzer Mond über Soho
Band 3: Ein Wispern unter Baker Street


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Ankündigungen über Ankündigungen

Huhu,

also heute gibt es erstmal einen kleinen Ankündigungs - und Laberpost ^^ Ehrlich gesagt bin ich nämlich grade zu müde um Blogger meine Rezensionsformatierung klar zu machen.


Also los geht's:

Blogger-Adventskalender

Die liebe Tintenelfe vom Tintenhain hat einen Adventskalender ins Leben gerufen, bei dem jeden Tag ein anderer Blogger ein "Türchen" in Form eines Posts öffnet. Und ich bin dabei ^^ Wann genau wird natürlich nicht verraten. Und was ich mir ausgedacht habe auch nicht. Nur so viel sei verraten: Es wird um etwas gehen was kaum einer kennt. Schaut einfach im Dezember öfter mal rein. Oder beginnt einfach am 1. Dezember im Tintenhain mit dem Türchen öffnen, der jeweils nächste Blog wird verlinkt.



Veränderung des Blogdesigns

Ein Grund, neben Uni und... ähm.... Uni und.... ach ja Uni, für die Ruhe hier auf dem Blog ist die Tasache, dass ich das Design am überarbeiten bin. Ein vorläufiger Hintergrund steht schon. Es fehlt nur noch etwas Umrandung für das Textfeld und ein angepasster Header. Außerdem wird es bald "echte" Sterne geben zu den Rezensionen. Also in Form von kleinen Bildern. Wahrscheinlich werde ich dann auch halbe Sterne vergeben.

Neue Kategorien

Wie ihr ja letzte Woche schon gesehen habt, hat Alexander jetzt eine eigene Kategorie. Seine Posts werde ich mit [Leseratte] kennzeichnen. Nur damit immer gleich klar ist, wer da jett eigentlich schreibt ;)

Lovelybooks-Leserpreis

Also für die, die noch nichts davon mitbekommen haben: Beim Lovelybooks-Leserpreis kann jeder angemeldete User ein Buch oder einen Autor nominieren. Unter den jeweils 35 meist nominierten Titeln wird dann im Finale nochmals abgestimmt. Bis zum 20. kann man noch nominieren.Ich haben nicht in allen Kategorien nominiert, einfach weil ich während des Semesters sowieso kaum zum lesen kommen und dann natürlich nicht wirklich experimentierfreudig bin ;) Aber schaut selbst: 

Roman:  Die Sphinx von Montana - Pauls Toutonghi
Fantasy:  Ein Wispern unter Baker Street - Ben Aaronovitch
Jugendbücher:  Little Brother Homeland - Cory Doctorow (eigentlich wollte ich ja in Science Fiction nomieren, aber das ging nicht...)
historische Romane:  Das Mädchen, das den Himmel berührte - Luca di Fulvio
Humor:  Spätlese - Loriot
Sachbuch und Ratgeber:  Patient meines Lebens - Bernhard Albrecht

Habt ihr auch nominiert? Und was? Welches Buch war euer absolutes Lieblingsbuch 2014?
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[Leseratte] Oskar und die Dame in Rosa

In dieser Kategorie darf sich Alexander ausbreiten und über Bücher schreiben die er mir in den Bücherstapel geschmuggelt hat. Und auch über alles andere was er für wichtig hält. Es wird also eher mal was anderes hier zu lesen sein als auf dem Rest des Blogs. Aber nun Vorhang auf für:


Wird ja auch Zeit, dass ich meine eigene Kategorie bekomme. Schließlich würde hier ja sonst nie über wirklich gute Bücher gesprochen werden. Deswegen fange ich auch gleich mit einer Rezension an. Meine sind allerdings etwas anders aufgebaut (und kürzer!) als Lenas, aber das werdet ihr ja selbst bemerken. Außerdem entscheide ich nur ob mir ein Buch gefallen hat oder nicht. Entweder nehme ich es mit in mein Büchernest oder ich lasse es liegen.
Nun, heute geht es um "Oskar und die Dame in Rosa" von Eric-Emmanuel Schmitt.



Quelle Cover: Reclam
Oskar ist 10. Und hat Krebs. Unheilbaren Krebs. Während sich seine Eltern sich die Hoffnungslosigkeit der Situation nicht eingestehen wollen, ist Oskar dies durchaus bewusst. Was er aber nicht mag ist, dass alle sehr vorsichtig mit ihm umgehen und ihm nichts zutrauen. Alle bis auf die Dame in Rosa. Und die rät ihm jeden Tag so zu leben als wären es 10 Jahre. Und Briefe an Gott zu schreiben.

hmm, ja. Also mit der Idee von Gott kann ich ungefähr genauso wenig anfangen, wie Oskar am Anfang. Aber dieses Buch ist nun einmal ein Teil eine Serie mit dem schönen Namen "Zyklus des Unsichtbaren". Da kommt man um Religion halt nicht drum herum. Auf jeden Fall ist das Buch toll geschrieben und auch irgendwie gar nicht richtig traurig. Klar, die Geschichte sollte eigentlich traurig sein. Aber Oskar ist nicht traurig und die anderen Kinder im Krankenhaus auch nicht. Trotzdem ist es ein Buch zum nachdenken und keines den man mal eben zwischendurch lesen kann.

Wird ins Büchernest verschleppt, weil es wirklich toll ist!

Links:
Reclam Verlag
Film-Trailer

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