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Rezension: Die seufzende Wendeltreppe

Dieses Buch stand schon vor Erscheinen auf meiner Wunschliste und dann habe ich es gewonnen. Über lovelybooks, dort wurde unter allen Fragestellern bei einer online übertragenen Lesung ein Fanpaket verlost. Was war also drin? Ein Thermosbecher im Lockwood & Co-Design, lovelybooks-Postkarten und Lesezeichen. UND *trommelwirbel* eine signierte Ausgabe von "Die seufzende Wendeltreppe" ^^. 
Mittlerweile bin ich auch fertig mit lesen. Hier also meine Meinung:

Informationen zum Buch

Quelle: cbj

Lockwood & Co - Die seufzende Wendeltreppe

Jonathan Stroud

Übersetzer: Katharina Orgaß, Gerald Jung
Hardcover
432 Seiten
€ 18,99 [D] € 19,60 [A]
ISBN 978-3-570-15617-9
Website des Verlags



Erster Eindruck: 

Ich liebe das Cover ^^ Es hat sowas geheimnisvolles. Und drunter steckt ein wirklich wunderschöner Einband: Schwarz mit goldenen Buchstaben ;)

Inhalt: 

Großbritannien wird seit einigen Jahrzehnten vom Problem heimgesucht. Und zwar nicht von irgendeinem Problem sondern von einem Geisterproblem. Und diese Geister können töten. Lucy wird mitten in dieses Problem hereingeboren. Noch dazu gehört sie zu den „Sensiblen“, sie ist besonders begabt darin Geister zu hören und kann sie somit auch bekämpfen. Nachdem einer ihrer Einsätze in einem riesigen Debakel endet macht sie sich auf die Suche nach einer neuen Anstellung. Die findet sie bei Lockwood & Co. Chaos ist wohl die beste Beschreibung für das was dann passiert. Es involviert abgebrannte Häuser, rachsüchtige Geister und jede Menge Ärger mit der Polizei.

Meine Meinung: 

Wunderbar, einfach nur wunderbar. Kein literarisches Meisterwerk, aber eine wirklich interessant erzählte Geschichte. Spannend ist sie auch noch. Und lustig. Lockwood ist eine etwas eigenartige Figur. Er wirkt älter als er es wirklich ist. Manchmal. Manchmal ist er aber auch einfach nur unglaublich naiv und kindlich. Lucy schwankt auch irgendwie zwischen einem vollkommen rationalen Verstandsmenschen und vollkommen irrationalen Handlungsweisen. Aber irgendwie ist keiner der Charaktere in diesem Buch schnell und einfach zu beschreiben. Selbst die Zuordnung zu Gut und Böse fällt einem schwer. Noch nicht einmal die Geister sind wirklich böse. Sie haben auch Gründe, warum sie sich an den Menschen rächen wollen.
Toll finde ich, dass es kein typisches Kinderbuch ist. Hier ist nicht alles Friede, Freude Eierkuchen. Die Kinder müssen arbeiten. Erwachsene können die Geister nämlich nicht sehen. Größere Bedenken Kinder die Geister vertreiben zu lassen hat aber auch keiner. Auch wenn regelmäßig Kinder dabei umkommen. Ehrlich gesagt: Ich finde das schon harten Tobak. Aber andererseits habe ich solche Bücher früher einfach nur geliebt. Vielleicht bin ich aber auch nicht repräsentativ, schließlich habe ich schon in der Grundschule Bücher für Erwachsene gelesen ;) Interessant übrigens: In Deutschland wird das Buch ab 12 empfohlen. Die englische Wikipedia spricht von einem "young adult thriller", einen Thriller für junge Erwachsene. Passt meiner Meinung nach eher als Zielgruppe.

Fazit:

Für 5 Sterne reicht es nicht ganz. Ich war zwar begeistert von diesem Buch aber auch wieder nicht so sehr. Dazu kommt, dass es der erste Band eine Serie ist. Auch wenn ich mich freue, dass es noch Möglichkeit gibt die Ursache des Problems genauer zu betrachten und die Figuren weiter auszubauen, bin ich doch kein großer Fan von Serien.


Daher: 
5

Zweimal werden wir noch wach.... Buchempfehlungen zur Weihnachtszeit

Hallo und herzliche Willkommen zur letzten Runde der Buchempfehlungen. Dieses Mal geht es um ein Buch das zum nachdenken anregt. Meiner Meinung nach die perfekte Lektüre für die Zeit "zwischen den Jahren".

Ich bin schon seit Jahren ein unglaublicher Fan von Rainer M. Schröder. Ein wirkliches Lieblingsbuch von ihm habe ich nicht, weil sie einfach alle so unglaublich toll sind. "Das Vermächtnis des alten Pilgers" ist ein Buch, dass sich nicht nur mit dem Mittelalter sondern auch mit immer aktuellen Themen auseinander setzt. Was es mit Weihnachten zu tun hat? Es geht um Religion, um Glauben und um Menschen, die vom allgemein akzeptierten Weg abweichen. Sicher kein typisches Weihnachtsbuch, aber doch ein lesenswertes!



1095: Marius "Niemandskind" ist der Neffe des Grafen Frodebert. Sein Vater ist tot und wer seine Mutter war weiß niemand. Er wird eher geduldet auf der Burg seines Onkels und sein Cousin drangsaliert ihn wo er nur kann. Doch dann trifft der Pilger Vinzent ein. Und er will Marius mitnehmen auf seine Pilgerreise nach Spanien. Ein sehr verlockendes Angebot. Nur wird Vinzent krank und stirbt, aber auf dem Sterbebett gibt er Marius einen Auftrag "Folge dem Morgenstern!". Was das wohl bedeuten mag? Marius auf jeden Fall macht sich auf den Weg nach Mainz um sich den Kreuzrittern dort anzuschließen...

Das Buch kommt recht langsam in Fahrt aber dann wird es richtig spannend. Eins sei schon einmal verraten: Weiter als Mainz kommt Marius nicht. Auch den Kreuzrittern wird er sich nicht anschließen. Trotzdem erfüllt er Vinzents Auftrag. Nur halt anders als er erwartet hatte.
Ein Nachwort gibt es im übrigen auch noch, um etwas über die historische Hintergründe zu erfahren. Auch wenn dieses Buch mal wieder toll recherchiert ist und eigentlich ein solches Nachwort nicht nötig wäre. Interessant ist es trotzdem!

Kennt ihr Rainer M. Schröder? Oder vielleicht sogar dieses Buch? Wie fandet ihr meine Auswahl an Empfehlungen generell?



2

Dritter Advent oder "verdammt es ist bald Weihnachten" - Buchempfehlungen in der Weihnachtszeit

Hallo,
da bin ich wieder ^^ Habt ihr schon alle Weihnachtsgeschenke? Ich mittlerweile bis auf zwei Ausnahmen schon. Und die muss ich auch nur noch kaufen. Aber erstmal geht es heute hier weiter. etwas verspätet, aber ich hatte gestern auch eine mündliche Prüfung und eine Klausur  zu überstehen. Da darf es etwas später werden ;)

via ueberreuter.at
Mein nächster Weihnachtsbuch-Tipp: Die Chroniken von Narnia

Warum? Weil die gesamte Reihe einfach wunderbar ist und der erst Teil ziemlich viel mit Winter und
Schnee zu tun hat.

Peter, Susan, Edmund und Lucy müssen wegen der Bombenangriffe auf London aufs Land ziehen. Dort im Haus eines alten Professors gelangen sie durch einen Wandschrank in ein Land, in dem immer Winter herrscht, aber nie Weihnachten ist: Narnia. Die böse Hexe Jadis hat sich selbst zu Kaiserin erklärt und den ewigen Winter gebracht. Gemeinsam mit den Bewohnern Narnias und dem Löwen Aslan versuchen die Kinder Jadis zu besiegen.

Hach, ja. Narnia. Wirklich sehr schöne Geschichte. Gehört zu meinen Lieblingskinderbüchern. Mehr kann ich auch eigentlich nicht dazu sagen. C.S. Lewis fällt eindeutig in der Kategorie "Genie". Dazu war er mit Tolkien befreundet, was ihn noch toller macht. Und Narnia ist einfach eine so schöne, wunderbar ausgearbeitete Welt. Mit tollen Charakteren. Nicht ohne Grund werden die Bücher mit dem Herr der Ringe verglichen.

Bis nächste Woche dann!

3

Das zweite Lichtlein brennt - Buchempfehlungen in der Vorweihnachtszeit

Hallo,

da bin ich wieder. Diese Woche mit einem Buch, das auf den ersten Blick gar nichts mit Weihnachten oder Winter zu tun hat. Und zwar: Die Rose von Arabien von Christine Lehmann.

War auch wieder so ein Spontankauf. Ich hatte das Buch irgendwo mal gesehen und als ich was brauchte um meine Amazon-Bestellung aufzufüllen habe ich es einfach mitbestellt. Aber worum geht es eigentlich?

via carlsen.de
Auf dem Weihnachtsmarkt lernt Finja Chalil kennen. Der ist ein Student ihres Vaters und kommt aus dem Nahen Osten. Genaugenommen ist er der Sohn eines Scheichs. Und er sieht unglaublich gut aus. Alles zusammen macht Finjas Leben plötzlich sehr kompliziert. Und dann reist Chalil zurück in seine Heimat. Doch bald schon hat Finja Gelegenheit ihn wiederzusehen. Ihr Vater hilft nämlich dort beim Bau von Solaranlagen und Finja wird zusammen mit ihm eingeladen die Weihnachtsferien in Dubai zu verbringen. Dort trifft sie auf eine Welt mit einer ganz anderen Kultur, auf Chalils Welt. Auf eine Welt in der die Liebe zwischen ihr und Chalil unmöglich ist.


Weihnachten in der Wüste. Hat doch was, oder? Auf jeden Fall ist es mal was ganz anderes. Und statt den alltäglichen Problemen, die die Weihnachtszeit bei uns mit sich bringt darf der Leser mal was anderes erfahren. Für Leser mit Y-Chromosom aber in den meisten Fällen eher weniger geeignet. Zum lesen bei Kerzenschein und Weihnachtsmusik jedoch definitiv geeignet. So ein bisschen hat das Buch etwas von einem Märchen aus 1001 Nacht. Und es werden auch viele dieser Märchen erzählt. Überhaupt scheint sich Christine Lehmann ausführlich mit der arabischen Kultur auseinander gesetzt zu haben. Und zwar ohne Vorurteile. Mehr als ein gutes Romantik-Jugendbuch darf man trotzdem nicht erwarten. Was ja auch reicht.

Verlagsseite





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Adventskalender: Ein etwas anderer Brauch



Huhu ^^

schön, dass ihr heute hierher zum 5. Türchen gefunden habt. Ich möchte euch heute einen Brauch von meiner Heimatinsel etwas näher bringen ^^ Dieser Beitrag ist im übrigen nicht Feministinnen-geeignet. Und so wirklich versteht man es als Nicht-Borkumer wahrscheinlich auch nicht. Aber es ist nunmal einzigartig:
Als ich am überlegen war, was ich mit der Weihnachtszeit verbinde fiel mir sofort dieses Gedicht ein:


"Sünner Klaas du gaude Blaud, 
give mi nen Stückje Suckergaud, 
nei to vool an nei to min, 
schmiet man dor de Schornstien in, 
mit nen Endje Band daran, 
dat ick uk berecken kann" 
Und jetzt noch mal für alle, die des Plattdeutschen nicht mächtig sind bzw. mit meinem Versuch das ganze schriftlich wieder zu geben nichts anfangen können:

"Nikolaus, du guter Mann,
gib mir etwas Süßigkeiten,
nicht zu viel und nicht zu wenig,
schmeiß es durch den Schornstein,
mit einem Stück Band daran,
damit ich auch ran komme!"

(c) Borkumer Zeitung
Wir Kinder mussten dieses Gedicht immer dem Klaasohm aufsagen. Dafür haben wir dann Moppe bekommen, ein Honigkuchen-ähnliches Gebäck. Die Klaasohms (2 Kleine, 2 Mittlere und 2 Große mit Wifke) machen jedes Jahr vom 5. auf den 6. Dezember die Insel unsicher. Den Rest des Jahres schlafen sie unter dem großes Kaap, einem Seezeichen in den Dünen. Wenn sie sich dann nach einem Jahr Schlaf wieder sehen freue sie sich natürlich erstmal und tanzen miteinander und mit jedem, den sie sehen. Dann geht es aber richtig los: Sie kämpfen um die Herrschaft auf der Insel (und es dürfen nur Borkumer Männer zugucken...), gewinnen tun natürlich die großen Klaasohms. Klar. Wenn sie nicht gewinnen werden die Männer unter dem Helm ausgetauscht.
Und dann geht es los. Auf durch die Straßen und in die Häuser. Aber hier wird es für unvorsichtige Frauen unschön. Wenn die Klaasohms und ihre Begleiter eine junge Frau oder ein Mädchen auf der Straße sehen wird diese festgehalten und bekommt mit dem Kuhhorn eins auf den Allerwertesten. Schließlich ist es IHR Fest und Frauen haben da nichts zu suchen. Im Zweifelsfall hilft nur das nächstbeste Kind schnappen. Kleinkinder auf dem Arm machen sich besonders gut. Und Frau mit Kind hat nichts zu befürchten. Allerhöchstens einen Zuckerschock beim Kind, wenn es zu viel Moppe gibt. Das Zeug ist unglaublich süß.
Und am Ende springen die Klaasohms von einer Litfaßsäule in die Menge. Ab da hat dann auch niemand mehr was zu befürchten ;) Die "Herren der Schöpfung" gehen dann feiern und frau geht ins Bett, wenn sie da nicht schon längst angekommen ist. Ich haben meistens nur den "ungefährlichen" Teil mitgemacht und bin dann irgendwo in ein Haus in das die Klaasohms reinkommen. Da ist es sicher und außerdem auch viel gemütlicher als bei Kälte und meistens Regen oder Schnee auf der Straße. Es leben Glühwein und Punsch!
Es ist vorallem eins: Ein Fest von Insulaner für Insulaner. Viele Leute, die eigentlich nicht mehr auf Borkum wohnen kommen jedes Jahr extra deswegen wieder. Und es weiß ja auch jeder worauf er sich einlässt. Wer nicht mag bleibt halt zu Hause. Dieses Jahr würde es übrigens wegen der Orkanwarnung verschoben. Erstmal auf Freitagabend. Aber so lange noch Sturmflutalarm ist wird es nichts, schließlich müssen dann alle arbeitsfähigen Leute auf der Insel in der Lage sein Sandsäcke zu stapeln ;)
Und jetzt habe ich noch zwei Videos für euch ^^
Erstmal ein ganz kurzes wo ihr etwas "Klaasohm-Atmosphäre" schnuppern könnt ^^ Mir macht die Glocke im übrigens auch in der Sicherheit meines Zimmers Herzrasen ;)


Und damit jetzt wieder Weihnachtsstimmung aufkommt und die geschockten Gesichter weggehen:


Mein absolutes Lieblingsweihnachtslied ^^ Und die Sängerin gehört auch noch zu meinen Lieblingsmusikern ^^


Morgen öffnet sich das nächste Türchen bei Aleshanee auf Weltenwanderer.

9

Advent, Advent... Buchempfehlungen in der Vorweihnachtszeit

Hallo ^^

Ich habe mich von Primeballerina's Books inspirieren lassen und werde jeden Adventssonntag(Oder auch mal am Montag danach ;) ) ein Buch vorstellen. Das Buch wird irgendetwas mit Winter und/oder Weihnachten zu tun haben. Allerdings werde ich keine "klassischen" Weihnachtsbücher vorstellen sondern auch mal was anderes. Bücher, die ich mit Weihnachten und Winter verbinde.
Heute starte ich mit "Frostfeuer" von Kai Meyer

via loewe.de
Ich habe Frostfeuer eher zufällig gekauft. Ich hatte grade sowohl die Wellenläufer- als auch die Merle-Trilogie verschlungen. Und da bin ich auf Frostfeuer gestoßen, grade neu erschienen (was auch schon wieder 7 Jahre her ist.... ich fühle mich grade alt). Nunja, ebenfalls verschlungen und meine Liebe zu Märchennacherzählungen entdeckt.
"Frostfeuer" führt uns ins St. Petersburg um 1900. Noch lebt der Zar, aber überall gärt es bereits. Maus lebt im Hotel Astoria und wird dort von allen mehr oder weniger nicht beachtet. Das ändert sich als eine geheimnisvolle Dame ins oberste Stockwerk zieht. Und die weit weniger damenhafte Tamsin Spellwell ebenfalls ankommt. Die beiden Frauen sind gekommen um sich gegenseitig zu vernichten. Die geheimnisvolle Dame ist die Schneekönigin und Tamsins Vater hat ihr einen Zapfen aus ihren Herzen geklaut. Tamsin denkt aber gar nicht daran ihn ihr wieder zu geben, sie möchte die Schneekönigin sterben sehen.

Ist im übrigen ein Jugendbuch und hat als solches auch Preise gewonnen. Aber gut: Väterchen Frost kommt auch vor, er füttert Schneeflocken ^^ Auf jeden Fall ist dieses Buch einfach wunderbar. Ein Abwandlung der Geschichte von der Schneekönigin. Tamsin und ihre Familie sind auch einfach nur toll beschrieben. Sie erinnert mich etwas an Tonks aus Harry Potter.
Auf jeden Fall:
Unbedingt Empfehlenswert!


5

The Hitchhiker's Guide To The Galaxy

Nachdem ich vor einiger Zeit netterweise vom Reclam Verlag ein Rezensionsexemplar im Rahmen einer Lovelybooks-Leserunde bekommen habe, bekommt ihr nun eine Rezension. Vorsicht: Ich bin absoluter Douglas Adams Fan. Die Rezension könnte also etwas über-enthusiastisch werden!

via reclam.de

Erster Eindruck: 

Joah, Reclam rot. Ist halt aus der roten Reihe. Das Format ist aber sehr praktisch ;) Und der
Klappentext ist gut.  Endlich erwähnt mal jemand die „Trilogy in Five Parts“ zu der das Buch herangewachsen ist.

Inhalt: 

Arthur Dent hat ein Problem. Sein Haus soll abgerissen werden um einer Umgehungsstraße Platz zu machen. Sein Freund Ford Prefect hat ein noch größeres Problem. Er kommt gar nicht von der Erde und sitzt dort fest. Und jetzt soll die Erde auch noch abgerissen werden. Für eine intergalaktische Schnellstraße! Für die beiden beginnt ein abenteuerlicher Trip durchs Universum. Natürlich immer mit Handtuch!


Meine Meinung: 

Ich habe dieses Buch das erste Mal mit 11 gelesen, in der  9. Klasse habe ich es im Deutschunterricht vorgestellt (Ihr ahnt sicher, was die Lehrerin davon hielt…). Jetzt habe ich es das erste Mal im Original gelesen. Einfach fantastisch! Im Original ist der Wortwitz einfach noch deutlicher und die Vokabelanmerkungen helfen schon sehr. Douglas Adams hat halt Englisch studiert, da kommt auch mal ein schwierigeres Wort vor. Das Vorwort fand ich auch super ^^
Ähm ja, vielleicht sollte ich noch was zum Inhalt sagen? Also abgesehen von: Lieblingsbuch. Nun ja, wie kann man den „Anhalter“ am besten beschreiben. Britisch, auf jeden Fall sehr britisch. Douglas Adams gehört der Generation „Monty Python“ an und seine Witze erinnern oft auch an diese. Unheimlich witzig und skurril ist eine andere Möglichkeit. Ein depressiver Roboter? Türen, die sich dafür bedanken sich öffnen zu dürfen? Supercomputer, die kryptische Andeutungen machen? Alles da. Und oben drauf gibt es noch einige Aliens, einen Briten im Bademantel und eine Astrophysikerin, die lieber mit einem Alien abgehauen ist als sich weiter auf der Erde durchzuschlagen. Kurz gesagt: KULT. Fragt Onkel Google bei Gelegenheit mal nach „Answer to life, the universe and everything“. Da meldet sich dann der Taschenrechner.

Fazit: 

Was erwartet ihr? Natürlich 5 Sterne für das Buch.  Es ist nun mal Douglas Adams. Und die Reclam-Ausgabe selbst bekommt 4 Sterne,  einige Vokabelerläuterungen fand ich unsinnig (Kafka?! Ehrlich, das sollte jeder wissen…) andere dagegen haben mir gefehlt.  Das Nachwort hätte auch nicht Not getan. Wenn schon Nachwort, dann hätte man einen der vielen Artikel über ihn nach seinem Tod nehmen können. Die beschreiben sein Werk meist besser.


Douglas Adams
The Hitchhiker's Guide To The Galaxy
320 Seiten
ISBN: 978-3-15-019744-8
7,80€ [D], 8,10€ [A]


3

Rezension: Die Flüsse von London

Hallo allerseits,
sicher habt ihr schon festgestellt, dass ich mit dem Überarbeiten den Blogs fast fertig bin. Heute gibt es deshalb mal wieder eine Rezension. Die Flüsse von London hat es mir wirklich sehr angetan. Aber lest selbst:


Informationen zum Buch

Quelle: dtv

Die Flüsse von London

Ben Aaronovitch

Übersetzer: Karlheinz Dürr
Taschenbuch
480 Seiten
9,95€ [D] 10,30€ [A]
ISBN 978-3-423-21341-7
Website des Verlags



Erster Eindruck: 

Ich liebe das Cover. Diese kleinen Totenköpfe mit Hut. Einfach nur genial. Und dazu dann diese alte
Londonkarte. Und die Verzierungen am Rand. Hatte ich erwähnt, dass ich das Cover liebe?

Inhalt: 

Peter Grant ist kurz davor seine Ausbildung zum Polizisten bei der Londoner Polizei abzuschließen. Da läuft ihm ein Geist über den Weg. Ein Geist, der behauptet er wäre Zeuge eines Mordes. Plötzlich soll er Zauberlehrling werden und zwar der von Chief Inspector Thomas Nightingale. Jetzt muss Peter Grant sich als Streitschlichter zwischen Mutter und Vater Themse versuchen und ganz nebenbei noch einen übernatürlichen Mordfall lösen. Mal ganz abgesehen von den Vampiren und der Tatsache, dass seine neue Abteilung technisch irgendwo in den 50er stecken geblieben ist….


Meine Meinung:

Genial. Absolut genial. Das Buch bringt einem an so vielen Stellen zum Lachen. Und das auf sehr subtile Art und Weise.
Peter Grant ist eigentlich nicht wirklich als Polizist geeignet.  Und neben Nightingale wirkt er immer als ob er sich verirrt hätte. Aber er hat einen wunderbar zynischen Blick auf die Welt. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und liest sich manchmal etwas wie ein Tagebuch. Nur halt eines für das man sich mit britischen Humor und britischer Popkultur anfreunden sollte. Und mit vollkommen absurden Ideen. Wie Flüssen, die sich in einem Kleinkrieg befinden.  Und echten Zauberern, die ganz ohne Zauberstab auskommen. Dafür haben sie eine eigene Polizeiabteilung „The Folly“. Und eine mysteriöse Haushälterin.


Fazit: 

Ein wirklich gutes Buch. Und es gibt Folgebände ^^ Eigentlich hatte ich mir ja geschworen keine Serien mehr anzufangen, die noch nicht beendet sind. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich die Peter Grant Bücher zu einer Serie epischen Ausmaßes auswachsen könnten. Und da möchte ich doch gerne von Anfang an mitlesen ;) Von mir gibt es 5 Sterne dafür.


Band 1: Die Flüsse von London
Band 2: Schwarzer Mond über Soho
Band 3: Ein Wispern unter Baker Street


2

Ankündigungen über Ankündigungen

Huhu,

also heute gibt es erstmal einen kleinen Ankündigungs - und Laberpost ^^ Ehrlich gesagt bin ich nämlich grade zu müde um Blogger meine Rezensionsformatierung klar zu machen.


Also los geht's:

Blogger-Adventskalender

Die liebe Tintenelfe vom Tintenhain hat einen Adventskalender ins Leben gerufen, bei dem jeden Tag ein anderer Blogger ein "Türchen" in Form eines Posts öffnet. Und ich bin dabei ^^ Wann genau wird natürlich nicht verraten. Und was ich mir ausgedacht habe auch nicht. Nur so viel sei verraten: Es wird um etwas gehen was kaum einer kennt. Schaut einfach im Dezember öfter mal rein. Oder beginnt einfach am 1. Dezember im Tintenhain mit dem Türchen öffnen, der jeweils nächste Blog wird verlinkt.



Veränderung des Blogdesigns

Ein Grund, neben Uni und... ähm.... Uni und.... ach ja Uni, für die Ruhe hier auf dem Blog ist die Tasache, dass ich das Design am überarbeiten bin. Ein vorläufiger Hintergrund steht schon. Es fehlt nur noch etwas Umrandung für das Textfeld und ein angepasster Header. Außerdem wird es bald "echte" Sterne geben zu den Rezensionen. Also in Form von kleinen Bildern. Wahrscheinlich werde ich dann auch halbe Sterne vergeben.

Neue Kategorien

Wie ihr ja letzte Woche schon gesehen habt, hat Alexander jetzt eine eigene Kategorie. Seine Posts werde ich mit [Leseratte] kennzeichnen. Nur damit immer gleich klar ist, wer da jett eigentlich schreibt ;)

Lovelybooks-Leserpreis

Also für die, die noch nichts davon mitbekommen haben: Beim Lovelybooks-Leserpreis kann jeder angemeldete User ein Buch oder einen Autor nominieren. Unter den jeweils 35 meist nominierten Titeln wird dann im Finale nochmals abgestimmt. Bis zum 20. kann man noch nominieren.Ich haben nicht in allen Kategorien nominiert, einfach weil ich während des Semesters sowieso kaum zum lesen kommen und dann natürlich nicht wirklich experimentierfreudig bin ;) Aber schaut selbst: 

Roman:  Die Sphinx von Montana - Pauls Toutonghi
Fantasy:  Ein Wispern unter Baker Street - Ben Aaronovitch
Jugendbücher:  Little Brother Homeland - Cory Doctorow (eigentlich wollte ich ja in Science Fiction nomieren, aber das ging nicht...)
historische Romane:  Das Mädchen, das den Himmel berührte - Luca di Fulvio
Humor:  Spätlese - Loriot
Sachbuch und Ratgeber:  Patient meines Lebens - Bernhard Albrecht

Habt ihr auch nominiert? Und was? Welches Buch war euer absolutes Lieblingsbuch 2014?
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[Leseratte] Oskar und die Dame in Rosa

In dieser Kategorie darf sich Alexander ausbreiten und über Bücher schreiben die er mir in den Bücherstapel geschmuggelt hat. Und auch über alles andere was er für wichtig hält. Es wird also eher mal was anderes hier zu lesen sein als auf dem Rest des Blogs. Aber nun Vorhang auf für:


Wird ja auch Zeit, dass ich meine eigene Kategorie bekomme. Schließlich würde hier ja sonst nie über wirklich gute Bücher gesprochen werden. Deswegen fange ich auch gleich mit einer Rezension an. Meine sind allerdings etwas anders aufgebaut (und kürzer!) als Lenas, aber das werdet ihr ja selbst bemerken. Außerdem entscheide ich nur ob mir ein Buch gefallen hat oder nicht. Entweder nehme ich es mit in mein Büchernest oder ich lasse es liegen.
Nun, heute geht es um "Oskar und die Dame in Rosa" von Eric-Emmanuel Schmitt.



Quelle Cover: Reclam
Oskar ist 10. Und hat Krebs. Unheilbaren Krebs. Während sich seine Eltern sich die Hoffnungslosigkeit der Situation nicht eingestehen wollen, ist Oskar dies durchaus bewusst. Was er aber nicht mag ist, dass alle sehr vorsichtig mit ihm umgehen und ihm nichts zutrauen. Alle bis auf die Dame in Rosa. Und die rät ihm jeden Tag so zu leben als wären es 10 Jahre. Und Briefe an Gott zu schreiben.

hmm, ja. Also mit der Idee von Gott kann ich ungefähr genauso wenig anfangen, wie Oskar am Anfang. Aber dieses Buch ist nun einmal ein Teil eine Serie mit dem schönen Namen "Zyklus des Unsichtbaren". Da kommt man um Religion halt nicht drum herum. Auf jeden Fall ist das Buch toll geschrieben und auch irgendwie gar nicht richtig traurig. Klar, die Geschichte sollte eigentlich traurig sein. Aber Oskar ist nicht traurig und die anderen Kinder im Krankenhaus auch nicht. Trotzdem ist es ein Buch zum nachdenken und keines den man mal eben zwischendurch lesen kann.

Wird ins Büchernest verschleppt, weil es wirklich toll ist!

Links:
Reclam Verlag
Film-Trailer

2

[Rezension] Homeland

Nein, hier geht es nicht um die Serie. Sondern um ein Buch. Von Cory Doctorow. Einem ehemaligen Journalisten, der auch heute noch ab und an für den Guardian schreibt.
Aber hier kommt erstmal die Rezension:

Informationen zum Buch

Quelle: Heyne

Homeland

Cory Doctorow

Übersetzer:Oliver Plaschka
eBook
€ 11,99 [D]
ISBN 978-3-641-11244-8
Website des Verlags




Erster Eindruck:

Kann ich nicht viel zu sagen, ich habe das Buch als E-Book gelesen.  Ich finde jedoch das Cover-
Design sehr gelungen. Es passt zum Lebensgefühl der Hauptpersonen.

Inhalt:

Nachdem Marcus bereits einmal in das Visier der Geheimdienste geraten ist tut er es nun wieder. Von einer alten Freundin namens Masha bekommt er einen USB-Stick überreicht. Darauf sind die Daten die er braucht um eine geheime Datei entschlüsseln zu können. Diese ist eine Sammlung der schmutzigen Geheimnisse der amerikanischen Regierung und vor allem ihrer Geheimdienste. Er soll diese Daten veröffentlichen falls Masha etwas zustößt. Kurz darauf sieht er ihre Entführung mit an.

Meine Meinung:

Was sich zunächst von der Story her wie ein Abklatsch der Geschehnisse um Edward Snowden anhört ist tatsächlich bereits ein Jahr davor erschienen. Es ist auch nicht das erste Buch von Cory Doctorow welches sich kritisch mit den amerikanischen Geheimdiensten auseinander setzt. Marcus und seine Freunde haben bereits im Buch „Little Brother“ Widerstand gegen die Homeland Security geleistet als diese San Francisco zu einem Polizeistaat machen wollte. Natürlich nur zur Sicherheit der Bürger.

Es ist definitiv ein Buch für Leute, die sich zu mindestens etwas mit Technik auskennen. Vieles wird sonst einfach nicht wirklich klar. Andererseits ist es vielleicht auch nicht so schlimm, wenn man nicht alles versteht. Wichtig ist schließlich die Story um den widerwilligen Helden Marcus. Die wiederum ist nämlich für jeden verständlich. Meiner Meinung nach sogar mehr als im Vorgängerbuch. Diesmal machen sich nämlich alle Beteiligten auch mal Gedanken darüber was es für sie bedeuten würde diese Daten freizugeben.
Die Charaktere sind sehr detailliert beschrieben. Es gibt keine Person, die nicht auch ein paar schlechte Eigenschaften hätte. Keiner ist ein typischer Held aber alle zeigen, dass jeder etwas tun kann. Das jeder etwas tun sollte. Und sei es nur sich mit seinen Eltern zu versöhnen. Und ein wirklich, wirklich gutes Antiviren-Programm zu installieren. Mit noch bessere Firewall.

Fazit:

Es ist ein brandaktuelles Thema und das Buch lässt einen fragen: Was wäre, wenn ich solche Daten hätte? Was wäre, wenn ich ausspioniert werden würde? Gefoltert? Es ist definitiv kein Buch für zwischendurch. Und auch keines mit der typischen Liebesgeschichte. Aber Cory Doctorow ist in meinen Augen ein Genie. 
Ich will mehr solche Bücher. Jugendliche und junge Erwachsene sind nicht blöd. Wir können auch denken und wollen es auch. Nur sind unsere Themen halt andere als in der Generation unsere Eltern. Dieses Buch spricht gleich mehrere an und hat noch dazu toll beschriebene Figuren.

Von mir gibt es 5 Sterne!
8

Asterix und die Geschichte

Man glaubt es kaum: Asterix ist in großen Teilen historisch korrekt. Oder lässt sich zu mindestens auf historische Quellen zurück führen, auch wenn diese vielleicht nicht wirklich korrekt sind *hust* De Bello Gallico *hust* Ich habe die beiden in der Präsentation meiner Facharbeit (Thema: Das keltische Erbe Irlands) sogar als Beispiel benutzt. Damit der Rest des Kurses auch verstand wer zum Teufel diese Kelten denn nochmal waren. Ich beziehe mich in diesem Artikel auf Recherchen, die ich zum Thema Kelten im Rahmen meiner Facharbeit gemacht habe. Also kann ich keine genauen Quellen angeben, aber ich denke ich kenne mich gut genug aus um einfach mal einige Behauptungen in den Raum zu stellen.


Los geht’s:
Von den Kelten ist durchaus farbenfrohe Kleidung überliefert. Sowohl von Streifen als auch von Karos wird geschrieben. Allerdings trugen die Kelten meist Tunika-ähnliche Oberteile. So wie Majestix. Obelix fällt da etwas raus. Und im Kampf trugen sie meist gar nix. Aber dann wären die Hefte halt nicht mehr jugendfrei, das lässt sich also verzeihen, oder?

Druiden waren tatsächlich so eine Art Anlaufstelle für alles. Und trugen, wenn man Römern glauben will, auch tatsächlich weiße Gewänder. Nur verbrachten sie viel weniger Zeit als Miraculix in Bäumen beim Mistel schneiden. Und solche Zaubertränke konnten sie auch nicht brauen. Dafür waren sie sozusagen das Gedächtnis eines Volkes. Sie gaben alles Wissen mündlich weiter und lernten es auswendig. Deswegen gab es auch wandernde Druiden bzw. Barden. Diese waren sozusagen Fortbildungsprogramm und Nachrichtensender in einem.  Bücher hatten die Kelten nicht, auch wenn es wohl durchaus Leute gab, die Latein und Griechisch lesen und schreiben können.
Stattdessen haben sie alles mündlich weitergegeben oft in Form von Geschichten oder Liedern. Das ist nämlich etwas wo Troubadix ausnahmsweise mal Recht hat „Barden sollten verehrt werden“. Wurde sie bei den Kelten auch meistens. Allerdings wäre ich auch lieber für gutes Wetter und gegen den Barden als im Regen dem Barden zuzuhören :D Er ist halt ein besonders untalentierter Vertreter seiner Art.

Häuptlinge wurden bei den Kelten übrigens gewählt. Auch wenn oft trotzdem eine Familie längere Zeit an der Macht war, sie hatte dann einfach die meisten Gefolgsleute. Mit Majestix scheint das Dorf aber sehr zufrieden zu sein. Er ist halt der Chef ;)

Es gibt noch viel, viel mehr Beispiele. Schließlich gibt es Leute die ein Buch darüber schreiben bzw. sogar zwei. Sunnyva van der Vegt und René van Royen haben das gemacht. Ihr Buch heißt „Asterix – die ganze Wahrheit“ und ist wirklich sehr interessant. Und eine einfach Googlesuche findet auch sehr viele Seiten. Ich wollte eigentlich noch viel mehr schreiben, aber leider konnte ich die Erkältung nicht umgehen. Das ist auch der Grund warum es diesen Artikel erst heute gibt und nicht wie geplant gestern. So wirklich nach schreiben ist mir nicht.

Und damit ist meine kleine Themenwoche auch schon beendet. Wie fandet ihr sie? Soll ich öfter solche Aktionen machen oder lieber bei einfachen Rezensionen bleiben?

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Rezension: Asterix bei den Pikten

Zum Sonntag gibt es heute die Rezension zum neuen Asterix-Heft. Was haltet ihr denn überhaupt von Asterix? Habt ihr das neue Heft schon gelesen? Aber nun auf zur Rezension:



Erster Eindruck:

Obelix wirft Baumstämme auf Leute im Kilt. Im karierten Kilt. Schließlich geht es nach Schottland.
Quelle: Egmont Ehapa
Sehr schön finde ich auch die Verzierung des Wortes „Pikten“. Die Art der Verzierung ist sogar fast historisch korrekt was die Kelten betrifft. Ansonsten: Typisches Asterix-Format.

Inhalt:

In einem besonders kalten Winter treibt bei den Galliern ein Pikte an. Nach einigen Verständigungsproblemen geht es nun also auf nach „Piktien“ (Obelix) oder auch Kaledonien wie es Miraculix ausdrückt.

Meine Meinung:

Ein neuer Asterix-Band. Der erste an dem Uderzo nicht mitgearbeitet hat. Was ja durchaus eine Qualitätssteigerung sein kann, denkt man an Hefte wie „Gallien in Gefahr“. Dem neuen Texter-Zeichner-Team ist ein solider Band gelungen. Nichts aufsehenerregendes aber trotzdem solide.
Was also gefällt mir besonders? Es geht wieder auf Reisen. Nach Schottland. Zu einer anderen Volksgruppe, die den Römer beharrlich Widerstand leistet: Den Pikten. So ganz nebenbei wird auch noch der Ursprung der Piktogramme, des Monsters von Loch Ness und des Whiskys geklärt. Und natürlich werden Römer verhauen. Auch wenn der Schaden nicht ganz so groß ist wie in einigen anderen Bänden. Auch weil Fafnie eine ganze Schiffsladung Römer einfach so mitnimmt. Egal wie sehr Obelix schreit „Bring sie zurück!“. Und die Frauen des Dorfes kommen diesmal auch etwas mehr vor. Sie finden den Pikten nämlich sehr nett und dieses Karos sehen ja sooooo gut aus! ;) Einziger Minuspunkt: Es wird kein einziges Mal „Die spinnen, die….“ gesagt.

Fazit:

Ein solider Comic, mit vielen alten Figuren. Die Piraten kommen natürlich auch wieder vor, dafür fehlen die epischen Schlachten mit den Römern. Aber man kann ja schließlich nicht alles haben. Ich hoffe einfach, dass das neue Team sich im Laufe der nächsten Bände etwas mehr zusammenrauft. Und auch darauf achtet, dass die Abenteuer der Gallier ja übersetzt werden. Und viele Witze halt in Übersetzungen nicht mehr funktionieren. In diesem Heft gibt es leider sehr viele Szenen, die offensichtlich witzig sein sollen. Es aber wohl durch die Übersetzung wohl nicht mehr sind. Schade drum. Ich finde es ist aber ein guter Auftaktband für das neue Team und was will man mehr?

Von mir daher 3 Sterne.

Asterix bei den Pikten
Softcover, 48 Seiten
ISBN: 978-3841364357
6,50€
2

Die Neuen – Jean Yves Ferri und Didier Conrad

Weil ich gestern vergessen habe zu posten gibt es heute gleich zwei Posts zum Thema Asterix. Nun geht es also um die „Neuen“. Und was macht man mit Neuen? Man beäugt sie erstmal kritsch.

Quelle: AFP via Spiegel Online


Jean Yves Ferri und Didier Conrad sind beide in dem Jahren geboren, in dem der erste Asterix-Band erschienen ist. Zufall?

Didier Conrad
Quelle: asterix35.com


Auf jeden Fall hat Didier Conrad schon früher alte Erfolgsserien weitergeführt bzw. Spin-Offs gezeichnet.
Z.B. eine Version von Lucky Luke als Kind und auch ein Marsupilami Spin-Off.  Zusammen mit seiner Frau hat er aber auch eigene Figuren entwickelt und gezeichnet. Diese sind in Frankreich auch recht erfolgreich, allerdings wurde sie nur teilweise ins Deutsche übersetzt.




Jean Yves Ferri
Quelle: asterix35.com



Jean Yves Ferri dagegen hat bis jetzt nur an eigenen Werken gearbeitet. Für diese wurde auch mit Preisen ausgezeichnet. Für schwarzen Humor. Nicht unbedingt etwas, dass man von Asterix erwartet.  Dafür hat er aber schon über viele Themen geschrieben u.a. auch über General De Gaulle.








Zusammen gearbeitet haben die beiden vor Asterix noch nie. Dafür waren sie wohl auch in zu unterschiedlichen Teilen des französischen Comics unterwegs. Sie wurden aus einer Reihe von Leuten ausgewählt nachdem Uderzos langjähriger Assistent am Versuch Asterix weiterzuführen gescheitert war.  Sicher ist eines: Es wird sehr viele Leute geben, die von Anfang an gegen einen neuen Band sein werden. Egal wie gut oder schlecht dieser ist!

Wo ich das alles her habe?
Wikipedia: Didier Conrad
Wikipedia: Jean Yves Ferrier
Asterix35.com: Die neuen Autoren

Und jetzt noch einen kleiner Teaser-Trailer zum neuen Band. Frei nach dem Motto: Ich wollte schon immer meine Französischkenntnisse verbessern. Es gibt nämlich nur englische Untertitel.


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Uderzo & Goscinny - Zwei französische Legenden

Und zwar nicht nur wegen Asterix und Obelix! Der erste Asterix-Band ist nämlich erst 1959 erschien, da waren sowohl Albert Uderzo als auch René Goscinny bereits über 30. Die beiden haben vorher und auch nachher auch an vielen anderen Comics mitgearbeitet.

Und obwohl sie wahrscheinlich in Deutschland zu den bekanntesten Franzosen überhaupt zählen waren sie eigentlich Einwandererkinder: Uderzos Eltern kamen aus Italien, Goscinnys waren polnisch-ukrainischer Abstammung.  Eigentlich sind beide nicht die „typischen“ Comic-Autoren. Uderzo hat sich das zeichnen selbst beigebracht und hat noch dazu eine Rot-Grün-Schwäche. Nicht die beste Voraussetzung für einen Zeichner. Deswegen wurden die späteren Asterix-Bände auch von einem extra Team koloriert. Goscinny dagegen war der Sohn eines Chemie-Ingenieurs und arbeitete nach dem Abitur zunächst als Soldat und Hilfsbuchhalter.  Nicht unbedingt die kreativsten Aufgaben! Glücklicherweise wird er doch irgendwann Zeichner, wandert sogar in die USA aus um Zeichner bei Disney zu werden. Was nicht klappt, stattdessen schreibt er Lucky Luke Geschichten. Und trifft 1951 auf Uderzo. Die beiden arbeiten für mehrere Comics zusammen, jedoch wird erst Asterix wirklich erfolgreich.
Übrigens entsteht Asterix nicht einfach so, er wird aus der Not geboren. Uderzo und Goscinny sind damals Mitgründer einer Comic-Zeitschrift für Jugendliche. Und brauchen ganz dringend einen Comic, der originell ist und etwas mit der französischen Geschichte zu tun hat. Also kratzten sie ihr Geschichtswissen aus der Schule zusammen und kamen auf die Gallier. Wie das weiterging wissen wir ja alle ^^

Quelle: asterix35.com

Aber zurück zu anderen Werken der beiden. Albert Uderzo fing bald nachdem Asterix erfolgreich wurde an nichts anderes mehr zu zeichnen. René Goscinny dagegen schrieb fleißig auch für andere Zeichner, außerdem auch für Zeitschriften und betätigt sich als Drehbuchautor. Er ist auch der Autor des „Kleinen Nick“, eine Figur, die mich sowohl in Romanform als auch in Comics(gezeichnet von Sempé) durch den Französischunterricht verfolgt hat.

1977 stirbt René Goscinny bei einem Belastungstest. Der 24. Band ist zu diesem Zeitpunkt halbfertig. Uderzo führt in den folgenden Jahren die Serie alleine weiter, seine Geschichten sind wesentlich politischer als die von Goscinny. Erst 2011 beschließt er das Zeichnen aufzugeben. Zunächst soll Asterix nicht weitergeführt werden. Am Ende setzen sich aber die Tochter Goscinnys sowie die Fans durch. Es wird nach einem neuen Texter-Zeichner-Duo gesucht: Jean Yves Ferri und Didier Conrad schaffen es den alten Meister zu überzeugen. 

Quelle: asterix35.com

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Asterix und Obelix

Asterix und Obelix.
Diese beiden Figuren haben meine Kindheit wahrscheinlich mehr geprägt als irgendein Romanheld. Ich habe die Hefte quasi verschlungen. Am Donnerstag erscheint nun ein neues Abenteuer der beiden Gallier.

Asterix bei den Pikten

Deswegen habe ich beschlossen diese Woche zu meiner persönlichen Asterix-Woche zu machen. Und dies natürlich auch hier auf dem Blog auszuleben. Worauf könnt ihr euch also freuen?

  • Ein Portrait der beiden Erfinder
  • Ein Artikel über  die "Neuen"
  • Einen kurzen Bericht darüber wie historisch korrekt die beiden sind
  • Eine Rezension zum neuen Band

Ein Teil dieser Sachen werde ich planen d.h. sie werden in meiner Abwesenheit veröffentlicht, da ich am Wochenende weg bin und wahrscheinlich wenig bis gar kein Internet habe. Also nicht wundern wenn ich nicht auf Kommentare antworte ^^

So nun mal Hände hoch, wer kann mit meinen Lieblingsgalliern nichts anfangen? Braucht es noch eine allgemeine Einleitung zum Thema: "Wer sind die eigentlich? Und sind die wirklich so toll?" ?










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Cover-Vergleich: Revenant-Trilogie


                          





Hallo ihr ^^
Endlich schaffe ich es auch mal wieder etwas zu schreiben. Ich muss ehrlich sagen, dass mein Praktikum doch mehr Zeit frisst als erwartet  bzw. ich meistens nicht mehr wirklich Lust habe irgendetwas zu machen, wenn ich nach Hause komme.
Aber gut, heute gibt es einen kleinen Cover-Vergleich. Und zwar zur Revenant-Trilogie von Amy Plum. Ich fand das deutsche Cover sehr schön, aber als ich das erst Mal die englische Variante gesehen habe war ich doch etwas verblüfft, WIE verschieden die beiden waren.



Mir persönlich gefällt das Bulgarisches Cover am Besten. Es ist dem englischen Cover ja sehr ähnlich, allerdings finde ich Kleid und Frisur schöner. Vorallem wie das Kleid so mit den Wolken verschmilzt.

Interessant finde ich auch die verschiedenen Titel. Der deutsche Titel ist ... naja. Ich sehe die Verbindung zum Inhalt irgendwie nicht. Aber gut, das Cover hat ja auch nichts mit dem Inhalt zu tun ;)
Aber hier mal die Übersetungen sämtlicher Titel, die ich auf goodreads finden konnte:
Die For Me; Benim İçin Öl; Morra Por Mim : Stirb für mich
Våk over meg : Wache über mich
Mi vida por la tuya : Mein Leben für dich
Ревенант: Обречени на безсмъртие : Revenant: Zur Unsterblichkeit verdammt
Plus encore que la vie : Sogar mehr als das Leben

Also der bulgarische Titel passt ja wohl genau auf Charles Empfindungen, oder? Ansonsten finde ich den norwegischen Titel am Besten. Passt irgendwie zu Kates und Vincents Beziehung finde ich. Und natürlich auch zu den Revenants.

Und jetzt ein kleines Best-of der Folgebände-Cover:

Band 2:
Türkei (Bis ich sterbe)
Norwegen (Bis ich sterben)

Und weil keine Frau auf dem Cover ist: Die bulgarische Ausgabe! (Mit dem schönen Titel: Opfer bzw. Opfergabe...)


Vom dritten Band gibt es leider fast nur Ausgaben, die mit dem englischen Cover fast oder ganz identisch sind. Aber das ist ja auch schön, oder? Vorallem die Atom-Books Ausgabe.


Ich muss allerdings zugebenen: Diese Frau in der Rückansicht wird irgendwie langweilig. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass Kate andauernd im Abendkleid durch Paris läuft ;)
Der Gegenentwurf wäre ja die norwegische Version:

Aber irgendwie wirkt auch dieses brünette Mädchen deplaziert ;)

Was meint ihr? Welches Cover findet ihr am schönsten? Und welchen Titel? Habt ihr die Bücher schon gelesen oder wartet ihr darauf, dass sie alle auf deutsch erscheinen?



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Rezension: Frozen Time


So, heute gibt es mal wieder eine Rezension. Nicht wie angekündigt zur Revenant-Trilogie, weil ich da noch auf einen besonderes Einfall warte um die Bücher auch entsprechend würdigen zu können ^^ Stattdessen gibt es heute "Frozen Time" von Katrin Lankers, eine Dystopie.


von der Verlagswebsite

Erster Eindruck:


Durch die glänzende Beschichtung macht es den Eindruck, als ob das Mädchen auf dem Cover wirklich durch Eis guckt. Der eigentliche Einband ist grellpink. Also so richtig, richtig grellpink. Nicht unbedingt meine Farbe ^^

Inhalt:


Als Tessa erwacht kann sie sich an nichts mehr erinnern. Die Ärzte sagen, sie sei schwer krank gewesen.  Mit Hilfe des Memo-Trainers Milo soll sie ihre Erinnerungen wieder erlangen. Nur wer ist dieser Junge, von dem sie immer wieder träumt? Und warum warnt eine Stimme in ihrem Kopf sie davor den Ärzten irgendetwas zu erzählen?



Meine Meinung:


Meine Erwartungen an dieses Buch waren sehr hoch. So ganz erfüllen konnte Katrin Lankers sie jedoch nicht. Tessa lebt im Jahre 2100. Nach einer verheerenden Pestepidemie leben nun alle Menschen in einer von 11 Metropolen und werden dort bei jedem Schritt überwacht. So weit so gut. Leider scheint diese zukünftige Welt teilweise nicht ganz ausgearbeitet. Irgendwie unvollständig. Außerdem bleibt unklar, wie genau die Metropolen eigentlich entstanden sind. Besonders wo doch so viele Menschen starben.
Die Geschichte um Tessa dagegen ist sehr interessant, wenn auch leider teilweise etwas vorhersehbar. Auch Milo ist ein wirklich sehr spannender Charakter. Meiner Meinung nach macht er die größte Entwicklung durch.
Der Buch ist flüssig zu lesen und viele Stellen wunderbar detailliert beschrieben. Nur leider das große Finale nicht. Ein paar Seiten mehr hätten sicher nicht geschadet um noch etwas mehr Atmosphäre aufzubauen.

Fazit:


Eine solide Dystopie. Die mal ein etwas anderes Thema hat, aber leider auch damit nicht überraschen kann. Wer einige Unstimmigkeiten nicht schlimm findet und auch keine Erklärungen zur Funktionsweise der Welt erwartet, findet hier eine wirklich gutes Buch mit spannenden Charakteren. Leute, die gerne hinterfragen, warum die Welt sich so entwickelt hat finden hier immer noch ein ganz gutes Buch.
Von mir gibt es 4 Sterne.

Katrin Lankers
Frozen Time
304 Seiten 
16,99 € [D], 17,50 € [A], CHF 24,90 
ISBN: 978-3-7607-8961-3

Bloomoon

Verlagswebsite

Website der Autorin
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1000 Seitenaufrufe! Danke!

Genaugenommen sind es im Moment grade 1011 Seitenaufrufe. Dabei existiert mein Blog grade einmal 1 1/2 Monate ^^

Dafür ein dickes, fettes Dankeschön ^^

(war das groß genug? Ich wollte ja auch Glitzer, aber Alexander hat mir den Glitzerkleber geklaut...)


Nur einen Wehmutstropfen gibt es: Zwar wurde er Blog durchschnittlich etwa 22 Mal am Tag aufgerufen, aber es gibt nur 19 Kommentare. Von denen *zähl* 7 auch noch von mir sind. Also an alle "heimlichen" Leser da draußen: Lasst mir doch mal einen Kommentar da. Bloggen macht nur Spaß, wenn man auch Feedback bekommt und diskutieren kann. Was haltet ihr von den Bücher, die ich vorgestelle? Was würdet ihr gerne hier sehen?

Liebe Grüße,

Lena



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Rezension: Die Sphinx von Montana


Hier kommt die versprochene Rezension zu "Die Sphinx von Montana". Bis ich die Leserunde zu diesem Buch auf lovelybooks entdeckt habe sagte mir der Name Pauls Toutonghi rein gar nichts. Aber in Zukunft werde ich auf ihn achten. Dieses Buch ist nämlich einfach nur toll! Aber lest selbst. Mein Exemplar habe ich über eine Leserunde gewonnen. Danke nochmal an den Verlag und an lovelybooks!



Quelle: Rowohlt

Erster Eindruck:


Tolles Cover! Man hat gleich ein Ägypten-Gefühl. Der Einband ist auch sehr schön, ein dunkles rot. Und ein Lesebändchen ist auch dabei ^^ Den Klappentext finde ich auch sehr gelungen.

Inhalt:


Khosi lebt in Montana. Und sortiert die Bleistifte im Museums Shop nach Länge. Auch sonst macht er viele Sachen anders als die Meisten. Als sein ägyptischer Vater nach Montana kommt und sich von seiner Mutter die Scheidungspapiere unterschreiben lässt ohne auch nur einmal mit Khosi zu sprechen trifft er eine Entscheidung: Er wird nach Ägypten gehen. Seinen Vater suchen und herausfinden was damals wirklich passiert ist.

Meine Meinung:


Einfach wunderbar dieses Buch. Sowohl Khosi als auch alle anderen Figuren in diesem Buch scheinen fast lebendig. Jeder hat seine eigenen Probleme, Angewohnheiten und kleine Macken. Oder auch mal größere Macken. Wie Khosi. Meine Diagnose wäre: OCD(Zwangsstörung) und Minimum Asperger Syndrom, wenn nicht sogar ausgewachsener Autismus. Aber er stürzt sich trotzdem ins Abenteuer.
Dazu kommt dann noch ein unglaublicher Schreibstil. Die Begeisterung des Autors für seine Geschichte ist fast schon fassbar. Man liest dieses Buch nicht, man erlebt es. Mit all seinen Höhen und Tiefen.  Und man bekommt Hunger auf ägyptisches Essen. Khosis Mutter hat nämlich einen Catering Service. Und in der Familie von Khosis Vater wird essen und gemeinsam kochen auch großgeschrieben. Auch wenn die Creme Brulée mit Hasch-Beigabe sicher nicht so abgesegnet worden wäre…

Fazit:


Ganz klar: Dieses Buch kommt auf die Liste meiner Lieblingsbücher. Ein wunderbarer Coming-Of-Age-Roman, der ganz nebenbei  auch noch eine Momentaufnahme des Ägyptens kurz vor der Revolution ist. Wie die New York Times schon schreibt: „Die Sphinx von Montana ist in einer Sprache erzählt, die süchtig macht, und strotzt vor lebendigen Figuren.“
Von mir gibt es deshalb 5 Sterne. *****

Pauls Toutonghi
Die Sphinx von Montana
Hardcover
320 Seiten, 19,95 €
ISBN 978-3-87134-745-0
Rowohlt Berlin

Blog des Autors (Scheint leider nicht besonders aktuell...)

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Viele, viele neue Bücher...



Moin allerseits ^^
Da ich Ende August Geburstag hatte gibt es natürlich einige Neuzugänge. Und weil ich lange nicht so schnell mit lesen und rezensieren vorankomme, wie ich gerne hätte, gibt es heute einen kleinen Ausblick. Teilweise auch Rückblick.


Also los geht's:

Lovelybooks-Neuzugänge

Diese beiden Bücher habe ich bei Leserunden über Lovelybooks gewonnen.
Liebe und andere Parasiten habe ich bereits rezensiert. Eine tolle Idee, die am Anfang auch sehr gut umgesetzt wurde. Nur irgendwann so auf der Hälfte war irgendwie die Spannung weg. Es hat sich alles nur noch wiederholt.
Die Sphinx von Montana werde ich in den nächsten Tagen rezensieren. Gelesen ist es schon und für Lovelybooks habe ich auch schon ein kurzes Fazit geschrieben. Es ist definitv eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. Mit unglaublich sympathischen und gleichzeitig auch verrückten Hauptpersonen.

Geburstagsgeschenke

Teil 2 und 3 von "Von der Nacht verzaubert" von Amy Plum. Ich hatte mir den ersten Teil aus der Bücherei ausgeliehen und wollte unbedingt sofort wissen wie es weiter geht. Gelesen habe ich beide schon. Im Moment bin ich noch am überlegen, wie ich diese Serie vorstelle. Auf jeden Fall wird es einen Coververgleich geben. Die deutschen Cover sind nämlich ganz anders!


Frozen Time habe ich noch nicht gelesen. Irgendwie habe ich Angst es anzufangen, weil sich die Beschreibung so gut anhört und ich nicht enttäuscht werden möchte.


Und last but not least: Die Bücher, die ich mir für die Zugfahrt nach Kiel aufspare ^^
Beide Bücher habe ich von meinem Freund geschenkt bekommen. Und sehr viel mehr habe ich mich da auch nicht mit beschäftigt bis jetzt ;) Zu viel Kultur für den Moment.
Und dann ist da noch der Gutschein. Wahrscheinlich werde ich mir dafür eine der Darkover-Anthologien holen. Außer mir fällt im Laden plötzlich was ins Auge, glaube ich aber nicht. Habt ihr sonst noch einen Buchtipp?

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Die wunderbaren Welten der Marion Zimmer Bradley


Ich bin ein absoluter Fan von Marion Zimmer Bradley. Egal was andere von ihr sagen. Warum?
Fangen wir erstmal mit den „harten“ Fakten an.

von: mzbworks.com
Marion Eleanor Zimmer kam 1930 in Albany, New York zur Welt. 1949 heiratete sie dann ihren ersten Mann und wurde zu Marion Zimmer Bradley. Im selben Jahr wurde auch ihre erste Kurzgeschichte veröffentlicht. 1957 ihr erster Roman. 1958 beginnt dann ihre Reise in die Welt von Darkover. Und damit wird sie erstmalig wirklich bekannt. 1979 erscheint dann „Die Nebel von Avalon“, ein Buch das wahrscheinlich die meisten Leute kennen, die sich mal mit Fantasy auseinander gesetzt haben. Und für das sie den „Locus-Award“, einen der wichtigsten amerikanischen Science Fiction/Fantasy-Preise, bekommt.  1999 starb sie an den Folgen eines Herzinfarkts. Erst im Jahr darauf bekommt sie den World Fantasy Award für ihr Lebenswerk, den haben u.a. auch Georg R.R. Martin, Terry Pratchett und Stephen King bekommen.

Gut,  Schluss jetzt mit den Fakten.  Für die Fakten liebe ich sie nämlich nicht (hallo, sie hat die Beziehung ihres zweiten Mannes mit einem 14-Jährigen geduldet?!). Wer mehr Fakten will soll Wikipedia  fragen.

Warum liebe ich sie? Weil sie die „Queen of Fantasy“ ist. Die Welt Darkover (oder auch Cottman IV) ist nicht einfach nur irgendeine ferne Fantasy-Welt. Nein, auf dieser Welt leben mindestens 4 verschiedene Arten intelligente menschenähnliche Wesen. Eine ist nicht nur menschenähnlich sondern es sind Menschen. Die ganz zu Beginn der Expansion der Menschen von der Erde dort gestrandet sind. Und nun telepathische Fähigkeiten und eine ganz andere Gesellschaft entwickelt haben. Oder wie es Regis Hastur in „The World Wreckers“ so schön ausdrückt: „What’s left of us isn’t primitive […] or barbarian; it’s what’s left after we’ve been to the limits of so-called progress“ („Was von uns übrig ist, ist nicht primitiv oder barbarisch; es ist das was noch übrig ist nachdem wir die Grenzen des so genannten Fortschritts erreicht hatten“). So darf dort niemand eine Waffe tragen, die einen Menschen aus mehr als einer Armlänge Entfernung töten kann.  Eigentlich ganz sinnvoll, oder? Und im Licht der Waffen-Diskussion in den USA scheint es heute fast schon surreal, dass diese Regel von einer Amerikanerin erdacht wurde!
Neben den Menschen gibt es auf Darkover auch noch die Chieri. Fast schon eine Art idealer Mensch: wunderschön, hochintelligent,  je nach Lebensphase männlich, weiblich oder neutrum, telepathische begabt, sechsfingrig, leben in den Wäldern. Als die Menschen auf Darkover eintreffen ist diese Rasse bereits am sterben. Aber sie leben lange, fast ewig und tauchen von daher immer wieder in den Büchern auf.  Eigentlich sind sie den Menschen auf Darkover sehr ähnlich. Auch die Chieri hatten einst eine große Zivilisation, sie besiedelten sogar andere Planeten. Aber als sie merkten, dass ihre Rasse zu sterben begann zogen sie sich in die Wälder zurück und singen seitdem dort ihre Klagelieder. Eigentlich sind sie schon mehr eine Legende, als das sie wirklich in den Geschichten auftauchen.
Leider, leider werde die Darkover Bücher (wie viele, wenn nicht gar die meisten ihrer Bücher) in Deutschland nicht mehr veröffentlicht.  Ich besitze nur 5 von ihnen auf Deutsch, und 11 weitere auf Englisch. Allerdings erscheinen im Moment die Kurzgeschichten-Sammlungen zu Darkover in Amerika neu *yay* *hüpf*

Und sonst? Naja, „Die Nebel von Avalon“ ist auch ganz gut. Wenn man dafür den Locus-Award bekommt kann ein Buch ja nicht wirklich schlecht sein.  Es ist mal eine etwas andere Sicht auf die Artus-Sage. Und eine die mal ein wenig Sinn reinbringt meiner Meinung nach. Erzählt von Morgaine, die jedoch einen Großteil des Buches die Perspektive des allwissenden Erzählers einnimmt. Was nur funktioniert, weil die Geschichte nachträglich erzählt wird. Artus ist schon längst tot genauso wie die meisten anderen Figuren der Geschichte. Und Morgaine erzählt die Geschichte, ihre Geschichte, während Avalon um sie herum zusammenbricht. Früher eines meiner Lieblingsbücher. Heute finde ich es nicht mehr ganz so toll. Vielleicht bin ich rausgewachsen, wer weiß…
                                           
Ansonsten habe ich von Marion Zimmer Bradley nur diverse Kurzgeschichte und "Die Feuer von Troja" gelesen. Letzteres spielt während des trojanischen Krieges. Ein gutes Buch. Nur mit der Ilias ist es nicht wirklich kompatibel ;)

Und zum Schluss habe ich noch ein paar links für euch:
Marion Zimmer Bradley Literary Works Trust
Fischer Verlag (Die Übersetzungen der Avalon-Bücher erscheinen dort)
Hali-Turm (Darkover-Fanseite)


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Ich, Alexander Leseratte...


Ihr kennt mich ja schon von den Post über englischen Büchern. Lena hat ja nichtmal den Anstand besessen mich richtig vorzustellen. Ungeheuerlich finde ich das! Aber jetzt ist sie ja erkältet und hat mir gesagt ich solle auf den Blog aufpassen...




Also erstmal ganz von vorne.
Meine Name ist Alexander Leseratte und ich bin auch genau das: eine Leseratte (Rattus libri, Wikipedia kennt uns natürlich nicht...). Wir leben in Büchernestern, jeder in seinem eigenen. Nur die ganz kleinen Rattenkinder nicht. Aber die können auch noch nicht lesen, woher sollen sie dann wissen woraus sie ihr Büchernest bauen? Schließlich haben schlechte Bücher da nichts zu suchen. Naja, auf jeden Fall habe ich aus Jung-Ratte damals ein paar Bücherregale voll mit meinen Lieblingsbücher gefunden und beschlossen da zu bleiben. Leider ist es mit der Ruhe vorbei und ich bin jetzt offizieller Aufpasser dieses Blogs. Tja, wie das Leben so läuft. Auf jeden Fall werde ich immer mal wieder vorbeischauen und euch den einen oder anderen Post da lassen. Schließlich kann ich es nicht zulassen, dass Lena euch hier nur ihren ganzen Fantasy-, Science-Fiction- Was auch immer- Bücher vorstellt. An einem Klassiker ab und zu ist noch niemand gestorben!

Bis zum nächsten Mal,



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