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Vermählung - Rezension

Sommerpause



Ja, du liest richtig. Das Büchernest geht jetzt erst mal in den Urlaub. Nicht besonders lange (spätestens am 21. August gibt es hier wieder einen Beitrag), aber doch einige Zeit.

Warum?
Weil so tolles Wetter ist, dass ich nicht drinnen vorm PC sitzen möchte.
Weil ich vorhabe in den Urlaub zu fahren.
Weil ich am Blog selbst basteln möchte und keine Lust habe nebenbei Beiträge zu schreiben.
Weil ich das sage und das hier mein Blog ist ;)

Dementsprechend wird es auch keine Rezension von Jules geben, aber schau doch mal bei ihr auf dem Blog vorbei. Jede Menge wunderbare, sommerliche DIYs :)

Ansonsten startet am 1. August auch eine tolle Aktion: Wir stopfen das Sommerloch mit Klassikern. Los geht es bei Nicole auf lilstar.de und anschließend geht es einmal quer durch die Klassiker-Landschaft. Ich werde mein Möglichstes geben den aktuellen Beitrag auf Facebook und Twitter zu teilen, mein eigener Beitrag ist dann am 21. August dran (wenn auch noch nicht geschrieben...)

Und sonst so? Es ist Sommer!
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[Rezension] One Dollar Horse

huhu,

es ist doch keine Rezension aus dem Archiv geworden. Aber auch nicht "The Bone Season". Ich brauchte nämlich etwas positive Ablenkung und habe es deswegen nach etwas stöbern in der Onleihe spontan mit "One Dollar Horse" versucht. Wie das ausgegangen ist? Lies selbst:

Informationen zum Buch

Quelle: Verlag Freies Geistesleben

One Dollar Horse

Lauren St. John

Übersetzer: Christoph Renfer
Hardcover
318 Seiten
17,90€
ISBN: 978-3-7725-2691-6
Verlagswebsite



Erster Eindruck

Das Cover wirkt sehr erwachsen, also für ein Pferdebuch. Ich finde es sehr schön, dass das englische Cover quasi übernommen wurde vom Verlag Freies Geistesleben (Kannte ich bisher noch nicht xD)
Es gibt auch noch eine Taschenbuchausgabe von Fischer Kinder- und Jugendtaschenbuch, deren Cover ist mMn ganz grässlich. Halt typisch Pferdebuch und wirkt für mich eher an eine jüngere Zielgruppe gerichtet.

Inhalt

Caseys großer Traum ist es einmal in Badminton, einem der größten Vielseitigkeitsturniere der Welt, zu gewinnen. Aber wie soll das möglich sein für eine 15-jährige aus einem Londoner Problemviertel? Doch dann trifft sie auf ein vollkommen verängstigtes, abgemagertes Pferd und kauft es dem Abdecker ab: Für einen Dollar. Und mit Storm Warning, wie sie das Pferd tauft, scheint ihr Traum möglich zu werden...


Meine Meinung

Den Plot gab es wohl schon hundertausende Male, ich habe auch schon mindestens 3 oder 4 Bücher mit ähnlicher Ausgangssituation gelesen. Glücklicherweise macht Lauren St. John einige Dinge richtig: 
- Probleme sind hier nicht nur imaginär und sie lösen sich auch ganz sicher nicht von allein
- Ein Pferd auszubilden ist harte Arbeit. Und geht nicht von jetzt auf gleich. 
- Casey und Storm nehmen an Vielseitigkeitsturnieren teil, meistens geht es in solchen Büchern eher ums Rennreiten

Etwas irritierend ist die Tatsache, dass hier auf nur 300 Seiten mehr als 2 Jahre abgehandelt werden. Man realisiert erst am Ende wie viel Zeit doch schon vergangen ist. Andererseits passt das sicher auch sehr gut zu dem wie Casey es erlebt. Und mehr Seiten wären einfach nicht drin gewesen, man kann nun mal nicht jedes Turnier und jede Trainingseinheit beschreiben.

Casey ist sich sehr bewusst, wie viel Glück und Arbeit hinter einem Sieg steckt und auch mehr als bereit für Storm alles zu geben. Sie wird in dieser Zeit auch wirklich erwachsen und aus der simplen Frage "Wo bekomme ich ein Pferd her?" werden bald wesentlich komplexere Fragen. Auch Geld wird diskutiert und wie anders die Pferdesportwelt doch ist, grade im Vergleich zu Hackney, Caseys Wohnort.

Was mir auch gut gefallen hat, ist das es nicht nur ein Pferdebuch ist. Es wird auch ganz sanft Gesellschaftskritik geübt. Etwa wenn es zu Beginn um Caseys Zukunft geht und klar wird, dass ohne Geld ihre Träume einfach unerfüllbar sind. Oder das niemand ihren Vater einstellen möchte, weil dieser eine Gefängnisstrafe abgesessen hat. Mal abgesehen von den vielen Seitenhieben gegen den Pferdesport.

Fazit

Kein Muss, aber ein sehr starkes Kann. Aus dem Pferdebuchalter bin ich auf jeden Fall schon länger raus und trotzdem konnte mich "One Dollar Horse" in seinen Bann ziehen. Es ist eben noch etwas mehr als nur ein Pferdebuch und noch dazu sehr realistisch geschrieben.


3

Bücher, die glücklich machen



Im Moment habe ich das Gefühl jeden Morgen in einer schlechteren Welt aufzuwachen. Glücklicherweise gibt es für die kleine Flucht zwischendurch ja Bücher. Heute möchte ich euch deswegen einige Bücher vorstellen, bei denen ich gute Laune bekomme und die Welt vergessen kann. Natürlich kann ich letzteres bei ganz vielen Büchern, aber im Moment möchte man, wenn dann ja in einer schönere, friedlichere Welt fliehen. Das wiederum ist gar nicht so einfach in einem Buch zu finden.



Die Flüsse von London

Wer diese Buchreihe noch nicht kennt verpasst wirklich was. Zwar nicht ganz gewaltfrei (Hey, es geht um Polizisten!), aber unglaublich lustig. Wenn ein Geist eine Zeugenaussage macht nimmt man einfach die Welt nicht mehr ganz so ernst.

Per Anhalter durch die Galaxis

Ein Kultbuch. Und es übt teilweise sogar Gesellschaftskritik (Ein Präsident, der von der Macht ablenkt? Depressive Roboter? Und Maschinen, aus denen jedes Getränk irgendwie gleich schmeckt?). Auf jeden Fall ist Douglas Adams einfach ein gute Laune Rezept.

Der Geschmack von Glück

Dieses Buch steht quasi für alle Jugendbucher aus der gleichen Kategorie: Wenig Handlung, aber eine nette Liebesgeschichte und Sommerfeeling.
Übrigens eine meiner ersten Rezensionen :)

Die Jungs von Burg Schreckenstein

Also damit ist man dann auch den ganzen Sommer beschäftigt. Oliver Hassencamp hat immerhin 27 Bände geschrieben und zumindestens die 10-20, die ich davon gelesen habe sind alle gut. Keine Weltliteratur, aber auf Schreckenstein ist immer was los und dank ihrer Regeln sind selbst ihre Streiche nett. Denn Fairness ist alles.

Der Junge, der Träume schenkte

New York in den 20ern. Muss ich noch was sagen? Hmm, vielleicht das es auch um die Mafia geht. Aber die eigentliche Geschichte basiert auf Geschichten erzählen. Und was ist daran schlimm? Auf jeden Fall fesselt dieses Buch (falls man noch kein anderes Buch des Herrn de Fulvio gelesen hat, leider ähneln die sich etwas)

Welche Bücher kannst du mir noch so empfehlen? Was ist dein Wohlfühlbuch? Im Moment lese ich "One Dollar Horse", eigentlich wollte ich "The Bone Season" lesen, aber das war mir nicht glücklich genug :)


6

[Rezension] Die Welt wär besser ohne dich

Huhu,

im Moment bin ich etwas im Lernstress(jaa, es ist auch sehr stressig sich vom lernen abzulenken. Gut, und meine Kopfschmerzen helfen weder beim lernen noch beim ablenken *seufz*) Deswegen gibt es heute quasi eine Rezension aus dem "Archiv". Und nächste Woche wahrscheinlich auch noch (außer ich schaffe es bis dahin "The Bone Season" zu lesen und zu rezensieren).
Mein Archiv ist ein Ordner namens "Unveröffentlichte Rezensionen", der fertige und halbfertige Rezensionen zu diversen Büchern enthält. "Die Welt wäre besser ohne dich" habe ich in den letzten Semesterferien gelesen. Onleihe sei dank (Ich liebe die Onleihe, sie ist einfach nur perfekt für plötzliche Leseanfälle). Laut Zeitstempel auf der Word-Datei habe ich die Rezension gegen 23 Uhr geschrieben, was man - fürchte ich - merkt. Ich entschuldige mich einfach schon im Voraus dafür.

Aber los geht es:

Informationen zum Buch

Quelle: Ravensburger

Die Welt wär besser ohne dich

Sarah Darer Littman

Übersetzer: Franziska Jaekel
Hardcover
384 Seiten
14,99 € (D) ; 15,41 € (A)
ISBN 978-3-473-40135-2
Verlagswebsite



Erster Eindruck:

Schöne Farben. Und ansonsten halt ziemlich typisch Jugendbuch.

Inhalt:

 Lara kann es nicht fassen als ihr Schwarm Christian sie auf Facebook plötzlich ignoriert. Und schreibt er auch noch auf ihre Pinnwand, dass die Welt ohne sie besser wäre. Sie beschließt ihm den Wunsch zu erfüllen…

Meine Meinung:

 Es fehlt was. Und zwar eine Außenseiter-Perspektive.  Zwar ist es ganz wunderbar das Problem Cybermobbing durch die Augen des Opfers und andere Jugendlicher zu sehen, aber es wird irgendwann zu viel. Alle haben irgendwie tausend Probleme und beschäftigen sich vorzugsweise mit sich selbst. Wie gerne hätte ich da die Reaktion der Polizeibeamtin gelesen oder die eines Lehrers. Jemand der dem Ganzen etwas Perspektive gibt. Und sei es nur um mal eine Pause vom endlosen Gejammer der involvierten Teenies zu bekommen.

Also die positiven Punkte:
 - hoch aktuell
- verschiedenen Perspektiven, auch die Beweggründe des Mobbers werden dargestellt. Naja, so mehr oder weniger.
- gut zu lesen

Tja, aber leider war es das schon. In die Haupfiguren konnte ich mich nicht reinversetzen, sie haben einfach zu viele Probleme auf einmal. (Und sie jammern auch noch andauernd darüber! Alle!) Es ist als ob die verkorkstesten Familien der Welt zufällig in einer Straße wohnen und zu den Hauptfiguren dieser Geschichte gemacht wurden. Ein paar Probleme weniger hätten es auch getan, dann hätte man auch den Zeigefinger nicht so oft zücken müssen ;)

Ach ja, das Ende war auch eher...meh. Diese Art von Ende kam mir schon bei "Amish Grace" unrealistisch vor und der Film basiert auf wahren Gegebenheiten...

Fazit:


Naja, das Thema ist wichtig. Aber ob dieses Buch etwas dazu beiträgt. Ich weiß ja nicht, meiner Meinung nach ist es bei einem schwierigen Thema wichtig, dass sich der Leser mit den Charakteren identifizieren kann. Und dass konnte ich eben nicht, da diese zu „unnormal“ waren. Also nur 2 Sterne


5

Dürfen Bücher rassistisch sein?



"Nigra bint lookin' for a government check, more like"
 (Eher eine Nigger Schlampe, die einen Scheck von der Regierung möchte)
"Must want to be raped by some of them Japs, yeah, that's what she wants"
(Will wohl von einigen von den Japanern vergewaltigt werden, ja, das ist es was sie möchte)

Das sind nur zwei Sätze aus Front Lines. Front Lines ist aber kein (mehr oder weniger) würdevoll gealterter Klassiker. Nein, Front Lines ist erst Anfang dieses Jahres erschienen. Seit ich es gelesen habe stelle ich mir immer wieder eine Frage: Dürfen Bücher rassistisch sein?

Darf ein Autor solche Sachen schreiben? Im vollen Bewusstsein, dass es keine besonderes netten Sachen sind, die sein/ihr Charakter da sagt?

Ja, Michael Grant, der Autor von Front Lines, möchte mit solchen Sätzen bewusst provozieren. Das Buch spielt zwar in einem Paralleluniversum, aber auch dieses Paralleluniversum ist während 2. Weltkriegs durchgehend rassistisch und sexistisch. Und aus gutem Grund, denn es geht ja (auch) darum, dass Vorurteile eben nichts mehr sind als Vorurteile.

Aber die Frage bleibt:

Darf man das?

In Deutschland werden Begriffe wie Neger aus Kinderbüchern gestrichen, in den USA stehen Bücher, die rassistische Ausdrücke benutzen regelmäßig auf Listen mit verbotenen Büchern... Schließlich sind wir alle gleich viel wert und das sollte sich auch in Büchern widerspiegeln.

Auf der anderen Seite steht der durchaus berechtigte Vorwurf, dass grade Jugendbücher zu politisch korrekt sind (Übrigens: Scrupulous Semicolons ist ja wohl mal ein toller Name!). Vielfalt als Verkaufsargument.

Eigentlich bin ich der Meinung, dass man alte Bücher bitte so lassen sollte, wie sie geschrieben wurden und neue Bücher gerne massig Vielfalt und Toleranz zeigen dürfen bzw sogar sollten. In einen Buch des 21 Jahrhunderts haben Sätze, wie die oben für mich nichts zu suchen. Dachte ich. Denn irgendwie ist Front Lines grade deswegen so ein starkes Buch.

Es stellt mein Weltbild auf den Kopf und verlangt von mir das neue Weltbild ohne Fragen zu akzeptieren. Denn die Charaktere kämpfen nicht gegen solche Beleidigungen. Rio und Jenou sind in Front Lines ziemlich geschockt sind keinen einfachen, weiblicheren Job zu bekommen sondern zu einem kämpfenden Regiment geschickt zu werden. Sie sehen sich zwar nicht unbedingt als weniger stark und wichtig an als Männer, aber kämpfen ist dann ihrer Meinung nach doch eher ein Männerjob. Und Frangie (an die die beiden Sprüche von oben gerichtet sind) ist zwar nicht begeistert vom Rassimus ihr gegenüber, aber sie kämpft auch nicht dagegen. Es ist einfach so.

Was meinst du? Kennst du vielleicht sogar Front Lines? Oder hast ein anderes Buch gelesen, dass eben nicht politisch korrekt war und grade deswegen gut?

Lasst uns darüber diskutieren!

7

[Rezension] Die Magier Seiner Majestät

Huhu,
heute gibt es mal eine kleine Besonderheit: Die Informationen im Kasten beziehen sich nämlich auf die deutsche Ausgabe, diese erscheint am 2.11.2016. Das ist jetzt ja doch noch etwas hin und da ich - im Gegensatz zu den Figuren in "Die Magier Seiner Majestät" - nicht zaubern kann, habe ich das Buch auf Englisch gelesen. In der wunderbareren Hardcover-Version von Macmillan. Da ich aber nicht weiß, wie das mit der Benutzung des Covers aussieht, habe ich mich entschieden, das deutsche Cover zu verwenden. Und dann ist es nur fair auch direkt Werbung für die deutsche Ausgabe zu machen.
Warum also auf der Wunschliste für November unbedingt "Die Magier Seiner Majestät" stehen sollte, erzähle ich jetzt:

Informationen zum Buch

Deutsches Cover Die Magier Seiner Majestät von Zen Cho
Quelle: DroemerKnaur

Die Magier Seiner Majestät

Zen Cho

Übersetzer: ?
Taschenbuch
448 Seiten
9,99€
ISBN: 978-3-426-51914-1
Autorenwebsite
DroemerKnaur


Erster Eindruck:

Ich LIEBE das britische Cover! Es ist so schön und überhaupt. Das deutsche Cover (wie oben abgebildet) ist aber auch toll, wenn auch etwas „klassischer“. Wobei ich die Raben sehr gerne mag. Passt zum Ton des Buches.

Inhalt:

Zacharias Whyte ist grade kein besonders glücklicher Mensch. Zwar ist er seit dem Tod seines Adoptivvaters Sorcerer Royal und damit der oberste Zauberer des britischen Empire, aber Feinde hat er mehr als genug. Noch dazu versagt die englische Magie und er muss sich auf den Weg ins Feenland machen.
Prunella Gentleman ist eine Waise. Und noch dazu eindeutig Ausländerin. Nicht das, dass Mrs Daubeney stören würde. Kostenlose Arbeitskraft wird immer benötigt in einer Schule für junge, reiche – wenn auch leider magiebegabte – Damen.


Meine Meinung:

Du warst schon immer der Meinung, dass Jane Austen mit etwas Magie besser gewesen wäre? Tja, dann ist „Sorcerer to the Crown“/"Die Magier Seiner Majestät" das perfekte Buch für dich.
Ehrlich, der Schreibstil ist dem von Jane Austen gar nicht mal so unähnlich. Und ein ähnlicher feiner Humor ist hier ebenfalls vorhanden. Grade die Gespräche zwischen Zacharias und Prunella. Und Paget Damerell, ein Freund von Zacharias und ebenfalls Magier, ist einfach nur klasse. Sein familiar (Was ist da das deutsche Wort für? Hausgeist? Verbündeter? Feenhaustier?) Rollo ist auch einfach nur super, auch wenn sein großer Auftritt erst am Ende des Buches kommt.
Ich würde hier jetzt gerne lang und breit über die ganzen tollen Charaktere schreiben, aber ich habe das Gefühl damit zu viel von der Geschichte zu verraten. Auf jeden Fall kann man die Meisten als wirklich very british bezeichnen, auf die eine oder andere Weise xD Und der Hof der Feen ist seehr speziell und unglaublich interessant.
Apropos Geschichte. Ganz sicher kein 08/15 Fantasy-Plot, sondern mal was Anderes.
„Sorcerer to the Crown“/"Die Magier Seiner Majestät" scheint Teil einer Reihe zu sein. Das Buch ist aber in sich abgeschlossen, also komplett mit (mehr oder weniger) Happy End und allem. Zwar würde ich grade am liebsten einfach weiterlesen, aber weniger, weil noch so viele Fragen offen geblieben sind sondern eher, weil mich die Welt so fasziniert. Ähnlich wie bei Harry Potter: Der 7. Band ist definitiv das Ende, aber man hätte doch gerne irgendwie noch mehr. Wenn auch vielleicht nicht unbedingt mehr Harry.
Übrigens: Zen Cho ist mit „Sorcerer to the Crown“ für den British Fantasy Award nominiert, sogar gleich zwei Mal: Einmal für den besten Roman und einmal für das beste Debüt.

Fazit:

Exzentrische Charaktere und ein wunderbarer, origineller Plot: „Die Magier Seiner Majetät“ ist ein Buch für jeden Fantasy-Liebhaber und jeden, der es werden möchte.


2

Leselaunen #15

Es ist wieder Zeit für die Leselaunen von Novembertochter. Ganz allein ihre Idee und auf ihrem Blog findet man auch die Linkliste mit allen teilnehmenden Blogs. Ich muss im übrigen dringend daran arbeiten, mir Dienstags genug Zeit zu verschaffen um diesen Blogpost zu schreiben. Es geht grade jetzt, wo es auf die Klausuren zu geht viel zu häufig unter.

Aktuelles Buch?

Quelle: Bastei Lübbe
Beastly von Alex Flinn

Beastly dürfte das einzige Buch sein, bei dem ich die Filmversion besser finde. Ich liebe den Film, aber in das Buch komme ich irgendwie nicht richtig rein.

Mich stört das Chat-Format zwischendrin und vom Schreibstil generell nervt es (und es gibt kein Neil Patrick Harris *seufz*)


Momentane Lesestimmung?

Geht so, ich muss ja eigentlich lernen. Und dann hatte ich auch noch etwas Pech, was meine Buchauswahl angeht in den letzten Wochen.

Zitat der Woche?




Und sonst so?


Ich fahre zur YALC!! Das ist die Young Adult Literature Convention, die findet im Rahmen der Londoner Comic Con statt und zufällig grade dann, wenn ich eh in London bin. Also werde ich einen Tag dort verbringen. Ursprünglich sollte das der Sonntag sein (Harry Potter Party!), aber jetzt habe ich mich für Freitag entschieden. An dem Tag sind nämlich Ben Aaronovitch (Die Flüsse von London) und Michael Grant (Front Lines) da. Samstag und Sonntag sind dagegen eher "massentaugliche" Autoren da, die mir nicht so zusagen. Hoffentlich werde ich nicht zuuu viele Bücher kaufen, wahrscheinlich sollte ich vorsichtshalber eine Kofferwaage mitnehmen (Andererseits: 23kg + 8kg Handgepäck und ich bin nur 6 Tage da...).
Im Moment fühle ich mich noch ein bisschen komisch, wenn ich daran denke. Ist zwar wesentlich kleiner als die Frankfurter Buchmesse, aber ich kenne dort definitiv niemanden. Selbst die meisten Autoren sagen mir nichts. Also: Kennst du einen guten britischen Buchblog? Her mit dem Link :)

Für allgemeine Tipps für London bin ich übrigens auch dankbar. Mein Plan im Moment besteht aus "Ich laufe einfach los". Das hat bei meinem letzten Besuch (mit der ganzen Familie) zwar auch super geklappt, aber man übersieht ja auch vieles.

So, ich gehe dann jetzt wieder lernen. Biochemie hat das Potential zu einem Desaster (Pharmakologie gestern WAR schon eins, glücklicherweise brauche ich weniger als die Hälfte der Punkte da und das sollte hoffentlich geklappt haben...)

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Psst! Geheimtipps aus dem Juni!


Huhu,

es ist schon wieder Zeit für die Geheimtipps. Aus irgendeinem Grund ist es nämlich tatsächlich Juli und damit mehr als die Hälfte des Jahres schon vorbei. Im Juni habe ich wieder fleißig für euch meine Lieblingsblogbeiträge gesammelt. Also auf geht es. Wie immer in völlig zufälliger Reihenfolge.

Was genau macht eigentlich Buchverkäufe aus? Wie wird das gemessen? Und warum verkauft sich ein Buch überhaupt? Zu mindestens für den amerikanische (oder Englischsprachigen?) Markt erklärt das Lincoln Michel auf Electric Lit seehr gut: Everything You Wanted to Know about Book Sales (But Were Afraid to Ask)

Verena hat sich die Frage gestellt, warum sie eigentlich liest. Ich habe allein schon mit der Frage ein enormes Problem. Denn ich kann mir nicht vorstellen, warum jemand nicht liest... Aber Verena hat einen wirklich schönen Beitrag geschrieben.

Ich lese sehr gerne Jugendbücher. Zwar nicht alles, aber insgesamt doch lieber als die meisten anderen Bücher. Obwohl ich auf dem Papier schon erwachsen bin. Auf Umblättern ist zu dem Thema ein wunderbarer Beitrag erschienen: Warum ich als Erwachsene immer noch Young Adult Bücher lese?

Wusstest du, dass man sich Buch-Unikaten anfertigen lassen kann? Tobi stellt auf seinem Blog Lesestunden sein Unikat von "Der Herr der Ringe" vor. Wunderbar, wie ich finde.

Wie sieht so so ein typischer Tag im Bloggerleben aus? Sandy hat auf Tintenmeer einen Beitrag dazu geschrieben. der definitiv lesenswert ist. Mein Tag sieht übrigens ähnlich aus, auch wenn ich nicht zur Arbeit sondern zur Uni gehe :)
Ein Buch abbrechen? Ich habe das bisher tatsächlich sehr selten getan, meistens kenne ich meinen Geschmack dann doch gut genug. Aber was wenn man trotzdem mal ein Buch in der Hand hat, das einem nicht besonders gefällt? Charline hat sich darüber (sehr viele) Gedanken gemacht: Abbrechen oder Durchziehen?

Und zu guter Letzt: Ein Youtube-Video von Ted-Ed zum Thema "The Evolution of the book". Sehr interessant! (Ted-ED ist sowieso ein toller YouTube-Kanal. Wie alle Ted-Kanäle :D)

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