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[Montagszitat] Tod



"Der Tod begleitet das Leben wie der Schatten das Licht."

-Rafik Schami


Und das ist mein einziger Kommentar zum Thema Flug 4U9525. 

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Lasst uns reden über... Fanfiction

Was ist Fanfiction

Fanfiction. Gerade rückt das Thema mal wieder in die Öffentlichkeit mit der „After“-Reihe. Nach Shades of Grey“ die zweite Fanfiction, die nahezu unverändert als Buch veröffentlicht wurde/wird. Also zu mindestens die zweite Fanfiction in unserer Zeit, ich habe nämlich gleich mehrere Bücher im Schrank stehen, die nur aus Fanfictions bestehen. Die Anthologien zu Darkover. Marion Zimmer Bradley hat lange Zeit in ihren Büchern dazu aufgerufen Geschichten über Darkover zu schreiben und diese dann teilweise gesammelt veröffentlicht.

In den 70ern und 80ern war das gerade im Science-Fiction-Bereich vollkommen normal. Diese Fanfiction gab es auch für Star Wars und Star Trek und so weiter. Natürlich war das nicht so verbreitet wie heute, da die Geschichten nur über spezielle Zeitschriften oder eben über Kurzgeschichtensammlungen verbreitet werden können.


Wikipedia spuckt übrigens folgende Definition für Fanfictionaus:
 „Fan-Fiction/Fanfiction oder kurz Fanfic oder auch nur FF, deutsch manchmal auch Fanfiktion oder Fangeschichte(n), ist die Bezeichnung für Werke, die von Fans eines literarischen oder trivialliterarischen Originalwerkes (zum Beispiel eines Films, einer Fernsehserie, von Büchern, Computerspielen usw.) oder auch real existierender Menschen (z.B. von bekannten Schauspielern, Musikern oder Sportlern) erstellt werden, welche die Protagonisten und/oder die Welt dieses Werkes bzw. die jeweiligen Personen in einer neuen, fortgeführten oder alternativen Handlung darstellen.“
Ich persönlich mag ja besonders die „alternative Handlung“-Fanfictions. J.K. Rowling hat Hermine einfach nicht gut genug ausgearbeitet, finde ich. Hermine ist so cool und wird im Canon zum wandelnden Lexikon degradiert. Außerdem: Dieser Epilog! Es gibt mit gutem Grund ein Harry Potter Fanfiction Genre mit dem Namen „Epilog? Welcher Epilog?“…

Ach ja, noch so ein Begriff, der erklärt werden sollte: Canon. Canon ist das offizielle Material. Also z.B. alles was J.K. Rowling jemals über Harry Potter veröffentlicht hat ist Canon. Fanon dagegen ist etwas das so häufig in Fanfiction benutzt wird, dass es so eine Art inoffizieller Canon geworden ist. In meinem Lieblingsfandom Harry Potter ist das z.B. das Überleben von Snape. Oder einige Zaubersprüche.

Wer liest Fanfiction


Tja, das Bild sagt eigentlich alles Wichtige. Das ist die Statistik zur Umfrage, genauer gesagt zur Frage nach Alter und Geschlecht in der Kategorie, derer die schon mal Fanfiction gelesen haben. Meist junge Frauen, wobei der fehlende Männeranteil durchaus daran liegen kann, dass ich die Umfrage vor allem in Bloggergruppen geteilt habe. Dort sind mehr Frauen unterwegs. Bei den „Nicht-Lesern“ sind übrigens alle über 30.

Die meisten haben übrigens eine Fanfiction zu einem Buch gelesen, insgesamt war es aber sehr gemischt. Buch, Filme, Prominenter, alles dabei bei den Antworten. Ähnlich sah es bei der Häufigkeit aus, die meisten hatten erst ein paar Mal Fanfiction gelesen. Bei denen die regelmäßiger lesen war die Häufigkeit aber sehr verteilt.

Was mich überrascht hat war die große Anzahl von Fanfiction-Autoren. Gerade nachdem die meisten eher selten selbst Fanfiction lesen und dabei meist kürzere Geschichten bevorzugen.


Was sind die Probleme der Fanfiction

Die Probleme der Fanfiction. Ziemlich eindeutig das Diagramm, oder? Rechtschreibung und Grammatik sind das Hauptproblem. Nicht überraschend, wenn man bedenkt das viele Fanfictions nicht Korrektur gelesen werden.

Von der Fanfiction zum Buch

Wie oben schon angedeutet werden aus Fanfictions manchmal Bücher. Fifty Shades of Grey kennt wahrscheinlich jeder mittlerweile. Die „After“-Reihe von Anne Todd erscheint gerade als Buch, sie war ursprüngliche eine One Direction Fan Fiction. Insgesamt kann man für die Fanfiction der „Internet-Ära“ aber immer noch eine Beschreibung benutzen, die Lev Grossmann (Journalist und Autor) 2010 in einem Time-Artikel formuliert hat: „Right now fan fiction is still the cultural equivalent of dark matter: it's largely invisible to the mainstream, but at the same time, it's unbelievably massive.“ („Im Moment ist Fanfiction noch das kulturelle Äquivalent von Dunkler Masse: Sie ist größtenteils unsichtbar für den Mainstream, aber zugleich unglaublich groß“)
Amazon ist natürlich schon drauf angesprungen, allerdings erst einmal nur in den USA. Dort gibt es "Kindle Worlds", ein Portal in dem Fanfictions zu bestimmten Serien verkauft werden können.

Autoren und Fanfiction

1992 veränderte sich die allgemeine Auffassung von Fanfiction sehr plötzlich. Marion Zimmer Bradley machte nämlich öffentlich, dass sie ein komplettes Buch nicht veröffentlichen würde können. Wegen Fanfiction. Sie hatte eine Fanfiction gelesen, die ähnliche Ideen aufgriff und die Autorin der Fanfiction weigerte sich Marion Zimmer Bradleys Angebot für die Rechte anzunehmen. Daraufhin löste der Verlag den Vertrag für das Buch und Marion Zimmer Bradley zog ihre Zustimmung zu Fanfiction zurück und kappte nahezu alle Verbindungen zu Fans.

Was genau passiert ist weiß allerdings keiner so wirklich mehr, glaube ich. Das Ganze ist fast schon eine Urban Legend. Der Autor Jim. C.Hines hat einen tollen Beitrag darüber geschrieben. Allerdings schreibt selbst George R.R. Martin in seinem (sehr lesenswerten) Blogartikel: „That was twenty years ago or thereabouts, but that episode had a profound effect on me and, I suspect, on many other SF and fantasy writers of my generation. “ („Das war vor 20 Jahren oder so, aber diese Episode hatte einen großen Einfluss auf mich und, wie ich vermute, auch auf andere Science-Fiction- und Fantasy-Autoren meiner Generation“) Urban Legend hin oder her, diese Geschichte ist mit ein Hauptgrund dafür, warum so viele Autoren Fanfiction nicht „nur“ ignorieren sondern wirklich aktiv dagegen vorgehen.

J.K. Rowling von Daniel Ogren
via wikimedia Commons
Es gibt natürlich auch Autoren, die wenig bis gar keine Probleme mit Fanfiction haben. Stephenie Meyer und J.K. Rowling z.B. oder auch Terry Pratchett:” I don't actually object to fan fiction [...] provided that it's put somewhere where I don't trip over it [...] isn't done for money, and isn't passed off as 'official' in any way.” (“Ich habe nichts gegen Fanfiction, solange sie nicht irgendwo auftaucht wo ich darüber fallen würde, nicht für Geld geschrieben wird und in keiner Art und Weise als “offiziell” bezeichnet wird”). 

In der Umfrage haben übrigens die meisten Befragten auf die Frage „Einige Autoren gehen gerichtlich gegen Fanfictions vor. Wie siehst du das?“ mit Unverständnis reagiert. Eine Beispielhafte Antwort ist: „Sie sollen doch froh sein, dass ihre Geschichten so toll ankommen, dass Fans sich weitere Dinge ausdenken.“ Aber einige haben auch Verständnis gezeigt:  „Ärgerlich, ist aber wahrscheinlich ein (urheber-)rechtliches Problem...“.


Hast du schon einmal Fanfiction gelesen? Zu welchem Fandom? Hast du eine Lieblingsgeschichte?
Meine Lieblingsgeschichten sind allesamt nicht Jugendfrei oder auf einer Seite für die man generell 18 sein muss um überhaupt irgendwas lesen zu können. Deswegen habe ich heute leider keine Links für euch :D
Aber ich bin neugierig auf deine Erfahrung mit Fanfiction! Schreibe einfach einen Kommentar, das ist gar nicht so schwer :)

Du willst mehr darüber lesen? Hier ein paar Links zu interessanten Beiträgen:
Wikipedia-Artikel: Legal issues with fan fiction
George R. R. Martin: Someone Is Angry On The Internet


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[Montagszitat] Bücherverbrennung



Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.

Heinrich Heine
Heinrich Heine, 1831
von Moritz Daniel Oppenheim
via wikimedia Commons


Tja, und am Ende haben sie seine Bücher verbrannt. Wobei die Nazis nicht die ersten waren die ihn und seine Bücher und Gedichte nicht mochten. Selbst Elisabeth von Österreich wurde von ihren Untertanen schon dafür kritisiert das sie ihn so sehr verehrte.
Heute mögen ihn die meisten Leute schon alleine deshalb nicht, weil so viele Deutschlehrer gerne seine Gedichte analysieren. Ich muss allerdings auch zugeben, dass sein Loreley-Gedicht einfach nicht sooo toll ist. Das von Erich Kästner ist viel besser ^^
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[Wunsch der Woche] St. Clare's


Huhu,

da bin ich wieder mit dem Wunsch der Woche. Aber bevor ich damit weiter mache möchte ich nochmal auf die Umfrage hinweisen. Bisher habe ich 21 Antworten (wobei irgendwer 4x abgestimmt hat und dabei jedes Mal bei sonstiges, das gleiche getippt hat o.O Also eigentlich eher 18 Antworten).

Aber gut, jetzt geht es weiter mit meinem Wunsch der Woche. Diesmal ist es kein einzelnes Buch sondern eine Buchreihe, die auch schon etwas älter ist, aber...

St. Clare's

Enid Blyton
Quelle: amazon

Inhalt:

Enid Blyton's St Clare's 6-copy Collection Join Pat and Isabel at their new school, St Clare's! There are midnight feasts to eat, teachers to play tricks on, lacrosse matches to win and good friends to be made!


Warum ich es lesen möchte:

"Hanni und Nanni" im Original! Ich finde dieses Set sieht auch so schön aus, auch wenn es leider Taschenbücher sind.
Als Kind habe ich "Hanni und Nanni" vergöttert und wollte immer auch auf ein Internat gehen und so viel Spaß haben wie die beiden. Naja, ersteres wurde erfüllt, war aber leider nicht so cool wie im Buch :D Auf jeden Fall würde ich gerne mal das Original lesen, wurde ja auch viel verändert um die Bücher dem deutschem Geschmack anzupassen.

Habt ihr Hanni und Nanni gelesen? Oder ein anderes Buch von Enid Blyton? Einfach Kommentar schreiben!


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[Rezension] Madison Mayfield

Huhu,
da bin ich wieder mit einer Rezension. Als ebook ausgeliehen aus der onleihe (tolles Konzept übrigens ^^).
Außerdem möchte ich euch auf eine kleine Umfrage hinweisen. Zum Thema Fanfiction (ein paar mehr Meinungen von Nicht-Fanfiction-Lesern wären toll ;) ) Sind auch nur ein paar Fragen, das dauert keine 5 Minuten. Einfach mal hier klicken. Nächste Woche gibt es dann an dieser Stelle einen Beitrag über Fanfictions, die Umfrage läuft noch bis Montag.
Aber nun ab zum Buch:

Informationen zum Buch

Quelle: cbj

Madison Mayfield - Die Augen des Bösen

Rainer M. Schröder

Hardcover
512 Seiten
18,99€ [D], 19,60€ [A]
ISBN: 978-3-570-15898-2
Verlag: cbj




Erster Eindruck:

Typisch Rainer M. Schröder was das Cover angeht. Also nichts neues, aber immer noch ganz nett ^^

Inhalt:

Madison hat „Episoden“ oder wie ihre beiden Cousinen es nennen: Sie ist verrückt. Denn manchmal sieht sie Dinge. Wie ein Mann einen anderen umbringt zum Beispiel. Allerdings sieht sie immer nur die Opfer, nie den Mörder. Eines Tages sieht sie einen Zeitungsartikel, der einen Mord genau so beschreibt, wie sie ihn gesehen hat…

Meine Meinung:

Schlechte Dinge zuerst: Das Buch ist ein typischer Rainer M. Schröder. Deswegen allein ist es nicht schlecht, nur sind bestimmte Handlungsweisen und Plotteile vorhersehbar für jemanden der sehr viele seiner Bücher gelesen hat. Außerdem sind mir beide Hauptfiguren (Madison und ihre Gesellschafterin Leona) manchmal etwas sehr naiv. Madison, okay. Behütet aufgewachsen im bürgerlichen Milieu. Die darf das. Aber Leona kennt es auch anders und sollte deswegen etwas vorsichtiger sein. Gerade Madison scheint mir auch etwas zu sicher in ihrer gesellschaftlichen Stellung, sie selbst lehnt sie zwar ab, erwartet aber von jedem privilegiert behandelt zu werden. Dabei ist sie gar nicht in höhere Kreise herein geboren sondern erst durch den Tod ihrer Eltern dazu gekommen, weil ihr Vormund adlig ist.
Und nun die guten Dinge: Das Buch ist ein typischer Rainer M. Schröder. Tja, langsam wird die Story für mich zwar vorhersehbar, aber: Rainer M. Schröder schreibt wirklich wunderbar und schafft es Spannung aufkommen zu lassen und nebenbei noch etwas über die Zeit zu erzählen.

Fazit: 

Rainer M. Schröder ist immer noch gut in Form. Bei diesem Buch leider nicht in Bestform -  eine lohnende Lektüre ist es aber dennoch. Für 4 Sterne reicht es noch.


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[Montagszitat] Sir Terry Pratchett

So much universe, and so little time.

-Terry Pratchett

von Stefan Servos via wikimedia commons
Vor 4 Tagen hat Sir Terry Pratchett diese Welt verlassen. So viel Universum und so wenig Zeit. Viel zu wenig Zeit.
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[Wunsch der Woche] Das Kind, das nachts die Sonne fand


Und ein neuer Wunsch der Woche. Das Ganze ist im Übrigen immer noch eine Aktion von Juliana von Book Experiences und wird das auch noch bleiben ;)


Das Kind, das nachts die Sonne fand

Luca Di Fulvio
Quelle: Bastei Lübbe

Inhalt:

Raühnval, ein opulentes Herrschaftsgebiet in den Ostalpen. Der junge Marcus lebt ein privilegiertes Leben als Sohn des Landesfürsten. Elisa ist die Tochter der Dorfhebamme und weiß, was Entbehrung heißt. Bei einem Massaker werden Marcus' Familie und alle übrigen Burgbewohner ermordet. Dank Elisas Hilfe bleibt Marcus unentdeckt und findet mit einer neuen Identität Aufnahme bei den Dorfbewohnern. Doch er spürt schon bald, dass ihm ein anderes Schicksal vorherbestimmt ist: Sein Herz brennt für Freiheit und Gerechtigkeit... (Quelle: Bastei Lübbe)

Warum ich es lesen möchte:

"Der Junge, der Träume schenkte" und "Das Mädchen, das den Himmel berührte" so toll waren. So an sich hört sich die Geschichte nämlich gar nicht sooo interessant an, aber der Mann kann einfach toll schreiben und schafft es sicher auch aus dieser Geschichte ein wunderbares Buch zu machen!
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[100% Lesen - Lesewoche für Daheimgebliebene] Tag 2


Überzeugt euren „aktuellen“ Protagonisten (also denjenigen aus eurer aktuellen Lektüre) irgendetwas Verrücktes mit euch zu machen!

 - Überlegt euch dazu zuallererst eine verrückte Aktion (z.B. ein Ausflug in die Hölle, eine Achterbahnfahrt auf der gefährlichsten Achterbahn der Welt, ein Traumdate etc. – Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!) und beschreibt bzw. erklärt uns diese kurz.

- Anschließend müsst ihr nur noch euren Protagonisten überzeugen, dass er euch begleitet! Ihr müsst also gut begründen und überzeugende Argumente finden ;) Dies könnt ihr als Dialog verpacken oder als kleinen Text oder aber ihr listet einfach nur die Argumente auf (oder vielleicht fällt euch ja auch was ganz anderes ein?).


Tja, das hört sich zwar schwierig an, aber... Meine derzeitige Protagonistin ist sehr risikobereit. Die würde auch mitkommen, wenn ich vorschlagen würde Lava surfen zu gehen oder so... Ich meine, sie gehört zur Mafia!


Jaa, und dann gab es noch einen Fantasy-Test. Aber ich bin heute etwas testfaul... Also schaut selbst einfach mal vorbei

Gelesene Seiten: 128 + 60 = 188 Seiten


UPDATE

Zwischenfrage:
Viele von uns LeseEulen lesen auch mit einem E-Reader. Meins ist das nicht so, ich hab lieber ein richtiges Buch in der Hand. Sollten meine Regale aber irgendwann einmmal voll sein, werde auch ich mir sicher einen anschaffen. Heute möchte ich jedoch von Euch wissen, was bevorzugt Ihr lieber beim Lesen? Ein richtiges Buch, einen Reader oder doch sogar beides? Und warum?

hmm, ich mag beides. Es gibt halt Vor- und Nachteile. Eigentlich halte ich am liebsten so ein richtig schönes Hardcover in der Hand. Aber das ist halt schwer und unhandlich. Im Zug und so zum "mitnehmen" im Bus etc. bevorzuge ich daher meinen E-Reader. Der nimmt weniger Platz weg und ist leichter ^^


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[100% Lesen - Lesewoche für Daheimgebliebene] Tag 1


Mein erste Post zur Lesewoche ^^ Organisiert wird die von der lieben Skyline von "Skyline of Books" und von Traumlilie von "Die Traumwelt der Bücher"

Und hier sind nun meine Antworten auf die Fragen von heute.


Wie schon beim letzten Mal möchten wir natürlich Eure aktuelle Lektüre sehen/erfahren und die Bücher, die Ihr für die nächsten Tage geplant habt (insofern Ihr Euch eine Liste oder einen Plan gemacht habt). Warum habt Ihr Euch für diese Bücher entschieden?

Also geplant ist noch gar nichts :D Im Moment lese ich "Arkadien erwacht" von Kai Meyer (der übrigens gerade den Seraph gewonnen hat für "Die Seiten der Welt"). Wahrscheinlich werde ich morgen dann nochmal die Bücherei besuchen müssen und wenn sie da sind werde ich den zweiten und dritten Teil von Arkadien sowie den zweiten Teil von Silber ausleihen. Am Montag standen alle drei Bücher noch im Regal :)
Naja, auf jeden Fall will ich auch noch was am Blog tun. Und Goodreads etc. mal wieder updaten.

Lest Ihr am selben Ort wie beim letzten Mal? Oder macht Ihr es Euch dieses Mal anderswo bequem, weil ja jetzt Frühling wird?

Das letzte Mal war ich nicht dabei, weil ich ja zur Frankfurter Buchmesse gefahren bin. Aber dieses Mal lese ich auf meinem Sofa:

Entschuldigt übrigens die schlechte Qualität: Handyfoto.

Sucht uns also entweder frühlingshafte Bücher/Buchcover heraus und zeigt sie uns. Oder aber Ihr zeigt uns Eure aktuelle Lektüre in frühlingshaftem Ambiente oder verbindet sie anderweitig mit frühlingshaften Dingen (z.B. einer Geschichte darüber, wie Euer Protagonist den Frühling findet oder oder oder).



Ist das frühlingshaft genug? Ich habe dafür einfach mal den Blumenstrauß meiner Mutter zweckentfremdet ^^

Gelesene Seiten: 54 Seiten


UPDATE

19:58: Zwischenfrage von Skyline:
Könnt ihr im stehen lesen? Und wenn ja, wie haltet ihr dann das Buch? Wird das nicht irgendwann schwer?

Also im stehen lesen ist nicht so das Problem. Im Liegen finde ich schlimmer, da schläft immer irgendein Körperteil ein ^^

Gelesene Seiten: immer noch 54 Seiten, bin bisher noch nicht wieder zum lesen gekommen.

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[Buchbesprechung] Wenn freche Wölfe Nebel pupsen

Huhu,
heute gibt es mal wieder eine Besprechung. Diesmal aber nicht weil an dem Buch noch irgendwas geändert werden müsste, sondern weil ich einfach keine Sterne für ein Kinderbuch vergeben mag. Schließlich bin ich kein Kind. Und noch sind auch keine Kinder geplant ;)

Informationen zum Buch

Quelle: Maverick Verlag

Wenn freche Wölfe Nebel pupsen

Enya Kummer, Victoria Suffrage,
Peter Ludwig(Illustrator)

136 Seiten
12,80€ [D]; 13,16 € [A]
ISBN 978-3-945895-01-6
Maverick Verlag




Inhalt:

Stups ist ein Wunderwolf. Weil er im Winter geboren ist. Und weil sein Fell nicht weiß wird, wie das seiner Brüder,
Moni weiß nicht wer er eigentlich ist. Aber Stups wird sein bester Freund und zusammen erleben sie viele Abenteuer.


Meinung:

Ein süßes Märchen über Freundschaft. Und viele andere traditionelle Märchen werden auch erwähnt, auch wenn Moni manchmal nicht mehr weiß wie die eigentlich heißen und ab und an auch mal das eine andere durcheinander bringt.
Insgesamt kann man sagen, dass es kein typisches Märchen ist. Bei Stups und Moni gibt es wenig bis kein „Schwarz-Weiß“. Viele der Tiere und Menschen, die vorkommen sind sowohl gut als auch böse. Je nachdem wie man es sieht. Aber alle Bösen haben dafür gute Gründe, denn es ist ja ein Kinderbuch, da kann keiner unkommentiert böse sein.
Das Dorf der Wölfe ist wunderbar beschrieben. Auch die Zeit die Moni dort verbringt. Richtig Spannung kommt allerdings nur am Ende auf, dafür dann aber gleich ganz viel! Mehr will ich auch nicht verraten, sonst ist ja die Spannung weg ^^

Ein wunderbares Kinderbuch in der Tradition der großen Märchenerzähler wie die Gebrüder Grimm oder Hans Christian Anderson.
Mir als Erwachsener fehlt etwas der Wow-Faktor, aber das muss ja für Kinder nicht unbedingt auch gelten.

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[Montagszitat] Das Wunder des Lesens



"Lesen ist ein großes Wunder. Was hast du vor dir, wenn du ein Buch aufschlägst? Kleine schwarze Zeilen auf hellem Grunde. Du siehst sie an, und sie verwandeln sich in klingende Worte, die erzählen, schildern, belehren."

Marie von Ebner-Eschenbach
Gemälde von Karl von Blaas via
wikimedia Commons


Ich stimme der lieben Freifrau von Ebner-Eschenbach da voll und ganz zu. Dieser Moment in dem man ein Buch aufschlägt und die erste Zeile liest ist doch pure Magie, oder?
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[Wunsch der Woche] Sternschnuppenstunden


Moin allerseits, 
hier bin ich wieder mit dem Wunsch der Woche. Dieses Mal sogar ein Buch, das schon erschienen ist!




Sternschnuppenstunden

Rachel McIntyre
Cover Sternschnuppenstunden
Quelle: Magellan


Klappentext:
Wie wehrt man sich gegen fiese Sprüche und gemeine Angriffe? Aus bitterer Erfahrung weiß Lara: gar nicht. Denn alles, was sie versucht hat, hat ihre Lage nur noch schlimmer gemacht. Deswegen hält sie still, zieht den Kopf ein und fragt sich, ob sie nicht doch schuld ist an der ganzen Misere.
Das ändert sich, als sie Ben trifft. Die Stunden mit ihm sind bald die einzigen Lichtblicke in Laras Leben. Durch seine Augen sieht sie sich in einem neuen Licht: Sie ist klug, witzig und hübsch, und was ihr passiert, ist Mobbing der übelsten Sorte. Gemeinsam suchen sie einen Ausweg aus Laras Situation. Und es könnte ihnen gelingen, wäre da nicht ein Problem: Ben ist Laras Lehrer. (Quelle: Magellan)

Warum ich es lesen möchte:
Die Geschichte hört sich unglaublich interessant an und außerdem habe ich schon sehr viele gute bis begeisterte Rezensionen zu dem Buch gelesen. Auf jeden Fall keine 08/15 Mobbinggeschichte und auch keine 08/15 Liebesgeschichte.
Vielleicht wird es mein Osterwunsch oder vielleicht kann ich es bis dahin gar nicht abwarten und kaufe es mir vorher schon...

Hast du "Sternschnuppenstunden" schon gelesen? Oder auch auf deiner Wunschliste? Schreib mir doch einfach einen Kommentar!
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[Rezension] Calpurnias (r)evolutionäre Entdeckungen

Moin,
 heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, dass ich vor ein paar Wochen aus der Bücherei ausgeliehen habe (der eine oder andere mag es auf Twitter gesehen haben ^^)
Übrigens: Wie konnte bitte dieses Buch an mir vorbei gehen? Ich muss unbedingt den Hanser Verlag mal etwas mehr beachten. Die haben echt tolle Bücher im Programm!

Informationen zum Buch

Quelle: Hanser

Calpurnias (r)evolutionäre Entdeckungen

Jacqueline Kelly

Übersetzer: Birgitt Kollmann
Hardcover
336 Seiten
16,90€
ISBN 978-3-446-24165-7
Hanser Verlag



Erster Eindruck:

Seht ihr dieses Cover? Habt ihr auch genau hingeguckt? Ist das nicht toll? Durch den Rahmen hat es so ein bisschen was von einem Notizbuch und die Pflanzen und Tiere darauf sind einfach wunderbar gezeichnet.

Inhalt:

Callie Vee, eigentlich Calpurnia, passt nicht so ganz in die Welt in der sie lebt. Mit Stricken, Sticken, Kochen und ähnlichem kann sie nicht viel anfangen. Viel lieber streift die 12-jährige alleine oder mit ihrem Großvater durch die Natur und beobachtet Tiere und Pflanzen. Es ist auch ihr Großvater der sie für Naturwissenschaften und den technischen Fortschritt begeistert. So findet Calpurnia ihren eigenen Weg ins 20. Jahrhundert…

Meine Meinung:

Ein Buch über Naturwissenschaften. Und über ein Mädchen! In der rosa Barbiewelt, die große Teile der Mädchenunterhaltung verschluckt hat etwas ganz besonderes.
Jacqueline Kelly verwebt geschickt historische Fakten mit Fiktion.  Jedem Kapitel ist dabei ein Zitat aus „Von der Entstehung der Arten“ vorangestellt. An diesem Buch versucht sich auch Calpurnia im Buch und ihr Großvater ist ein großer Verehrer Darwins. Großvater Tate ist sowieso eine tolle Figur. Er ist dieser typische weise Großvater, aber einer der auch viele schlimme Dinge erlebt hat und nur selten davon erzählt. Vom Baumwoll-Farmer und Soldat aus den Südstaaten zum Gründungsmitglied der National Geographic Society…
Insgesamt gibt es wirklich kaum etwas zu bemängeln an diesem Buch. Es zeigt sehr eindrucksvoll wozu Naturwissenschaften so alles nützlich sein können und wie wichtig es ist dem Fortschritt immer aufgeschlossen gegenüber zu stehen. Der Schreibstil ist einfach wundervoll und zeigt wie interessant und schön eigentlich ganz normale Dinge sein können.

Fazit:

Ein wunderbares Buch über das anbrechende 20. Jahrhundert und über das Erwachsenwerden. Wenn Calpurnia es vielleicht auch nicht ganz schafft ;) Ein Buch, das seines gleichen sucht. Wann gibt es mehr davon?

Band 1: Calpurnias (r)evolutionäre Entdeckungen
Band 2: Calpurnias faszinierende Forschungen

Kennt ihr dieses Buch? Welche anderen Bücher von Hanser könnt ihr mir empfehlen? Schreibt doch einfach einen Kommentar!
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[Montagszitat] Rettung in der Not


Fahre, Schiff,
Du tapf'rer Retter
Durch der Stürme böses Wetter,
zu dem Bruder, der in Not
bis Dein Helfen sich ihm bot -
daß als großes Vorbild bliebe:
Tapferkeit und Menschenliebe

- Taufspruch des Rettungsbootes "Theodor Heuss"



1861 würde in Emden (falls ihr nicht wisst wo das sein soll: Wikipedia-Link mit Karte und allen drum und dran) eine der ersten Seenotretter-Vereine gegründet. Die "Theodor Heuss" wurde allerdings erst 1957 in den Dienst gestellt (von gleichnamigen Bundespräsidenten). Sie war auf meiner Heimatinsel Borkum stationiert. Und Vorbild für so ziemlich alles was an Rettungsbooten heute noch so auf den Weltmeeren rumschippert.
Alte Rettungsstation Borkum
Ich finde es sehr wichtig was die DGzRS leistet und geleistet hat. Grade im zweiten Weltkrieg, als sie trotz Minen in der Nord- und Ostsee rausfuhren um Menschen zu helfen, die in Seenot geraten waren. Egal welcher Nationalität. 45 Seenotretter gaben seit der offiziellen Gründung ihr Leben um anderen Menschen das Leben retten zu können. Die letzten beiden starben übrigens am 2. Januar vor 20 Jahren.(Vor Borkum, an der Gedenkstätte vorbei bin ich jeden Tag zur Grundschule gefahren) Seitdem hat das Glück die Seenotretter begleitet. Hoffentlich bleibt es dabei!

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