Rezensionen

Rezensionen
Letzte Rezensionen

litnetzwerl

litnetzwerl
#litnetzwerk

Lieblingsbeitrag

Lieblingsbeitrag
Vermählung - Rezension

[Adventskalender] 24

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten! Wie sieht euer Heiligabend denn so aus? Geht ihr in die Kirche? oder bleibt ihr lieber zu Hause?

Heute habe ich ein ganz besonderes Schmankerl. Einmal lasse ich euch den Link zur Playlist mit allen Lieder dieses Adventskalenders da.
Und dann gibt es heute nicht ein Lied sondern gleich ganz viele! Der Kings College Choir in Cambridge hät nämlich jedes Jahr ein Konzert mit Weihnachtsliedern. Und das von 2011 habe ich zufällig bei youtube gefunden. Professionell gefilmt!
Also Vorhang auf:

2

[Adventskalender] 23

Nein, das sind keine Berge. Sondern Sandhügel. Mit Schnee bedeckt.

 Heute versteckt sich das letzte Mal ein deutsche Weihnachtslied im Kalender. Nämlich "Tochter Zion".

0

[Montagszitat] Schokolade

Photo courtesy Orange County Archives

"Alles was du brauchst ist Liebe. Aber ein bisschen Schokolade ab und an schadet nicht"

-Charles M. Schulz


Nur so, weil wir ja mitten in der Schokoladenzeit sind ^^ Und weil mir die schönen Weihnachtszitate ausgegangen sind.
Außerdem ist Charles M. Schulz wirklich einfach nur toll.  Ich liebe Snoopy!
0

[Adventskalender] 22

Tja, neben dem guten Wetter müssen wir dieses Jahr auf den Schnee und die Eisschollen auch noch etwas warten ^^
Aber Kerzen gehören ja zu Weihnachten dazu, John Rutter hat sogar einen Carol, also ein Weihnachtslied, darüber geschrieben. Also eigentlich geht es darum, dass Kerzenlich, Engellicht, Feuerschein und Sternenlicht das Jesuskind beleuchtet haben.

0

[Adventskalender] 21


Wenn im Moment nur so gutes Wetter wäre wie auf dem Foto *seufz* Hier regnet und stürmt es, glücklicherweise bin ich mittlerweile zu Hause. So ein Kamin ist schon was feines...

Heute sind dann mal die Wiener Sängerknaben dran. Auf deutsch hört sich ihr Name irgendwie wichtiger und schöner an als auf Englisch, oder? Vienna Boys Choir ist so generisch.

0

[Adventskalender] 20


Heute gibt es dann DAS deutsche Weihnachtslied. "Stille Nacht, heilige Nacht" kennt ja wohl jeder, oder?


Adventskalender
0

[Adventskalender] 19


Hach, weiter Strand und weites Meer. So ganz ohne Menschen ist das am Schönsten finden ich ^^

Gestern habe ich euch ein Lied versprochen, dass sehr weihnachtlich ist. Und die nächsten Tage geht das auch so weiter ^^ Am Heiligabend sogar ein ganzes Konzert!
"Oh du Fröhliche" wird bei uns immer Heiligabend im Gottesdienst gesungen, meistens als letztes Lied. Bei euch auch? Geht ihr überhaupt in den Gottesdienst?


Adventskalender
0

Die Leseratte auf Bücherreise



Es gibt zwei Sorten Ratten:Die hungrigen und satten.Die satten bleiben vergnügt zu Haus,Die hungrigen aber wandern aus. Heinrich Heine

...und da die Leseratte Appetit verspürt (na klar, auf einer Buchmesse!) durchstreift sie die Regale, Stände und Bühnen auf der Suche nach einer literarischen Heimat auf Zeit, denn wirklich zu Hause ist sie doch nur in einem Buch. Ins Reihenhaus könnte man ziehen, zu Judith Hermann mit „Aller Liebe Anfang“ - aber da kommt man ja eigentlich eh schon her. In den Irak wird in letzter Zeit oft ausgewandert, zum „Islamischen Staat“ und der Roman von Sherko Fatah, das so beängstigend aktuell geworden ist, beschreibt die Gegend schon im Titel sehr treffend: „Der letzte Ort“.

Andererseits aber auch abschreckend, wenn man sich gleich zu Beginn mit Albert, diesem etwas naiven Idealisten aus der ehemaligen DDR ,in einem Holzverschlag und in Gefangenschaft einer islamistischen Terrorgruppe wiederfindet. Eigentlich war er in den Irak gekommen, um beim Wiederaufbau, der zerstörten und geplünderten Museen zu helfen. In der gemeinsamen Geiselhaft mit seinem Dolmetscher Osama zeigt sich aber wie tief die kulturellen Gräben sind, selbst wenn man sich bemüht, einander zu verstehen. Weltpolitik und eine fremde Kultur, das klingt nach einer Bildungsreise mit Abenteuergarantie – von einem Autor, dessen Fähigkeit Spannung aufzubauen oft mit der Robert Louis Stevensons verglichen wird.

Eine Alternative wäre eine Stippvisite nach Georgien – so hatte es die Autorin Nino Haratischwili zumindest geplant, geworden ist „Das achte Leben (Für Brilka)“ eine Odyssee durch das 20. Jahrhundert, das „alle verraten hat“. Inspiriert habe sie eine alte Villa in Tiflis, an der sie als Studentin oft vorbeigegangen sei, erzählt sie auf dem blauen Sofa des ZDFs. Sie habe sich vorgestellt, wie es gewesen sein könnte in dieser Villa zu leben und später gelesen, dass man im Garten Leichen gefunden habe – die Villa hat Lawrenti Berija, Stalins Geheimdienstchef, gehört. Haratischwili schildert eine georgische Familiengeschichte durch das gesamte Jahrhundert hindurch und verwebt deren Fäden, wie sie im Prolog schreibt, wie in einem Teppich mit der großen Geschichte, der Sowjetgeschichte und den beiden Georgiern, die sie geprägt haben: Stalin und jenem Lawrenti Berija, der in einer so schönen Villa gelebt hatte.

Und wenn man schon einmal da ist... Ein Sprung über die Grenze, schon ist man in Aserbaidschan. Von hier stammt Olga Grjasnowa und hier spielt auch ihr Roman „Die juristische Unschärfe einer Ehe“ - zumindest der zweite Teil. Der Anfang spielt dort, wo die Autorin heute lebt: in Berlin. Dort führen die Ballerina Leyla und der Psychiater Altai, beide stammen aus Baku und lebten lange in Moskau, eine Scheinehe im Exil. Die Familien dürfen nicht wissen, dass sie homosexuell sind. Als Leylas israelische Geliebte Jonoun in die eheliche Wohnung zieht, wird es jedoch kompliziert und
Leyla flüchtet nach Baku: in das Nachtleben der Nomenklaturakinder.
Grjasnowas Roman ist wie ihr Debut „Der Russe ist einer, der Birken liebt“ eine scharfzüngige Abrechnung mit Vorurteilen und Verlogenheiten der westlich wie östlichen Welt, von der Toleranz des Hipster-Berlins, die eben doch nur jenen hilft, die sie sich durch immer höhere Mietkosten erkaufen können, bis zur Moralgesetzgebung des muslimischen Aserbaidschans, die aber auch nur jene betrifft, die arm und ohne Verbindungen zur Machtelite sind. Zwischen diesen Polen seziert sie eine Generation, die alle Möglichkeiten hat und doch versagt, weil sie aus Angst, die Erwartungen nicht zu erfüllen, vergessen hat, was ihre eigene Ziele sind. Am Ende ist Leyla schwanger – und man hat Angst um ihr Kind...

Vielleicht doch kein gemütliches Nest für eine Leseratte..? Sie wünschen sich mehr Zukunft? Mehr Optimus und unbegrenzte Möglichkeiten? Social Media und Second Life? Einen Digital-Native-Thriller in der coolsten Stadt der Welt? Dann sollten wir uns zu guter Letzt noch nach New York aufmachen, in eine Seitenstraße in Manhatten, die sich lediglich dadurch auszeichnet, dass in ihr noch „keine einzige Szene von Law & Order gedreht worden“ ist. Hier steht die Otto-Kugelblitz-Schule, benannt nach einem – natürlich fiktiven – Schüler Freuds, für den der Tod, die einzig denkbare Form geistiger Gesundheit war.

Willkommen in der Welt des Thomas Pynchon – von der man nie weiß, ob sie real oder ein Alptraum ist... „Bleeding Edge“ - benannt nach einem Term für experimentelle Anwendungen in der IT – spielt um 9/11 in New York und doch geht es nur am Rande um Al-Kaida. Das Internet ist der heimliche Protagonist – und die Versuche der Geheimdienste und Start-Ups es zu kontrollieren. Der wohl neueste Versuch ist „Deep Archer“, doch ob auf dieser Plattform, Geld gewaschen wird, Terroranschläge geplant werden oder all das nur Propaganda ist – bei Pynchon gibt es keine Antworten, nur Fragen – und eine bemerkenswerte Voraussage: Als „Bleeding Edge“ in den USA erschien, lagen Edward Snowdens Enthüllungen nur wenige Wochen zurück – und deckten sich mit Pynchons Science-Fiction-Visionen. Und so folgt man der Wirtschaftsdetektivin Maxine Tarnow in die Welt der Nerds und Agenten – und in die Geschichte des Internets, das als militärischer Rechencluster begann. Es sei von Anfang an böse gewesen und nie gebändigt worden, schreibt Pynchon und die Leseratte ahnt, es gibt leichtere Kost, aber wenige, die so nahrhaft ist.

Kennen sie die Frage, ob sie etwas wirklich erlebt oder nur gelesen haben? Wie bei Thomas Pynchon nie gelöst wird, was Realität und was Fiktion ist, kann auch unser Bewusstsein die Erfahrungen, die wir in einem Buch gemacht haben, manchmal nicht von den anderen trennen. In „Das achte Leben
(Für Brilka)“ schildert Nino Haratischwili in sieben Lebensläufen den Schrecken der vergangenen
Jahrhunderts und bannt ihn gleichermaßen in die Worte – Literatur hat eine magische Beziehung zu Formulierungen, als seien sie Zaubersprüche. Der letzte Abschnitt ist nach Brilka, der Adressatin des Buches benannt und besteht aus einer leeren Seite. Ein Buch als Erlösung, als Pilgerreise – und das Ende ist wieder offen...

In diesem Sinne: Viel Glück – ihr Reiseführer


Alexander Leseratte

0

[Adventskalender] 18


Heute mal ein Sanddorn-Schriftzug. Sanddorn ist übrigen sehr gesund *nick* Ganz viel Vitamin C und so. Und als Schnaps ist dann der Alkoholgehalt so groß, dass es auch desinfizierend wirkt xD

Bevor ich ab morgen dann die letzten Tage vor Weihnachten mit wirklich sehr weihnachtlichen Liedern begehen heute noch einmal ein etwas unbekannteres Lied. Zu mindestens in Deutschland (wobei ich Gerüchte gehört habe, dass es in katholischen Gegenden gar nicht sooo unbekannt ist ^^)
"Veni, veni Emmanuel" (Komm, komm Emmanuel)


Adventskalender
0

[Adventskalender] 17


Auf dem heutigen Bild seht ihr den Hafen auf Borkum. Zu dem Zeitpunkt konnten die Schiffe nur noch "draußen" anlegen und gar nicht mehr in den eigentlich Fährhafen rein fahren. Da lag zu viel Eis drin. Wie man sieht war es auch am Außenanleger knapp! Genaues Datum habe ich nicht, kann mich aber an mehrere Weihnachten in den letzten Jahren erinnern in denen es so viel Eis gab.

Und passend zum Bild mit Schiff heute auch ein Lied mit Schiff: "Es komm ein Schiff geladen" in der Chorversion von Max Reger


Adventskalender
1

[Adventskalender]16



Nach dem etwas ruhigeren und fast schon traurigem Lied gibt es heute ein traditionelles Lied aus Großbritannien.
Das ist eher wenig besinnlich. So wie es in diesem Video gesungen wird hat es was von "Ich packe eine Koffer..." findet ihr nicht?
   
Adventskalender
0

[Montagszitat] Die Zeit des Zuviel...


via wikimedia Commons

Weihnachten ist die große Zeit des Zuviel.

-James Henry Leigh Hunt


Oh ja, man wird ja quasi überschüttet mit Zeugs. Nicht nur Geschenke auch das ganze drumherum. Weihnachtslieder ab Oktober, Schokoladen und Kekse schon seit Ende August...
Im heutigen Adventskalendertürchen findet sich ein Lied das genau über dieses "Zuviel" spricht/singt/was auch immer.
0

[Adventskalender] 15



Das heutige Fenster passt auch sehr gut zum heutigen Montagszitat (online ab 6.30, für die Frühaufsteher unter euch ^^)

Rolf Zuckowski kennt wohl fast jeder. Und sei es aus dem Kindergarten. Eigentlich für fröhliche Kinderlieder. Aber der Herr kann auch anders. Ich präsentiere:
Auf der Suche nach Weihnachten



Adventskalender
0

Auslosung Türchen Nr. 6

Moin!

Im heutigen Türchen schon angekündigt habe ich nun die Auslosung für das 6. Türchen dabei.

Insgesamt gab es 5 Teilnehmer. Und alle hatten die Antwort richtig ^^

Auf jeden Fall habe ich dann mal eine Fruit Machine angeschmissen, damit sie mir den Gewinner verrät.





Gewonnen hat *trommelwirbel* Evelyn U. (sie hat auch hoffentlich schon eine E-Mail im Postfach. Wenn nicht: Melde dich doch bitte bei mir!)

Mittlerweile habe ich übrigens schon angefangen "Am Ende des Tages" zu lesen. Und ich muss sagen: Es lohnt sich! Jetzt mal ganz abgesehen davon, dass es für einen guten Zweck ist.

Zwar bin ich noch nicht ganz durch, aber es waren schon einige wirklich gute Kurzgeschichten dabei. Nur mit den Gedichten kann ich nicht ganz so viel anfangen, ich bin allerdings auch kein Gedicht-Mensch ^^









1

[Adventskalender] 13

"Lasst uns froh und munter sein" ist ja eigentlich ein Nikolauslied, Aber da ich heute meine Ergebnisse für die Auslosung des Nikolaus Gewinnspiels bekannt geben werde (aber erst später, jetzt ist ja grade erst zu Ende ^^), passt das ja irgendwie doch.





Adventskalender
0

[Rezension] Little Britain

Moin allerseits, da bin ich mal wieder. Diesmal mit einer Rezension. Verzeiht mir übrigens, dass diese ziemlich kurz ist. Ich wusste einfach nicht was ich schreiben sollte ^^

Informationen zum Buch

Quelle: Goldmann

Little Britain - Notizen von der Insel

Christian Zaschke

Hardcover
192 Seiten
14,99€
ISBN: 978-3-442-31379-2
Verlag: Goldmann




Erster Eindruck: 

Sehr britisch. Macht gleich Lust auf das Buch.

Inhalt: 

Christian Zaschke erzählt von seinem Leben als Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in London in seiner Kolumne „Little Britain“. Hier sind die besten seiner Texte versammelt.

Meine Meinung:

 Wenn das die besten Texte sind möchte ich die Schlechten nicht sehen. Das Buch verspricht auf der Rückseite „Lakonischen Humor“, aber mehr als „ganz nett“ finde ich nicht innen drin. Die Texte sind nicht schlecht. Aber das Kolumnen-Format passt nicht so recht zu einem Buch. Für Anekdoten sind die Texte etwas zu lang und zu sehr strukturiert. Für einen richtigen Bericht allerdings sind sie nicht zusammenhängend genug. Es gibt nicht DEN Grund warum ich das Buch eher mittelmäßig fand, es ist einfach nur dieses Gefühl „Joah, ganz nett“. „Little Britain“ liest sich zwar ganz gut und ich hatte nie das Gefühl abbrechen zu wollen, aber begeistert war ich eben auch nicht.

Fazit: 

Ganz nett für zwischendurch mal. Aber mehr auch nicht.


2

[Adventskalender] 12


Hallo meine Lieben!

Walther von der Vogelweide konnte auch Winterlieder schreiben ^^ Und Die Irrlichter setzen das wirklich gut um, wie ich finde.
Ist quasi die mittelalterliche Version von "Let it snow" :D

0

[Adventskalender] 11


Heute gibt es etwas Kontrastprogramm zum Liebeslied von gestern. Und mal wieder etwas Klassik: Die Wiener Sängerknaben (sehen die nicht niedlich aus in ihren Uniformen?) und "Engel auf den Feldern singen" besser bekannt als "Gloria in excelsis deo"

0

[Adventskalender] 10

Heute gibt es mal etwas schnulziges. Ronan Keating mit meiner Lieblingssängerin Hayley Westenra.

Denkt auch dran: Bis zum 12,12. also Freitag könnt ihr noch an meinem Gewinnspiel zu "Am Ende des Tages" teilnehmen. Schaut einfach nochmal im 6. Türchen vorbei.



Adventskalender
0

[Adventskalender] 9

Ich habe es ja vor ein paar Tagen schon gesagt: Von John Rutter werdet ihr noch mehr hören. Hier kommt mehr ^^ We wish you a merry Christmas ist ja schon recht bekannt und hier wurde es für einen reinen Frauenchor arrangiert. Ganz schön schnell und wenig andächtig, oder?

0

[Montagszitat] Eichendorff...




Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus in’s freie Feld,
Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schneees Einsamkeit
Steigt’s wie wunderbares Singen –
O du gnadenreiche Zeit!

von Franz Kugler, via Wikimedia Commons

Joseph von Eichendorff



Ich gebe es ja zu: Streng genommen kein Zitat sondern ein Gedicht. Aber nicht von mir und daher
zitiert und dann passt das schon irgendwie wieder.
Dem Thema Weihnachten muss ja irgendwie die Treue gehalten werden ^^ Außerdem ist Joseph von Eichendorff ziemlich toll und muss einfach irgendwie mit einem Gedicht vorkommen, wenn es um Weihnachten geht :)


Wie gefällt euch bisher eigentlich so der Adventskalender?
0

[Adventskalender] 8

Und mal wieder ein Chor. Diesmal allerdings ein deutscher Chor. Mit einem sehr deutschem Weihnachtslied ;)
Im Montagszitat findet ihr heute übrigens auch etwas, dass die Meistens sicher aus der Schule kennen ^^


0

[Adventskalender] 7



Moin allerseits,

heute möchte ich euch einen meiner Lieblingskomponisten vorstellen: John Rutter. Der Mann ist einfach nur toll und hat so viele tolle Weihnachtslieder geschrieben  bzw. neu arrangiert.
Naja, wird nicht das letzte Mal sein, dass ihr was von ihm hier hören werdet. Auch wenn ich von meinem Lieblingsweihnachtslied von ihm "Colours of Christmas" keine vernünftige Aufnahme gefunden habe.
Also, Vorhang auf für: What Sweeter Music





Adventskalender
0

[Adventskalender] 6


Moin meine Lieben,

anlässlich meines Türchens im Adventskalender der lieben Tintenelfe vom Tintenhain möchte ich heute mal darüber philosophieren was Adventszeit und Weihnachtszeit eigentlich so bedeutet.

Es gibt auch noch einen weiteren Anlass, der heißt "Am Ende des Tages" und ist ein Buch. Aber mehr dazu später.

Die Weihnachtszeit ist ja auch ein Anlass mal über das vergangene Jahr nachzudenken.  Die Frage, der ich heute nachgehen möchte lautet daher: Was bedeutet Weihnachten eigentlich?
Also macht euch einen Tee oder Kaffee und esst ein paar Kekse, jetzt wird philosophiert.

Klar, die übliche Definition von Weihnachten und Advent kennt wahrscheinlich jeder. Die Geburt von Jesus und die Vorfreude darauf, nachdem der November von der Kirche ja eher als Trauermonat begangen wird. Aber selbst diese Standarddefinition geht ja schon unter während der stressigen Vorweihnachtszeit.

Irgendwann in den letzten Jahrhunderten haben wir ja aber auch noch ein paar andere Sachen auf dieses recht simple "Jesus Geburtstag" drauf gepackt. Weihnachten ist das Fest der Liebe. Das Fest der Nächstenliebe, des Gebens, der Geschenke... Ach ja, und das Fest des Weihnachtsmannes
von JodyB auf WikimediaCommons
. Den dürfen wir natürlich nicht vergessen. Wer mag den leicht-übergewichtigen Herren mit Rauschebart und roter Kleidung denn nicht?
Heute ist allerdings sein Cousin/Bruder/Neffe/irgendwas der Nikolaus dran. Ebenfalls ein in Rot gekleideter Herr mit Rauschebart. Wo da der Unterschied ist? Keine Ahnung, ist ja eigentlich auch egal, so lange es Geschenke gibt, oder?

Ja, ist es denn egal, so lange es Geschenke gibt? Der Weihnachtsmann ist noch gar nicht so alt, sein heutiges Erscheinungsbild hat er Coca-Cola zu verdanken. Und der Nikolaus? Der war ursprünglich mal ein Bischof in Myra (Türkei). Bei uns wurde er deswegen auch gänzlich ignoriert.  In der Nacht vom 5. auf den 6. kam der Klaasohm. Vertat sich dabei regelmäßig mit einem Teil der Sachen in der Tür und lud sie bei den Großeltern ab. Dort mussten wir erst einmal unser Gedicht vortragen bevor wir etwas davon bekamen.

Aber zurück zum Thema: Ist denn eigentlich alles andere egal, wenn es denn nur Geschenke gibt?
Besagte Großeltern haben jedes Jahr in der Weihnachtszeit sehr viel gespendet. Meine Großmutter tut dies immer noch. Nach mir nicht nachvollziehbaren Kriterien. Aber das ist ja auch egal. Denn dieser Reflex "Es ist Weihnachten, komm lass uns spenden und anderen damit eine Freude machen" ist nämlich bei vielen, vielen Leuten gar nicht mehr da. Für meine Großmutter ist es selbstverständlich. Aber wenn ich mir angucke, wie lange Wikipedia jetzt schon um Spenden bettelt, Wikipedia! Eines der Projekte, die eigentlich von der Generation U30 nahezu täglich genutzt wird. Irgendwie scheint da dieser Drang zu Spenden nicht da zu sein. Vielleicht spenden wir auch lieber für die kleinen, süßen Hundebabys aus Rumänien. Oder für die armen indischen Mädchen, die nicht zur Schule gehen dürfen. Klar, auch das sind zwei Projekte, die wirklich wichtig sind. Aber es sind auch zwei Projekte, die uns Ansehen bringen, wenn wir spenden. Jeder mag kleine, süße Hundewelpen. Jeder findet Bildung wichtig. Und die dahinter stehenden Organisationen wissen, wie man auf die Tränendrüse drückt.

Viel wichtiger finde ich es allerdings vor unserer eigenen Haustür mit dem Helfen anzufangen. Ein Lächeln reicht ja für den Anfang schon.
Bei Red Bug Books hat man sich auch gedacht, dass das Helfen vor der eigenen Haustür am meisten Spaß macht. Also wurde ein Charity-Buchprojekt ins Leben gerufen mit dem Ziel den Erlös eine Organisation zu spenden, die was mit Jugendlichen macht. Logisch, oder? Schließlich ist Red Bug Books ein Jugendbuchverlag.

Vor etwa einem Monat habe ich euch hier auf dem Blog schon die teilnehmenden Autoren vorgestellt und vor einer Woche die drei Organisationen in der Endauswahl.
Quelle: Off Road Kids Website
Nun ist die Entscheidung getroffen. Mit "Am Ende des Tages" wird der Verein Off Road Kids
unterstützt.
"Seit 1994 ist Off Road Kids die einzige Hilfsorganisation für Straßenkinder in Deutschland, die überregional tätig ist. Ohne staatliche Zuschüsse betreibt die Off Road Kids Stiftung eigene Streetwork-Stationen in Berlin, Hamburg, Dortmund und Köln sowie eine Elternberatungshotline, zwei Kinderheime und das Institut für Pädagogikmanagement (IfPM). Grundsätzliche Zielsetzung: Die bestmögliche Perspektive für jeden betreuten jungen Menschen." - Off Road Kids Website
Das ist doch ein lohnendes Ziel, oder? Was meint ihr?


Ich möchte heute, auch um das Red Bug Charity Projekt noch zusätzlich zu unterstützen, ein ebook von "Am Ende des Tages" verlosen. Ob das Buch gut ist, kann ich euch leider noch nicht sagen. Schließlich ist es erst heute erschienen. Aber ich kann euch versichern, dass es einem gutem Zweck dient ^^

Wichtig: Nur als .mobi kann ich es euch sofort zu kommen lassen! Denn im Moment ist "Am Ende des Tages" nur auf amazon erhältlich. Andere Händler kommen zwar in nächster Zeit dazu, allerdings dauert das etwas länger als bei amazon. Also müsst ihr als epub-Leser noch etwas Geduld haben.

Aber eigentlich wollt ihr jetzt wissen, wie ihr teilnehmen könnt. Einfach das Formular ausfüllen und eventuell eurer Glücksfee einen Glühwein spendieren. Die Gewinnspielbedingungen findet ihr am Ende des Posts.
Für alle, die keine Frames sehen können oder lieber auf einer "großen" Seite das Formular ausfüllen wollen, hier noch der Link: Gewinnspielformular

Weiter geht es morgen auf Julias Bücherblog, alternativ könnt ihr natürlich auch wieder auf die große Socke bei Tintenhain klicken!

Ach ja, natürlich gibt es auch heute etwas Weihnachtsmusik.
Für alle, die sonst nicht so häufig auf meinem Blog sind: Schaut doch mal auf meiner Adventskalenderseite vorbei. Hier gibt es nämlich 24 Tage lang jeden Tag Weihnachtsstimmung und Weihnachtslieder!

Spendest du zu Weihnachten? An welche Organisation? Oder warum nicht? Was hältst du von der Idee die hinter "Am Ende des Tages" steht?


  Gewinnspielbedingungen: Du musst 
 - über 18 sein oder die Erlaubnis eurer Eltern haben - eine E-Mail-Adresse haben 
- dir darüber im Klaren sein, dass eine epub-Version des Buches nicht sofort verfügbar ist - das Gewinnspielformular vor dem 12.12. 2014 ausfüllen 
- die richtige Antwort auf die Frage "Welche 10 Autoren haben für "Am Ende des Tages" Texte geschrieben?" kennen und im Gewinnspielformular angeben
- damit einverstanden sein, dass im Falle eines Gewinnes dein Name hier auf dem Blog sowie in Beiträgen auf Facebook und Twitter genannt wird 
- damit einverstanden sein, dass deine angegebenen Daten für die Dauer des Gewinnspiels gespeichert werden. Nachdem ein Gewinner ermittelt wurde werden diese Daten gelöscht.
9

[Adventskalender] 5

Neben dem (obligatorischen) Weihnachtslied (Alfie Boe ist doch toll, oder?), möchte ich euch heute auf zwei Sachen hinweisen.
1. Morgen findet ihr im Türchen einen etwas anderen Beitrag zum Adventskalender. Natürlich auch mit Weihnachtslied. Aber eben nicht nur :) Diesen speziellen Beitrag habt ihr nämlich der lieben Tintenelfe vom Tintenhain zu verdanken bzw. dem von ihr organisierten Bloggeradventskalender.
Und als zweites: Heute ist Klaasohm. Meine Lieblingstradition. Und etwas ganz besonderes, da es diese Tradtion so nur auf meiner Heimatinsel gibt. Für alle, die letztes Jahr meinen Beitrag zu oben genannten Adventskalender nicht gelesen haben. Dort erkläre ich was diesen "Högste Fierdag" so besonders macht.



Adventskalenderseite
0

[Rezension] Der Ozean am Ende der Straße

Moin!
Heute möchte ich euch ein absolut fantastisches (im wahrsten Sinne des Wortes) Buch vorstellen. Erstmal ein dickes, fettes "DANKE!" an den Eichborn Verlag, der mir im Austausch für eine ehrliche Rezension dieses Exemplar zur Verfügung gestellt hat.
Wie immer kommt ihr mit einem Klick auf das Buchcover zur Buchseite des Verlags.

Informationen zum Buch

Quelle: Eichborn

Der Ozean am Ende der Straße

Neil Gaiman

Übersetzer: Hannes Riffel
Hardcover
238 Seiten
18,00€
ISBN: 978-3-8479-0579-0/>
Eichborn



Erster Eindruck:

Auf dem Vorsatzpapier (also dem Papier, welches die Innenseite des Covers bildet) sind Teile des Textes in Handschrift angebildet. Tolle Idee! Das Coverbild selbst gefällt mir auch wirklich gut.

Inhalt

Ein Mann kehrt nach vielen Jahren zu einer Beerdigung in sein Heimatdorf irgendwo in Sussex, England zurück. Da er noch etwas Zeit hat beginnt er durch die Gegend zu fahren. Irgendwann kommt er an einem Hof an und erinnert sich dort an seine Kindheit. Genau genommen: An das Jahr in dem er 7 wurde und Lettie Hempstock traf. Der Ententeich der Hempstocks sei eigentlich ein Ozean, behauptet sie, und ihre Großmutter sei schon am Leben gewesen, als der Mond entstand...



Meine Meinung

Genial. Absolut genial.
Neil Gaiman entführt in eine fantastische Welt. Ob das Ganze jetzt ein Traum ist, Abenteuer die von einem einsamen Jungen erträumt wurden, oder die Wahrheit wird dabei nicht klar. Es ist ein Buch auf das man sich einlassen muss, sonst funktioniert es nicht.
Etwas gewöhnungsbedürftig ist, dass der Name des Protagonisten nicht genannt wird. Da das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben ist kommen dadurch aber keine unbeholfenen Situationen zustande. Mir hat diese Erzählperspektive sehr geholfen die beschriebenen Situationen einfach hinzunehmen und zu genießen.
"Der Ozean am Ende der Straße" liest sich wie ein typisches Fantasy-Abenteuer-Kinderbuch. Es nimmt keine Rücksicht darauf, was wir Erwachsene als "logisch" oder "sinnvoll" ansehen. Es ist allerdings auch sehr dunkel und deswegen definitiv nicht für Kinder geeignet. Wahrscheinlich kann man die Geschehnisse eher als Albtraum bezeichnen, also vielleicht doch eher Thriller und kein Kinderbuch. Auch einige Zusammenhänge dürften für Kinder nicht erfassbar sein.
Als Erwachsener macht jedoch auch die Symbolik sehr viel Spaß. Darüber könnte man wahrscheinlich sehr lange schreiben, aber wirklich wichtig ist nur, dass Neil Gaiman allgemeine Symbole (z.B. Hungervögel, die Charakteristiken von Aasgeiern aufweisen) benutzt um zu erzählen und aus einer netten, fantastischen Erzählung ein Meisterwerk der Erzählkunst zu machen.
Mit der Aussage Daniel Kehlmanns, das Buch sei "ein poetisches Juwel" kann ich allerdings nicht sehr viel anfangen. Mal abgesehen davon, dass es an einigen Stellen etwas holprig wirkt (was wahrscheinlich nicht die Schuld des Autors sondern des Übersetzers ist...) dürfte Neil Gaiman mit diesem Buch nicht den Anspruch verfolgt haben irgendetwas anderes als eine gute Geschichte zu erschaffen.

Fazit

Ich war versucht einen Stern abzuziehen, weil der Übersetzer den Unterschied zwischen "sei" und "wäre" nicht kennt. Andererseits: Ich lese genug englische Bücher, um das überlesen zu können.. Am ansonsten genialen Buch ändert das nichts.
Deswegen gibt es 5 Sterne für ein Buch, das auf viel zu wenig Seiten in ein fantastisches Abenteuer entführt.
2

[Adventskalender] 4

In der Hoffnung auf eine weiße Weihnacht präsentiere ich heute ein Kinderlied: "Schneeflöckchen, Weißröckchen"



Adventskalenderseite
0

[Adventskalender] 3




Der verrückte Hundi im Hintergrund heißt übrigens Struppi ^^ Er mag Schnee ganz besonders gerne (und noch lieber sich anschließend vor dem Kamin zu rösten :D)

Heute habe ich ein sehr bekanntes Weihnachtslied für euch. Jeder hat wahrscheinlich "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit" schon einmal gehört und gesungen. Diese Version vom Thomanerchor finde ich sehr schön,



Adventskalenderseite
0

[Adventskalender] 2


Hach, Sanddornbeeren ^^ Ich finde das sieht immer so toll aus, die orangen Früchte und der weiße Schnee. Übrigens: Dieses und auch die meisten anderen Fotos hat mein Vater gemacht!

Heutiges Lied: Gaudete!



Adventskalenderseite
0
Powered by Blogger.