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[Leserunde Little Brother] Kapitel 1 - 4

oder auch: huch, das ist aber schnell eskaliert



Hallo und herzlich Willkommen bei unserer kleinen Leserunde zu Little Brother!

Erstmal etwas zum allgemeinen Ablauf: Elli (Buchhaim), Maike (Kunterbunte Flaschenpost) und ich werden uns mit diesen Beiträgen abwechseln. Wir haben das Buch in 4 Abschnitte eingeteilt:

Kapitel 1 bis 4
Kapitel 5 bis 10
Kapitel 10 bis 17
Kapitel 17 bis Ende

Jede Woche gibt es mal, mehr mal weniger Fragen dazu. Aber es soll nicht nur um das Beantworten der Fragen gehen: Diskutiert miteinander! Werft neue Fragen auf! Wir haben das Buch alle in letzter Zeit auch nicht mehr gelesen, werden also gleichzeitig mit allen anderen lesen. Da kann es sein, dass uns doch wichtige Punkte durchgerutscht sind.


Wo bekomme ich das Buch?

Beim Buchhändler deines Vertrauens. ( ISBN 978-3-499-21550-6 ist das Taschenbuch ^^)
Oder dank Creative Commons Lizenz auch völlig kostenfrei im Internet als ebook:

Englische Version (24 verschiedene Formate, von epub und mobi bis zur Möglichkeit das Buch auf einem TI Taschenrechner zu lesen)

Deutsche Fan-Übersetzung (pdf, nicht identisch mit der rowohlt-Version!)

Deutsches Fan-Hörbuch

Und die Fragen?

Ja,ja,ja, geht ja schon los. 

Könnt ihr die Reaktion der Regierung nachvollziehen? 

Wie würdet ihr reagieren? 

Warum wird ausgerechnet Markus in Gewahrsam genommen?

Meine Antworten gibt es in den Kommentaren. Warum? Weil ich es dank Wahlpflichtpraktikum noch nicht ganz durch die vier Kapitel geschafft habe.

Übrigens: Auf Twitter werden wir den Hashtag #trauekeinemüber25 benutzen :)
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[Leseratten zu Gast] Kasia von nichtohnemeinbuch


Kasia ist noch nicht so lange als Buchbloggerin unterwegs. Ich habe ihren Blog nichtohnemeinbuch das erste Mal über das #litnetzwerk-Wochenende kennengelernt. Neben Rezensionen wird dort auch viel über Lesungen und andere Events berichtet.

Jetzt aber erstmal auf zu ihren Antworten:


Gab es für dich "den" Moment oder "das" Buch, der/das dich zur Leseratte gemacht hat?
Ja. Das war das Buch des polnischen Autors Kornel Makuszyński „Awantura o Basie“... zu Deutsch wäre das „Streit um Basia“. Es ist – wie unschwer zu erraten ist – die Geschichte rund um das Mädchen Basia, welche mit einer großen Tragödie beginnt. Das Mädchen verliert in einem Zugunglück seine Mutter. Der Rest des Buchs ist jedoch ein einziger Festgesang auf die unerwartete Liebe zwischen zwei fremden Menschen und wie viel Gutes doch in uns allen steckt. Das Mädchen gerät zufällig an einen gnurfeligen, alleinstehenden Herrn mit grooooßem Herzen. Das Buch habe ich bereits im Vorschulalter mehrfach vorgelesen bekommen und wenn ich mich frage, welches Buch als erstes tiefen Eindruck auf mir hinterlassen hat…dann ist es dies. Gibt es leider nicht auf Deutsch.

Was war dein erstes (Lieblings-)buch?
Auch ein Klassiker – *schmunzel* – „Winnetou“ von Karl May.

Was ist dir in Büchern besonders wichtig?
Inhaltlich ist es ein gelungener Spannungsbogen und natürlich das Überraschtwerden von Wendungen in der Geschichte sowie von einem interessanten Ende. Aber auch das Äußere ist mir wichtig…der Duft der Bücher vor allem ;-)

Und was nervt dich am meisten?
Wenn Handlungsstränge angerissen werden, um dann völlig unbeachtet „hinten runter zu fallen“. Geschweige denn, wenn der Autor mehrere Handlungsstränge nicht abschließt…

Welches Buch ist dein momentanes Lieblingsbuch? Kannst du sagen warum oder ist es einfach nur so ein Gefühl?
Mein aktuelles Lieblingsbuch ist „Marina“ von Carlos Ruiz Zafón. Ich glaube, das habe ich nun drei Mal durch… Warum? Ich denke zum einen, weil es eine phantastische Mischung aus Coming of Age-Roman, einer Horrorstory und einem Krimi ist. Außerdem, weil keiner so eine schaurig-schöne Atmosphäre voller Leidenschaft zaubern kann wie Zafón.

Wenn du dir die perfekte Leseumgebung vorstellst: Wie sieht die aus?
Auf einer Veranda im Haus direkt am Strand mit Blick auf das Meer… und natürlich gänzlich ungestört…stundenlang…

Du bloggst ja auch über Bücher. Wieso hast du damals angefangen damit? Was macht dir besonders Spaß daran?
Ich mag das Gefühl mit anderen meine Leidenschaft (für das Lesen) zu teilen und zu Literatur ins Gespräch zu kommen. Daher der Blog. Spaß macht mir nicht nur mir immer wieder neue kleine Sparten am Literaturbusiness für den Blog und die Posts zu erschliessen sondern auch das Stöbern bei anderen Buchbloggern.

Tee oder Kaffee?
Kaffee…definitiv.

Süßes oder Salziges?
SÜSSES!!

Sommer oder Winter?
Sommer – aber vor allem wegen meinem zweiten Hobby dem Laufsport…

Winter hat schon auch schöne Seiten…wie das „sich mit einem Buch verkriechen“!

Ich mag ja am Winter (und am Herbst) auch am meisten, dass man sich verkriechen kann und sich keiner darüber aufregt. Außerdem gibt es doch nichts schöneres als bei Sturm mit einem guten Buch auf dem Sofa zu liegen, oder?

Schaut unbedingt mal bei nichtohnemeinbuch vorbei!

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[Rattenfänger zu Gast] Christine Blum - Übersetzerin


Zu einem Buch gehören viele Menschen. Nicht nur der Autor. Und etwas das grade bei Büchern aus dem Ausland sehr wichtig ist, ist der Übersetzer. Ich durfte (danke Vermittlung vom dtv Verlag! Danke nochmal dafür!) Christine Blum einige Fragen stellen. 
Frau Blum hat (ab dem zweiten Band) eine meiner absoluten Lieblingsbuchreihen übersetzt: Die Flüsse von London. Der neue Band dieser Reihe erscheint im Mai auf Deutsch (und ich hoffe ich habe Frau Blum nicht allzu sehr bei der Arbeit gestört). 

Aber jetzt geht es los:

Wie sind Sie dazu gekommen, Bücher zu übersetzen?

Übersetzt habe ich schon immer gerne. Schon in der Schulzeit Gedichte und Lieder, einfach zum Spaß. Im Studium (erst ein paar Semester Medizin, dann Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaften) kam ich in Kontakt mit einem kleinen Verlag für Fantasy-Rollenspiel-Regelwerke; für ihn machte ich meine ersten professionellen Übersetzungen. Danach hatte ich bei Initiativbewerbungen Glück – und eine Freundin, die Verlagslektorin wurde.

Wie sieht bei Ihnen ein typischer Arbeitstag aus?

Ich versuche zu einer normalen Arbeitnehmer-Zeit aufzustehen und bis etwa mittags zu arbeiten.

Dann gehe ich raus (Sport / Einkaufen / mit einer Freundin spazieren gehen oder Kaffee trinken oder eine Kombination daraus / Gartenarbeit). Je nachdem, wie lange das dauert, arbeite ich bis in den Abend hinein, um das Pensum zu schaffen, das ich mir für den Tag vorgenommen habe.

Zwischendurch erledige ich Hausarbeit, füttere die Katze, mache mir etwas zu essen – gern interessante neue Kochrezepte – und gelegentlich mache ich etwas Musik oder bin sonstwie kreativ.

Lesen Sie ein Buch, dass sie übersetzen, erst ganz oder übersetzen sie stückweise?

Meistens will ich mir die Spannung nicht nehmen und fange einfach Seite für Seite an; bei manchen Büchern bin ich aber so vernünftig, sie zu lesen, um Ungereimtheiten im Original noch vor der Veröffentlichung dem Verlag melden zu können.

Wie lange dauert es, ein Buch zu übersetzen?

Für die typischen 300-350-Seiten-Bücher sind 3 Monate ideal; in 1 Monat sind die meisten unter Stress machbar (man streiche im Tagesablauf die meisten Freizeitaktivitäten und Kochexperimente).

Haben Sie beim Übersetzen Kontakt zu den jeweiligen Autoren?

Eher nein, manchmal ergibt es sich aber – zu Ben Aaronovitch habe ich einen sehr guten Draht.

Wie wichtig ist es, dass die Schreibstile des Autors und des Übersetzers übereinstimmen?

Ich kann mich recht gut auf andere Stile einlassen. Beim Übersetzen „färbt“ der Stil des Autors automatisch ein bisschen auf mich „ab“, sodass ich sogar beim Schreiben von Mails an Freunde o.ä. oft feststelle, dass ich sie dem Stil des momentanen Autors angleiche. Andererseits verleihe ich meinen Übersetzungen sicherlich immer auch etwas von meinem eigenen Stil.

Wie weit kann man den eigenen Übersetzungs-Stil konsequent (über den gesamten Text hinweg) "strecken/verändern"?

Wie gesagt, ich glaube, das geht bei mir ein Stück weit automatisch. Man liest ja auch ständig das Original und wird mit dessen Stil „geimpft“. Andererseits denke ich, sich als Übersetzer ganz zu verleugnen ist unmöglich und auch nicht gut; denn dafür ist man ja Übersetzer, um durch sich selbst hindurch den Lesern ein Werk nahezubringen.

In der Peter-Grant-Reihe gibt es sehr viele Anspielungen auf die Pop-Kultur, wie gehen Sie damit um? Sind solche Sachen überhaupt übersetzbar?

In vielen Fällen ja. Wenn es allerdings um Dinge geht, die in Deutschland nur absoluten England-Kennern bekannt sein können, überlege ich, sie wegzulassen, um die Leser nicht zu irritieren.


Wie gehen Sie mit Wortspielen um? Gibt man da als Übersetzer einfach auf und sagt sich „dann halt eben nicht“?

Überraschend oft kann man sie doch übersetzen oder etwas Gleichwertiges finden! Und zum Ausgleich für die wirklich Unübersetzbaren bietet sich manchmal für eine Stelle, wo im Englischen keines ist, ein deutsches an. Das sind Aufgaben, die ich als Herausforderung sehe.

Was war bisher das Schwierigste, was Sie übersetzt haben?

Also, die Peter-Grant-Reihe rangiert da schon sehr hoch oben – einfach wegen all der Anspielungen, Wortspiele, der Fachbegriffe aus Polizei, Architektur usw., der historischen Bezugnahmen und vielem anderem!

Fällt es Ihnen leichter eine Geschichte zu übersetzen, wenn sie Ihnen selbst auch gefällt?
Eigentlich nicht. Wenn sie mir zu gut gefällt, lenkt mich das eher ab 😊 – das ist auch bei „meinem Jazzpolizisten“ so, wie ich persönlich Peter Grant nenne (ich habe die Serie ja erst mit dem zweiten Band übernommen, in dem Jazz eine Hauptrolle spielt). Insofern habe ich überhaupt kein Problem damit, Bücher zu übersetzen, die nicht so mein Fall sind. Und den meisten kann ich doch irgendwie etwas abgewinnen, selbst wenn ich sie mir nie selbst kaufen würde.

Welche Bücher lesen Sie persönlich gerne?

Spannung auf gutem Unterhaltungsliteratur-Niveau. Gern realistisch, gern von gesellschaftlichen und interpersonellen Konflikten getragen, gern in historischer, Krimi- oder Fantasyform. Beispiele: Volker Kutscher, George R.R. Martin, „Krieg und Frieden“ von L.N. Tolstoj.

Nicht so mein Fall sind reine Lovestories und Familienepen.

Wie stellen Sie sich Ihre perfekte Leseumgebung vor?

Draußen Regen oder Dunkelheit; ein warmes Zimmer, ein Sofa oder ein Sessel, ein Milchkaffee, eine Katze.

Tee oder Kaffee?

Kaffee immer, Tee eher mit Freunden.

Sommer oder Winter?

Und Frühling und Herbst!

Achtest du beim Lesen auf die Übersetzer?

Übrigens danke an die lieben Menschen auf Twitter, die mir bei der Fragenfindung geholfen haben. Leider bekomme ich nicht mehr alle Namen zusammen. Sorry! Ihr wisst wer ihr seid <3
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[Little Brother - Blogtour] Warum es wichtig ist nicht nur zu zusehen


Ich möchte heute hier über ein entscheidendes Thema aus „Little Brother“ reden: Aufstehen und sich wehren. Nicht mit Gewalt sondern mit Worten und mit Taten. Warum? Weil es wichtig ist!

Meinst du Mittelerde hätte das vierte Zeitalter erreicht, wenn die Gefährten einfach gesagt hätten „Ach, irgendwer wird sich schon kümmern?

Glaubst du Harry hätte Voldemort besiegen können, wenn Hermine, Ron und all die Anderen gesagt hätten „Ist ja nicht mein Problem“?

Weißt du wieso es in "1984" zu einem Überwachungsstaat kommen konnte? Weil alle dachten „Ich habe ja nichts verbrochen, sollen sie doch“!

Wäre Friedrich aus „Damals war es Friedrich“ auch gestorben, wenn mehr Leute was gesagt hätten? Und hätte die kleine Anna dann vielleicht noch ihr rosa Kaninchen? Wenn, ja wenn, damals mehr Leute aufgestanden wären und was gesagt hätten!

Ich möchte hier nicht die momentane politische Situation mit der um 1930 vergleichen. Die Ausgangsvoraussetzungen sind andere und das Ergebnis hoffentlich auch.

Dennoch: Wir sollten alle mehr machen und weniger reden. Denn wer sich nur im Internet aufregt, darf sich am Ende nicht beschweren, wenn die Radikalen erstarken. Dafür muss man nicht in eine Partei eintreten, es reicht völlig wählen zu gehen. Oder sich irgendwo zu engagieren. Meinetwegen kannst du auch einfach nur spenden (wählen gehen solltest du aber trotzdem…)

Ein Überwachungsstaat (wie in "1984", wie in "Little Brother") kann nur etabliert werden, wenn sich niemand wehrt. Über die NSA haben sich damals alle aufgeregt, aber wie viele haben ihr Nutzerverhalten geändert? Ich habe es nicht signifikant getan, auch wenn ich es mir vorgenommen habe. Wobei ich versuche öfter mal TOR zu benutzen.  Und auf Canaries achten (genauer: warrant canaries/ "Vollstreckungsbefehl Kanarienvögel" ist eine Aussage, dass ein Unternehme noch keine gerichtlichen Anfragen/Befehle erhalten hat, die es geheimhalten müsste. z.B. Anfragen auf Herausgabe von Daten.). Und auf Ähnliches. Wie beispielsweise den momentanen CSO von facebook: Alex Stamos. Quasi ein lebender Kanarienvogel, denn er hat seinen Job bei yahoo gekündigt, als sie dort einen Schlupfloch für die US Regierung einbauen sollten. Er ist einer der Menschen, der macht und nicht nur redet.

In Little Brother lebt Markus genau das auch vor. Statt einfach zuzusehen wie aus seiner Heimatstadt ein Überwachungsstaat wird überlegt er sich Wege diesen auszutricksen. Und er versucht andere auf die Gefahr der Überwachung aufmerksam zu machen. Obwohl sein Vater dagegen ist und obwohl er selbst besonders überwacht wird. Und obwohl Markus ja nicht unbedingt der typische Führer einer Rebellion ist. Er ist schließlich erst 17, geht noch zur Schule und hat sich vorher nie in irgendeiner Form engagiert.
Ein unwahrscheinlicher Held. Und einer, der auch eigentlich gar kein Held sein möchte. Aber trotzdem tut er etwas. Er akzeptiert nicht einfach, was in seiner Stadt grade passiert, sondern er versucht etwas zu ändern.

Morgen gibt es bei Elli von Buchhaim übrigens einen sehr interessanten Beitrag zu den eher technischen Aspekten von Little Brother. Maike hat euch gestern auf ihrem Blog Kunterbunte Flaschenpost ja schon den Autor Cory Doctorow vorgestellt.
Ab dem 25. Februar wollen wir gemeinsam „Little Brother“ lese bzw. nochmal lesen. Deswegen verlosen wir unter allen, die einen Kommentar hinterlassen, in dem sie sagen, dass sie am Gewinnspiel teilnehmen und wie wir sie erreichen können, zwei Exemplare der deutsche Ausgabe von Little Brother. Der Rowohlt Verlag war so nett und hat uns diese zur Verfügung gestellt.

Ich möchte hier mit einem Zitat aus „Little Brother“ schließen:
„Die meisten von uns haben sich für ‚keinen der Obengenannten‘ entschieden. Aber das funktioniert nicht. Ihr müsst wählen gehen – die Freiheit wählen“
Was ist deine Meinung zu diesem Thema? Kennst du das Buch schon? Hast du vor es mit uns zusammen zu lesen, ab dem 25.? Lass doch einen Kommentar da.

Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel
1. Um am Gewinnspiel teilzunehmen müsst ihr uns einen Kommentar hinterlassen, indem ihr uns mitteilt, dass ihr am Gewinnspiel teilnehmen möchtet und wie wir euch im Gewinnfall erreichen können.
2. Jeder kann nur 1x in den Lostopf hüpfen. Ihr dürft dennoch gerne auf allen drei Blogs kommentieren.
3. Teilnehmen kann jeder, der 18 Jahre oder älter ist, oder aber im Falle eines Gewinns die Erlaubnis der Eltern vorweisen kann.
4. Eine Teilnahme ist nur innerhalb Deutschlands, Österreich oder der Schweiz möglich
5. Sollte der Gewinn auf dem Postweg verloren gehen, übernehme ich keine Haftung.
6. Das Gewinnspiel geht bis zum 12. Februar 23.59Uhr. Ausgelost wird am 13. Februar per Zufallsprinzip.
7. Gewinnen könnt ihr eins von zwei Büchern. 8. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.


Nachtrag:
Die Gewinner stehen fest!

Gewonnen haben *trommelwirbel*

WortKunstSalat und Auroria!
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[Leseratten zu Gast] Nicole Katharina von Goldkindchen

Und wieder jemand, der selten bis gar nicht die gleichen Bücher liest wie ich: Nicole Katharina von Goldkindchen. Sie hat zusammen mit Nicole von AllroundMom Anfang Dezember die zweite Ausgabe des Kommentier- und Vernetzungswochenendes organisiert und war eine der Ersten, die bei #litnetzwerk unterwegs war. Mit ihrem Lese- und Rezensionstempo würde ich manchmal gerne mithalten können!

Aber jetzt auf zu den Interviewfragen:


Gab es für dich "den" Moment oder "das" Buch, der/das dich zur Leseratte gemacht hat?
Das weiß ich gar nicht einmal mehr, ich hab schon immer Bücher in der Hand gehabt, wann es aber so anfing wie es nun ist? Das ist wohl ein Prozess gewesen :)

Was war dein erstes (Lieblings-)buch?
Ups, das ist schwer zu beantworten. Ich sag mal Hanni und Nanni, Dolly, die Spreewaldpiraten, Harry Potter, Fünf Freunde ... also wirklich kreuz und quer, dann kam irgendwann die Autorin: Tamora Pierce dazu.

Was ist dir in Büchern besonders wichtig?
Die Unterhaltung und das ich abtauchen darf :).

Und was nervt dich am meisten?
Rechtschreibfehler, Klischees, 

Quelle: Nicole
Welches Buch ist dein momentanes Lieblingsbuch? Kannst du sagen warum oder ist es einfach nur so ein Gefühl?
Beides Bücher, die mich echt bewegten in diesem Jahr.
Aber auch andere Bücher in diesem Jahr fand ich echt toll und klasse.

Wenn du dir die perfekte Leseumgebung vorstellst: Wie sieht die aus?
Mein Bett, oder Badewanne, oder der Burggarten. 

Du bloggst ja auch über Bücher. Wieso hast du damals angefangen damit? Was macht dir besonders Spaß daran?
Eigentlich brachte mich dazu eine befreundete Autorin, die mir wirklich Mut machte :).

Tee oder Kaffee?
Tee, Kaffee tut mir und vor allem meinem Magen nicht gut. Kakao ist aber auch toll :)

Süßes oder Salziges?
Auf jeden Fall eher süß ;)

Sommer oder Winter?
Hier ganz klar Frühling :D


Immer diese individuellen Menschen, die sich weder für Sommer noch für Winter entscheiden können :P Aber ja, der Frühling ist auch sehr schön.
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[Jules Rezension] Die Wand

Hallo meine Lieben!
Da wieder der erste Freitag im Monat ist, darf ich euch wieder ein Buch vorstellen!
Ich habe mich für „Die Wand“ von Marlen Haushofer entschieden, weil es eines der absurdesten Bücher ist, das ich je gelesen habe!

Informationen zum Buch

Marlen Haushofer Die Wand Cover List Verlag
Quelle: Verlag

Die Wand

Marlen Haushofer

Taschenbuch
288 Seiten
8,95€
ISBN 978-3548605715
Website des Verlags




Erster Eindruck

Auf dem aktuellen Cover sieht man ein einsames Haus auf einer Wiese mit viel blauem Himmel als Hintergrund. Im Original-Cover jedoch sieht man leicht verschwommene Hände, die eine unsichtbare Mauer absuchen.

Inhalt

Die Erzählerin ist in der Ich-Form und fährt mit ihrer Cousine und deren Mann in eine Jagdhütte. Als die beiden von einem Ausflug ins Dorf nicht zurück kommen, geht sie sie suchen. Dabei stößt sie auf eine unsichtbare Wand. Hinter der Wand ist das ganze Leben ausgestorben, man erfärhrt aber nie genau warum.
Von nun an ist die Erzählerin mit dem Hund und einigen weiteren Tieren komplett alleine und versucht sich ihr Leben so gut wie möglich zu richten. Die Lebensmittel muss sie sich natürlich einteile bzw. neue anbauen, Holz muss sie selbst schlagen, Butter und Käse ebenfalls selbst herstellen.
Das einsame Leben wird jedoch einmal kurz unterbrochen, als plötzlich ein Mann auftaucht...



Meine Meinung

Das Buch ist extrem langweilig und spannend zugleich. Während man darauf wartet, dass nun doch endlich was passiert, ist man neugierig und kann es kaum erwarten.
Man lernt währenddessen wie Kartoffeln geschnitten und eingegraben werden müssen um viele Früchte zu tragen und einiges mehr.
Doch im Endeffekt ist das Buch sehr enttäuschend und es endet einfach als die Erzählerin keine Seiten mehr hat um ihre Geschichte weiterzuschreiben... Das nenne ich mal unbefriedigend.

Fazit

Abgesehen davon, dass kaum etwas passiert und die Spannung darin besteht, ob etwas passiert oder es weiterhin langweilig bleibt, muss man auch kritisieren, dass die Erzählerin nicht einmal versucht aus ihrer Gefangenschaft hinter der Mauer zu fliehen. Sie versucht kein Ende zu finden, sie versucht sich nicht darunter durchzugraben. Und woher der mysteriöse Mann kommt, wird auch nie aufgelöst. Nicht einmal woher die Mauer kommt, warum sie da ist und ob sie je wieder verschwindet.
Dennoch muss ich sagen, dass das Buch etwas hat, denn selbst 3 Jahre nachdem ich es gelesen habe, regt es mich immer noch auf und das schaffen wenige Bücher. Also irgendwas hat Marlen Haushofer richtig gemacht.

Sterne: 2 von 5

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