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5 englische Bücher für Einsteiger (+ Gewinnspiel)

5 Englische Bücher für Einsteiger


Einer der Beiträge aus der Anfangszeit des Blogs, der immer noch regelmäßig geklickt wird ist „Englische Bücher? Aber ich kann doch nur Schulenglisch!“ Und weil der jetzt schon 3 Jahre alt ist, dachte ich es wird Zeit für ein kleines Update.

Die grundlegenden Empfehlungen stehen zwar immer noch d.h. die rote Reihe von Reclam, die Senior English Library von Cornelsen und die Klett English Editions sowie andere Bücher mit Vokabelhilfe sind nach wie vor ein toller Einstieg.

Aber heute möchte ich euch mal 5 (+1) Bücher vorstellen, die ich persönlich für einen tollen Einstieg halte. Nicht zu schwierig, aber trotzdem spannend. Und ohne Vokabelhilfe, also ganz normale Bücher ;)


Speak

Hat vor allem den Vorteil, dass es generell wenig Text hat. Und wenn dann meistens kurze Sätze. Die Geschichte selbst ist nichts für Zartbesaitete: Es geht um Vergewaltigung.
Allerdings ist Speak auch ein wichtiges und tolles Buch, grade weil es ein schwieriges Thema behandelt.

Rosie Goes to War

Ich habe es in einem Instagram Post letzte Woche schon erwähnt: Meine Top-Empfehlung für „Anfänger“. Das Buch ist an heutige Jugendliche gerichtet und spielt zu einem großen Teil im London des Jahres 1940. Dadurch das Rosie eben viele alte Wörter auch nicht kennt, werden sie erklärt. Und London mitten im Krieg ist unglaublich interessant.

Swim Fat Boy Swim

Das schwierige an diesem Buch ist, das hier teilweise Dialekt ausgeschrieben wird. Zwar nicht übermäßig aber einige Worte sind doch eher Slang als „richtiges“ Englisch. Trotzdem ist es gut zu lesen und die meisten der Slangwörter erschließen sich aus dem Kontext. Es geht um Jimmy, einem übergewichtigen, gemobbten Jungen. Und um Coach, einem Trainer aus der Schule, der alles daran setzt aus Jimmy einen Schwimmer zu machen. Außerdem: Essen, jede Menge leckeres Essen. Jimmy kocht nämlich gerne!

Anne of Green Gables

Anne von Green Gables. Die Zeichentrickserie war als Kind eine meiner Lieblingsserien. Anne ist einfach so wunderbar. In Buchform sogar noch mehr. Sicher nicht da einfachste Buch auf der Liste, aber dennoch lesenswert und definitiv machbar!

Daddy long-legs

Vielleicht das schwierigste Buch auf der Liste. Warum? Weil es Fachausdrücke aus vielen verschiedenen Gebieten benutzt werden, wenn Judy über ihren Unterricht berichtet. Aber insgesamt ist es nicht so schwer und die unglaubliche Fröhlichkeit von Judy macht vieles wieder wett, sie fasziniert einen eben einfach von Seite 1 an!


+ Harry Potter

Mein persönlicher Einstieg in die Welt der englischen Bücher. Die Motivation war hoch, die Englischkenntnisse mäßig, aber auf die deutsche Übersetzung des 7. Bandes wollte ich nicht warten. Vielleicht eher was für Menschen, deren Englischkenntnisse etwas über „Schulenglisch“ hinausgehen oder sich nicht scheuen neben dem Buch noch ein Wörterbuch mitzuschleppen!


Was ist eure Buchempfehlung für Menschen, die gerne anfangen würden englische Bücher zu lesen?


Ich hatte es ja schon in einigen anderen Beiträgen erwähnt: Ich war Ende Juli auf der YALC, der Young Adult Literature Convention in London.  Und habe von dort einige Leseproben mitgebracht. Und weil ich nicht vorhabe einen Bericht zur YALC zu schreiben (zu wenig Fotos gemacht ^^) und es ja auch Englisch ist:

Leseproben von der YALC

Diese Leseproben möchte ich gerne verlosen!


Teilnahmebedingungen:
- Du bist über 18 oder hast die Erlaubnis deiner Eltern
- Du wohnst in Deutschland, Österreich oder der Schweiz
- Du bist damit einverstanden, dass ich im Gewinnfall deinen im Formular angegeben Namen hier auf dem Blog sowie auf meinen Social Media Kanälen publik mache.
- Das Gewinnspiel läuft bis zum 24.9.2016 um 23.59
- Vorraussetzung für die Teilnahme ist das Ausfüllen des obigen Teilnahmeformulars
- Deine Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und nach Ende des Gewinnspiels gelöscht.
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
-Für einen Verlust auf dem Postweg wird keine Haftung übernommen.

19 Kommentare

Rena Analog 2-0 hat gesagt…

Hallo Lena,
gerade als ich mich fragen wollte, wieso um alles in der Welt du ausgerechnet Harry Potter vergessen haben solltest kam er dann doch noch.
Ich finde gerade dieser ist ein guter Einstieg in Englische Bücher oder aber ein anderes Buch das man auf Deutsch sowieso schon rückwärts aufsagen könnte.
Meiner Meinung nach ist es wichtig, das man sich nicht an jedem Wort aufhält und alles Stück für Stück im Kopf übersetzt. Einfach lesen, so ergibt sich der Sinn irgendwann von alleine und beim nächsten Mal erscheint einem das Wort dann auch nicht mehr ganz so fremd.

Viele liebe Grüße,
Rena

Moni2506 hat gesagt…

Ganz toller Beitrag! Wenn man histoische Romane mag, finde ich auch Ken Follett ganz gut als Einstieg. Zumindest war er bei mir der Einstieg in die Welt der englischen Bücher. Die ersten 30 Seiten habe ich noch jedes Wort nachgeschlagen, aber dann hatte ich keine Lust mehr und habe nur noch das Nötigste rausgesucht und siehe da: Es ging auch so!
Bei fremdsprachigen Büchern finde ich persönlich auch einen Reader sehr praktisch. Die meisten haben mittlerweile eine Wörterbuchfunktion integriert und das Englisch-Deutsch Wörterbuch ist oftmals dabei.

Jacquy hat gesagt…

Toller Beitrag! Ich kann generell empfehlen, nicht mit Fantasy anzufangen, weil da viele Begriffe verwendet werden, die man in der Schule oder im Alltag eher nicht braucht. Ansonsten geht man gut damit, sich an Kinder- und Jugendbücher zu halten. Gerade die typischen lockeren Liebesgeschichten mochte ich für den Einstieg sehr gerne, weil da genau die normale Alltagssprache verwendet wird und der Schreibstil meist recht einfach ist.
Ansonsten kann ich auch einen E-Reader mit Wörterbuchfunktion empfehlen. Fehlt mal ein Begriff im eigenen Wortschatz, markiert man es schnell und bekommt direkt Bedeutung oder Definition angezeigt. Sehr praktisch :)

Nicole hat gesagt…

Hallo Lena,

ein toller Beitrag! :) Ich habe schon lange vor, endlich mal englische Bücher zu lesen, mich aber nie richtig rangetraut. Harry Potter steht da ganz oben auf der Liste. Wie viele andere auch habe ich die deutschen Bücher verschlungen und nun richtig gespannt auf das englische Original. Vielleicht fange ich bald an. :)

Liebe Grüße
Nicole

Saskia hat gesagt…

Liebe Lena,

tolle Idee, dieser Beitrag! Ich versuche immer, andere zum Lesen auf Englisch zu motivieren, da ich finde, dass sich Bücher, die auf Englisch geschrieben wurden, in der Originalsprache wesentlich schöner lesen.

Vielleicht lege ich so eine Liste auch mal an - nicht zuletzt im Schulunterricht habe ich wahnsinnig viele tolle englische Bücher gelesen, die mich noch heute begleiten. :)

Liebe Grüße

Saskia

Rosa hat gesagt…

Liebe Lena,

ein sehr schöner Beitrag! Ich finde ja auch, dass sich viel zu wenige englische Originalliteratur zutrauen. Dabei macht es hier einfach die Übung. Man muss ja auch nicht jedes Wort verstehen.

Die folgenden drei Romane würde ich zum Einstieg empfehlen:

"Mary Reilly" von Valerie Martin
"The Girl with the Pearl Earring" von Tracy Chevalier
"The Adventure of the Speckled Band" Sherlock Holmes von Arthur Conan Doyle

Sherlock finde ich am leichtesten. Mit dieser Geschichte haben wir auch in der Schule angefangen. Ich fand sie super.

Liebe Grüße

Rosa

Lena hat gesagt…

Huhu Rena,

Harry Potter muss natürlich unbedingt erwähnt werden. Ich fand es nur damals einen eher schwierigen Einstieg, allerdings habe ich natürlich auch gleich mit dem 7. Band angefangen :)

Und ja: So wenig wie möglich nachschlagen hilft langfristig mehr als für jedes Wort die exakte Bedeutung zu kennen!

Liebe Grüße,
Lena

Lena hat gesagt…

Danke :)

Ja, Reader sind da schon sehr praktisch. Wobei ich mittlerweile kein Wörterbuch mehr brauche bzw. nur in Ausnahmefällen und diese Funktion deswegen noch nie benutzt habe!

Liebe Grüße,
Lena

Lena hat gesagt…

Danke :)

Ich habe die Wörterbuchfunktion meines Readers noch nie benutzt, muss ich zugeben. Allerdings benutze ich sowieso nur noch selten ein Wörterbuch :)

Liebe Grüße,
Lena

Lena hat gesagt…

Hallo Nicole!

Einfach anfangen und auf keine Fall von fremden Wörtern irritieren lassen! Man versteht oft mehr als man glaubt!

Liebe Grüße,
Lena

Lena hat gesagt…

Hallo Saskia,

ich versuche auch immer andere zu motivieren. So viele Leuten starren mich immer komisch an, wenn ich sage, dass ich gerne Bücher im Original lese xD

Ich warte dann mal gespannt auf deine Liste :)

Liebe Grüße,
Lena

Lena hat gesagt…

Hallo Rosa,

ich stimme dir da voll und ganz zu!

Sherlock steht noch auf meiner Liste, da werde ich mir demnächst mal die Leatherbound Ausgabe von Barnes und Noble gönnen :)

Liebe Grüße,
Lena

Petzi von Die Liebe zu den Büchern hat gesagt…

Liebe Lena,

dieser Post kommt gerade richtig, weil ich mich erst vor ein paar Tagen mit diesem Thema beschäftigt habe. Ich würde ja gerne, aber welche Bücher sind denn dafür gut geeignet? Deine Liste hilft mir da auf jeden Fall schon ein Stück weiter. :)

Liebe Grüße
Petzi

Lena hat gesagt…

Hallo Petzi,

Jugendbücher sind da klasse. Einfach eins aussuchen, dass dich persönlich interessiert. Das große Problem ist mMn die Alltagssprache: Ist ja schön ein Gedicht analysieren zu können, aber wenn ich dafür die Speisekarte nicht lesen kann...

Liebe Grüße,
Lena

Eva hat gesagt…

Liebe Lena,
ich denke das ist altersabhängig. Ich habe für meine Kinder englische Erstlesebücher und Vorlesebücher, die mein größter jetzt mit Grundschulenglisch selbst liest. Das ist natürlich praktisch, denn er kennt die Geschichten und wird nicht überfordert.
Darum würde ich auch erwachsenen Englischerstlesern eher Jugendbücher empfehlen als gleich die englischsprachige Hochliteratur. Harry Potter eignet sich da natürlich sehr gut. Außerdem finde ich die Scheibenweltromane auf Englisch sehr gut, weil so vieles Mitschwingt, dass sich viele Bedeutungen erschließen, auch wenn die Wörter selbst noch nicht bekannt sind.

Lena hat gesagt…

Hallo Eva,

ich finde es toll, dass du deinen Kindern auf Englisch vorliest! Als Kind lernt man immer noch am Besten :)

Liebe Grüße,
Lena

Jacquy hat gesagt…

Ich nutze das auch sehr wenig, aber gerade bei Klassikern ist das ganz gut, weil man da ja gerne mal Wörter drin hat, die heutzutage gar nicht mehr genutzt werden und die man dadurch als Nicht-Muttersprachler nicht so kennt. Aber bei "normalen" Büchern habe ich fast von Anfang an ohne Wörterbuch gelesen, weil mir das zu anstrengend war.

Tabea hat gesagt…

Huhu Lena
Ich bin auch ein Fan vom Lesen in Fremdsprachen. Denn ich muss sagen, meine sprachlichen Fähigkeiten haben sich mehr als verbessert durchs Lesen. Interessanterweise sogar das Hörverständnis. Heute kann ich mühelos jedem Film oder Serie folgen, was früher nicht unbedingt möglich war. Und auch der B-Level-Wortschatz wird endlich gefestigt und defintiv abgespeichert.
Ich habe damals mit Khaled Hosseini angefangen englisch zu lesen und seit damals sind viele Bücher gefolgt und ich lese bewusst manches direkt auf englisch. Und das tolle ist, es gibt einige Autoren, die keine deutschen Übersetzungen haben und da gibt es viel zu entdecken.
LG Tabea

Lena hat gesagt…

Hallo Tabea,

wenn lesen jetzt noch den aktiven Wortschatz ausbauen würde... Mein passiver dürfte mittlerweile nämlich schon den einen oder anderen Muttersprachler übertreffen, aber wirklich benutzen tue ich viele der Wörter nicht bzw. könnte es auch nicht. Passiv kann ich ja auch perfekt Plattdeutsch und mäßiges Holländisch, aber sprechen könnte ich beide Sprachen nicht.


Liebe Grüße,
Lena

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