heute habe ich eine ganz besondere Rezension für euch. Sie war nämlich verdammt schwer zu schreiben und das Buch ist einfach wunderbar.
Das Erscheinungsdatum von Rabensommer ist der 24. August, aber dank der Beltz&Gelberg Aktion "Buchblogger des Jahres 2015" auf Blogg Dein Buch habe ich ein Rezensionsexemplar bereits jetzt bekommen. Als ich die E-Mail im Postfach hatte, dass ich unter den 20 Auserwählten bin für die Rezensionsexemplare habe ich mich total gefreut. Das Buch hat mich nicht enttäuscht, aber lest selbst:
Erster Eindruck:
Wie ich schon in meiner „Bewerbung“ geschrieben habe: Das Cover ist einfach toll. Die Farbe des Hintergrunds erinnert mich total an Sommer und die Idee mit den Raben finde ich super.Fun Fact: Obwohl ich wusste, dass Rabensommer „nur“ 200 Seiten hat war ich doch irgendwie überrascht wie dünn das Buch ist.
Inhalt:
Juli, August, Ronja und Niels sind die besten Freunde. Aber nun, nach der Matura trennen sich ihre Wege. Niels muss das Schuljahr wiederholen, Ronja geht als Au-pair nach England, Juli will studieren und August…tja…das weiß keiner. Für Juli ändert sich in diesem letzten Sommer plötzlich alles und nicht zum Besseren, denn plötzlich ist sie allein in der großen Stadt und muss Ordnung ins Chaos bringen…Meine Meinung:
Genial. Genial. Genial. Wie genial? Als ich fertig war mit lesen wollte ich am liebsten gleich wieder von vorne anfangen. So genial.Äh ja, ich versuche mich dann mal an einer etwas objektiveren Meinung.
Punkt 1: Die Sprache. Elisabeth Steinkellner findet immer den richtigen Metapher und Vergleich. Das Buch liest sich stellenweise fast schon wie ein Gedicht und einem Deutschlehrer würde die Interpretation der sprachlichen Mittel wahrscheinlich wirklich erfüllte Sommerferien bescheren.
Mir hat dabei besonders gefallen, dass man nie das Gefühl hat das diese Sprache untypisch wäre für die Ich-Erzählerin Juli. Gleichzeitig hat gerade der Anfang das Gefühl von Sommer und unendlichen Möglichkeiten wunderbar eingefangen.
Punkt 2: Der Plot. Die Idee an sich ist ja nichts neues, aber Elisabeth Steinkellner schafft es die feine Balance zu halten zwischen einer glaubwürdigen Geschichte und einer Geschichte, die trotzdem nicht zu normal ist. Das ich Juli zwischenzeitlich gerne gegen die nächste Wand geklatscht hätte hat auch mehr mit der Person Juli zu tun als mit dem Buch. Juli ist eben so und gerade im direkten Vergleich mit Esra fiel mir immer wieder auf wie naiv sie ist und wie wenig in der Lage gute Entscheidungen zu treffen.
Apropos Esra, sie hat mir wirklich gut gefallen. Von ihrem Freund Elias und ihrem Bruder Karim hätte ich dagegen gerne etwas mehr sehen wollen.


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