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[Leseratten zu Gast] Ascari von Leseratz Blog




Heute ist eine ganz besondere Buchbloggerin dran, nämlich eine, der ich schon wirklich lange folge: Ascari bloggt auf Leseratz Blog und schreibt erfreulicherweise nicht nur Rezensionen sondern auch sonst über alles, was mit Büchern zu tun hat.

Also auf geht's:
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[Leseratten zu Gast] Ulrike von Literatur im Internet

Man könnte behaupten, dass es heute richtig anspruchsvoll wird. Auf jeden Fall finden sich auf Ulrikes Liste mit Lieblingsbüchern nicht nur mehr Bücher, als bisher bei allen anderen, sondern auch wesentlich mehr Klassiker! Wenn sie nicht grade meine Fragen beantwortet, bloggt sie auf Literatur im Internet.  Einen Blog, den ich über Twitter gefunden habe,

Aber jetzt auf zu den Antworten.

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[Leseratten zu Gast] Crumb von KeJas BlogBuch



Moin!
Heute ist die eine Hälfte von KeJas BlogBuch bei mir zu Gast; Janna. So lange gibt es den Blog noch gar nicht und wahrscheinlich hätte ich ihn ohne das #litnetzwerk auch gar nicht entdeckt, da sich unsere Lesegeschmäcker nur teilweise überschneiden. Aber KeJas BlogBuch ist unbedingt empfehlenswert!
Nun aber auf zu den Fragen:



Gab es für dich "den" Moment oder "das" Buch, der/das dich zur Leseratte gemacht hat?
Meine Ma und auch meine Oma haben mir viel vorgelesen & "Hanni und Nanni" waren die ersten Bücher die ich selbst viel gelesen habe. Ich denke dies sind die Bücher die mich zur Leseratte gemacht haben?! Jedoch schwand die Leselust in den kommenden Jahren & erst mit 20 rum habe ich überhaupt wieder angefangen zu lesen. In der Pubertät war dies so gar nicht mein Interessensgebiet. Was mich dann zu solch einer Leseratte gemacht hat kann ich heute gar nicht mehr sagen, aber es war definitiv aus dem Bereich Krimi & Thriller!

Was war dein erstes (Lieblings-)buch?
Mein erstes? Mein aller aller erstes? Darf ich auch mehrere benennen? Auf jeden Fall die beiden Bücher von Otfried Preussler "Der kleine Wassermann" & "Die kleine Hexe", welche ich später auch meiner Tochter vorgelesen habe! Das eine Buch ist auch wirklich zerlesen, das andere musste nachgekauft werden, da es irgendwann nicht mehr auffindbar war :(
Aber wenn ich nur eines benennen dürfte wäre dies die Kurzgeschichte "Prinzessin Kirschblüte" von Ingrid Uebe aus dem Buch "Das große Leselöwen-Geschichtenbuch". Meine Oma hat es mir immer vorgelesen wenn ich bei ihr war! Und auch wenn diese kleine Geschichte kein 'Happy End' hatte, so habe ich sie geliebt & ebenso meiner Tochter später dann vorgelesen.
Quelle: Janna

Was ist dir in Büchern besonders wichtig? Und was nervt dich am meisten? 
Ganz allgemein muss mich die Geschichte einfach abholen & die Protagonisten überzeugen: ob ich sie nun absolut ins Herz schließe, positiv völlig abgedreht finde oder aber auch zutiefst verabscheue ~ solange das Buch berührt, egal aus welchem Genre, ist es eine gelungene Geschichte! Wenn die Charaktere gut skizziert sind (ohne sich in Details zu verlieren) & die Geschichte mich hineinzieht in die Buchwelt hat der Autor/die Autorin es geschafft mich zu überzeugen!
Was mich wirklich nervt sind völlig überzogene Szenen, besonders in Thriller-Büchern werden gerne & viel völlig überladene Action-Szenen, besonders am Ende, hineingearbeitet. Dies ist ein Mittel um Spannung zu erzeugen, welches ich nicht wirklich brauche, denn gerne sind diese Szenen so vollgestopft, das es nicht mehr wirklich real wirkt und gerade in diesem Genre ist das schade! In anderen jedoch passt es dann auch wieder ganz gut (will es ja nicht komplett verteufeln *lach).
Aber ehrlich? Egal ob nun mit grandiosen Büchern oder absoluten Flops: Ich ziehe meinen Hut vor den AutorInnen! Ich habe im Dezember an einer Aktion teilgenommen, bei der wir selbst einen Kurz-Krimi geschrieben haben. Einen roten Faden, sowie einen gelungenen Spannungsbogen zu schreiben ist gar nicht so einfach!
Da mein favorisiertes Genre einfach "Thriller/Psychothriller" ist, habe ich mich nun natürlich viel auf genau dieses geäußert, aber es lässt sich ja auch auf andere Genres übertragen ... oder zu mindestens ein, zwei Aussagen von mir ;)
Und wie gesagt, es darf auch gerne völlig abgedreht oder unrealistisch sein, dann aber bitte im passenden Genre und zum passenden Inhalt!

Welches Buch ist dein momentanes Lieblingsbuch? Kannst du sagen warum oder ist es einfach nur so ein Gefühl? 
Da kann ich gleich 2 benennen, muss ich sogar *lach!
Ich entdecke gerade auch das Fantasy & Sci-Fi Genre für mich. Und da habe ich mich absolut in das Buch "Willkommen in Night Vale" verliebt! Es ist so wunderbar skurril & abgedreht, ohne die Leser jedoch dabei zu überfordern!
Und natürlich eines aus dem Genre Krimi & Thriller: "DNA" ~ endlich mal ein Thriller der ohne überdrehte|überzogenen Actionszenen auskommt!
Ein kleiner besonderer Lesetipp wäre "Aufschrei" von Trudi Chase, welches mich zutiefst berührt und erschüttert hat. Und ja, ich frage mich wirklich wirklich warum ich es erst dieses Jahr gelesen habe?!
Sorry, ich bin echt untalentiert darin Entscheidungen zu treffen! ;)

Wenn du dir die perfekte Leseumgebung vorstellst: Wie sieht die aus? 
Abgesehen von der Mukkel-Leseecke zu Hause? Im Urlaub! In einem schönen urigen Café, am Strand, auf einer besonnten Terrasse ~ hier klopft das 'real life' nicht an und will das du putzt, den Termin einhältst oder ähnliches: Die Bücherseele baumeln lassen!

Du bloggst ja auch über Bücher. Wieso hast du damals angefangen damit? Was macht dir besonders Spaß daran?
Damals ist gut *lach* Ich blogge mit meiner feinen Bücherfreundin erst seit August 2016, wir sind also noch ganz frisch! Was war der ausschlaggebende Punkt?! Ich stolperte immer mal wieder über Blogger und sah darin einfach eine Möglichkeit, die Leidenschaft zum Lesen noch zu intensivieren! Klar sind Leserunden auch eine Möglichkeit, aber das Kennenlernen & der Austausch mit anderen Bloggern, besonders gezielt bei den Rezensionen, lässt einen nochmals tiefer in ein Buch blicken. Die Auseinandersetzung mit Charakteren, Story, Aufbau & Co. ist wirklich nochmals ein Stück anders. Ich habe mich dank des Bloggens in meinen Rezensionen schon ein Stück weiter entwickelt. Besonders Spaß machen neben den Rezensionen und das Kennenlernen verschiedenster Menschen (Blogger, Autoren...) auch die tollen Aktionen, Challenges & Co.

Tee oder Kaffee? 
Kaffee, Kaffee, Kaffee !!! ;D
Aber ab und wann darf sich schon ein Tee einschleichen.

Süßes oder Salziges?
Ich bin zwar eine Naschkatze, knabbere aber auch super gerne: beides also ;)

Sommer oder Winter?
Im Dezember bin ich ein absolutes Winterkind, am liebsten mit hohem Schnee & einem warmen Kakao mit Bailys ~ hach die ganze Adventszeit liebe ich einfach!
Grundlegend jedoch favorisiere ich den Sommer, da kann man so schön Barfuß laufen *-* sich in die Sonne legen und überhaupt ist alles feiner im Sommer ;) Festivals, in den Urlaub fahren ...

Ich sehe bei der Frage nach em Lieblingsbuch da so einen Trend: Keiner kann sich entscheiden! Könntest du es? Lass doch einen Kommentar da und schau auch mal bei Janna auf dem Blog vorbei :)
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[Leseratten zu Gast] Kasia von nichtohnemeinbuch


Kasia ist noch nicht so lange als Buchbloggerin unterwegs. Ich habe ihren Blog nichtohnemeinbuch das erste Mal über das #litnetzwerk-Wochenende kennengelernt. Neben Rezensionen wird dort auch viel über Lesungen und andere Events berichtet.

Jetzt aber erstmal auf zu ihren Antworten:


Gab es für dich "den" Moment oder "das" Buch, der/das dich zur Leseratte gemacht hat?
Ja. Das war das Buch des polnischen Autors Kornel Makuszyński „Awantura o Basie“... zu Deutsch wäre das „Streit um Basia“. Es ist – wie unschwer zu erraten ist – die Geschichte rund um das Mädchen Basia, welche mit einer großen Tragödie beginnt. Das Mädchen verliert in einem Zugunglück seine Mutter. Der Rest des Buchs ist jedoch ein einziger Festgesang auf die unerwartete Liebe zwischen zwei fremden Menschen und wie viel Gutes doch in uns allen steckt. Das Mädchen gerät zufällig an einen gnurfeligen, alleinstehenden Herrn mit grooooßem Herzen. Das Buch habe ich bereits im Vorschulalter mehrfach vorgelesen bekommen und wenn ich mich frage, welches Buch als erstes tiefen Eindruck auf mir hinterlassen hat…dann ist es dies. Gibt es leider nicht auf Deutsch.

Was war dein erstes (Lieblings-)buch?
Auch ein Klassiker – *schmunzel* – „Winnetou“ von Karl May.

Was ist dir in Büchern besonders wichtig?
Inhaltlich ist es ein gelungener Spannungsbogen und natürlich das Überraschtwerden von Wendungen in der Geschichte sowie von einem interessanten Ende. Aber auch das Äußere ist mir wichtig…der Duft der Bücher vor allem ;-)

Und was nervt dich am meisten?
Wenn Handlungsstränge angerissen werden, um dann völlig unbeachtet „hinten runter zu fallen“. Geschweige denn, wenn der Autor mehrere Handlungsstränge nicht abschließt…

Welches Buch ist dein momentanes Lieblingsbuch? Kannst du sagen warum oder ist es einfach nur so ein Gefühl?
Mein aktuelles Lieblingsbuch ist „Marina“ von Carlos Ruiz Zafón. Ich glaube, das habe ich nun drei Mal durch… Warum? Ich denke zum einen, weil es eine phantastische Mischung aus Coming of Age-Roman, einer Horrorstory und einem Krimi ist. Außerdem, weil keiner so eine schaurig-schöne Atmosphäre voller Leidenschaft zaubern kann wie Zafón.

Wenn du dir die perfekte Leseumgebung vorstellst: Wie sieht die aus?
Auf einer Veranda im Haus direkt am Strand mit Blick auf das Meer… und natürlich gänzlich ungestört…stundenlang…

Du bloggst ja auch über Bücher. Wieso hast du damals angefangen damit? Was macht dir besonders Spaß daran?
Ich mag das Gefühl mit anderen meine Leidenschaft (für das Lesen) zu teilen und zu Literatur ins Gespräch zu kommen. Daher der Blog. Spaß macht mir nicht nur mir immer wieder neue kleine Sparten am Literaturbusiness für den Blog und die Posts zu erschliessen sondern auch das Stöbern bei anderen Buchbloggern.

Tee oder Kaffee?
Kaffee…definitiv.

Süßes oder Salziges?
SÜSSES!!

Sommer oder Winter?
Sommer – aber vor allem wegen meinem zweiten Hobby dem Laufsport…

Winter hat schon auch schöne Seiten…wie das „sich mit einem Buch verkriechen“!

Ich mag ja am Winter (und am Herbst) auch am meisten, dass man sich verkriechen kann und sich keiner darüber aufregt. Außerdem gibt es doch nichts schöneres als bei Sturm mit einem guten Buch auf dem Sofa zu liegen, oder?

Schaut unbedingt mal bei nichtohnemeinbuch vorbei!

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[Leseratten zu Gast] Nicole Katharina von Goldkindchen

Und wieder jemand, der selten bis gar nicht die gleichen Bücher liest wie ich: Nicole Katharina von Goldkindchen. Sie hat zusammen mit Nicole von AllroundMom Anfang Dezember die zweite Ausgabe des Kommentier- und Vernetzungswochenendes organisiert und war eine der Ersten, die bei #litnetzwerk unterwegs war. Mit ihrem Lese- und Rezensionstempo würde ich manchmal gerne mithalten können!

Aber jetzt auf zu den Interviewfragen:


Gab es für dich "den" Moment oder "das" Buch, der/das dich zur Leseratte gemacht hat?
Das weiß ich gar nicht einmal mehr, ich hab schon immer Bücher in der Hand gehabt, wann es aber so anfing wie es nun ist? Das ist wohl ein Prozess gewesen :)

Was war dein erstes (Lieblings-)buch?
Ups, das ist schwer zu beantworten. Ich sag mal Hanni und Nanni, Dolly, die Spreewaldpiraten, Harry Potter, Fünf Freunde ... also wirklich kreuz und quer, dann kam irgendwann die Autorin: Tamora Pierce dazu.

Was ist dir in Büchern besonders wichtig?
Die Unterhaltung und das ich abtauchen darf :).

Und was nervt dich am meisten?
Rechtschreibfehler, Klischees, 

Quelle: Nicole
Welches Buch ist dein momentanes Lieblingsbuch? Kannst du sagen warum oder ist es einfach nur so ein Gefühl?
Beides Bücher, die mich echt bewegten in diesem Jahr.
Aber auch andere Bücher in diesem Jahr fand ich echt toll und klasse.

Wenn du dir die perfekte Leseumgebung vorstellst: Wie sieht die aus?
Mein Bett, oder Badewanne, oder der Burggarten. 

Du bloggst ja auch über Bücher. Wieso hast du damals angefangen damit? Was macht dir besonders Spaß daran?
Eigentlich brachte mich dazu eine befreundete Autorin, die mir wirklich Mut machte :).

Tee oder Kaffee?
Tee, Kaffee tut mir und vor allem meinem Magen nicht gut. Kakao ist aber auch toll :)

Süßes oder Salziges?
Auf jeden Fall eher süß ;)

Sommer oder Winter?
Hier ganz klar Frühling :D


Immer diese individuellen Menschen, die sich weder für Sommer noch für Winter entscheiden können :P Aber ja, der Frühling ist auch sehr schön.
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[Leseratten zu Gast] Maike von Kunterbunte Flaschenpost




Heute möchte ich euch die Erfinderin des wunderbaren Bloghoroskops vorstellen: Maike von Kunterbunte Flaschenpost auch bekannt als Madame Lustig. Ihren Blog kenne ich noch gar nicht so lange, aber ich bin jedes Mal wieder aufs neue neidisch auf ihren Header und generell alle ihren Grafiken. Übrigens habe ich zusammen mit ihr und Elli von Buchhaim demnächst eine tolle Aktion zu "Little Brother" geplant.

Aber jetzt erstmal zu Maikes Interview!



Gab es für dich "den" Moment oder "das" Buch, der/das dich zur Leseratte gemacht hat?

Eigentlich nicht. Ich würde eher sagen, dass es die Umstände waren. Meine Eltern haben viel gearbeitet und meine älteren Geschwister fühlten sich schnell von Kassetten oder anderen typischen Kinderbeschäftigungen gestört, weswegen ich mich häufig einfach auf mein Bett gekuschelt und gelesen habe.

Was war dein erstes (Lieblings-)buch?

"Oliver Twist". Das war nicht nur das erste Buch, das ich so richtig durchgesuchtet habe, sondern auch das Erste, das ich mir selbst gekauft habe. Und meine Ausgabe von damals steht heute sogar immer noch in meinem Regal.

Was ist dir in Büchern besonders wichtig?

Eine glaubhafte und in sich stimmige Geschichte. Ich finde fast nichts schlimmer, als wenn die Handlung dahergeholt wirkt und ich den Charakteren ihre Gedanken und Gefühle nicht abnehmen kann. Wenn ich in ein Buch abtauche, möchte ich mich zurücklehnen, auf die Geschichte einlassen und die Handlungen nachvollziehen können, anstatt mich über Unstimmigkeiten oder andauernde Dummheit zu ärgern.

Und was nervt dich am meisten?

Neben den eben bereits erwähnten Punkten finde ich gestellt wirkende Dialoge ganz schlimm. Und Naivität. Und Liebesgesäusel nach nur einem Date. Das kann tatsächlich schon mal dazu führen, dass ich ein Buch nach nur kurzer Lesedauer genervt zur Seite lege.

Welches Buch ist dein momentanes Lieblingsbuch? Kannst du sagen warum oder ist es einfach nur so ein Gefühl?
Eine schwierige Frage, die ich auch nach reichlicher Überlegung nicht klar beantworten kann. Dafür gibt es einfach zu viele Bücher. Zu viele tolle Bücher. Aber "Love and Confess" von Colleen Hoover, "No going back" von Stephanie Monahan und "Little Brother" von Cory Doctorow stehen definitiv ziemlich weit oben auf der Liste. Warum? Weil sie mich nicht kalt gelassen haben und auch lange Zeit nach dem Lesen noch in meinen Gedanken verankert sind.
Quelle: Maike
Sowohl in "Love and Confess" als auch in "No going back" spielt die Liebe eine große Rolle und das mag mein romantisches Herz ja sehr gerne. In "Little Brother" hingegen geht es darum, dass unschuldige Menschen wegen eines Bombenanschlags von der Regierung nicht nur ihrer Menschenrechte beraubt, sondern gedemütigt und schikaniert werden. Markus, besser bekannt als w1n5t0n, kann und will das nicht akzeptieren und gründet das XNet. Im Untergrund mobilisiert er Mitkämpfer, die gemeinsam mit ihm für Freiheit und Privatsphäre kämpfen und versuchen, die Regierung zu stürzen. Ich persönlich finde dieses Buch nicht nur klasse geschrieben, sondern auch wichtig, weswegen ich es nur jedem ans Herz legen kann.

Wenn du dir die perfekte Leseumgebung vorstellst: Wie sieht die aus?

Bücherregale, ein gemütlicher Sessel, eine Kuscheldecke, eine verspielte Lampe, Bilder meiner Liebsten, ein Flauschteppich und das Ganze dann entweder total kunterbunt gemischt (ich liebe Sperrmüll und Flohmärkte!) oder aber romantisch mit sanften Tönen und Schnörkeln.

Du bloggst ja auch über Bücher. Wieso hast du damals angefangen damit? Was macht dir besonders Spaß daran?

Wie wohl die meisten unter uns Buchbloggern habe ich mit dem Bloggen begonnen, weil ich mich über Bücher austauschen wollte. In meinem Umfeld wird meine Büchersucht und Leseleidenschaft zwar akzeptiert, aber doch häufig auch belächelt und mit mir drüber reden mag keiner so wirklich. Doch oft möchte man nun mal etwas dazu loswerden, erzählen, wieso Buch XY so berührend, erschreckend, verstörend, lustig oder was auch immer war. Man möchte seine Gefühle in Worte fassen und sich austauschen. Und diese Möglichkeit bietet mir das Bloggen. Mehr noch: das Bloggen bietet mir eine Gemeinschaft aus Gleichgesinnten, Menschen, die mich verstehen und Freunde.

Ganz egal, wie gestresst ich bin oder ob der nächste Beitrag mal wieder etwas auf sich warten lässt: die Gemeinschaft ist da und es gibt immer etwas, worüber man sich austauschen kann. Man albert rum, hat nach kurzer Zeit bereits seine Insiderwitze und fühlt sich einfach gut aufgehoben. Zuhause. Das Bloggen bietet mir das Puzzlestück, das in meinem Leben immer gefehlt hat.

Tee oder Kaffee?

Morgens Kaffee. Literweise. Ab Mittags trinke ich aber meistens nur Tee. Kaffee kommt mir hier nur in die Tasse, wenn ich mich wie ausgelutscht fühle und dringend einen kleinen Powerschub nötig habe.

Süßes oder Salziges?

Sowohl als auch. Ich habe Tage, da könnte ich mich von Morgens bis Abends von Schokolade, Kuchen, Pudding und anderen süßen Köstlichkeiten ernähren und dann wieder Tage, an denen es gar nicht salzig und herzhaft genug sein kann. Ich kombiniere aber auch gerne beides und nasche Abends auf dem Sofa Salzchips mit Schokolade, während vor mir in der Flimmerkiste ein guter Film läuft.

Sommer oder Winter?

Winter. Immer. Und das sage ich als Junikind. Ehrlich, ich hasse den Sommer. Ich finde es viel zu warm, zu drückend und ich verstehe beim besten Willen nicht, was daran toll sein soll, wenn sogar die Unterwäsche schon zu viel Kleidung ist und man am ganzen Körper klebt.

Bei Maikes Lobeshymnne auf das Bloggen und die Buchbloggergemeinschaft wird einem ja ganz warm ums Herz, oder? 
Schaut unbedingt bei ihr auf dem Blog vorbei!
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[Leseratten zu Gast] Franziska von Lovely Mix



Und die erste Leseratte, die ich im neuen Jahr vorstellen möchte ist Franziska. Ihrem Blog Lovely Mix folge ich schon sehr lange (Übrigens liebe ich ja ihr Blog-Design) und auch wenn wir eher selten die gleichen Bücher lesen, schaue ich doch immer wieder bei ihr vorbei.




Gab es für dich "den" Moment oder "das" Buch, der/das dich zur Leseratte gemacht hat? 
Hm, mein erstes Buch, das ich komplett selber gelesen habe war – „Familie Maulwurf, bitte Recht freundlich“. Ich denke, man kann schon sagen, dass dieser Moment, das erste Mal allein ein Buch zu lesen, eine große Rolle gespielt hat.

Was war dein erstes (Lieblings-)buch?
Das war dann glaube ich auch „Familie Maulwurf, bitte Recht freundlich“. Aber ich habe auch „Lippels Traum“ geliebt, auch wenn ich es nie selber hatte. Genauso wie „Momo“, „Ronja Räubertochter“ oder „Unser kleine Farm“ – die hatte ich immer aus der Bücherei.

Was ist dir in Büchern besonders wichtig?
Bild Franziska von Lovely Mix
Quelle: Franziska
Es darf auf jeden Fall nicht zu kitschig und unrealistisch sein. Ansonsten kann ich das gar nicht so verallgemeinern. Es braucht einfach etwas Besonderes, diesen einen Moment, der dich das Buch nicht so schnell vergessen lässt. Aber klar natürlich einfach auch keine Logikfehler, keine Satzbaufehler, nicht zu viele Rechtschreibfehler. Es sollte einfach angenehm zu lesen sein, egal welches Genre, egal ob es mich am Ende vollkommen überzeugt hat oder nicht.

Und was nervt dich am meisten?
Kitsch, Kitsch und noch mal Kitsch. Man kann Romantik und Schmetterlinge-im-Bauch auch schön und nicht brechreizauslösend verpacken. Ansonsten find ich dieses naives, kleines Mädchen-Gehabe und Good-Girl-Bad-Guy-Konstrukt nervig und ausgelutscht. Oder Protagonisten, die zu perfekt sind, bei denen entweder alles durch und durch gut oder böse ist, die zu viele Eigenschaften aus der einen oder anderen Richtung haben. Wir Menschen sind nicht perfekt, keiner von uns. Wir haben gut und schlechte Seiten, Ecken und Kanten, Narben, Päckchen, die wir tragen. Ich möchte das auch bei buchigen Charakteren, denn nur dann kann man sich mit ihnen identifizieren und nur dann wirken sie realistisch.

Welches Buch ist dein momentanes Lieblingsbuch? Kannst du sagen warum oder ist es einfach nur so ein Gefühl?
Das sind seit gestern zwei – „Paris, du und ich“ von Adriana Popescu und ganz frisch „Mein bester letzter Sommer“ von Anne Freytag. Beide haben gemeinsam, das sie schon mal von zwei wahnsinnig liebenswerten und sympathischen Menschen geschrieben wurden. Aber sie haben mich auch beide auf ihre Weise tief drinnen berührt, mich zum Lachen und Weinen gebracht.
„Paris, du und ich“ ist fluffig-leicht, mit viel nerdigen Witzen, und viel Paris-Flair. Es zeigt wie wichtig es ist, seinen Träumen zu folgen und das zu machen, was man liebt und wirklich will, ganz egal was Andere sagen.
„Mein bester letzter Sommer“ zeigt auch irgendwie, dass man seine Träume leben soll. Wenn auch in einem viel traurigeren und ernsteren Hintergrund, denn Tess, die Protagonistin wird sterben und hat ihr Leben aber irgendwie nie gelebt. Weil man mit 17 Jahren ja auch überhaupt nicht denkt, dass man nur noch wenig Zeit hat. Es zeigt, dass jeder Moment zählt. Jeder Moment, denn man lebt und den man mit seinen Oskars, Freunden und Familien verbringt.

Wenn du dir die perfekte Leseumgebung vorstellst: Wie sieht die aus?
Meine Traum-Leseumgebung wäre ja irgendein gemütlicher Erker, mit Blick auf einen See, eine gepolsterte Bank im Erker, mit vielen Kissen, Tee und Kaffee (und Keksen, die nicht dick machen :D). Und um mich herum stapelweise Bücher.
Na gut, aber im realen Leben bin ich mit Bett/Sofa/Lesesessel, jetzt zu dieser Jahreszeit meiner Decke, Kissen und meinem Buch auch zufrieden.

Du bloggst ja auch über Bücher. Wieso hast du damals angefangen damit? Was macht dir besonders Spaß daran?
Jaa, und ich möchte es nie nie mehr missen. Auch wenn ich erst kürzlich zwei Blogpausen hatte – manchmal kommt eben das Leben dazwischen. Ich hatte nach dem Studium einfach zu viel Freizeit. Da kommst du nach einem langen Tag in der Arbeit heim und kannst plötzlich einfach irgendwas machen. Ich liebe Bücher (bis auf kurze Unterbrechungen) schon immer. Ich liebe das Bloggen/Schreiben und hatte damit schon in der Arbeit Berührungspunkte. Also war es dann naheliegend, die beiden Leidenschaften zu verbinden und meine Freizeit mit dem Buchbloggen zu verbringen.
Ich liebe einfach, dass ich mich über mein liebstes Thema austauschen kann. Ich möchte es nie mehr missen, einfach auch wegen all den wundervollen Lesern und Mitbloggern da draußen. Der Austausch auf dem Blog, in den Socials und ab und an persönlich ist einfach jedes Mal aufs Neue ein Fest für mich. Und wenn ich dann noch ein Lob für einen Beitrag bekomme, weil er es geschafft hat, genau dass zu vermitteln, was ich vermitteln wollte. Oder sich jemand auf meinen Tipp hin ein Buch besorgt und dieses genauso sehr liebt wie ich – ach, das tut so so gut.

Tee oder Kaffee?
Das ist gemein, aber wenn ich mich wirklich entscheiden müsste, dann Kaffee. Tee mag ich aber auch sehr.

Süßes oder Salziges?
Süß!

Sommer oder Winter?
Winter, aber nur den mit Schnee, der in der Sonne glitzert. So wie wir ihn vor genau 6 Jahren mal hatten. Wobei ich ehrlich gesagt eher ein Herbstkind bin (gut, ich hab da Geburtstag, das ist ein großer Grund :D). Aber ich liebe die Farben einfach so sehr.


"Zu viel Freizeit" ist auch ein interessanter Grund mit dem Bloggen anzufangen. Denn die geht definitiv durch das Bloggen drauf. 

Ich finde Kitsch in Büchern genauso wie Franzi auch sehr nervig. Wem geht es noch so? Oder wählt ihr Bücher nach dem Prinzip "Je kitschiger desto besser" aus?
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[Leseratten zu Gast] Charline von sternenbrise


Hallo!

Heute ist es wieder Zeit dafür, dass ich euch eine Leseratte vorstelle. Und zwar *trommelwirbel* Charline. Die diese Woche schon Hochleistungssport betrieben hat und ein Paket mit 50 Büchern in den ersten Stock getragen hat. Dafür gab es für uns, dann aber auch jede Menge tolle Bilder auf Twitter.
Äh ja, was ich eigentlich sagen wollte: Charline ist voll nett und toll und ihr solltet unbedingt auf ihrem Blog Sternenbrise vorbeischauen.



Gab es für dich "den" Moment oder "das" Buch, der/das dich zur Leseratte gemacht hat?
Als Kind habe ich sehr wenig gelesen. Ich mochte es eher, wenn mir meine Eltern oder Großeltern Geschichten erzählt haben. Irgendwann habe ich über Freunde von den Fear Street Büchern erfahren und diese dann verschlungen. Aber andere Bücher wollte ich nie lesen. Immer nur Fear Street. Ich denke, ich war damals ca. 12 Jahre alt. Jahre später hat mich eine damalige Freundin dazu gedrängt, Harry Potter zu lesen. Und diese Reihe hat meine Liebe für Bücher entfacht. Nachdem ich den ersten Band gelesen habe, war ich jede Woche in der Bibliothek, um mir weitere Bücher auszuleihen. Ich wollte immer mehr fantastische Welten bereisen und Abenteuer erleben.

Was war dein erstes (Lieblings-)buch?
Meine Mutter hat mir bestimmt 100 Mal Die kleine Hexe von Otfried Preussler vorgelesen. Ich habe dieses Buch geliebt!

Was ist dir in Büchern besonders wichtig? Und was nervt dich am meisten? 
Ich brauche Spannung und Überraschungen. Ich mag es gar nicht, wenn die Geschichte vorhersehbar ist. Dann verliere ich schnell die Lust an einem Buch. Ich liebe es, wenn etwas passiert, mit dem ich nie gerechnet hätte. Aus diesem Grund lese ich auch sehr gerne Thriller, ich liebe den Nervenkitzel und die vielen Überraschungen. Mit Klischees kann man mich jagen. Dreiecksbeziehungen, ein naives Mädchen, der ultra heiße Typ…, nein danke. Ich finde, dass sich momentan viele Bücher, besonders im Jugendbereich, sehr ähneln.

Welches Buch ist dein momentanes Lieblingsbuch? Kannst du sagen warum oder ist es einfach nur so ein Gefühl? 
Immer noch, wie schon seit Jahren, sind mir die Harry Potter Bücher am liebsten. Zum einem, da sie mich zur Leseratte gemacht haben und zum anderen, da ich so viele und unvergessliche Erinnerungen mit dieser Reihe verbinde. Die Bücher und auch Filme haben mich viele Jahre begleitet und in diesem Jahr konnte ich ein neues Harry Potter Buch in den Händen halten. The magic never ends. Ich liebe die Geschichte und es gibt so viele liebevolle Details in den Büchern, die mich erstaunen. Rowling hat eine wunderbare Welt erschaffen!

Wenn du dir die perfekte Leseumgebung vorstellst: Wie sieht die aus? 
Ich liebe es, in der Nähe von Wasser zu lesen. Am liebsten natürlich am Meer. Aber ich setze mich gerne auch mit Buch an Seen und Flüsse. Da fühle ich mich einfach sehr wohl.
Ansonsten lese ich sehr gerne im kuscheligen Lesesessel mit einer Tasse Tee und Keksen. Schön ist es dann auch, wenn es regnet. Die Atmosphäre ist dann einfach immer wunderbar.

Quelle: Charline
Du bloggst ja auch über Bücher. Wieso hast du damals angefangen damit? Was macht dir besonders Spaß daran?
Ich habe damit angefangen, da ich einfach sehr gerne über Bücher spreche und es so viel zu sagen gibt. Nachdem ich einige Blogs gelesen habe, hatte ich total Lust, selbst mit dem Bloggen anzufangen. Außerhalb des Internets kenne ich wenige Menschen, die genauso buchverrückt sind wie ich. Ich liebe es, mich mit anderen auszutauschen und mir Tipps für gute Bücher zu holen. Auf anderen Blogs habe ich schon so viele wunderbare Bücher entdeckt, die mir vielleicht so entgangen wären. Ich gebe gerne meine Meinung wieder und es ist ein tolles Gefühl, wenn jemand den eigenen Beitrag liked und kommentiert. Mir macht es Spaß über ein Buch zu schreiben, dass ich gerne gelesen habe und möchte andere daran teilhaben lassen. Und außerdem habe ich durch das Bloggen so wunderbare Menschen kennen gelernt, die ich nicht mehr missen möchte.

Tee oder Kaffee? 
Morgens Kaffee, abends Tee :D

Süßes oder Salziges?
Süßes. Ich bin eine Naschkatze.

Sommer oder Winter?
Sommer. Ich mag die Kälte einfach nicht. Zu warm darf es aber auch nicht sein.

Harry Potter ist auch meine erste richtige Buch-Obsession gewesen. Auch wenn ich heute nicht mehr ganz so sehr Fan bin wie vor 5 Jahren!
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[Leseratten zu Gast] Janine von Kapri-zioes




Heute ist die liebe Janine hier zu Gast. Janine bloggt auf Kapri-ziös und hat im September die unglaublich tolle Aktion #buchpassion organisiert. Dadurch bin ich das erste Mal auf ihren Blog aufmerksam geworden. Aber ich war sicher nicht das letzte Mal dort als Leser zu Gast.

Janine ist vielleicht nicht so die "typische" Leseratte, aber lest selbst:



Gab es für dich "den" Moment oder "das" Buch, der/das dich zur Leseratte gemacht hat?
Mit 14 Jahren habe ich in einer kleinen Stadtbuchhandlung ein Praktikum gemacht. Eigentlich hatte ich gar keine Lust – es war ein Pflichtpraktikum und ich hatte damals den Weg des geringsten Widerstands gesucht. Vor diesem Praktikum habe ich nicht einmal sonderlich gern gelesen. Harry Potter kannte ich schon, hat mich aber nicht vom Lesen überzeugt, weil der erste Teil bis zur Hälfte doch vergleichsweise dröge war für mich. Mit dem Praktikum änderte sich alles: Feuer gefangen habe ich dann mit Cornelia Funke und Tintenherz auf Empfehlung der Geschäftsführerin der besagten Buchhandlung.

Was war dein erstes (Lieblings-)buch?
Mein erstes Lieblingsbuch war dann eindeutig Tintenherz und es gehört auch jetzt noch zu den Büchern mit einem besonderen Platz im Buchregal. Allerdings sind über die Jahre noch ein paar mehr Lieblingsbücher dazu gekommen.

Was ist dir in Büchern besonders wichtig?
Neue Einblicke! Besonders faszinieren mich fremde Sichtweisen der Welt. Mein Buchgeschmack ist ziemlich divers, eigentlich könnte man auch fast sagen schizophren, weil ich so viele verschiedene Buchrichtungen gern lese.

Und was nervt dich am meisten?
Wenn Autoren sich keine Mühe geben, für ihren Leser die Inhalte verständlich darzustellen. Wer komplett am Leser vorbei schreibt, hat es bei mir schwer. Ich gehe davon aus, wenn jemand schon ein Buch schreibt und dieses verlegen lässt, dann will er auch, dass andere Menschen das lesen und die Gedanken verstehen. Ständige Gedankensprünge und einen fehlenden roten Faden finde ich wirklich zum Brechen.

Welches Buch ist dein momentanes Lieblingsbuch? Kannst du sagen warum oder ist es einfach nur so ein Gefühl?
Ich habe mehrere Lieblingsbücher. Immer und zu jeder Zeit, deshalb nehme ich lieber ein Buch, welches mich inhaltlich gerade sehr beschäftigt: „Wenn Männer mir die Welt erklären“ von Rebecca Solnit. Immer wieder bemerke ich, dass gerade Männer meine Meinung bewusst überhören oder sogar offensiv abtun. Tröstend an diesem Buch ist, dass Solnit ganz klar darstellt, dass jede Frau diese Situationen erlebt. Das gibt mir Mut und ich überdenke auch manche Verhaltensweisen von mir durch das Lesen von Solnits Essays.

Foto Janine
Janine
Wenn du dir die perfekte Leseumgebung vorstellst: Wie sieht die aus?
Meine Couch und dazu absolute Ruhe.

Du bloggst ja auch über Bücher. Wieso hast du damals angefangen damit? Was macht dir besonders Spaß daran?
Mein Blog ist ein reiner Buch- und Literaturblog, alle meine Artikel haben irgendwas mit Büchern zu tun. Angefangen habe ich damals mit dem Buchbloggen, weil ich neugierig war, ob ich alleine einen Blog betreiben kann und weil ich eben gern gelesen habe. Mittlerweile hat sich meine Motivation aber etwas geändert und zwar möchte ich gerade auch Nicht-Lesern oder Nur-manchmal-Lesern zeigen, wie spannend Bücher sein können. Lesen ist nicht staubtrocken!

Tee oder Kaffee?
Grüner Tee!

Süßes oder Salziges?
Eine Mischung aus beidem. Zum Beispiel kannst du das finden bei Schokolade mit Karamell und Salz.

Sommer oder Winter?
Eindeutig Sommer. 

"Lesen ist nicht staubtrocken" Irgendwer hier, der dem nicht zustimmt? Ich finde das fasst es perfekt zusammen!
2

[Leseratten zu Gast] Rebecca von Goldblatt



Hallo!

Es ist wieder so weit, ich habe mir eine Leseratte eingeladen! Diesmal stellt sich Rebecca von Goldblatt meinen Fragen.

Als Blog ist Goldblatt zwar noch nicht ganz so alt, aber Rebecca bin ich schon auf ihrem vorherigen Blog Bookaloo gefolgt. Sie hat übrigens einen wirklich tollen Beitrag darüber geschrieben, warum sie sich entschieden hat nochmal "neu" anzufangen, unter anderem Namen und mit etwas anderem Fokus: "Alles auf Anfang..."


Gab es für dich "den" Moment oder "das" Buch, der/das dich zur Leseratte gemacht hat? 
Auf einen bestimmten Moment oder ein bestimmtes Buch kann ich das nicht mehr zurückverfolgen. Es hat sich irgendwie schon früh entwickelt. Wie genau, weiß ich aber nicht. Woran ich aber immer wieder als „Schlüsselmomente“ zurückdenke, ist, als meine Mutter mir oft abends ein Buch vorgelesen hat, was gleichzeitig so ein Wimmelbild/Bilderbuch-Charakter hatte. Dass ich dieses Buch auch allein immer wieder durchgeblättert habe. Leider weiß ich nicht mehr wie es heißt. Ich erinnere mich auch gerne an den Moment als ich mir in der Stadtbibliothek einen Ausweis habe machen lassen und danach regelmäßig mit zehn Büchern oder mehr nach Hause gegangen bin. Der Stoffbeutel war immer randvoll.


Was war dein erstes (Lieblings-)buch? 
Quelle: Rebecca privat
Wahrscheinlich das Buch, was ich in der vorherigen Frage schon erwähnt habe. Allerdings erinnere ich mich echt null an den Titel. Das erste Buch woran ich mich aktiv erinnere, dass es wirklich meins war (ich musste mir die Bücher zuhause oft mit meiner Schwester teilen), war ein Gänsehaut-Roman. Und die hab ich tatsächlich eine Weile sogar gesammelt.


Was ist dir in Büchern besonders wichtig? 
Stimmigkeit. Atmosphäre. Wenn die Geschichte rund ist, keine dummen Flüchtigkeitsfehler im Plot passieren bin ich schon sehr zufrieden. Wenn das Buch in sich aber eine besondere Atmosphäre schafft, verzeihe ich auch solche Fehler. Eins von beidem muss also immer da sein.


Und was nervt dich am meisten? 
Standardsätze und Floskeln. Wie z. B. das gängige Modell von dem heißen jungen Kerl, dem immer die Schmalzlocke in die Augen fällt. Was soll das?! Was ist aus dem guten alten Kurzhaarschnitt geworden?

Daneben nervt mich Vorhersehbarkeit und Ähnlichkeit sehr. Wenn ich nach dem ersten Drittel das Gefühl habe, diese Geschichte schon zu kennen oder zu wissen, wie das alles ausgehen wird, weil sich der/die Autor/in Klischees und 08/15-Plotelementen bedient, find ich das fürchterlich.


Welches Buch ist dein momentanes Lieblingsbuch? Kannst du sagen warum oder ist es einfach nur so ein Gefühl? 
Mein momentanes Lieblingsbuch... Das ist schwierig, weil es zwei sind.

Zum einen ist da „Jane & Miss Tennyson“ von Emma Mills. Und dann ist da noch „Mein bester letzter Sommer“ von Anne Freytag. Beides sehr junge Bücher, die ich relativ zeitnah gelesen habe. Und beide haben mich auf ihre eigene Art abgeholt.

Das Buch von Emma Mills war nicht mega originell, aber der Schreibstil, der Humor in dem Buch war super! Und entgegen dem üblichen Vorgehen beim Jugendbuch, war die Liebesgeschichte nur ein feiner kleiner Charakterzug der Geschichte. Sehr erfrischend.
Bei Anne Freytags Buch habe ich emotional einfach alles gelassen. Ich habe selten so sehr bei einem Buch geschluchzt und zwischen einem so hohen Taschentuchberg gesessen.


Wenn du dir die perfekte Leseumgebung vorstellst: Wie sieht die aus? 
Die perfekte Leseumgebung ist abgeschieden. Kein Straßenlärm, keine Personen, die irgendwas von einem wollen. Dazu natürlich ein warmes, flauschiges Plätzchen, wo ich sowohl liegen und sitzen kann, mit einem Haufen Kuscheldecken und Kissen. Viel braucht es wirklich nicht. Nur Ruhe und Geborgenheit.


Du bloggst ja auch über Bücher. Wieso hast du damals angefangen damit? Was macht dir besonders Spaß daran? 
Ich hab damals damit angefangen, weil ich leider im privaten Umfeld echt niemanden habe, mit dem ich über meinen Lesegeschmack reden konnte. Die einzigen zwei oder drei Personen, die ich kenne, die annähernd so gerne lesen wie ich, lesen komplett andere Bücher. Und damals wollte ich einfach mal wieder bloggen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich gerade die Reihe zu Cassia & Ky von Ally Condie ausgelesen, war in einem Lesefieber und konnte mich mit nicht darüber auslassen. Da entstand die Idee, den Wunsch wieder zu Bloggen, mit der Sehnsucht über Bücher zu sprechen, zu kombinieren.

Und es gibt viele Punkte die Spaß machen. Zum einen macht es Spaß über neue und andere Bücher zu stolpern, die einem so vielleicht nie im Buchladen aufgefallen wären. Ich mag es in den Verlagsvorschauen zu stöbern! Oder man bekommt durch das netzwerken mit anderen Bloggern so viel tolles Feedback, aber auch neue Ideen und Denkanstöße. Unabhängig von Büchern. Meine Interessen haben sich auch enorm weiterentwickelt. Designentwicklung, HTML-Programmierung oder Fotografie zum Beispiel. Fand ich immer interessant und fancy, hab es aber nicht aktiv betrieben. Das hat sich durchs bloggen geändert. Ich finde das Bloggen ist so eine schöne kreative Art sich auszudrücken, sich weiterzuentwickeln und sich mit anderen auszutauschen.


Tee oder Kaffee? 
Kakao

Süßes oder Salziges?
Erst süß. Dann salzig. Und dann wieder süß.

Sommer oder Winter?
Winter ♥


Ich muss Rebecca voll und ganz zustimmen: Bloggen ist eine wunderbare Möglichkeit sich weiterzuentwickeln und sich auszudrücken.
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Huch, schon wieder Geheimtipps!



Huhu,

es ist schon wieder der erste Sonntag im Monat! Unglaublich, oder? Im Oktober war ich einfach unglaublich viel unterwegs und dann fing auch noch die Uni wieder an. Hier auf dem Blog hat man davon denke ich nicht ganz so viel gemerkt, wer mir auf Twitter folgt hat das glaube ich eher mitbekommen.
Aber gut, auf zu den Geheimtipps!


Erstmal ein Beitrag, der eigentlich schon im letzten Monat in die Geheimtipps sollte. Aber irgendwie dann doch nicht dabei war, was mir etwas spät aufgefallen ist... Und zwar handelt es sich dabei um Jules Anleitung zum Basteln von Tierlesezeichen. Übrigens habt ihr schon Jules neueste Rezension hier im Büchernest gelesen? Nein? Es geht um "Totenfang"

Mona (oder auch Tintenelfe) hat auf ihrem Blog Tintenhain über ihren Ausflug nach Schwarzkollm berichtet. Kennt ihr nicht? Dort spielt die Geschichte von Krabat und diese wiederum findet Monas älteste Tochter unglaublich interessant. Eine tolle Idee, dann einen Ausflug dahin zu machen. Und der Beitrag ist auch sehr interessant!
Übrigens: Meine Lieblingsbearbeitung der Krabat-Legende ist die von ASP. Lieder wie "Mein Herz erkennt dich immer" oder "Zaubererbruder" sind einfach nur genial.

Sind Vielleser anspruchsvoller als "normale" Leser? Lesen wir anders? Diese Frage hat sich Heike von umblättern gestellt. Unbedingt lesen diesen Beitrag!

Apropos Vielleser. Wie schafft man das eigentlich? So neben dem Alltag? Andreea hat auf Andreea liest einen 5 Tipps dazu aufgeschrieben.

Ich habe keinen SuB. Also keinen dauerhaften. Maximal sind es mal 3 oder 4 Bücher, meistens nach Weihnachten oder nach meinem Geburtstag. Astrid von leckerekekse geht es genauso und sie hat einen sehr schönen Beitrag dazu geschrieben.
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[Leseratten zu Gast] Janine von LeseLiebe

Heute möchte ich euch eine neue Kategorie vorstellen: Leseratten zu Gast. Und worum es geht? Hier möchte ich alle zwei Wochen eine Leseratte vorstellen. Oder sie sich selbst vorstellen lassen in Form eines Gastbeitrages. Mehr Infos? Findet ihr hier oder oben in der Navigation!



Den Anfang macht heute Janine von LeseLiebe. Janine war damals eine der Ersten die sich während des Kommentier- und Vernetzungswochenendes #litnetzwerk auf meine noch sehr vage Frage gemeldet hat. Und sie war die erste mit einer Antwort, also darf sie auch die Erste sein, die tatsächlich vorgestellt wird :)


Janine bloggt - wie erwähnt -auf LeseLiebe und zwar ähnlich wie ich querbeet. Nur das sie auch keine Ansgt vor gruseligen Büchern zu haben scheint! Mir gefällt Janines Blogdesign übrigens super, es ist so schön schlicht und gleichzeitig individuell.

Gab es für dich "den" Moment oder "das" Buch, der/das dich zur Leseratte gemacht hat?
Wahrscheinlich gab es eines von beiden, da das aber schon über 20 Jahre her ist, kann ich mich beim besten Willen nicht daran erinnern (ich habs versucht!). Uns wurde früher sehr viel vorgelesen und wir waren wöchentlich in der Bücherei unterwegs, vielleicht hat mich das geprägt. Oder das „Lese-Gen“ wurde mir von meiner Mama vererbt, die auch eine Leseratte ist :)

Was war dein erstes (Lieblings-)buch?
Meine ersten Bücher waren die von Hexe Lilli. Meine ersten richtigen Lieblingsbücher waren die „Freche Mädchen – Freche Bücher“ – Bücher. Ich glaube ich hatte sie früher alle :)

Was ist dir in Büchern besonders wichtig?
Die Geschichte sollten mich in irgendeiner Art und Weise berühren. Das kann von Wut, über Trauer bis hin zum Kribbeln im Bauch alles sein. Wenn es um Tatsachen geht, sollten diese gut recherchiert sein, nichts ist schlimmer, als über wahre Begebenheiten zu lesen, die schlecht oder gar falsch ausgearbeitet wurden. Wenn möglich, sollte es eine glaubhafte, nachvollziehbare Handlung besitzen. Vielleicht lese ich deswegen so ungern Fantasy-Bücher.

Und was nervt dich am meisten?
Oh, das hab ich oben schon mal kurz erwähnt. Schlecht recherchierte Bücher gehen gar nicht. Ebenso Bücher, die vor Rechtschreibfehlern nur so strotzen und ich am liebsten mit dem Rotstift durchgehen möchte.

Quelle: Janine privat
Welches Buch ist dein momentanes Lieblingsbuch? Kannst du sagen warum oder ist es einfach nur so ein Gefühl?
Mein letztes Highlight war „Die Nachtigall“ von Kristin Hannah. Es war die Mischung aus grausamer Realität und unsagbar starken Gefühlen, die das Buch transportiert haben, was mich zu dieser Meinung brachte. Ich habe die Autorin dieses Jahr für mich entdeckt und bis auf ein Buch waren es auch alles tolle, unglaublich gefühlsstarke Bücher. Wer darauf steht, sollte sich die Autorin definitiv mal näher anschauen. Ansonsten können mich Bücher, die in verschiedenen Epochen/Zeitebenen spielen auch immer begeistern.

Wenn du dir die perfekte Leseumgebung vorstellst: Wie sieht die aus?
Sitzsack, Kuscheldecke, Kerzen und eine Kanne Tee. Draußen stürmt und weht es, drinnen brennt das Feuer im Ofen. Zu meinem Glück fehlt mir nur noch der Sitzsack :)

Du bloggst ja auch über Bücher. Wieso hast du damals angefangen damit? Was macht dir besonders Spaß daran?
Mein Mann hat mich gefragt, warum ich immer nur Blogs lese anstatt selbst einen ins Leben zu rufen. Genug lesen würde ich ja schließlich, um ihn auch mit Leben füllen zu können. Das habe ich mir ein paar Tage durch den Kopf gehen lassen, hab mich ein bisschen in das Thema eingelesen und schwups, da war er geboren, mein kleiner Blog :) Ich möchte andere gerne an meiner Meinung zu Büchern teilhaben lassen, sie evtl. sogar überzeugen, sich selbst das Buch mal näher anzuschauen.
Mittlerweile ist das Bloggen so sehr in meinen Alltag integriert, dass ich mir ein Leben ohne kaum noch vorstellen kann. Es gibt immer wieder Neues zu entdecken, man lernt so viel dazu, technisch und auch über sich selbst, sodass man nur davon profitieren kann. Und ein ganz großer Pluspunkt ist der Austausch mit anderen Bloggern, die Treffen auf der Buchmesse oder abseits davon, die Freundschaften, die daraus entstanden sind und vielleicht noch entstehen. Ich finde die Buchbloggergemeinschaft unheimlich harmonisch und fühle mich dort sehr gut aufgehoben.

Tee oder Kaffee?
Ich bin sowohl Tee- als auch Kaffeejunkie, trinke beides gleich gerne :)

Süßes oder Salziges?
Mich kriegt man eher mit Salzigem rum :)

Sommer oder Winter?
Als im Dezember geborene bin ich definitiv ein Winterkind :)


Ist das Foto nicht wunderbar? Janine du bist so hübsch und strahlst richtig! :)
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Psst! Die Geheimtipps aus dem April sind da!

Moin!

Da der 1. Mai ja netterweise dieses Jahr auf einen Sonntag fällt, hast du immerhin die Geheimtipps um dich über den fehlenden Feiertag hinwegzutrösten. Blogposts lesen ist da nämlich eine wirklich gute Therapie. Falls es nicht hilft einfach das nächste Buch greifen!



Fangen wir gleich mal mit Ramona an, von ihr stehen nämlich gleich zwei Beiträge auf meiner Liste. Einmal mit ihrem Beitrag darüber, warum sie gerne Buchbloggerin ist. Es tut gut solche Beiträge zu lesen, nachdem gefühlt immer mehr Leute ein Pause einlegen oder sogar ganz aufhören und es auch viele Anfeindungen gibt.Und dann war da ja noch die #ichlese Aktion. Wir haben diesen Hashtag am 16.4. in die Twitter Trends katapultiert (also bis Fußball anfing, dagegen hatten wir dann doch keine Chance...) Ramona hatte diese Aktion ins Leben gerufen und hat anschließend die 20 schönsten Gründe warum #ichlese zusammengetragen.

Ich glaube die "Wissen für Buchblogger" Reihe auf Tintenmeer hatte ich schon mal vorgestellt. Falls du sie noch nicht kennst: Unbedingt lesenswert. Besonders gut fand ich diesen Monat den Beitrag zum Thema "Blogger-Burnout", wobei die Frühlings-Blogpost-Ideen auch sehr gut waren. Dazu ist auch sonst nichts weiter zu sagen, einfach lesen ^^

Ein weiterer "Selbsthilfe"-Beitrag ist bei Saskia von Who is Kafka? zu finden. Allerdings sind es diesmal Tipps gegen Buchkater, also dieses Gefühl, das man nach einem wirklich, wirklich guten Buch hat. Besonders die "Tee trinken"-Methode hat meine vollste Zustimmung :D

Jaci  von durchgebloggt hat sich dagegen in ihrem Artikel "Das Leben EINER Bloggerin" jede Menge, wirklich tolle Gedanken zum Bloggen an sich gemacht.

Wie stehst du eigentlich zu Leserillen? Und zu Eselsohren? Nicole von Novembertochter findet diese ganze Diskussion etwas lächerlich, wieso, weshalb warum? Nachzulesen in dem wunderbar betitelten Beitrag "Leserillen und Eselsohren?! Monster!"

Wo wir grade bei existentiellen Buchmenschen-Fragen sind. Liest du Bücher mehrmals? Auf Sternenbrise ging es nämlich um genau dieses Thema beim letzten Plaudertag.

Hier im Büchernest gibt es in Rezensionen keine Spoiler. Einfach weil ich es auch bei anderen nicht mag zu mindestens nicht ohne Vorwarnung. Ein paarmal hatte ich hier schon das Problem, dass es ohne Spoiler dann doch nicht ging, glücklicherweise habe ich dafür Lösung gefunden (einklappbarer Spoiler-Button *yay*). Tobi hat sich auf Lesestunden im April auch mit dem Thema Spoiler in Rezensionen befasst.

Quasi last-minute hat sich Franzi  von Lovely Mix noch hier in die Geheimtipps gepostet. Und zwar mit ihrem Beitrag über die schönsten Bibliotheken. So als kleine Reiseziel-Anregung ;)

Habe ich einen wichtigen, tollen Beitrag vergessen? Was war dein persönliches Monatshighlight?
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Raus aus der Flauschzone? Professionalisierung und Monetarisierung bei Buchbloggern



Als Karla Paul am Sonntag bei den buchmesse:blogger sessions ihre Keynote beendete, fing es an leicht zu köcheln auf Twitter. Karla forderte uns Buchblogger auf, „Vollprofis [zu werden] für die leidenschaftliche Hingabe zum Buch“. Von ihr stammt auch der Satz im Titel: „Kommt endlich raus aus eurer Emo-Flauschzone und stellt euch der dringend notwendigen Professionalität“

Flauschzone? Recht hat sie. Wann haben wir das letzte Mal richtig über etwas diskutiert? Oder uns über etwas aufgeregt? Mir fällt da spontan nichts ein, also außer das ewige „Ich hätte gerne mehr Kommentare“ oder „Rezensionsexemplare sind gut/böse“.

Also professioneller werden. Sich mit SEO und Google Analytics beschäftigen. Sich vernetzen und Bloggerkonferenzen besuchen. Ist das so schwer? Da Unwissenheit nicht vor Strafe schützt, kann es sowieso nicht schaden, sich regelmäßig zu informieren z.B. über die Impressumspflicht. Natürlich ist es jedem selbst überlassen, wie professionell er sein Hobby betreiben will.
Nur gehen heute doch alle nur noch mit Pulsuhr und Smartphone-Tracker laufen und jeder Lauf wird akribisch analysiert. Wenn joggen gehen also schon fast eine Wissenschaft ist, auch im Hobby-Bereich, warum wehren sich so viele im Buchblogger-Bereich dagegen etwas professioneller zu werden?
Muss ja nicht gleich die ganze Palette sein, ein Media Kit ist nicht soo schwer zu erstellen. Und ein Blick auf Google Analytics hat meines Wissens auch noch niemanden getötet und man hat gleich ein viel besseres Verständnis dafür, wer den eigenen Blog liest. Und vielleicht sind die Grundlagen von html auch nicht so schlecht, man muss ja nicht gleich den Blog komplett selbst programmieren.

Aber: Wenn wir professioneller werden, müssen es die Verlage auch werden. Leander Wattig forderte das in der Abschlussdiskussion mehrfach und ich finde, er hat Recht. Es ist oft schwer, den richtigen Ansprechpartner zu finden und die Kriterien, die die einzelnen Verlage anlegen,  sind oft nicht transparent. Und wie oft habe ich mich schon geärgert über Bloggerinnen mit geringer Reichweite und 2-Satz-Rezensionen, die massenhaft Rezensionsexemplare bekommen. So etwas darf einfach nicht passieren von Seiten der Verlage, denn es schadet allen. Den Verlagen, weil sie wo anders mehr Reichweite bekommen hätten und den Bloggern, weil die Verlage so teilweise ein falsches Bild von der Bloggergemeide bekommen.


Was ich mir von Bloggern wünsche: 
Impressum! 
Datenschutz! 
lesbare Seiten! 

Was ich mir von Verlagen wünsche: 
Transparenz! 
Erwähnung von guten Rezensionen und Interviews! 
Respekt!


„Literatur ist eine Milliardenindustrie und ihr findet ernsthaft kein anderes Geschäftsmodell als Herzblut?“ – Karla Paul


Auf Twitter kochte es richtig hoch, als im Rahmen des Blogger Relation Talks die Frage nach der Bezahlung aufkam. Die anwesenden Verlagsvertreterinnen schienen ob dieser Wendung nicht besonders begeistert. Es wurde zugegeben, dass im Rahmen von Marketingaktionen durchaus schon Blogger bezahlt wurden: Beautyblogger (und Booktuber). Haben die wirklich so viel mehr Reichweite als ein Buchblogger? Klar, vielleicht die ganz Großen. Aber die Mehrheit? Und doch ist es im Bereich der Nicht-Buchblogs durchaus gang und gäbe sich für Beiträge bezahlen zu lassen. Warum also bei uns nicht?


Erstes Problem: Wenn eine Rezension bezahlt wird, ist sie dann noch unabhängig? 


Nur weil man für etwas Geld bekommt, heißt es nicht, dass man deswegen seine Meinung ändert. Ich bekomme ja auch vom Bafög-Amt Geld und halte die Damen und Herren dort trotzdem für faul und inkompetent ;) Aber natürlich ist das ein Problem, nur: Wer sagt denn, dass Geld für Rezensionen die einzige Möglichkeit ist mit einem Buchblog Geld zu verdienen? Wer sagt, dass wir für Rezensionen Geld nehmen sollten? Ich finde diese Idee nämlich auch eher weniger optimal. Zu mindestens wenn es direkt auf eine bestimmte Rezension bezogen ist. Wenn, dann würde das – meiner Meinung nach- nur über eine Art Verwertungsgesellschaft funktionieren.

Und viele bekommen doch auch jetzt schon Rezensionsexemplare, auch das ist eine Form der Entlohnung. Kannst du beweisen, dass jede deiner Bewertungen eines Rezensionsexemplars genauso ausgefallen ist, wie wenn es keines gewesen wäre? Meiner Meinung nach ist das nicht möglich, auch wenn ich selbst sagen würde, dass ich mich nicht davon beeinflussen lasse. Nur: Es zu beweisen ist eine ganz andere Sache.

Also andere Möglichkeiten Geld zu verdienen: Mit Backlinks, mit speziellen Aktionen für die man Geld bekommt, mit Werbung… Für alle diese Sachen muss man nicht seine Glaubwürdigkeit verkaufen! (Kann es natürlich aber tun, wir sind hier ja schließlich in der Buchblogger-Flauschzone, da kann jeder machen was er will ;))

Zweites Problem: Dafür braucht man dann ja ein Gewerbe? Und muss Steuern zahlen?


Natürlich, wir sind hier schließlich in Deutschland. Da ist alles geregelt. Und es muss ja auch nicht jeder mit seinem Blog Geld verdienen. Ich werde die nächsten 1,5 Jahre wohl nicht die Zeit haben. Und vor allem die Geduld mich mit den Behörden auseinander zu setzen, als Studentin ist das Thema Selbstständigkeit nämlich eine komplizierte Sache. Aber wenn ich im Praktischen Jahr bin, warum nicht? Als Apothekerin kann Erfahrung darin, wie man ein Gewerbe führt, nur hilfreich sein. Und wenn ich damit das magere Gehalt aufbessern kann? Finde ich gut!

Drittes Problem: Entsteht dann nicht Neid? Was ist mit denen, die kein Geld bekommen können/wollen?


Joah, Pech gehabt? Mal ehrlich: Wir sind hier nicht im Wolkenland der Glückbärchis wo immer Friede, Freude, Eierkuchen ist! Klar wird es Neid geben. Aber den gibt es jetzt auch schon. Neid auf Leserzahlen, auf Kommentare, auf Blogdesigns, auf Einfälle für Blogposts… Vielleicht kann ich das auch nicht so nachvollziehen, weil ich persönlich ein Mensch bin, der nicht besonders neidisch ist (gut, genaugenommen sind mir die meisten extremen Gefühlsregungen fremd. Ich bin Ostfriesin, wir haben das nicht so mit den Gefühlen :D).

Wie genau sich das auswirkt, kann man natürlich nicht vorhersehen, aber unter den Mode- und Lifestyleblogs existieren auch Blogs, mit denen kein Geld verdient wird, und soweit ich das mitbekomme, sind Streitereien da auch nicht häufiger, als unter Buchbloggern.

Und was ist nun das Fazit?

Professionalisierung: Ja, bitte. Auf allen Seiten. Nur so wird eine Begegnung auf Augenhöhe möglich.
Monetarisierung: Wer will gerne, nur bezahlte Rezensionen haben einen faden Beigeschmack für mich.

Was sagst du zu diesem Thema? Warst du in Leipzig dabei? (Übrigens: Nachhören kann man auf Voicerepublic)
Würdest du mit deinem Blog Geld verdienen wollen? Was würdest du dir von den Verlagen wünschen im Umgang mit Bloggern?

Eine Linksammlung zum Thema findet ihr in der Seitenleiste unter "Links zur Professionalisierungs-Diskussion", ich werde versuchen sie aktuell zu halten.

Danke an Ascari und Mira Alexander, die diesem Beitrag auf Verständlichkeit geprüft haben. Vor allem danke an Mira, die das eine oder andere Komma (oder auch 20 ;) )gesetzt hat. Alle Fehler sind natürlich weiterhin meine eigenen :)

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Und es ist wieder Zeit für die Geheimtipps!


Hallo und herzlich Willkommen zu den (nicht ganz so geheimen) Geheimtipps!

Ich könnte hier jetzt auch einen ganzen Posts voll mit Buchmesseberichten machen, aber das möchte ich niemanden antun. Auch wenn einige der Berichte wirklich gut waren. Stattdessen gibt es jetzt einen vollkommen Buchmesse-freien-Geheimtipp-Post.

Fangen wir mit dem Phänomen Buchherpes an. Darum ging es nämlich auf Bookdemon, für Annabel sind das Bücher die plötzlich überall sind und dabei unglaublich auf den Keks gehen. So wie Fifty Shades of Grey. Schau einfach mal bei ihr vorbei!

Skys Buchrezensionen werden so langsam aber sicher zu einem Dauergast auf dieser Liste fürchte ich. Tut mir auch so gar nicht leid, denn er schreibt einfach wunderbare Beiträge. Diesmal ist es ein wunderbarer emotionaler Beitrag über seinen Weg zum Buch "The Perks of Being A Wallflower",lies einfach selbst hinein

Fast jeder Blogger, der Rezensionen schreibt hat ein großes Problem: Die meisten der Rezensionen fallen gut aus. Das geht mir so und wenn ich mir Rezensionslisten auf anderen Blogs so anschaue auch jede Menge anderen Leuten. Vielleicht manchmal tatsächlich (wie einem dann oft vorgeworfen wird), weil man ein Rezensionsexemplar nicht schlecht bewerten möchte. In meinem Fall jedoch, weil ich nach mehr als 15 lesend verbrachten Jahren mittlerweile einfach ein Auge habe für Bücher, die mir gefallen. Vielleicht entgehen mir durch diese Vorauswahl einige wirklich gute Bücher, aber mir bleiben auch fast alle Bücher erspart, die mir nicht gefallen. Melanie hat auf umecken.de darüber geschrieben, warum sie sich trotzdem kein schlechtes Buch kaufen wird, nur um mal wieder einen Veriss schreiben zu können

Und zu guter Letzt möchte ich auf eine Aktion von Influenza Bookosa aufmerksam machen. Da ich auf Grund von so Kleinigkeiten wie dem 1. Staatsexamen diesem Sommer kaum zum Blog lesen gekommen bin und sowieso ein extremes Kurzzeitgedächnis habe was gelesene Beiträge angeht, werde ich wohl nicht mitmachen. Aber ich würde gerne jede Menge Beiträge über tolle Rezensionen lesen! Also auf zu: Ich weiß, was du letzten Sommer gelesen hast

Was waren deine Monatshighlights?

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Psst! (nicht ganz so geheime) Geheimtipps!


Neuer Monat, neue Geheimtipps. Also Vorhang auf:

Erstmal möchte ich mal das Thema Rezi-Klau ansprechen. Als ich das erste Mal davon gelesen habe auf Facebook war ich ziemlich entsetzt und bin es ehrlich gesagt immer noch. Wie kann man so etwas machen? Ich sitze manchmal Stunden vor einer Rezi, weil die Worte einfach nicht kooperieren wollen. Exemplarisch für die vielen guten Posts, die ich darüber gelesen habe, stehen hier der von Ascari auf Leseratz und der von Hannah auf Wonderworld of Books.


Die nächsten beiden Posts passen zufälligerweise wirklich gut zusammen. Erstmal gab es schon Anfang des Monats (da hatte ich gerade erst den letzten Post geschrieben) bei "studierenichtdeinleben" einen Post über Binge Reading und ob das überhaupt noch Lesen ist.
Und auf Skys Buchrezensionen gab es dann die wunderbare Geschichte von der Leseschnecke. Wobei ich persönlich eher keine Leseschnecke bin. Wenn ich denn dann mal Zeit zum lese finde ;)

Warst du schon einmal in einer Bücherei? Wie lange ist das her? Ich gehe immer gerne in Büchereien und nutze das Angebot auch wirklich aus. Schont mein Budget UND meine Bücherregale sind nicht zuu voll.
Nicole hat auf Goldkindchen einen wunderbaren Beitrag zum Thema Büchereien geschrieben

Aleshanees Blog Weltenwanderer folge ich nun schon eine ganze Weile. Sie hat sich mit dem Problem Buchreihen auseinandergesetzt. Ich mag keine Reihen und versuche möglichst sie nicht zu lesen. Im Moment warte ich auf das Ende bzw die Fortsetzung von 4 Reihen und das sollen möglichst nicht mehr werden (Glücklicherweise sind zwei davon bald beendet ^^). Der Beitrag und die Kommentare sind auf jeden Fall lesenswert.

Und dann war da ja noch Bernd von epub3.de bei mir hier im Büchernest zu Gast. Und zwar mit dem Thema "Kein ebook ohne epub" Auch unbedingt empfehlenswert, genauso wie seine Seite!
Übrigens: Für die Rattenfänger-Rubrik suche ich noch dringend Gastautoren. Lust? Schreib mir einfach eine E-Mail!

Was war DEIN Highlight des Monats? Habe ich irgendwas wichtiges verpasst? Z.B. während meiner kleinen Sims-Phase Anfang des Monats :D
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