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[Rezension] Fingerhut-Sommer

Moin!
Endlich, endlich habe ich es geschafft eine Rezension zu Ende zu schreiben. Also Vorhang auf für "Fingerhut-Sommer"

Informationen zum Buch

Quelle: dtv

Fingerhut-Sommer

Ben Aaronovitch

Übersetzer: Christine Blum
Taschenbuch
416 Seiten
9,95€ [D] 10,30€ [A]
ISBN 978-3-423-21602-9
Website des Verlags




Erster Eindruck:

Hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich die beiden Totenköpfe liebe? Auf jeden Fall passt das Cover gut zu den ersten vier Bänden.

Inhalt:

Zwei Mädchen aus North-Herefordshire sind verschwunden. Möglicherweise hat Magie was damit zu tun. Also wird Peter Grant aus London aufs Land geschickt um mal etwas genauer nachzuforschen. Zusammen mit Beverly Brook erlebt er dabei wieder einiges.

Meine Meinung:

Kein London? Ich war ja erst einmal skeptisch, schließlich gehört London ja irgendwie dazu. Im Endeffekt hat mich das daraus resultierende „Kein Nightingale“ mehr gestört, er ist einfach irgendwie mein Lieblingscharakter.

Peter mal in einer anderen Umgebung zu sehen war erst etwas seltsam, aber es war auch sehr interessant. Gerade die vielen neuen magischen Kreaturen. Außerdem hat mich die Schilderung des Landlebens sehr amüsiert. Das ist genau das, was hier ablaufen würde in so einem Fall minus das auf Feldern herumlaufen (und minus die Einhörner, hier kämen eher wütende Seehunde/Selkies in Frage). Für einen Stadtmenschen eine sehr gute Schilderung.
Auch Beverly war wieder dabei und ich bin mir nicht ganz sicher ob ich sie nervig oder witzig finde. Wahrscheinlich beides. Auf jeden Fall wird die Sache mit Covent Garden aus dem ersten Teil und der Überflutung im vierten Teil bei ihr langsam zu einem running gag. Auch so eine Sache, bei der ich mir nicht sicher bin ob sie mir gefällt.
Auf jeden Fall mal ganz was anderes und ein Buch mit nur einem einzigem schlechten Witz über Mollys Kochkünste(Dafür wird eindeutig klar, dass Molly wirklich besser in die Zeit VOR dem 2. Weltkrieg passt als ins Hier und Jetzt. Ich sag nur Schrankkoffer, Rasiermesser und Flinte)
Ein wirklicher Pluspunkt wie ich finde ist, dass man mehr über Nightingales Vergangenheit und über Ettersberg erfährt. Wirft zwar auch wieder jede Menge neue Fragen auf aber gut.

Fazit:

Auch wenn es schwer in Worte zu fassen ist (vor allem ohne zu spoilern!): Fingerhut Sommer ist mal wieder eine rasante und unglaubliche witzige Story. Das nächste Mal aber bitte mit etwas mehr Nightingale und Dr. Walid!

Band 2: Schwarzer Mond über Soho
Band 3: Ein Wispern unter Baker Street
Band 5: Fingerhut-Sommer

2

[Wunsch der Woche] St. Clare's


Huhu,

da bin ich wieder mit dem Wunsch der Woche. Aber bevor ich damit weiter mache möchte ich nochmal auf die Umfrage hinweisen. Bisher habe ich 21 Antworten (wobei irgendwer 4x abgestimmt hat und dabei jedes Mal bei sonstiges, das gleiche getippt hat o.O Also eigentlich eher 18 Antworten).

Aber gut, jetzt geht es weiter mit meinem Wunsch der Woche. Diesmal ist es kein einzelnes Buch sondern eine Buchreihe, die auch schon etwas älter ist, aber...

St. Clare's

Enid Blyton
Quelle: amazon

Inhalt:

Enid Blyton's St Clare's 6-copy Collection Join Pat and Isabel at their new school, St Clare's! There are midnight feasts to eat, teachers to play tricks on, lacrosse matches to win and good friends to be made!


Warum ich es lesen möchte:

"Hanni und Nanni" im Original! Ich finde dieses Set sieht auch so schön aus, auch wenn es leider Taschenbücher sind.
Als Kind habe ich "Hanni und Nanni" vergöttert und wollte immer auch auf ein Internat gehen und so viel Spaß haben wie die beiden. Naja, ersteres wurde erfüllt, war aber leider nicht so cool wie im Buch :D Auf jeden Fall würde ich gerne mal das Original lesen, wurde ja auch viel verändert um die Bücher dem deutschem Geschmack anzupassen.

Habt ihr Hanni und Nanni gelesen? Oder ein anderes Buch von Enid Blyton? Einfach Kommentar schreiben!


2

[Montagszitat] Neugier

Ich habe keine besondere Begabung,
sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.


-Albert Einstein
Albert Einstein, 1930
Bundesarchiv,
Bild 102-10447 / CC-BY-SA
via wikimedia Commons


Zu Ehren der Maus, die uns alle seit jetzt schon seit 43 Jahren dabei hilft die Neugierde zu befriedigen. Am 23.Februar 1972 war sie nämlich das erste Mal bei den "Lach- und Sachgeschichten" dabei, die mittlerweile ihren Namen tragen.

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Rezension: Der Böse Ort

Huhu ^^
ich find's etwas schade, dass es nur eine einzige Person geschafft hat, durch die Tipps drauf zu kommen. Aber hier ist trotzdem die Auflösung: Gesucht wurde die "Flüsse von London"-Reihe von Ben Aaaronovitch. Alle Tipps und das Gewinnspielformular könnt ihr hier nochmal sehen. Bis Donnerstag könnt ihr noch teilnehmen und entweder den ersten Teil (Die Flüsse von London) oder den grade neu erschienenen Teil (Der Böse Ort) gewinnen.
Meine Rezension ist ziemlich kurz geraten. Aber bitte verzeiht es mir. Ich bin hundemüde und morgen früh geht es wieder los mit einer langen Woche. Vielleicht ändere ich sie nochmal in nächster Zeit, vielleicht auch nicht.

Informationen zum Buch

Quelle: dtv

Der böse Ort

Ben Aaronovitch

Übersetzer: Christine Blum
Taschenbuch
400 Seiten
9,95€ [D] 10,30€ [A]
ISBN 978-3-423-21507-7
Website des Verlags



Erster Eindruck:

Ich liebe das Cover ^^ Wie eigentlich alle Cover der Reihe. Sind die beiden Totenköpfe nicht toll?

Inhalt: 

Es gibt mal wieder mysteriöse Todesfälle. Und zwar jede Menge davon. Erst wird einer Frau das Gesicht weggeschossen (und der angebliche Täter weiß nichts davon), dann wird ein gestohlenes Buch gefunden und alles scheint irgendwie mit Skygarden Tower, einem berüchtigten Sozialwohnblock, zu tun haben. Kein Problem für Peter Grant, also fast keins.

Meine Meinung:

 So viele tolle Stellen. Und der Autor hat definitiv „Herr der Diebe“ gelesen („Das Karussell stand südlich dieser Linie […] Ich sah dem Ding geschlagene 10 Minuten zu, nur um sicherzugehen, dass hier niemand rückwärts alterte“). Es macht einfach Spaß zu lesen, wenn immer mal wieder solche Andeutungen fallen. Auch sonst bleibt es beim hohen Witzniveau der ersten drei Bände. Manchmal zieht sich die Handlung jedoch etwas, aber das ist jetzt nicht sooo schlimm.
Ansonsten: Das Ende ist blöd, jetzt will ich sofort wissen, wie es weiter geht. Nur mindestens ein halbes Jahr muss ich wohl noch warten, dann kommt der fünfte Teil auf Englisch raus.

Fazit: 

Nicht ganz so gut wie die anderen Bände, aber trotzdem noch super und eines der besten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen. Luft nach oben ist noch!



Band 2: Schwarzer Mond über Soho
Band 3: Ein Wispern unter Baker Street
Band 4: Der Böse Ort

2

Rezension: Inferno

Und hier ist sie die versprochene Rezension. Sie war eigentlich schon Anfang Januar fast fertig, aber naja. Zeit...
Cover
via luebbe.de


Erster Eindruck:

Tjo. Nix besonderes. Das Cover ist sehr Dan Brown typisch. Und mehr kann man auch eigentlich nicht dazu sagen.

Inhalt:

Robert Langdon wacht in einem Krankenhaus auf. In Florenz. Nur hat er leider keine Ahnung wie er nach Florenz gekommen ist und was er dort eigentlich wollte. Dann wird auch noch einer seiner Ärzte umgebracht und plötzlich ist er zusammen mit der jungen britischen Ärztin Sienna Brooks auf der Flucht. Sein einziger Anhaltspunkt: Eine manipulierte Version von Botticelli’s Mappa dell’Inferno.


Meine Meinung:

Endlich ein neuer Dan Brown. Ich mag Robert Langdon und seine Abenteuer. Es macht immer Spaß mitzurätseln. Dieser ist mal etwas anders aufgezogen. Statt einfach „nur“ ein Rätsel zu lösen ist Robert Langdon mal wieder mittenrein geraten. Mir persönlich schien das alles etwas arg übertrieben.  Es wirkt sehr gewollt. Mitten im Buch kommt eine plötzliche Wendung, nur wirkt sie eher verzweifelt. Als ob Dan Brown nichts mehr eingefallen wäre und er jetzt einfach mal seine Story ändert damit es doch noch ein vernünftiges Ende gibt. Auch das dauerhafte rumhacken auf Intelligenz etc. war mir etwas übertrieben. Vor allem das Messen jener am IQ, aber gut. Ich bin sowieso gegen solche Tests. Meiner Meinung nach unsinnig und testen nur eine bestimmte Art von Intelligenz.

Fazit:

Typisch Dan Brown, Fans seiner Robert Langdon Bücher werden auf ihre Kosten kommen. Aber sonst? Nix besonderes, eher eines der schwächeren Bücher der Reihe (Ich fand ja das verlorene Symbol so toll ^^). Von mir daher 3 Sterne.

Dan Brown
Inferno
Hardcover,
685 Seiten,
26€[D und A]
ISBN: 978-3-7857-2480-4

Verlagswebsite
4

Rezension: Die seufzende Wendeltreppe

Dieses Buch stand schon vor Erscheinen auf meiner Wunschliste und dann habe ich es gewonnen. Über lovelybooks, dort wurde unter allen Fragestellern bei einer online übertragenen Lesung ein Fanpaket verlost. Was war also drin? Ein Thermosbecher im Lockwood & Co-Design, lovelybooks-Postkarten und Lesezeichen. UND *trommelwirbel* eine signierte Ausgabe von "Die seufzende Wendeltreppe" ^^. 
Mittlerweile bin ich auch fertig mit lesen. Hier also meine Meinung:

Informationen zum Buch

Quelle: cbj

Lockwood & Co - Die seufzende Wendeltreppe

Jonathan Stroud

Übersetzer: Katharina Orgaß, Gerald Jung
Hardcover
432 Seiten
€ 18,99 [D] € 19,60 [A]
ISBN 978-3-570-15617-9
Website des Verlags



Erster Eindruck: 

Ich liebe das Cover ^^ Es hat sowas geheimnisvolles. Und drunter steckt ein wirklich wunderschöner Einband: Schwarz mit goldenen Buchstaben ;)

Inhalt: 

Großbritannien wird seit einigen Jahrzehnten vom Problem heimgesucht. Und zwar nicht von irgendeinem Problem sondern von einem Geisterproblem. Und diese Geister können töten. Lucy wird mitten in dieses Problem hereingeboren. Noch dazu gehört sie zu den „Sensiblen“, sie ist besonders begabt darin Geister zu hören und kann sie somit auch bekämpfen. Nachdem einer ihrer Einsätze in einem riesigen Debakel endet macht sie sich auf die Suche nach einer neuen Anstellung. Die findet sie bei Lockwood & Co. Chaos ist wohl die beste Beschreibung für das was dann passiert. Es involviert abgebrannte Häuser, rachsüchtige Geister und jede Menge Ärger mit der Polizei.

Meine Meinung: 

Wunderbar, einfach nur wunderbar. Kein literarisches Meisterwerk, aber eine wirklich interessant erzählte Geschichte. Spannend ist sie auch noch. Und lustig. Lockwood ist eine etwas eigenartige Figur. Er wirkt älter als er es wirklich ist. Manchmal. Manchmal ist er aber auch einfach nur unglaublich naiv und kindlich. Lucy schwankt auch irgendwie zwischen einem vollkommen rationalen Verstandsmenschen und vollkommen irrationalen Handlungsweisen. Aber irgendwie ist keiner der Charaktere in diesem Buch schnell und einfach zu beschreiben. Selbst die Zuordnung zu Gut und Böse fällt einem schwer. Noch nicht einmal die Geister sind wirklich böse. Sie haben auch Gründe, warum sie sich an den Menschen rächen wollen.
Toll finde ich, dass es kein typisches Kinderbuch ist. Hier ist nicht alles Friede, Freude Eierkuchen. Die Kinder müssen arbeiten. Erwachsene können die Geister nämlich nicht sehen. Größere Bedenken Kinder die Geister vertreiben zu lassen hat aber auch keiner. Auch wenn regelmäßig Kinder dabei umkommen. Ehrlich gesagt: Ich finde das schon harten Tobak. Aber andererseits habe ich solche Bücher früher einfach nur geliebt. Vielleicht bin ich aber auch nicht repräsentativ, schließlich habe ich schon in der Grundschule Bücher für Erwachsene gelesen ;) Interessant übrigens: In Deutschland wird das Buch ab 12 empfohlen. Die englische Wikipedia spricht von einem "young adult thriller", einen Thriller für junge Erwachsene. Passt meiner Meinung nach eher als Zielgruppe.

Fazit:

Für 5 Sterne reicht es nicht ganz. Ich war zwar begeistert von diesem Buch aber auch wieder nicht so sehr. Dazu kommt, dass es der erste Band eine Serie ist. Auch wenn ich mich freue, dass es noch Möglichkeit gibt die Ursache des Problems genauer zu betrachten und die Figuren weiter auszubauen, bin ich doch kein großer Fan von Serien.


Daher: 
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