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[Jules Rezension] Der Mann, der kein Mörder war


Informationen zum Buch

Quelle: Rowohlt

Der Mann, der kein Mörder war

Michael Hjorth
Hans Rosenfeldt

Übersetzer: Ursel Allenstein
Softcover
592 Seiten
14,95€
ISBN 978-3-86252-019-0
Website des Verlags



Erster Eindruck

Das Cover ist sehr schlicht gestaltet, roter Rand und heller Aufdruck. Man kann den Umriss eines Mannes erkennen und einen Wald im Winter.

Inhalt

Die Reichsmordkommission rund um Kommissar Höglund ermittelt in einem Mordfall eines Jungen, der mit herausgerissenem Herzen in einem Waldstück gefunden wurde, als das Team auf einen alten Bekannten trifft: Sebastian Bergmann.
Einst gefeierter Kriminalpsychologe ist Sebastian Bergmann nach einem Schicksalsschlag am Boden und nur mehr ein Schatten seiner selbst. Nur eines ist er geblieben – ein richtiges Arschloch! Aus eigennützigen Interessen bietet er Kommissar Höglund seine Hilfe an, die dieser zuerst ablehnen möchte.
Doch da sich der Fall als sehr schwierig herausstellt, nimmt er die Hilfe von Sebastian an und obwohl er das Team damit zu entzweien droht, können sie bald nicht mehr auf die Hilfe des hochintelligenten Bergmanns verzichten...
 

Meine Meinung
Das Buch war eine Empfehlung und sobald ich in der Geschichte drinnen war, gibt es kein Entkommen. Man fühlt auf der einen Seite mit Sebastian Bergmanns Schicksal mit, zeitgleich ist er einem aber absolut unsympathisch, da er sich um die Gefühle seiner Mitmenschen wenig kümmert.
Doch Sebastian Bergmann ist genial und der Fall so spannend, dass man einfach weiterlesen muss! Auch die Charaktere des Teams rund um Kommissar Höglund sind wunderbar beschrieben und sehr stimmig.
Das Buch habe ich in weniger als 3 Tagen ausgelesen und habe danach unmittelbar mit Band zwei begonnen, den ich ebenfalls zwei Tage später ausgelesen hatte. Nun bin ich gerade bei Band drei angekommen und kann nur sagen, dass jeder Krimi-Fan diese Bücher gelesen haben sollte!

Fazit

Die Sebastian Bergmann-Reihe gehört zu den spannendsten und brillantesten Büchern, die ich je gelesen habe. Die Mordfälle sind so gut ausgearbeitet, dass man bis am Schluss nur wenig Ahnung davon hat, wer der Mörder ist. Die Geschichten sind in sich stimmig und die Charaktere der einzelnen Personen sind wundervoll herausgearbeitet.
Neben der Geschichte der Mordfälle gibt es auch noch die Lebensgeschichte von Sebastian Bergmann, die sehr vielschichtig und faszinierend ist und die einzelnen Team-Mitglieder der Reichsmordkommission, die ebenso lebendig und menschlich erscheinen wie der Hauptdarsteller selbst.
Ein Muss für jeden, der dieses Genre liebt!


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[Jules Rezension] Der Meister

Hallo meine Lieben!
Da wieder der erste Freitag im Monat ist, darf ich euch wieder ein Buch vorstellen! Ich habe mich für „Der Meister“ von Tess Gerritsen entschieden, den zweiten Teil der Rizzoli & Isles Serie, in der erstmals auch Dr. Maura Isles ihren Platz findet.

Informationen zum Buch

Quelle: Blanvalet

Der Meister

Tess Gerritsen

Übersetzer: Andreas Jäger
Taschenbuch
416 Seiten
€ 9,99
ISBN: 9783442362844
Website zum Buch



Erster Eindruck

Wieder ein gemaltes Cover, diesmal eine Hand, die einen Pfeil hält. Lässt nicht viel auf den Inhalt schließen, passt aber optisch zum ersten Teil.

Inhalt 

„Der Dominator“ ist ein Serienmörder, der Boston in Atem hält. Er überfällt nachts Pärchen, fesselt den Mann und zwingt ihn bei der Vergewaltigung der eigenen Frau zuzusehen, bevor er ihn ermordet. Anschließend ermordert er auch die Frauen und legt sie in Parks ab um sich immer wieder an ihnen zu vergehen. Das Vorgehen kommt Polizistin Jane Rizzoli bekannt vor und erinnert sie an „den Chirurgen“, den sie eigenhändig vor einem Jahr ins Gefängnis gebracht hat und der noch eine Rechnung mit ihr offen hat. Der neue Mörder und der Chirurg müssen irgendwie in Verbindung stehen folgert die erfahrene Ermittlerin und ahnt nicht, dass sie im Zentrum der beiden perfiden Mörder steht.

Meine Meinung

Genauso spannend wie der erste Teil, doch man fiebert noch mehr mit, weil man weiß wie sehr Rizzoli im ersten Teil leiden musste. Was mir besonders gut gefällt, ist dass (wie oben erwähnt) Dr. Maura Isles ihren Platz in der Reihe bekommt. Im ersten Teil ging es noch um Rizzoli und einen Kollegen und in diesem Teil (und allen weiteren) ist endlich das Gespann wie im Fernsehen gemeinsam auf Verbrecherjagd: Rizzoli & Isles!

Fazit

Super spannend und würde ich sofort jederzeit wieder lesen! Ein ideales Buch für den Herbst um warm eingekuschelt ein spannendes Buch in einem Zug auszulesen!



Schaut doch auch mal bei Jules auf dem Blog vorbei: Auf JulesMoody.com gibt es jede Menge DIY z.B. unglaublich süße Tierlesezeichen oder ein Rezept für Pumpkin Spice Latte.

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[Rezension] Das Haus der vergessenen Bücher

Informationen zum Buch

Cover Das Haus der vergessenen Bücher von Christopher Morley
Quelle: Atlantik

Das Haus der vergessenen Bücher

Christopher Morley

Übersetzer:Renate Orth-Guttmann
Taschenbuch
256 Seiten
9,99€ [D] 10,30€ [A]
ISBN:978-3-455-65060-0
Verlagswebsite


Erster Eindruck: 

Schlicht und elegant. Wie vom Atlantik Verlag gewohnt.

Inhalt: 

Roger Mifflin lebt fürs Lesen. In seinem Antiquariat findet er deswegen für jeden das richtige Buch. Nur von Werbemaßnahmen möchte er nichts wissen, aber ein Buch kann er dem jungen Werbefachmann Audrey Gilbert natürlich empfehlen. Nachdem Roger mit Titania Chapman eine außerordentliche hübsche junge Gehilfin einstellt, kommt Audrey fast jeden Tag ins Antiquariat. Aber bald schon häufen sich verdächtige Zwischenfälle…

Meine Meinung: 

Dieses Buch ist von 1919! Also das Original, die Übersetzung ist von 2014. Es hat, wie ich finde, deswegen einen ganz besonderen Charme. Der Autor Christopher Morley stand wirklich unter dem Eindruck des ersten Weltkriegs, als er dieses Buch schrieb.
An sich: Für jemanden, der vor noch nicht so langer Zeit diverse Bücher aus der Zeit gelesen hat (aka Me, myself and I) ist der Plot ziemlich vorhersehbar. Für jeden Krimi-Fan wahrscheinlich auch.
ABER:  Jede Zeile, ach was jedes Wort und jedes Leerzeichen triefen quasi vor Liebe zu Büchern. Zwar kenne ich kaum eins der immer mal wieder zitierten Bücher, aber egal. Ich mag auch so eine Buchhandlung haben, vorzugsweise direkt um die Ecke. Mir kam es eher so vor als sei die Rahmenhandlung nur eine Entschuldigung um ausführlich über Bücher und Buchhandlungen schreiben zu können!
Und dieses Buch ist witzig, also vielleicht nicht konventionell witzig, aber meinen Humor trifft es ziemlich gut. Vor allem was Rumhacken auf der Werbebranche :) Und die Charaktere sind auch wirklich gut charakterisiert und nicht Schema-F (zu mindestens nicht nach heutigen Standards ^^)

Fazit: 

Ein kurzes Büchlein für zwischendurch für alle Buchliebhaber, die ein bisschen Spannung abkönnen. Aber Vorsicht: In diesem Buch kommen Bücher zu Schaden. Mehrere. Ich habe dich gewarnt, also beschwere dich bitte woanders, falls du ein Trauma davongetragen hast.

4 Sterne, weil es leider etwas vorhersehbar ist.


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[Rezension] Fingerhut-Sommer

Moin!
Endlich, endlich habe ich es geschafft eine Rezension zu Ende zu schreiben. Also Vorhang auf für "Fingerhut-Sommer"

Informationen zum Buch

Quelle: dtv

Fingerhut-Sommer

Ben Aaronovitch

Übersetzer: Christine Blum
Taschenbuch
416 Seiten
9,95€ [D] 10,30€ [A]
ISBN 978-3-423-21602-9
Website des Verlags




Erster Eindruck:

Hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich die beiden Totenköpfe liebe? Auf jeden Fall passt das Cover gut zu den ersten vier Bänden.

Inhalt:

Zwei Mädchen aus North-Herefordshire sind verschwunden. Möglicherweise hat Magie was damit zu tun. Also wird Peter Grant aus London aufs Land geschickt um mal etwas genauer nachzuforschen. Zusammen mit Beverly Brook erlebt er dabei wieder einiges.

Meine Meinung:

Kein London? Ich war ja erst einmal skeptisch, schließlich gehört London ja irgendwie dazu. Im Endeffekt hat mich das daraus resultierende „Kein Nightingale“ mehr gestört, er ist einfach irgendwie mein Lieblingscharakter.

Peter mal in einer anderen Umgebung zu sehen war erst etwas seltsam, aber es war auch sehr interessant. Gerade die vielen neuen magischen Kreaturen. Außerdem hat mich die Schilderung des Landlebens sehr amüsiert. Das ist genau das, was hier ablaufen würde in so einem Fall minus das auf Feldern herumlaufen (und minus die Einhörner, hier kämen eher wütende Seehunde/Selkies in Frage). Für einen Stadtmenschen eine sehr gute Schilderung.
Auch Beverly war wieder dabei und ich bin mir nicht ganz sicher ob ich sie nervig oder witzig finde. Wahrscheinlich beides. Auf jeden Fall wird die Sache mit Covent Garden aus dem ersten Teil und der Überflutung im vierten Teil bei ihr langsam zu einem running gag. Auch so eine Sache, bei der ich mir nicht sicher bin ob sie mir gefällt.
Auf jeden Fall mal ganz was anderes und ein Buch mit nur einem einzigem schlechten Witz über Mollys Kochkünste(Dafür wird eindeutig klar, dass Molly wirklich besser in die Zeit VOR dem 2. Weltkrieg passt als ins Hier und Jetzt. Ich sag nur Schrankkoffer, Rasiermesser und Flinte)
Ein wirklicher Pluspunkt wie ich finde ist, dass man mehr über Nightingales Vergangenheit und über Ettersberg erfährt. Wirft zwar auch wieder jede Menge neue Fragen auf aber gut.

Fazit:

Auch wenn es schwer in Worte zu fassen ist (vor allem ohne zu spoilern!): Fingerhut Sommer ist mal wieder eine rasante und unglaubliche witzige Story. Das nächste Mal aber bitte mit etwas mehr Nightingale und Dr. Walid!

Band 2: Schwarzer Mond über Soho
Band 3: Ein Wispern unter Baker Street
Band 5: Fingerhut-Sommer

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[Rezension] Zeugenkussprogramm

Huhu,
heute gibt es eine Rezension zu einem Buch, dass ich normalerweise niemals gelesen hätte. Aber naja, aber es kam in einem roten Umschlag direkt nachdem ich mit meinem Klausuren fertig war und nichts anderes zu tun hatte. Da habe ich es halt gelesen.
Danke an Bastei-Lübbe für das Rezensionsexemplar, den Schlüsselanhänger und den Lippenstift.

Informationen zum Buch

Cover Zeugenkussprogramm
Quelle: One

Zeugenkussprogramm

Eva Völler

Hardcover
365 Seiten
14,99€
ISBN: 978-3-8466-0015-3
Verlagswebsite




Erster Eindruck:

 Eine Romanze, mit ein bisschen Krimi dabei *oh Gott, wie sind sie nur auf mich gekommen?*, aber irgendwie ist das rote Cover  stylisch.

Inhalt:

Emilys Mutter hat einen schlechten Männergeschmack. Findet zu mindestens Emily, aber das der neuste Freund ihrer Mutter plötzlich von Bewaffneten bedroht und sogar angeschossen wird ist doch extrem. Emilys Welt gerät innerhalb weniger Tage völlig aus den Fugen, statt Abiturprüfungen heißt es plötzlich Zeugenschutzprogramm und dann ist da ja auch noch dieser viel zu gut aussehender Polizist…



Meine Meinung:

Manchmal hilft es ja, wenn man mit wenig bis keinen Erwartungen an ein Buch rangeht. Rein vom Klappentext her hätte ich dieses Buch nie im Leben gekauft. So Liebesgeschichten und Krimis sind eigentlich gar nicht mein Ding.
ABER: Zeugenkussprogramm ist wahnsinnig gut geschrieben. Die Oma (und ihre Sprüche) alleine machen es wert dieses Buch zu lesen. Ja, die Story ist vorhersehbar und die die Beziehung zwischen Pascal und Emily purer Kitsch genauso wie Emilys Mutter eigentlich fast nur aus Klischees besteht… aber Oma Gerti ist klasse, immer dabei ihren neuesten Erotikroman zu diktieren :D
Auch sonst gibt es immer wieder Stellen, die einfach nur toll sind und witzig. Leider bedeutet eine Teilnahme von Emily am Dialog meistens, dass die Szene eher weniger gut wird sondern bei mir den Wunsch hervorruft meinen Kopf irgendwo gegen zu schlagen. Ich meine: Wie pubertär kann man mit fast 18 denn noch sein? Und in jedes Fettnäpfchen springt sie auch mit Anlauf und Ankündigung rein.

Fazit:

Oma Gerti rettet den Tag bzw. in diesem Fall das Buch. Und der Schreibstil tut sein übriges.  Aber für mehr als schwache 3 Sterne reicht es trotzdem nicht.



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