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[Jules Rezension] Der Mann, der kein Mörder war


Informationen zum Buch

Quelle: Rowohlt

Der Mann, der kein Mörder war

Michael Hjorth
Hans Rosenfeldt

Übersetzer: Ursel Allenstein
Softcover
592 Seiten
14,95€
ISBN 978-3-86252-019-0
Website des Verlags



Erster Eindruck

Das Cover ist sehr schlicht gestaltet, roter Rand und heller Aufdruck. Man kann den Umriss eines Mannes erkennen und einen Wald im Winter.

Inhalt

Die Reichsmordkommission rund um Kommissar Höglund ermittelt in einem Mordfall eines Jungen, der mit herausgerissenem Herzen in einem Waldstück gefunden wurde, als das Team auf einen alten Bekannten trifft: Sebastian Bergmann.
Einst gefeierter Kriminalpsychologe ist Sebastian Bergmann nach einem Schicksalsschlag am Boden und nur mehr ein Schatten seiner selbst. Nur eines ist er geblieben – ein richtiges Arschloch! Aus eigennützigen Interessen bietet er Kommissar Höglund seine Hilfe an, die dieser zuerst ablehnen möchte.
Doch da sich der Fall als sehr schwierig herausstellt, nimmt er die Hilfe von Sebastian an und obwohl er das Team damit zu entzweien droht, können sie bald nicht mehr auf die Hilfe des hochintelligenten Bergmanns verzichten...
 

Meine Meinung
Das Buch war eine Empfehlung und sobald ich in der Geschichte drinnen war, gibt es kein Entkommen. Man fühlt auf der einen Seite mit Sebastian Bergmanns Schicksal mit, zeitgleich ist er einem aber absolut unsympathisch, da er sich um die Gefühle seiner Mitmenschen wenig kümmert.
Doch Sebastian Bergmann ist genial und der Fall so spannend, dass man einfach weiterlesen muss! Auch die Charaktere des Teams rund um Kommissar Höglund sind wunderbar beschrieben und sehr stimmig.
Das Buch habe ich in weniger als 3 Tagen ausgelesen und habe danach unmittelbar mit Band zwei begonnen, den ich ebenfalls zwei Tage später ausgelesen hatte. Nun bin ich gerade bei Band drei angekommen und kann nur sagen, dass jeder Krimi-Fan diese Bücher gelesen haben sollte!

Fazit

Die Sebastian Bergmann-Reihe gehört zu den spannendsten und brillantesten Büchern, die ich je gelesen habe. Die Mordfälle sind so gut ausgearbeitet, dass man bis am Schluss nur wenig Ahnung davon hat, wer der Mörder ist. Die Geschichten sind in sich stimmig und die Charaktere der einzelnen Personen sind wundervoll herausgearbeitet.
Neben der Geschichte der Mordfälle gibt es auch noch die Lebensgeschichte von Sebastian Bergmann, die sehr vielschichtig und faszinierend ist und die einzelnen Team-Mitglieder der Reichsmordkommission, die ebenso lebendig und menschlich erscheinen wie der Hauptdarsteller selbst.
Ein Muss für jeden, der dieses Genre liebt!


0

[Jules Rezension] Die Wand

Hallo meine Lieben!
Da wieder der erste Freitag im Monat ist, darf ich euch wieder ein Buch vorstellen!
Ich habe mich für „Die Wand“ von Marlen Haushofer entschieden, weil es eines der absurdesten Bücher ist, das ich je gelesen habe!

Informationen zum Buch

Marlen Haushofer Die Wand Cover List Verlag
Quelle: Verlag

Die Wand

Marlen Haushofer

Taschenbuch
288 Seiten
8,95€
ISBN 978-3548605715
Website des Verlags




Erster Eindruck

Auf dem aktuellen Cover sieht man ein einsames Haus auf einer Wiese mit viel blauem Himmel als Hintergrund. Im Original-Cover jedoch sieht man leicht verschwommene Hände, die eine unsichtbare Mauer absuchen.

Inhalt

Die Erzählerin ist in der Ich-Form und fährt mit ihrer Cousine und deren Mann in eine Jagdhütte. Als die beiden von einem Ausflug ins Dorf nicht zurück kommen, geht sie sie suchen. Dabei stößt sie auf eine unsichtbare Wand. Hinter der Wand ist das ganze Leben ausgestorben, man erfärhrt aber nie genau warum.
Von nun an ist die Erzählerin mit dem Hund und einigen weiteren Tieren komplett alleine und versucht sich ihr Leben so gut wie möglich zu richten. Die Lebensmittel muss sie sich natürlich einteile bzw. neue anbauen, Holz muss sie selbst schlagen, Butter und Käse ebenfalls selbst herstellen.
Das einsame Leben wird jedoch einmal kurz unterbrochen, als plötzlich ein Mann auftaucht...



Meine Meinung

Das Buch ist extrem langweilig und spannend zugleich. Während man darauf wartet, dass nun doch endlich was passiert, ist man neugierig und kann es kaum erwarten.
Man lernt währenddessen wie Kartoffeln geschnitten und eingegraben werden müssen um viele Früchte zu tragen und einiges mehr.
Doch im Endeffekt ist das Buch sehr enttäuschend und es endet einfach als die Erzählerin keine Seiten mehr hat um ihre Geschichte weiterzuschreiben... Das nenne ich mal unbefriedigend.

Fazit

Abgesehen davon, dass kaum etwas passiert und die Spannung darin besteht, ob etwas passiert oder es weiterhin langweilig bleibt, muss man auch kritisieren, dass die Erzählerin nicht einmal versucht aus ihrer Gefangenschaft hinter der Mauer zu fliehen. Sie versucht kein Ende zu finden, sie versucht sich nicht darunter durchzugraben. Und woher der mysteriöse Mann kommt, wird auch nie aufgelöst. Nicht einmal woher die Mauer kommt, warum sie da ist und ob sie je wieder verschwindet.
Dennoch muss ich sagen, dass das Buch etwas hat, denn selbst 3 Jahre nachdem ich es gelesen habe, regt es mich immer noch auf und das schaffen wenige Bücher. Also irgendwas hat Marlen Haushofer richtig gemacht.

Sterne: 2 von 5

2

[Jules Rezension] Obsidian

Hallo meine Lieben!
Es ist wieder der erste Freitag im Monat ist und hier bin ich wieder mit einer Buchvorstellung!
Ich habe mich für Obsidian: Schattendunkel von Jennifer L. Armentrout entschieden, da ich einfach wiedermal Lust auf einen unterhaltsamen Jugendroman hatte.

Informationen zum Buch

Quelle: Carlsen

Obsidian.
Schattendunkel

Jennifer L. Armentrout

Übersetzer: Anja Malich
Hardcover
400 Seiten
18,99 €
ISBN: 978-3-551-58331-4
Website des Verlags


Erster Eindruck

Das Cover wirkt stimmungsvoll und schön mit dem Bokeh über dem Bild, auf dem zwei Schattenfiguren zu sehen sind.

Inhalt

Die 17-jährige Katy und ihre Mutter ziehen nach dem Tod ihres Vaters nach West Virginia in einen winzig kleinen Ort. Da ihre Mutter Bedenken hat, dass Katy schnell Freunde findet, überredet sie ihre Tochter bei den Nachbarn zu klingeln um die Geschwister kennezulernen, die ungefähr im gleichen Alter wie Katy sind.
Die Geschwister sind Zwillinge, ein Junge namens Daemon und ein Mädchen namens Dee. Während Dee und Katy bald beste Freundinnen sind, entsteht zwischen Daemon und Katy eine Art Hass-Liebe. Und schon bald kommen Katy erste Zweifel, dass bei den Zwillingen alles mit rechten Dingen zugeht...


Meine Meinung

Ein gutaussehender Junge, der sich arrogant aufführt und scheinbar zu gut für das unschuldige Mädchen ist, dass völlig unbedarft in den neuen Ort gezogen ist. Ein Geheimnis, das es zu Lüften gilt. Klingt alles nach Twilight, oder?
Aber ich kann dir versichern, dass Obsidian – auch wenn gewisse Parallelen existieren – ganz anders ist als Twilight. Die Personen erscheinen bodenständiger, die Hass-Liebe von Katy und Daemon kann man oft beinahe greifen.
Und als sich herausstellt, dass die Geschwister natürlich keine einfachen Menschen sind und die bösen Gegenspieler auftauchen bekommt die Geschichte noch einmal einen ganz eigenen Drive.

Fazit

Ähnlich unterhaltsam wie Twilight nur viel cooler! Die Hauptdarstellerin ist selbstbewusst, weiss sich zu helfen und ist eine sehr sympathische junge Frau. Außerdem geht es mit dem vermeintlichen Bad Boy teilweise ganz heftig zur Sache. Natürlich stellt sich dann heraus, dass der Bad Boy nicht ganz so böse ist und dass er natürlich kein Mensch ist. Aber all das fügt sich gut in die Geschichte ein und ist bis zum Schluss unterhaltsam.
Natürlich hat die Geschichte ein offenes Ende – zumindest was die Beziehung zwischen Katy und Daemon angeht, aber dafür freut man sich umso mehr auf Teil 2!



2

[Jules Rezensionen] Totenfang

Hallo meine Lieben, es wird wieder spannend!
Nachdem ich euch im Juli erstmals in die Welt von Dr. David Hunter entführt habe, gibt’s heute den neuesten Fall „Totanfang“, der erst vor zwei Wochen erschienen ist!

Informationen zum Buch

Quelle: Rowohlt

Totenfang

Simon Beckett

Übersetzer: Karen Witthuhn; Sabine Längsfeld
Hardcover
560 Seiten
22,95 €
ISBN 978-3-8052-5001-6
Website des Verlags




Erster Eindruck

Das Cover ist genau wie die anderen der Reihe sehr schlicht in Schwarz und Weiß gehalten und erinnert wieder an eine Parte.

Inhalt

Nachdem sich Dr. Hunter bei den letzten Ermittlungen etwas ins Aus geschossen hat, langweilt er sich an der Universität mit seinem üblichen Job doch ziemlich. Ein Lichtblick ist jedoch der Anruf der Polizei in Essex, die eine Leiche in den Backwaters zu bergen hat und dabei seine Unterstützung wünscht. Die Ermittler haben auch schon einen Verdacht wer die Leiche sein könnte: Leo Villiers, der Zögling – und das schwarze Schaf – einer sehr einflussreichen Familie, soll eine Affäre mit der verheirateten Emma Darby gehabt haben und erst sie und dann sich selbst getötet haben. Doch bald kommen Dr. David Hunter die ersten Zweifel an der Identität der männlichen Leiche...


Meine Meinung

Sechs Jahre nachdem der letzte Teil erschienen ist, war es etwas schwer sich an manche Ereignisse zu erinnern, an die im neuen Band angespielt wird. Gewohnt verworren sind die Geschehnisse in der Geschichte, die aber die Spannung ausmachen und bis zum Schluss wusste ich nicht, wer denn der Mörder ist. Auch wenn ich diesen Teil nicht ganz so spannend gefunden habe wie die anderen, war es wieder ein Lesevergnügen und wir dürfen uns auf eine Fortsetzung freuen!


Fazit

Etwas weniger spannend als die anderen Teile, aber genauso unterhaltsam und kurzweilig. Bis zum Schluss hatte ich – wie bei den Dr. Hunter Fällen üblich – keine Ahnung wer der Mörder ist! Ein idealer Thriller-Spaß für die kalte Jahreszeit!

Sterne: 4 von 5


2

[Jules Rezension] Der Meister

Hallo meine Lieben!
Da wieder der erste Freitag im Monat ist, darf ich euch wieder ein Buch vorstellen! Ich habe mich für „Der Meister“ von Tess Gerritsen entschieden, den zweiten Teil der Rizzoli & Isles Serie, in der erstmals auch Dr. Maura Isles ihren Platz findet.

Informationen zum Buch

Quelle: Blanvalet

Der Meister

Tess Gerritsen

Übersetzer: Andreas Jäger
Taschenbuch
416 Seiten
€ 9,99
ISBN: 9783442362844
Website zum Buch



Erster Eindruck

Wieder ein gemaltes Cover, diesmal eine Hand, die einen Pfeil hält. Lässt nicht viel auf den Inhalt schließen, passt aber optisch zum ersten Teil.

Inhalt 

„Der Dominator“ ist ein Serienmörder, der Boston in Atem hält. Er überfällt nachts Pärchen, fesselt den Mann und zwingt ihn bei der Vergewaltigung der eigenen Frau zuzusehen, bevor er ihn ermordet. Anschließend ermordert er auch die Frauen und legt sie in Parks ab um sich immer wieder an ihnen zu vergehen. Das Vorgehen kommt Polizistin Jane Rizzoli bekannt vor und erinnert sie an „den Chirurgen“, den sie eigenhändig vor einem Jahr ins Gefängnis gebracht hat und der noch eine Rechnung mit ihr offen hat. Der neue Mörder und der Chirurg müssen irgendwie in Verbindung stehen folgert die erfahrene Ermittlerin und ahnt nicht, dass sie im Zentrum der beiden perfiden Mörder steht.

Meine Meinung

Genauso spannend wie der erste Teil, doch man fiebert noch mehr mit, weil man weiß wie sehr Rizzoli im ersten Teil leiden musste. Was mir besonders gut gefällt, ist dass (wie oben erwähnt) Dr. Maura Isles ihren Platz in der Reihe bekommt. Im ersten Teil ging es noch um Rizzoli und einen Kollegen und in diesem Teil (und allen weiteren) ist endlich das Gespann wie im Fernsehen gemeinsam auf Verbrecherjagd: Rizzoli & Isles!

Fazit

Super spannend und würde ich sofort jederzeit wieder lesen! Ein ideales Buch für den Herbst um warm eingekuschelt ein spannendes Buch in einem Zug auszulesen!



Schaut doch auch mal bei Jules auf dem Blog vorbei: Auf JulesMoody.com gibt es jede Menge DIY z.B. unglaublich süße Tierlesezeichen oder ein Rezept für Pumpkin Spice Latte.

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[Jules Rezension] Die Zwölf

Hallo meine Lieben!
Da wieder der erste Freitag im Monat ist, darf ich euch wieder ein Buch vorstellen!
Vor einiger Zeit habe ich euch Teil 1 der Passage-Trilogie von Justin Cronin vorgestellt und heute gibt’s Band zwei „Die Zwölf“, denn dann seid ihr startklar für Band drei „Stadt der Spiegel“, der am 31. Oktober 2016 erscheinen wird!

Informationen zum Buch

Quelle: Goldmann

Die Zwölf

Justin Cronin

Übersetzer: Rainer Schmidt
Taschenbuch
832 Seiten
€ 9,99
ISBN 978-3-442-46935-2
Buchwebsite



Erster Eindruck

Das Cover ist zwar weniger gruselig als beim ersten Teil der Trilogie, doch die Sonnenfinsternis wirkt dennoch sehr düster und stimmungsvoll.


Inhalt

Das Buch beginnt am Anfang des 21. Jahrhunderts und der Ausbruch der Virals zieht immer größere Kreise – die Menschen beginnen zu flüchten und das wertvollste in Sicherheit zu bringen was sie besitzen: ihre Kinder – die Zukunft der Menschheit.
Mitten unter diesen Flüchtenden Menschen sind auch drei Menschen, die wichtig sein werden für die zukünftige Geschichte: Lila Beatrice Kyle – eine im Angesicht des Schreckens wahnsinnig gewordene Schwangere, Lawrence Grey, den wir schon aus dem ersten Teil kennen – der eine Stimme in seinem Kopf hört, die ihn zu sich ruft, und zu guter Letzt Horace Guilder, Direktor des Projekts, das die Virals erschuf.
Zeitsprung 100 Jahre in die Zukunft: Wir sind wieder bei Amy und ihren Freunden, die versuchen die restlichen 11 der Zwölf ursprünglichen Virals zur Strecke zu bringen. Doch irgendwo in der Dunkelheit wartet „Zero“, der erste der Virals, der das Virus ursprünglich in sich trägt und der ein einziges Ziel hat: die Menschheit auszulöschen...

Meine Meinung

Genauso spannend wie der erste Teil, genauso vielschichtig. Wir sehen alte Bekannte wieder und lernen neue Charaktere kennen und fiebern bei ihrem Schicksal mit. Wird es Amy und ihren Freunden gelingen die Virals zu besiegen?

Fazit

Ein dicker Schmöker, aber wirklich spannend und lesenswert. Justin Cronin schafft es, dass das Buch trotz seiner beachtlichen Seitenanzahl nie langweilig wird und man bis zum Finale des zweiten Bandes mitfiebert – und das Erscheinen des dritten Bandes kaum mehr erwarten kann!

Sterne: 5 von 5



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[Jules Rezensionen] Die Chemie des Todes

Hallo meine Lieben!
Hier ist wieder Jules und dieses Mal darf ich euch ein Buch vorstellen, dass euch vor Spannung die Hitze des Sommers vergessen lassen wird: „Die Chemie des Todes“ von Simon Beckett.

Informationen zum Buch

Quelle: Rowohlt

Die Chemie des Todes

Simon Beckett

Übersetzer: Andree Hesse
Taschenbuch/Gebunden
432 Seiten
€ 9,99/€ 19,99
ISBN: 978-3-499-24197-0
Verlagswebsite




Erster Eindruck

Das Cover ist wie eine Parte – also ein Sterbezettel – oder eine Beileidskarte schwarz umrandet, das „T“ am Beginn des Wort „Todes“ ist wie ein Kreuz gestaltet. Ansonsten ist es ganz schlicht, wirkt aber etwas unheilvoll.

Inhalt

David Hunter war der beste forensische Anthropologe Englands, doch ein tragischer Unfall bewegt ihn dazu alles hinter sich zu lassen und aufs Land zu ziehen, wo er unbekannt ist. David zieht in einen kleinen Ort, wo er als „der Fremde“ argwöhnisch beäugt wird. Er nimmt einen Job als Arzthelfer des ortsansässigen Doktors an und will sein Leben in Ruhe leben. Doch der Tod lässt ihn nicht in Ruhe, denn als in dem Ort die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, verdächtigen alle zunächst „den Fremden“. Doch die Polizei findet bald heraus, dass David Hunter früher forensischer Anthropologe war und bittet ihn um Hilfe.
Sobald David sich in die Ermittlungen einschaltet und heraus findet, dass die Tote vor ihrem Tod tagelang gefoltert wurde, wird schon die nächste junge Frau vermisst und der Wettlauf gegen die Zeit beginnt...


Meine Meinung

Dieses Buch ist eines der spannendsten, das ich je gelesen habe. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen und wusste bis zum Schluss nicht, wer der Mörder ist. Und das will was heißen, denn meistens liegt man mit dem ersten oder zweiten Verdacht richtig, doch nicht in diesem Buch – spannend bis zur letzten Minute!

Fazit

Dieses Buch ist ein absolutes Muss für alle Krimi-Fans und der Beginn der spannenden Dr. David Hunter-Reihe von Simon Beckett!



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[Jules Rezensionen] Der Übergang

Hallo ihr Lieben!
Hier bin ich wieder und stelle heute eines meiner liebsten Bücher vor: „Der Übergang“ von Justin Cronin. Es ist der erste Band einer Trilogie und umfasst unglaubliche 1000 Seiten! Aber jede einzelne Seite ist es absolut wert gelesen zu werden!

Informationen zum Buch

Quelle: Goldmann

Der Übergang

Justin Cronin

Übersetzer: Rainer Schmidt
Taschenbuch
1024 Seiten
9,99€
ISBN:978-3442469376
Autorenwebsite



Erster Eindruck

Also das Cover ist schonmal richtig gruselig. Dieses kleine Mädchen mit zu hellen Augen, den zu dunklen Lippen und den Haaren im Gesicht lässt einem die Nackenhaare zu Berge stehen und verspricht richtig viel Spannung.

Inhalt

Den Inhalt umreiße ich hier ob der tausend Buchseiten nur kurz:
Erster Teil – Special Agent Bradford Joseph Wolgast hat mit seinem Kollegen den Auftrag zwölf ausgewählte Schwerverbrecher von den jeweiligen Gefängnissen in eine spezielle Forschungseinrichtung zu überführen. Doch nachdem sie den letzten Verbrecher überstellt haben, bekommen sie einen neuen Auftrag: ein kleines Mädchen, dass bei Nonnen wohnt, soll entführt werden um sie in die Forschungseinrichtung zu bringen. Wolgast, der stark zweifelt, nimmt das Mädchen – Amy – dann nach einem Vorfall im Zoo doch mit.
In der Forschungseinrichtung wird mit einem Virus aus dem bolivischen Urwald experimentiert, das den zwölf Schwerverbrechern injiziert wird. Durch das Virus verwandeln sich „die Zwölf“ in blutsaugende Monster, aber nicht wie Vampire, sondern eher wie eine Art grausame unmenschliche Wesen, die in die Gedanken der Menschen eindringen können und sie zu sich locken können.
Wolgast schafft es Amy zu retten, als „die Zwölf“ schließlich entkommen und die Welt ins Chaos stürzen. Er flieht mit ihr zu einem einsamen Haus und beschützt sie so lange, bis er an den folgen einer Atombombe stirbt. Amy überlebt...
Zweiter Teil – 100 Jahre später: Die „Virals“, wie sie jetzt genannt werden, dominieren die Welt, aus dem ursprünglichen zwölf wurden tausende und die verbliebenen Menschen leben in Kolonien mit erbärmlichen Zuständen zusammen. Die einzige Waffe, die die Menschen gegen die Virals haben ist Licht. Und die Akkus der Lichter, genauso wie die restlichen Ressourcen, werden knapp. Deshalb muss ein Team sich auf die Suche nach Strom machen und beginnt eine Mission zum alten Kraftwerk. Das Team wird von Virals angegriffen und Peter – ein Mitglied des Teams – kommt in eine fast aussichtlose Situation. Bis plötzlich Amy vor ihm steht und ihn rettet, denn sie scheint die Virals irgendwie vertreiben zu können.
Die Begegnung scheint Peter so unwirklich, dass er zuerst nichts davon sagt, doch Amy folgt dem Trupp zur Kolonie. Und Amys auftauchen verändert alles. Sie scheint der Schlüssel, das Heilmittel, gegen die Virals zu sein. Und so brechen Peter und einige weitere Personen zu einer gefährlichen Expedition auf, die die Rettung der Welt bedeuten könnte.


Meine Meinung

Am Anfang des Buches springt man zwischen einigen Handlungssträngen hin und her und das Buch baut etwas langsam an Dynamik auf. Das mag auch Justin Cronins Erzählstil geschuldet sein, der sehr detailsreich ist. Doch sobald die Geschichte Fahrt aufgenommen hat, ist es schwer das Buch aus der Hand zu legen. Auf den über tausend Seiten passiert so viel, dass es eigentlich auch für zwei Bücher gereicht hätte. Doch Justin Cronin beschreibt seine Protagonisten so authentisch, dass man einfach mit ihnen mitfühlt. Im ersten Teil ist man noch vom Virus gegruselt und fürchtet um das Überleben des kleinen Mädchens doch im zweiten Teil lebt man richtig mit den einzelnen Personen und ihren Schicksalen mit. So gibt es da Mausami, die in Theo verliebt ist, aber mit Galen verheiratet ist. Es gibt Michael „Akku“ Fisher, der das technische Genie der Kolonie ist, Alicia die im Kamp von einem Viral gebissen wird,... Man taucht ein in diese koloniale Welt, in die zwischenmenschlichen Beziehungen, in den Kampf ums Überlegen und in die Hoffnung auf den Sieg gegen die Virals.

Fazit

Ich habe selten so ein komplexes und spannendes Buch gelesen. Naja, das stimmt nicht ganz, schließlich hab ich auch Teil zwei der Saga „die Zwölf“ gelesen. Und Teil 3 „die Spiegelstadt“ erwarte ich seit der letzten Seite von „die Zwölf“ mit soviel Ungeduld, dass ich es kaum aushalte. Aber mein Warten soll am 31. Oktober 2016 endlich sein Ende finden.




2

[Jules Rezensionen] Die Chirugin

Hallo meine Lieben!

Da wieder der erste Freitag im Monat ist, darf ich euch wieder ein Buch vorstellen!

Ich habe mich für „Die Chirurgin“ von Tess Gerritsen entschieden, der erste Teil der Rizzoli & Isles Saga, die man aus dem Fernsehen kennt. Mittlerweile gibt es 11 Teile und begonnen hat alles mit „die Chirurgin“ im Jahr 2002.


Informationen zum Buch

Quelle: Blanvalet

Die Chirurgin

Tess Gerritsen

Übersetzer: Andreas Jäger
Taschenbuch
416 Seiten
Preis: € 9,99
ISBN: 9783442360673
Autorenwebsite



Erster Eindruck

Das Cover ist im Renaissance-Stil gemalt und dieser Stil bleibt auch die ganze Rizzoli & Isles Reihe erhalten.

Inhalt

Detective Thomas Moore und Inspector Jane Rizzoli ermitteln in Boston in einem Fall, bei der Nachts jemand in das Haus allein stehender Frauen eindringt und diese umbringt. Doch das ist nicht Alles. Der Täter unterzieht die Opfer einem chirurgischen Eingriff bevor er sie tötet. Diese spezielle Vorgehensweise führt das Ermittler-Duo zu der Chirurgin Catherine Cordell, die ein paar Jahre zuvor nach dem gleichen Muster überfallen wurde, den Täter jedoch erschießen konnte. Dies erschwert die Ermittlungen natürlich, da das Muster genau das Gleiche ist, der Täter jedoch damals erschossen wurde...


Meine Meinung

Da ich ein großer Fan der Serie bin, bleibt ein Vergleich hier natürlich nicht aus. Das Ermittler-Duo besteht aus Thomas Moore und Jane Rizolli, eine Dr. Isles lässt eigentlich ein bisschen auf sich Warten und kommt erst im zweiten Teil fix vor. Aber ich will nicht vorspulen. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und man merkt, dass die Autorin eigentlich Ärztin war, bevor sie mit dem Schreiben begonnen hat. Die anatomischen Beschreibungen sind sehr genau, aber so geschrieben, dass sie auch für Laien gut zu verstehen sind. Die Geschichte ist am Anfang etwas verwirrend, weil der Täter von „Damals“ ja tot ist, nimmt aber sehr bald an Fahrt auf und das Ende ist super spannend! Rizzoli ist bei Weitem nicht so „weiblich“ wie im Fernsehen, sondern überzeugt durch ihr Fachwissen und ihren Ehrgeiz. Sie lehrt Männern das Fürchten, man kann sich aber sicher sein, dass sie mit ihrer Willensstärke und ihrem Gespür für Verbrechen dem Mörder bald auf die Spur kommt.

Fazit

Toll geschrieben, echt spannend, Nervenkitzel der Superklasse! Ich war von den ersten Seiten an ein Fan des Buches und empfehle es vorbehaltslos an alle Thriller-Fans!





Ich hoffe ihr findet das Buch genauso spannend wie ich! Und falls ihr zwischen dem Lesen mal Lust auf ein bisschen DIY habt, könnt ihr ja gerne bei mir auf https://julesmoody.wordpress.com vorbei schauen!

Alles Liebe,
Jules
5

[Jules Rezensionen] Das Schneemädchen

Hallo meine Lieben!

Da wieder der erste Freitag im Monat ist, darf ich euch wieder ein Buch vorstellen!

Ich habe mich für „das Schneemädchen“ von Eowyn Ivey entschieden, das erste Buch, dass ich auf meinem E-Book-Reader gelesen habe.

Informationen zum Buch

Quelle: Rowohlt Verlag

Das Schneemädchen

Eowyn Ivey

Übersetzer: Margarete Längsfeld; Claudia Arlinghaus; Martina Tichy
Hardcover/Taschenbuch
455 Seiten
19,95€/ 9,95€
ISBN: 3463406217
Verlagswebsite


Erster Eindruck

Das Cover ist eher schlicht in Blau-Weiss und zeigt ein Mädchen, einen Fuchs, Baumstämme und Schnee. Dennoch wirkt es irgendwie ansprechend und geheimnisvoll.

Inhalt

Mabel und Jack sind ein Ehepaar, das sich innig liebt. Es steht nur eine Sache zwischen den Beiden: sie können keine Kinder bekommen. Um diesen Schmerz zu entgehen entscheiden sie sich für ein neues Leben als einfache Farmer am Rand der Zivilisation in Alaska. In einer schlichten Hütte bauen sie sich ein neues Leben auf.
Als eines Abends der erste Schnee fällt, überkommt Mabel eine kindliche Freude und nach einer Schneeballschlachtmit Jack beginnen sie ein Mädchen aus Schnee zu bauen. Am nächsten Morgen entdecken sie sie dann das erste Mal: Ein zartes, blondes, scheues Mädchen, das in Begleitung eines Fuchses ist. Woher kommt das feenhafte Mädchen? Wie kann es alleine in der Wildnis überleben?

Meine Meinung

Das ganze Buch beginnt mit der rauen Magie Alaskas, ein unwirtliches Leben, die harte, aber wunderschöne Natur, die Kraft des Landes. Als dann das Mädchen auftaucht, nachdem Mabel und Jack das Schneemädchen gebaut haben, glaubt man an Maggie. Das Mädchen selbst ist scheu, zart, fast feenhaft und die beiden Eheleute müssen sich erst das Vertrauen des Mädchens verdienen. Die Geschichte beginnt und endet sehr geheimnisvoll und märchenhaft.

Fazit

Das Buch ist wahnsinnig gut geschrieben, man fühlt die Kälte und Härte des Landes beinahe, wenn man Seite um Seite in die Geschichte eintaucht. Wie bereits erwähnt beginnt und endet die Geschichte fast magisch, was mir sehr gut gefallen hat. In der Mitte des Buches geht diese Magie etwas verloren und weicht der Realität. Dennoch war es ein Buch, das einfach mal anders ist, sich sehr gut lesen lässt und man möchte unbedingt wissen woher das Mädchen kommt, was es mit dem Fuchs auf sich hat und wie die Geschichte der 3 Hauptpersonen, also des Ehepaares und des Mädchens, weitergeht.



Es gibt übrigens auch ein supersüßes kleines Video zum Buch:



Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen des Buches und wir lesen uns nächstes Monat mit etwas Spannendem!


Alles Liebe,
Jules von Jules Moody
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[Julias Rezensionen] Mieses Karma hoch 2

Hallo,

ich bin Julia und blogge unter Jules Moody über DIY, einfache Naturkosmetik, Entschleunigung und Rezepte. Da ich aber ein großer Bücherliebhaber bin, freue ich mich umso mehr hier einmal im Monat für Lena eine Rezension schreiben zu dürfen und somit meiner Leidenschaft zu fröhnen!

Angefangen hat meine Liebe zu Büchern bereits in der Volksschule, als ich im zarten Alter von 7 ein Kinderbuch geschenkt bekommen habe, das ich noch bis heute verwahre als wäre es ein Schatz. Seither lese ich pro Jahr zwischen 15 und 20 Büchern aus den verschiedensten Genres, hautsächlich aber Thriller und Romane. Hin und wieder auch Jugend/Fantasy, wenns gut geschrieben ist.
Für meine erste Rezension habe ich ein Buch ausgesucht, das im Herbst des vergangenen Jahres erschienen ist und dessen Vorgänger ich heiß geliebt habe: „Mieses Karma Hoch 2“ von David Safier.

Informationen zum Buch

Quelle: Kindler Verlag

Mieses Karma Hoch 2

David Safier

Hardcover
320 Seiten
19,50€ [A], 18,95 [D]
ISBN: 9783463406237
Autorenwebsite



Erster Eindruck

Das Cover ist wie auch beim Vorgänger („Mieses Karma“) echt süß gestaltet. Das Buch selbst ist nicht übermäßig dick, verspricht aber Lesevergnügen höchster Klasse.

Inhalt

Daisy versucht sich mehr schlecht als recht als Schauspielerin durchzuschlagen. Bei einem Dreh trifft sie auf den Hollywood-Star Marc. Und als die beiden bei einem gemeinsamen Autounfall sterben nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Beide gehörten in ihren Leben nämlich ganz eindeutig nicht in die Kategorie „guter Mensch“. Wegen des vielen miesen Karmas, das beide angehäuft haben, werden sie als Ameisen wiedergeboren und müssen fortan versuchen sich die Karma-Leiter wieder nach oben zu Arbeiten – denn beide wollen nichts sehnlicher als wieder Mensch sein und zu ihren Lieben zurück zu kehren. Doch das gestaltet sich schwerer als erwartet, zumal sich die beiden, die sich eigentlich gar nicht ausstehen können, ineinander verlieben...



Meine Meinung

Ich habe sehr auf „Mieses Karma Hoch 2“ gefreut und hatte dennoch auch etwas Angst enttäuscht zu werden, da mich der erste Teil völlig überrascht hat und für mich eines der besten Bücher überhaupt ist. Doch die Angst war unbegründet, denn so leicht und lustig wie David Safier die Reinkarnation beschreibt ist es ein wahres Vergnügen das Buch zu Lesen. Ein paar Dinge waren natürlich parallel zum ersten Teil, aber das hat nicht weiter gestört. Die Erlebnisse, die Daisy und Marc während ihrer Reise passieren sind einfallsreich, lustig und unterhaltsam. Und natürlich hat das Buch auch ein Happy End, auch wenn es anders ist, als ich es erwartet hatte.

Fazit

Ein Buch für alle, die gerne unterhalten werden und auf die absurden Geschehnisse gespannt sind, die Tieren passieren, wenn sie eigentlich früher Menschen waren. Mieses Karma Hoch 2 reicht zwar nicht ganz an Mieses Karma heran, verdient aber dennoch 4 von 5 Punkten.



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