Auf dieser Liste sollen bewusst eher Klassiker und Sachbücher stehen. Meine momentane Wunschliste ist auch seeehr lang, das würde gar nicht alles in einen Blogbeitrag passen. Aber auf dieser Liste sind Bücher, die mir besonders empfohlen wurden oder Bücher, die ich schon lange einmal lesen möchte.
Charles Dickens – Große Erwartungen
Also eigentlich steht dieser Eintrag stellvertretend für alle Bücher von Charles Dickens. Mit Ausnahme von Oliver Twist, das habe ich nämlich schon gelesen. Aber im Moment möchte ich als nächstes eben „Große Erwartungen“ lesen. Wann auch immer „als nächstes“ ist ;)
F. Scott Fitzgerald – Diesseits des Paradies
Roaring 20s und so. „Der Große Gatsby“ möchte ich auch gerne mal lesen, aber im Moment fasziniert mich „Diesseits des Paradies“ noch ein kleines bisschen mehr. Vor allem, weil es Fitzgeralds erstes Buch war und gleich ein großer Erfolg.
Amanda Palmer – The Art of Asking
Ich bitte nicht gerne um etwas. Wirklich nicht. Deswegen fasziniert mich dieses Buch so sehr. Außerdem liebe ich Amandas TEDx Video, seit dem möchte ich ihr Buch lesen. Ist bisher nur nichts draus geworden :D
Hermann Hesse – Demian
Der einzige deutsche Autor auf der Liste. Wieso? Die meisten deutschen Klassiker kenne ich bereits aus der Schule. Von Hesse habe ich dagegen noch nichts gelesen und „Demian“ habe ich mal zufällig auf einer (englischsprachigen) Liste von Büchern gefunden, die jeder mit 30 gelesen haben sollte. Hört sich interessant an!
J. D. Salinger – Der Fänger im Roggen
Tja, eines der Bücher, die bei mir eine Bildungslücke darstellen. Und das ist auch der einzige Grund, warum ich es lesen möchte. Ansonsten reizt es mich nicht besonders, aber wenn es alle so toll finden sollte ich es vielleicht doch mal gelesen haben :D
John Milton – Paradise Lost
Äh ja, der einzige Grund warum das auf der Liste steht ist, weil es in einem Lied aus dem Musical Daddy Long Legs erwähnt wird. Und dann habe ich mal gegoogelt und…
Erasmus von Rotterdam - Das Lob der Torheit
Dieses Buch steht auf meiner „Möchte ich mal lesen“-Liste seit ich 2011 in der Schule einen Auszug daraus gelesen habe. Ich finde Erasmus von Rotterdam auch als Persönlichkeit sehr faszinierend genauso wie die Zeit in der er gelebt hat.
George Orwell – 1984
Ha, dieses Buch werde ich demnächst sogar lesen! Nämlich im Rahmen einer Leserunde auf Instagram. Warum, wieso, weshalb muss ich wohl nicht erklären. Es ist 1984…
Leo Tolstoi – Krieg und Frieden
Ich habe mal angefangen damit. Und nach etwa 300-400 Seiten ob des vielen Französisch aufgehört. Denn die Ausgabe in der Bücherei war schon sehr alt und hielt es nicht für notwendig diese Passagen zu übersetzen. Tja, mein Schulfranzösisch reichte damals aber nicht aus…
Arthur Conan Doyle – Sherlock Holmes
Als großer Sherlock Fan ist es schon beschämend, dass ich noch kein einziges der Orignale gelesen habe. Aber das werde ich noch ändern. Schon alleine, weil ich unbedingt die Barnes & Noble Leatherbound Ausgabe haben möchte ^^
Welches Buch muss man eurer Meinung nach unbedingt gelesen haben?
Heute ist der Tag der Geschwister. Ja, wirklich, das gibt es. Weiß ich auch erst seit Freitagabend, da kam eine E-Mail vom Aufbau Verlag, die dazu gleich eine ganze Themenwoche auf ihren Social Media Kanälen machen. Damit hat Frau Seiler quasi mein Inspirationsproblem für den heutigen Post gelöst. Danke dafür!
Also, 10 Bücher über Geschwister. Quer durchs Beet, meine einzige Bedingung war: Die Sache mit den Geschwister muss mehr sein als nur eine Randnotiz.
Übrigens: Das Buch, dass ich am meisten mit meiner Schwester verbinde, ist der erste Dolly-Band. Oder eigentlich die ganze Reihe. Ich habe damals die ersten Bände (ich glaube bis Band 3) meiner Schwester vorgelesen. Einfach, weil ich es nicht verstehen konnte, dass meine Schwester nicht so gerne liest wie ich. Mittlerweile liest sie auch gerne (wenn auch nicht so schnell wie ich ^^) Ist aber nicht auf der Liste, Dolly hat zwar eine Schwester, aber die Beziehung zwischen den beiden ist eher Nebensache.
Auf geht's zur Liste:
Hanni und Nanni
Diese Buchreihe fällt beim Thema Geschwister wahrscheinlich jedem ein. Die Zwillinge sind ja quasi Kinderbuch-Stars. (Wer die Geschichte nicht kennt: Hanni und Nanni sind verzogene Kinder, die von ihren Eltern ausgerechnet nach Lindenhof geschickt werden. Einem Internat, was so gar nicht "schick und teuer" ist. Aber sie leben sich ein, werden von allen für ihre Fairness geachtet und haben viel Spaß) Ich habe diese Bücher als Kind sehr viel gelesen und mit Hanni und Nannis Abenteuern mitgefiebert. Noch mehr habe ich allerdings die Zeichentrickserie geliebt, auch wenn ich als Buchbloggern sowas natürlich nicht zugeben sollte. Aber Hanni und Nanni Folgen waren nun mal ein feststehender Termin und wirklich sehr wichtig!
Sinn und Sinnlichkeit/Verstand und Gefühl
Hach, Marianne und Elinor. Die beiden sind wirklich ein ganz besonderes Geschwisterpaar. Ich mag übrigens den "neuen" deutschen Titel des Buches nicht. Ja, es ist eine genauere Übersetzung des Originals, aber die Alliteration geht dabei verloren. Und "Sinn und Sinnlichkeit" hat einfach was.
Für Menschen, die kein BBC gucken, keine Filme mit Alan Rickman mögen und um Jane Austen einen großen Bogen machen: Nach dem Tod ihres Vaters, erbt der Halbbruder von Elinor und Marianne das Anwesen und die beiden müssen mit ihrer Mutter und jüngeren Schwester umziehen. Elinor tut dies höchst ungern, da sie verliebt ist in ihren Schwager Edward. Eine Tatsache, die Marianne nicht so ganz glauben kann, entspricht doch Elinors Verhalten ganz und gar nicht Mariannes Vorstellungen der großen Liebe. Elinor dagegen ist später verblüfft wie sehr Marianne ihre Emotionen zeigt, als sie sich in Willoughby verliebt. Naja, und dann kommt Jane Austens meist genutzer Plot Twist: Willoughby ist ein Arschloch, wenn auch ein charmantes. Am Ende ist es Elinor, die aus Liebe heiratet und Marianne, die lediglich Zuneigung zu ihrem Ehemann empfindet.
Fünf Freunde
Also eigentlich ja 4 Freunde und ein Hund, aber das macht sich so schlecht auf dem Titel.
Julian, Dick und Anne sind drei sehr ungleiche Geschwister (und mir tut ihre Mutter leid, 3 Kinder in 3 Jahren? Muss der Horror gewesen sein...) Julian ist der Anführer, Dick der Spaßvogel und Anne ist eigentlich nicht so der Abenteuer-Typ, aber trotzdem immer mit dabei. Sie sorgt sich auch immer um alle anderen. Die Vierte im Bund ist George, die Cousine der Drei, die lieber ein Junge wäre.
Diese Serie ist auch eine, die ich als Kind gelesen habe, wenn auch längst nicht alle Bände. Diese Bücher haben mich mit der alten Rechtschreibung so dermaßen verwirrt, dass ich heute keine Garantie mehr übernehme für meine Einfälle, was das angeht. Aber die Geschichten waren super, hinter jede Ecke ein Abenteuer und alle halten immer zusammen, egal was passiert. Solche Sommer hätte ich auch gerne gehabt *seufz*
Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich dieses Buch gelesen habe. Die hier erwähnten (Halb-)Geschwister sprechen eigentlich nicht besonders viel miteinander, aber es ist unglaublich faszinierend die Regierungszeit von Elisabeth I aus zwei so unterschiedlichen Blickwinkeln zu erfahren. Isaac ist eher der Abenteurer und ist als Seefahrer auf den Weltmeeren unterwegs während Eleanor, die Vertraute der Königin ist und auch ihre beste Spionin. Trotz ihrer Unterschiede haben Isaac und Eleanor aber auch viele gemeinsame Werte, immer wieder zeigt sich im Laufe des Buches, dass Blut eben doch dicker ist als Wasser.
Meine Rezension dazu findet ihr über die Suchfunktion, den Rezensionsindex oder mittels eines Klicks auf den Titel.
Becky Brown - Versprich nach mir zu suchen
Rainer M. Schröder. Auch so jemand, der mich mit seinen Büchern als Kind und Jugendliche unglaublich beeinflusst hat. In diesem Buch geht es um die Orphan Trains, Züge die Waisenkinder aus den Städten (vor allem aus New York) aufs Land brachten um dort Adoptiveltern zu finden. Becky und ihr Bruder Daniel wollen eigentlich zusammen bleiben, aber keine Familie möchte zwei Kinder aufnehmen und außerdem ist Becky schon relativ alt. Deswegen trennen sie sich, aber Becky verspricht ihrem kleinen Bruder, dass sie eines Tages wieder zusammen sein werden. Als Daniel sich dann einige Jahre später im Bürgerkrieg freiwillig zur Armee meldet, kommt dieser Tag früher als gedacht. Denn Becky will ihn unbedingt davon abhalten und macht sich auf den Weg um ihn zu finden. Auch wenn die Beiden den Großteil des Buches getrennt sind: Wenn das nicht Geschwisterliebe ist, was dann?
Die Chroniken von Narnia
4 Geschwister, die jede Menge Abenteuer erleben. Zu Beginn des ersten Buches sind die vier Geschwister eigentlich gar nicht so eng, aber durch ihre gemeinsamen Abenteuer ändert sich das glücklicherweise. Trotz jeder Menge Missverständnisse zwischendrin, grade im ersten Band. Es könnten natürlich auch einfach 4 x-beliebige Kinder sein, aber dadurch das die Vier Geschwister sind ist es nochmal schöner. Neben den Abenteuern in Narnia geht es eben auch darum, dass eine Familie zusammenhalten muss.
Der Herr der Diebe
Und noch mehr Waisenkinder: Bo und Prosper flüchten nach dem Tod ihrer Mutter vor ihrer Tante nach Venedig. Dort treffen sie auf eine Diebesbande, angeführt vom "Herrn der Diebe". Aber ihre Tante ist schon auf der Suche nach ihnen und auch der Herr der Diebe ist nicht was er scheint.
Ich habe damals in relativ kurzen Abstand sowohl "Der Herr der Diebe" als auch die "Merle"-Trilogie von Kai Meyer gelesen und festgestellt, dass Venedig wohl eine wirklich magische Stadt sein muss. An "Der Herr der Diebe" gefällt mir vor allem wie Bo und Prosper zusammenhalten, sie wollen auf keinen Fall getrennt werden und wenn das bedeutet in einem alten Kino zu leben, dann ist das so. Glücklicherweise geht ja alles gut aus und sie müssen nicht auf ewig in dem Kino leben :)
Diese Schwestern mögen sich gar nicht, genau genommen sind sie sogar Feindinnen. Denn während Lia alles tun würde um zu verhindern, dass das Böse in unsere Welt kommt, ist ihre Zwillingsschwester Alice die beste Verbündete des Bösen.
Leider ist der erste Band dieser Reihe im Moment nicht lieferbar auf Deutsch, ich fand sie damals nämlich wirklich gut. Es ist mal eine Abwechslung, wenn Geschwister eben nicht auf der gleichen Seite stehen. Denn grade das macht es auch spannend: Lia und Alice kennen sich so gut, dass sie quasi jeden Schritt der anderen vorausahnen können. Für Lia macht es das natürlich nicht einfacher.
Diese Geschwister sind keine Waisenkinder! Dafür aber Flüchtlinge. Henry und Alice kommen ursprünglich von Helgoland, sind aber von dort nach Hamburg geflüchtet.
Trotz der wirklich widrigen Umstände halten Henry und Alice meistens zusammen und versuchen das Beste aus ihrer Situation zu machen. Außerdem kommt James Krüss vor, alleine schon deswegen kommt dieses Buch auf die Liste :)
Mein Feuer brennt im Land der fallenden Wasser
In diesem Buch (übrigens auch wieder von Rainer M. Schröder) gibt es viele Geschwister. Mary hat nämlich einmal leibliche Geschwister, die von den Indianern getötet werden. Und sie wird von zwei Indianerinnen als Schwester adoptiert. Und am Ende des Buches sieht sie diese auch als ihre wirklichen Schwestern, ihre Familie. Der Autor zeigt wunderbar, dass Geschwister nicht unbedingt auch biologische Geschwister sein müssen. Mary oder Zwei-fallende-Stimmen, wie sie später heißt, entscheidet sich für die Indianer, auch als sie die Chance hat wieder zurück zu gehen. Und die drei unterstützen sich gegenseitig genauso wie es leibliche Geschwistern tun würden.
Kennst du diese Bücher? Was ist dein liebstes Buch über Geschwister? Lass mir einen Kommentar da!